„Weitergegebene“ Kinderkleidung in der Verwandtschaft - wie handhabt ihr das?

    • (1) 31.10.17 - 12:40

      Hallo,

      in der Verwandtschaft haben wir mehrere Kinder, was sehr schön ist 😃
      Meine Kinder gehören zu den „Größeren“, so dass ich für meine Kinder (fast) alles an Kleidung neu kaufe, jedoch manches an die jüngeren Kinder weiter gebe.
      Unsere Kleidung ist nie groß abgetragen und fast immer super erhalten, da wir meist viel in der jeweiligen Größe besitzen, ich kaufe auch gerne für die Kinder ein.
      Wenn ich Sachen innerhalb der Verwandtschaft abgebe, erwarte ich kein Geld dafür, aber zumindest ein Danke und die Frage, ob bzw. was man dafür möchte.
      Ich würde sowieso kein Geld verlangen, finde jedoch die Frage von der Person, die es entgegen nimmt, gehört sich einfach.
      Oder erwarte ich da zu viel?
      Für mich ist das selbstverständlich, und wenn ich mal von Freundinnen etwas für meine Kinder geschenkt bekomme, frage ich natürlich, was sie dafür möchten, und wenn die Antwort „Nichts“ kommt, lade ich die Kinder im Gegenzug mal auf ein Eis ein, schenke eine Kleinigkeit, wenn es gerade passt, oder die Kinder der Freundin bekommen etwas Taschengeld für die abgegeben Sachen usw.
      2 Mütter aus unserer Verwandtschaft nehmen gerne meine (unsere) Sachen für ihre Kinder an, außer einem knappen „Danke“ kommt dann aber nichts. Die Sachen werden später dann gerne genutzt und getragen.

      Da ich mich aber über die Selbstverständlichkeit etwas ärgere, wie das alles genommen wird, überlege ich mir, künftig höherpreisige Sachen und z.B. Jacken, Schneeanzüge usw. online zu verkaufen. Wir haben schließlich auch genug dafür bezahlt.

      Wie handhabt ihr das?
      Und seht ihr das ähnlich wie ich oder übertreibe ich?

      Danke für eure ehrliche Meinung.

      Viele Grüße und einen schönen Feiertag.

      • >>>Wenn ich Sachen innerhalb der Verwandtschaft abgebe<<<

        Gibst du ab oder fragen die Verwandten nach Kinderkleidung?

        >>>und wenn ich mal von Freundinnen etwas für meine Kinder geschenkt bekomme, frage ich natürlich, was sie dafür möchten,<<<

        Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, etwas bezahlen zu wollen, wenn mir jemand etwas SCHENKT.

        • Hallo,

          meist „gebe ich ab“ oder es ergibt sich im Gespräch, wenn xy z.B. erzählt, ihr Sohn brauche noch einen Schneeanzug und ich dann z.B. sage, dass ich mal schauen kann, ob wir noch einen in der Größe haben...

          Wie gesagt würde ich sowieso kein Geld dafür nehmen, für mein Empfinden gehört es sich einfach, zu fragen, ob die Person etwas dafür möchte, da ich ja weiß, dass die Sachen auch Geld gekostet haben. Für mich würde es sich nicht richtig anfühlen, das alles als selbstverständlich anzusehen.
          Wenn wir etwas geschenkt bekommen, geht es mir auch nicht darum, den exakten Wert zurück zu bezahlen, aber eine kleine Aufmerksamkeit finde ich angebracht.

          Da ich aber nicht immer von mir auf andere schließen möchte, sondern mich einfach die Meinung anderer interessiert, frage ich hier :-)

          • >>>Wie gesagt würde ich sowieso kein Geld dafür nehmen<<<

            Dann mach doch nicht so ein Theater drum. Geht es dir um das fehlende Gefühl, die Großzügige raushängen lassen zu können?

            • Darum geht es mir ganz sicher nicht!

