Schwiegereltern und die Beziehung zum Partner

    • (1) 03.11.17 - 13:59

      Ihr Lieben!
      Ich hoffe ihr könnt mir helfen...bin echt völlig am Ende!! Achtung, langer Text!!
      Meine Tochter wird bald 2 Jahre alt und seit der SS geht alles nur noch bergab zwischen meinem Partner und mir und den Schwiegereltern. Meine Schwiegereltern kommen aus den Süden und haben eine ganz andere Familienkultur, andere Vorstellungen und Wünsche und auch noch ein anderes Temperament als ich. Bei meinem Partner ist es ähnlich.
      In der SS fing es an mit der SchwiMu und den unguten Ratschlägen, Einmuschungen und der extremen Vorfreude die ich kaum ausgehalten habe. Ohne Fragen an den Bauch greifen (was ich von niemandem außer meinem Partner mochte) etc. Damals hatte ich meinem Partner schon versucht zu erklären das ich das nicht möchte und mir das Zuviel wäre. Er reagierte mit Lachen und hat mich absolut nicht ernst genommen, geschweige denn "beschützt". Abgesehen von den unterschiedlichen Vorstellungen und den eigenen familiären Unterschieden hat da warscheinlich auch dieser "Machtkampf" begonnen der bis heute anhält. Ich hatte in der SS meinen Mut zusammengenommen und um eine Aussprache gebeten. Ich habe mich bei ihr entschuldigt und habe mich erklärt. Tja, die Aussprache hatte für mich leider nicht den ersehnten Erfolg.
      Seit einem Dreivierteljahr sehe ich meine Schwiegereltern nun nicht mehr und hätte am liebsten, dass mein Freund die Besuche mit unserer Tochter bei Ihnen einschränkt. Ich ertrage es nicht wie meine SchwieMu meine Tochter abbusselt und mit ihr umgeht. Ich hatte immer dieses irrationale Gefühl sie würde mir mein Kind wegnehmen wollen und mein Freund hat in unseren etlichen Streitigkeiten und Diskussionen immer zu ihnen gehalten und mir das Gefühl vermittelt, dass er mehr hinter ihnen als hinter mir steht. Tut er ja auch irgendwie weil er es gut heißt was seine Eltern wollen und wie sie mit ihr umgehen. Ich weiß auch, dass meine Reaktionen zT überspitzt sind und waren aber ich hatte immer das Gefühl, dass man mich übergeht, mir mein Kind weggenommen wird und man mich und meine Wünsche nicht akzeptiert. Es wurde schlecht über mich gesprochen und versucht den zweiten Enkel (vom Bruder meines Partners) als Druckmittel gegen meinen Partner einzubringen. Als meine Tochter 9 Monate alt war habe ich sie sogar mal eine zeitlang (ich hatte das Gefühl ich müsste das tun) jede Woche für 1 1/2 Stunden meiner SchwiMu gebracht. Aber beim zweiten Enkel ist alles besser weil man da abschmußen, den Kleinen Baden darf etc. Meine SchwiMu ist eine sehr stolze und fordernde Frau und hat mich immer zur Weißglut gebracht weil sie immer alles besser wusste. Mein Partner meinte immer dass die alles nur aus Liebe machen...aber ist es denn Liebe wenn sie genau wissen wie mich ihre Art verletzt??
      Nun bin ich bereits seit Monaten mit meinem Partner bei einer Psychologin und er versteht nicht, dass ich die Vergangenheit nicht vergessen kann. Ich hab ständig Kopfkino wenn er mit der Kleinen geht, sodass ich mir sogar schon dachte das es wohl wieder besser wäre bei den Treffen dabei zu sein um zu sehen, dass es in Wahrheit garnicht so schlimm ist wie ich es mir immer ausmale. Kurzum..mein Partner und ich stehen kurz vor der Trennung und ich kann einfach langsam nicht mehr..es ist kaum mehr Liebe, Vertrauen und ruhige Zeit da um uns mal zu erholen. Vielleicht habt ihr einen Tipp wie ich besser damit umgehen kann denn ich möchte die Beziehung doch irgendwie retten!!! 😔 Ich hoffe ihr konntet ein klein wenig Einblick bekommen obwohl es soviel zu Schreiben gäbe!!!

      • (2) 03.11.17 - 14:23

        Hallo,
        wie genau geht deine SM denn mit der Kleinen um? Küssen, Knuddeln - viel mehr schreibst du nicht. Ich kann daran nichts Verwerfliches sehen. Kann es sein, dass du schlicht und ergreifend eifersüchtig bist?
        Finde klare Worte für das, was dir wirklich wichtig ist. Du bist erwachsen und da kann man "Lass das bitte" sagen, wenn man den Babybauch nicht berührt haben möchte von einem Familienmitglied.
        Du machst dich ein Stück weit selbst klein und unmündig.
        Kannst du Positives an deinen SE sehen? Mag deine Kleine sie gerne?
        VG

