Ein viertes Kind

    • (1) 25.10.17 - 21:27

      Hallo ihr lieben,
      Ich und mein Mann wünschen uns ein viertes Kind, meine Mutter weiß das auch da mach ich mir gar kein Kopf. Jetzt das aber, meine Schwiegereltern ich habe keine Ahnung wie sie reagieren werden sie haben schon beim dritten sehr negativ reagiert. Da sich dort alles um die Tochter und deren Kinder dreht egal in welcher Hinsicht. Wir sind auf keine Hilfen angewiesen sowie sie. Ab und an schläft unser mittlers Kind dort aber nur auf eigenen Wunsch. Aber ansonsten fragen wir nicht ob eins der Kinder dort schlafen kann wozu auch wir fragen auch nicht ob sie mal für 1-2 Stunden aufpassen oder ob sie mal irgendwo abgeholt werden müssen nein wir regeln das tägliche Leben selbst im Gegensatz zu seiner Schwester.
      Und trotzdem hab ich vor der Reaktion seiner Familie Angst. Ich habe keine Ahnung wieso, mich nervt es tierisch.

      Keine Ahnung was ich hören will

      • Guten Abend.

        Die Reaktionen der anderen können euch doch egal sein. Es ist euer Leben und eure Entscheidung. Wenn ihr ein weiteres Kind möchtet, dann bekommt eins. Die Meinung der anderen wäre mir da völlig egal. Es ist euer Leben. Es wird immer Leute geben, denen Entscheidungen nicht passen.

        Liebe Grüße

        Es ist euer Leben und eure Entscheidung .Was andere sagen und denken sollte euch völlig egal sein da ihr das tägliche Leben komplett alleine regelt und auf niemanden angewiesen seid kann es dir noch mehr egal sein wie die Schwiegereltern reagieren sie können es sowieso nicht bestimmen oder ändern ;-)

        Hilft bei dir deine Mutter mit? Denn dann ist diese ja die Bezugsperson, die "einverstanden" sein sollte. Ich weiß nicht, wie ich es sonst grad ausdrücken soll. Ansonsten, was sagt dein Mann dazu? Ist es ihm egal, was seine Eltern denken?

        Ich finde immer wieder erstaunlich, dass die eigene Mutter eingespannt wird und die Schwiegereltern fast gar nicht. Bei deiner Schwägerin scheint es ja auch so zu sein. Ihre eigenen Eltern sind eingespannt. Ich wette, die fragt auch ihre Schwiegerleute nicht wirklich um Hilfe.

        Hab mal einen Beitrag gelesen, wo eine Dame schrieb, sie versteht nicht, warum ihr Bruder so wenig seine Kinder bei seiner Mutter lässt, sie selbst findet, dass dies hervorragend funktioniert mit Kind und Oma. Der wiederum lässt sich angeblich von seiner Frau beschwatzen, das Kind zu ihrer Mutter zu bringen, wenn Not am Mann ist.

        Anscheinend vertraut jede lieber ihrer eigenen Mutter als der Schwiegermutter. Irgendwie interessant. Sorry, für den Off-Topic und Silopo.

        lg lene

      • (5) 26.10.17 - 08:07

        Das wäre mir herzlich egal, was andere denken. Es ist doch euer Leben und eure Entscheidung. Ich habe mir da ehrlich nie Gedanken gemacht.

        Wir haben 3 Kinder. Die Kinder schlafen maximal 1 mal alle 3/4 Monate bei meinen Eltern (die haben 7 Enkel). Hilfe haben wir für den Rest keine, wüsste auch nicht für was. Es sind ja UNSERE Kinder, da muss ich niemanden fragen, ob ich noch eins „darf“.

        Bei uns haben die Schwiegereltern sich noch bei dem ersten gefreut, war ja auch das erste Enkelkind. Und kaum war die Tochter meiner Schwägerin 4 Wochen später da, waren wir egal. Nun ja, das zweite kam dann 23 Monate später...da wurde schon spekuliert ob wir nicht verhüten können. Und beim dritten weitere zwei Jahre später fand das keiner mehr toll. Da gab es auch keinen Besuch im Krankenhaus, keinen Anruf, nix!

        Egal! Wir wollten es so!