              (6) 31.10.17 - 14:12

              ICH finde es tatsächlich großzügig von der TE, die Sachen zu verschenken. Das muss sie nicht. Ich halte es für eine Selbstverständlichkeit, sich als Beschenkter zu revangieren ab und an - die Kids ins Kino oder zum Eisbecher einladen, sie zum Ausflug mitnehmen oder auch eine kleine Taschengeldaufbesserung mit einem Zwinkern, ein selbstgebackener Kuchen mit einem "Danke, das war lieb von euch" - irgendwas. Alles andere finde ich dreist!

        • Hallo.

          Ich verstehe dich und bin absolut deiner Meinung.

          Meine Freundin hat zwei gleichaltrige Kinder wie ich. Nur gegenteiliges Geschlecht in dem Alter.

          Was ihrer Tochter zu klein geworden ist, passt meiner Tochter.
          Was meinem Sohn zu klein geworden ist, passt ihrem Sohn.

          So tauschen wir die Sachen oftmals einfach aus.

          Ein DANKESCHÖN ist mal Grundvoraussetzung - eh klar.
          Und wenn ich dann noch wirklich schöne Sachen für meine Kinder geschenkt bekomme, dann gibts im Gegenzug entweder, wie oben gesagt, einen Korb voller Klamotten fürs andere Kind zurück.

          Oder wir gehen mal alle zusammen ins Kino und ich bezahle.

          So macht sowohl schenken, als auch geschenkt bekommen Spaß und alle haben was davon. #winke

          Klar möchte man kein Geld dafür bekommen. aber eine kleine Aufmerksamkeit (und sei es nur der Kinoeintritt) freut doch jeden und ist für jedermann erschwinglich.:-D

          LG

        "...oder es ergibt sich im Gespräch, wenn xy z.B. erzählt, ihr Sohn brauche noch einen Schneeanzug und ich dann z.B. sage, dass ich mal schauen kann, ob wir noch einen in der Größe haben...
        "

        Dann halt doch einfach den Mund! Oder gib nur den Tipp, wo man gerade etwas schönes, erschwingliches erwerben kann.

        Entweder legen es die bestimmten Mütter darauf an, dass Du es ihnen praktisch aufdrängst oder sie wollen tatsächlich nur mal hören, wo Du einkaufen gehst. Im letzteren Fall käme ich mir vor, als wolltest Du mir das alte Zeug Deiner Kinder aufladen.

        • „Dann halt doch einfach den Mund!“

          Teilweise muss man sich hier über den Umgangston schon sehr wundern.

          Ich habe nirgends erwähnt, dass ich bereits im Vorfeld sage, dass alles geschenkt ist.
          Wir müssen die Sachen schließlich auch kaufen.

          Und was das Gefühl der „alten Sachen aufdrängen“ angeht: Wir tragen moderne, qualitativ hochwertige Kleidung, teilweise auch Markenkleidung. Und wie man später dann auch sehen kann, werden die Sachen genutzt. Was sie wohl nicht tun würden, wenn ihnen die Sachen nicht gefallen würden...

          • Ah ja guck. Wieder mal eine, die sich nicht vernünftig verständigen kann.
            Weitergegeben heißt umgangssprachlich nicht verkauft. So hast Du es aber auch in der Überschrift formuliert.
            In DEINER Beschreibung fragt auch keine Deiner Bekannten, ob Du noch Sachen da hast, sondern sie erzählen, dass sie neue Sachen brauchen. DEINE WORTE!
            Selber Schuld, wenn Du gleich der Meinung bist, sofort Angebote machen zu müssen. Du bist auch selber Schuld, wenn Du dann nicht sofort den Mund aufmachst (DANN wäre der richtige Zeitpunkt! ) und die Modalitäten klärst.

            In sämtlichen Anti-Schwiegermutter Threads wird dieses Verhalten als aufdringlich deklariert - warum wäre das bei Dir ausgeschlossen?

            Und das alt nicht automatisch runtergerockt und billig heißt verstehst Du wohl nicht. Gut, dass Du mal erwähnt hast, dass Du Marken trägst. Umso empörender ist es, dass die Bekannten Dir nicht gleich die Scheine rüberreichen.

            Mach den Mund auf, bei dem was Du erwartest oder halt ihn bei Deinen Angeboten.

        (17) 31.10.17 - 19:53

        Sorry,

        aber dein Ton in dieser Antwort ist echt völlig daneben.

        Man muss ja nicht rumschleimen oder Sonstiges,wenn man einer anderen oder bestimmten Meinung ist- aber man kann es auch übertreiben.

        Zur TE:

        Ich habe eine riesengroße Familie u einen großen Freundeskreis, und hier wird grundsätzlich etwas fürs Sparschwein der Kinder angeboten oder auch getauscht,schließlich gehören die Kleidungsstücke ja auch den Kindern denen sie gekauft wurden, und im Übrigen ist das auch ein Akt der Höflichkeit bzw wird es hier so gesehen.

        Da wird hier gar kein großes Theater von gemacht..es geht dabei ja nicht um Bereicherung sondern darum,wie man miteinander umgeht...

        Über manche Aussagen hier muss man sich echt wundern...

        LG

        Lulu

    Hallo,

    wenn Dir jemand erzählt, er bräuchte ein bestimmtes Kleidungsstück für das Kind, nimmst Du es als Anlass das benötigte Kleidungsstück an die Person weiterzugeben. Und wenn Du es verschenkst, dann ist es eine überhöhte Erwartung von Dir etwas Materielles zurückzubekommen. Wenn Du für die höherpreisigen Kleidungsstücke etwas haben möchtest, dann biete es zum Verkauf. Wenn ich Kleidung geschenkt bekomme, bedanke ich mich und backe halt einen Kuchen o.ä. Ich bedanke mich aber nicht mit Gutscheinen oder Geld, denn das ist es kein Geschenk mehr, sondern ein Geschäft. Du erwartest mehr als ein Dankeschön und das kann Dein Gegenüber nicht wissen, wenn Du es nicht direkt sagst. Entweder verschenke es und sei zufrieden damit oder biete es zum Verkauf an.

    LG
    Mistel

    • Guten Morgen,
      vielen Dank für deine Antwort. Grundsätzlich stimme ich dir absolut zu. Vielleicht habe ich mein Eingangsposting etwas ungünstig formuliert. Dass ich meist eine Kleinigkeit im Gegenzug gebe, möchte ich und ist mein Anspruch an mich selber, das kann ich nicht von anderen erwarten, das ist richtig.
      Das mit einem „deutlichen“ Danke und einem Kuchen oder so wäre für mich vollkommen in Ordnung. Auch nur das DANKE würde reichen, wenn ich den Eindruck hätte, die Sachen werden geschätzt.

      Bei der einen Mutter war es so, dass sie mich bereits in ihrer Schwangerschaft damals fragte:“Hebst du mir Sachen auf, ihr habt immer so schöne Kinderkleidung, davon hätte ich gerne was!“
      Sie erzählte mir außerdem, nicht ein Teil von ihrer Schwester (welche 1-2 Jahre vor ihr ein Kind bekommen hatte) bekommen zu haben und war darüber ziemlich entrüstet...
      vielleicht hätte ich damals schon raushören sollen, dass sie es wohl als Geschenk erwartet...
      heute kann ich verstehen, warum die Schwester ihr wohl nichts gegeben hat. Inzwischen weiß man in der Verwandtschaft, dass sie gerne nehmen und nichts zurückgeben. Bei einer anderen Familie hat sie nämlich schon bevor ihr Sohn dann in dem Alter war verkündet, dass sie auf deren Laufrad warten würden, das würden sie ja sicher bekommen. Das Laufrad gab es noch - als aber auch da kein richtiger Dank und keine kleine Aufmerksamkeit für die eigenen Kinder oder mal eine Einladung zum Kaffee oder ähnliches kam, war auch für diese Familie Schluss mit weiteren „Geschenken“.
      Sie haben dann mal angeboten, etwas zu verkaufen, aber das wollte die besagte Mutter dann nicht mehr haben.
      Mir geht es einfach um die Erwartungshaltung, es sollte meiner Meinung nach eben ein gegenseitiges Geben und Nehmen sein.
      Sie hat von mir 2 große Taschen sehr gut erhaltene und teilweise neue Kinderkleidung mitgenommen, und außer einem knappen „Danke, nun sind wir wieder eingedeckt“ kam da nicht weiter was.