        (6) 26.10.17 - 08:14

        Hallo,
        du bist erwachsen und IHR trefft diese Entscheidung. Ich bin auch ein Typ, de es nicht egal ist, was andere denken, aber in dem Punkt wäre es mir schnurzpiepegal. IHR müsst zurechtkommen und den Alltag finanziell, physisch, psychisch schaffen. Schwiegereltern haben sich eben anders entschieden für sich, auch völlig okay. Ich würde es deinen Mann erzählen lassen, wenn es soweit ist ubd er kann gleich klar sagen, dass sie sich sämtliche negativen Kommentare verkneifen dürfen.
        Alles Gute für euch 5 oder 6 :-).
        VG

      • Beim 4 Kind sollten wohl andere Gesichtspunkte wichtig sein, als die Meinung der Schwiegereltern.

        Wenn ihr noch ein Kind wollt, dafür Platz, Geld, Liebe und Nerven vorhanden sind. Dann bekommt ein 4 Kind!

        Wenn es nach Meinungen ginge hätte meine Schwägerin nach dem 1 Kind aufhören sollen, nun bekommt sie das 5 Kind. Die Meinungen in der Familie sind dazu auch sehr eindeutig. Denn da passt das weder mit dem Platz, noch mit dem Geld, der Liebe und den Nerven schon mal überhaupt nicht.

        Dennoch war mein Reaktion ein lächeln, denn es ist DEREN Entscheidung, nicht meine! Und es sind deren Konsequenzen, nicht meine!

        • Und man sollte hier dazu sagen... jeder hat andere Ansprüche. Wenn man als Ausenstehender eine Ausgangssituation anschaut... hat jeder erstmal ne eigene Meinung dazu. Wie er selbst in der Situation schalten und walten würde. Aber für den einen ist es ein Problem wenn man kein Geld für extras wie Urlaub und co hat... für andere fangen Geldprobleme erst dann an, wenn man nicht mehr weis wie man das Essen aufm Tisch zaubern soll. Für den einen ist es ne Grundlage das jedes Kind sein eigenes Zimmer hat der nächste sieht das als Luxusproblem und ist der Meinung das es keiner Kindheit nen Zacken aus der Krone gebrochen hat, wenn man sein Zimmer mit Geschwistern teilt. Die einen sind tiefenentspannt bei 10 Kindern der nächste gibts sich vom Stresspegel schon Kinderlos die Kugel, weil er im Job ne zu knappe Deadline hat. Das eine Paar braucht um beziehungstechnisch glücklich sein zu können mind. 3 mal die Woche Sex und mind. einmal im Monat mal nen Abend nur zu zweit... andere haben 3 mal im Jahr Sex und gehen gar nicht ungestört ohne Kinder wo hin und fühlen sich seelig und rundum vollkommen.

          Das einzige was ich unverantwortlich finde ist, wenn man bereits in ner echt prikären Situation drin ist (Hartz4, EXTREME Späteltern - jenseits von 45 zzgl mit gewissen Gebrächen und Beieinträchtigungen) dann bewusst sich für ein (weiteres) Kind entscheidet. In ne Finanzielle Schieflage kann man immer kommen - jeder, oder das Schicksal kann auch dafür sorgen das ich morgen gesagt bekomme das ich MS oder weis der Geier was hab das mein Leben weder hoch von der Lebensqualität halten würde noch ne lange Lebenserwartung zu befürchten ist... aber es macht einen Unterschied ob ich da bereits Kinder hab oder mich trotzdem für eins entscheide. Immerhin möchte ich schon mein möglichstes auf das ich einen Einfluss habe tuen um sicher zu stellen dass mein Kind mich nicht vor der Volljährigkeit zu Grabe tragen muss oder in Armut aufwachsen muss wenn es vermeidbar ist.

      Ganz einfache Sache die ich auch klipp und klar kommunizieren würde. Euer Leben - Eure Entscheidung. Meine Mutter ist da sehr neutral. Meine Schwiegermutter hatte bei meinem Sohn pipi in den Augen vor Freude als ich schwanger wurde... ja wo wir ihn schon geplant hatten. Sie vergöttert ihn, sie sieht es auch als Selbstverständlichkeit das er EIN Geschwisterchen bekommen wird. Das wird als wünschenswert bezeichnet - in die Planung dafür gehen wir aktiv ab März. Aber wir sagen heute - mit einem Kind - offen "Wir hätten gerne 3 oder sogar 4 Kinder." Sprich 3 sind ideal... hängt aber auch davon ab wie alt ich jeweils wäre. Würde das 3. Kind bis ich 33 bin zur Welt kommen, könnte es auch sein das wir mit 35 einem 4. nicht abgeneigt wären und sagen auch "selbst wenn es dann zu Zwillingen käme und es würden 5 dann würden es eben 5 aber bewusst planen würden wir KEINE 5 Schwangerschaften!!!" Käm das gewünschte 3. Kind aber mit 35 wirds kein weiteres geben, weil ich nicht im Kreissaal liegend das nächste hinterher schieben wollen würde und mich nicht als Spätmutter sehen möchte. Bei diesem offenem Gedankenspiel haben wir unsere Mütter auch Anteil nehmen lassen. Meine Mutter ist der Meinung... da man mit einem Kind eh schon eingeschränkt ist , macht jedes weitere das Kraut nicht fett und ist ne Sache von persönlicher Belastbarkeitsgrenze. Solange sie selbst nicht 4 Kinder parallel betreuen müsse - kein Thema für sie, da unser Leben. Meine Schwiegermutter die auch viel in der Betreuung unseres Sohnes mit involviert ist meinte dann "Neeee ich pass nur auf Kuba auf und das nächste - ich zieh keine 4 Kinder groß" wo wir immer nur lachen und meinen "1. Das sagst du JETZT, als ob du weitere Kinder ignorieren könntest, das glaubst ja selbst nicht.. 2. Hallo wir sind die Eltern - WIR ziehen groß ob du dich selbst in welcher Form zur Verfügung stellst oder nicht ist deine Entscheidung... aber DU kannst auch jederzeit einfach gehen egal ob mit einem oder mit 10 Enkelkindern - WIR sind die wo nicht fliehen können." Sie kann sich das auch überhaupt nicht vorstellen - heute mit nur einem Enkelkind. Sie selbst kommt aus ner Familie mit 5 Geschwistern und ist die jüngste und meint "Es ist schön in einer großen Familie groß zu werden" gleichzeitig sagt sie auch "Viele Kinder zu haben ist schön wenn die Kinder groß sind - aber das groß ziehen... das ist der Wahnsinn!" Aber vielleicht ein Wahnsinn den wir gerne haben wollen so wie IHR.

      Käm in deinem Fall ne abfällige oder abwärtende Bemerkung würde ich einfach erwiedern "Unsere Familie, unsere Entscheidung... ihr könnt entscheiden ob ihr ein Teil dieser Familie sein wollt oder mit euren Enkeln nix am Hut haben wollt." und wenn Probleme aufgezählt werden die sie sehen "macht eure Probleme nicht zu unseren - wir sind halt belastbarer als ihr." :-p

      (10) 27.10.17 - 08:53

      Bei uns ist es irgendwie im Moment umgekehrt der Fall.
      Ich habe meinen Sohn mit in die Beziehung gebracht und wir bekommen gerade gemeinsam das zweite.
      Mir wird hier schon das dritte Kind in den Bauch gequatscht, wobei ich gerade noch schwanger bin.
      Aber alle meinen, da kommt noch eins nach.
      Ich weiß aber nicht ob ich das will.
      Diese Schwangerschaft frisst meine Kräfte auf.
      Alle meinen, das habe ich vergessen wenn ich das Baby habe, aber ich denke nicht.
      Ich merke wie mein Körper jetzt schon kämpft.

      Wenn wir dann sagen, wir bleiben bei unseren zwei Jungs wird das so sein, wo sich dann einfach unsere Familien dran gewöhnen müssen.

      Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie Viele Kinder er haben möchte.
      Uhr möchtet 4, dann bitte, legt los wenn ihr euch dafür bereit fühlt.
      Fragt nicht nach Erlaubnis. Macht es nicht von euren Eltern abhängig.
      Ihr müsst mit eurer Familie glücklich sein.

      Eltern hören wahrscheinlich niemals auf ihren Kindern dazwischen zu reden.

      Liebe Grüße Janina mit logan an der Hand und Krümel 28+2

      (11) 28.10.17 - 22:25

      Wir haben 4 Kinder und uns war es egal was andere dazu sagen. Hilfe von der Familie erwarten wir nicht und kriegen wir auch nicht aufgrund der Entfernung. Auch sonst haben wir keinen Babysitter oder Haushaltshilfe oder sonstiges.
      Allerdings war ich schon überrascht was in Deutschland sich mit dem 4. Kind so alles ändert. (Das war ich von den vorigen Wohnorten nicht gewöhnt)
      -> ein Auto für 6-7 Leute zu finden, war nicht so einfach (also gutes gebrauchtes )
      -> viele Familienkarten zu Museen , Schwimmbäder usw gelten für 2 erwachsene und 2 Kinder oder 1 erwachsener und 3 Kinder aber meist nicht für 4 Kinder.
      -> Urlaub ist meist für Familien mit 2 Max 3 Kinder ausgelegt (Fewo Etc)

      Trotzdem sind wir total happy mit unserer rasselbande.

Top Diskussionen anzeigen