      Bei der anderen Mutter war es so, dass ich sie fragte, ob sie mal durchschauen möchte, ich hätte wieder aussortiert bei den Kindern. Ja, ich soll die Sachen mitbringen, kam zur Antwort.
      Also wir dann zu Besuch waren und ich die Tasche holte und sagte, sie soll bitte schauen, was sie brauchen können, damit ich den Rest bei eBay Kleinanzeigen verkaufen oder jemand anderem anbieten kann, kam nur:“Stell die Tasche da hin, Danke, wir nehmen alles.“
      Hinterher aber keine Reaktion mehr, ob die Sachen passen/gefallen oder ein Teil zurückgegeben wird usw.
      Da hätte ich mir schon noch mal ein:“Danke für die Kinderkleidung, wir haben uns echt gefreut und möchten gern alles behalten“ o.ä. gewünscht.

      LG

Also ich selbst habe keine Geschwister, mein Mann noch 6 Stück. Wir bekamen damals sehr viel und auch heute noch zwischendurch für unseren Sohn wofür ich sehr dankbar bin. Man gibt und nimmt gegenseitig in der Familie. Aber wenn ich von jemandem was kriege dann frag ich auch was er oder sie dafür bekommt. Ne Freundin gibt mir immer wieder gute Schuhe von Salomon und möchte gelegentlich noch 10 Euro dafür haben. Das finde ich voll OK.
Klar freu ich mich wenn ich es geschenkt kriege so ist das nicht aber ich finde es auch fair etwas dafür zu verlangen. Und gerade wenn es jemand offenbar nicht zu schätzen weiß würde ich gewisse Dinge wirklich zukünftig im Internet verkaufen. Denn so kannste doch etwas Geld sammeln für die nächsten Sachen die du wieder kaufen willst/musst.

Ela

ICH finde, dass du überhaupt nicht übertreibst. Ein "Danke" ist das Mindeste.
Aber ich bin ehrlich - ich würde generell so gut wie nichts gratis weiterreichen und schon gar nicht, wenn es teure Markenware ist. Wir haben die Sachen ja auch nicht von den Bäumen gepflückt, sondern mussten sie ja auch bezahlen.
Eine Ausnahme gibt es: Eine Bekannte von mir hat nicht viel Geld, sie kommen so in etwa über die Runden. Ihr großer Sohn bekommt öfters zu klein gewordene Kleidung unseres Großen. Dafür backt sie meinen Kindern immer einen leckeren Kuchen 🎂 oder bringt was Süßes mit. Reicht völlig!

  • Danke für deine Meinung, du sprichst mir aus der Seele, genauso geht es mir auch 😉

    Deswegen bekommt inzwischen die alleinerziehende Freundin mit ihren 2 Kindern lieber öfters mal was geschenkt und das wirklich von Herzen gerne! 😃
    Die weiss es auch mehr zu schätzen.

    Dann steh ich also nicht alleine da mit meiner Meinung 😉

    Danke dir und noch schöne restliche Feiertage!

Ich muss ehrlich sagen, ich möchte nichts haben und ich gebe auch nichts weiter.
Habe letztens aussortiert und es ging alles ins Flüchtlingsheim, in der Hoffnung, dass sie es zu schätzen wissen. Innerhalb der Familie würde es nicht gewertschätzt werden....

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