        • (3) 03.11.17 - 14:31

          Hallo! Danke schonmal für deine Rückmeldung! Ich weiß, dass an Küssen und Knuddeln grundsätzlich nichts verwerfliches ist aber ich mag das eben nicht..schon garnicht von ihr wegen der ganzen Vorgeschichte! Ich bin so auch nicht aufgewachsen und kenne das so nicht. Meine Mutter geht anders mit ihr um..total lieb aber eben ohne die ganze Zeit Körperkontakt zu haben. Meine Tochter mag meine Sm, ja. Das mit dem Bauch angreifen hab ich ihr auch gesagt...allerdings irgendwann etwas lauter weil sie nicht begriffen hat. Und dann war ich die Böse..auch bei meinem Partner. Eifersucht..kann auch sein, dass das mitspielt. Ich gebe dir Recht, dass ich mich sicherlich selbst kleiner mache eben weil sie so eine stolze und sich nehmende Frau ist..eben anderst wie ich bin. Hm. 😏

          • (4) 03.11.17 - 14:41

            Okay...es scheint deine Tochter aber bis jetzt nicht zu stören. Ich finde an dem Körperkontakt zur Oma - jetzt mal von außen betrachtet - nichts Schlimmes, im Gegenteil. Sie scheint ihre Enkelin sehr lieb zu haben. Kannst du dem etwas Gutes abgewinnen?
            Klar ist sie nicht deine Mutter, sie ist eine andere Person mit anderem Verhalten - das ist aber doch nichts Schlechtes :-).
            Ich vermute, du wärst gerne ein kleines bisschen wie deine SM, gestehst dir das aber nicht so ein. Vielleicht kannst du daran arbeiten?
            Probier, ein bisschen lockerer zu werden. Wenn die Busselei deiner Tochter irgendwann zuviel wird, wird sie's sagen.
            Alles Gute für euch!

      (5) 03.11.17 - 14:46

      Also ganz ehrlich? Die Menschen zeigen Liebe auf unterschiedliche Arten. Die einen körperlicher die anderen weniger. Keine Weise ist falsch - es sei den der gegenüber möchte es nicht. Solange deine Tochter also gerne bei deiner Schwiegermutter ist sehe ich keinen Grund es zu verbieten. Nur weil du diese körperliche Liebe nicht magst musst du sie deiner Tochter nicht verbieten. Ich glaube du solltest lernen deine Gefühle und Meinungen ein bisschen zurückzustellen und auch mal die deines Mannes oder eben deiner Schwiegermutter zu akzeptieren. Nicht nur der eine Weg ist richtig - auch wenn Mütter häufig denken dass nur sie wissen was das beste für ihr Kind ist.

      Was sagt den die Psychologin dazu?

      (6) 03.11.17 - 14:49

      Hey..
      Sry aber ich wünsche niemanden eine Schwiegertochter wie dich...es gibt omas denen ihre enkel scheiss egal sind und du beschwerst dich über knuddeln usw du bist sogar so in deinem wahn verfallen das du glaubst man versucht dir das kind weg zu nehmen..komm mal klar sry aber bei solchen Schwiegertöchtern bin ich heil froh Mädchen zu haben da muss ich mich nicht mit so was rum schlagen...

      • (7) 08.11.17 - 23:03

        Dir geht es echt zu gut, kann das sein? Deine Art ist unterste Schublade, sei froh das du scheinbar mit einer brauchbaren Schwiegerfamilie gesegnet bist.

        • (8) 09.11.17 - 06:20

          Meine schwiegereltern sund LEIDER tot,im übrigen weiß ich nicht was du jetzt von mir willst..is halt meine meinung obs dir passt oder nicht ;)

          • (9) 09.11.17 - 09:26

            "Ich wünsche keinem eine Schwiegertochter wie dich..." ist keine Meinung sondern unverschämtes gesabbel von jemandem der das Glück hat keine Ahnung zu haben wie solche südländischen Schwiegermonster sind.
            Du hast keine Ahnung wie viel Glück du hast.

            Natürlich ist es schade, das deine Schwiegereltern nicht mehr leben. Vielleicht wären sie ja ganz tolle Großeltern gewesen. Aber es ist Fakt das nicht alle Großeltern gute Menschen und gute Großeltern sind. Es gibt Dinge die man nicht beurteilen kann wenn man sie nicht am eigenen Leib erlebt hat. Und sich dann rauszunehmen andere runter zu putzen ohne eine Situation zu verstehen ist unverschämt und ziemlich asozial.

            • (10) 09.11.17 - 09:41

              Was willst du eigentlich jetzt?ich werd ganz bestimmt nicht anfangen mit dir über einen tread zu diskutieren den ich schon fast vergessen hatte...Übrigens bin ich hier in de geboren aber bin selbst südländerin und mein Partner(deutscher)ist dankbar eine Schwiegermutter wie meine ma zu haben die sich über ihre enkel freut ,jederzeit sehen und knuddeln und bespaßen kann und die sich nicht in die Erziehung einmischt..oder “südländischen schwiegermonster“ wie du es gern benennst,scheinst auch nicht grad besser als die te zu sein..klar gibt es viele Schwiegermüttern die man am liebsten auf dem mond schießen würde aber vieles ist nunmal übertrieben von den damen..wie auch immer schönen tag noch,werd nichtmehr mit dir diskutieren ..
              Lg

    (11) 03.11.17 - 14:55

    Ich glaub ich weiß was du meinst ubd worum es dir geht. Bin selbst halbe Südländerin, aber in D aufgewachsen und selbst für mich ist es befremdlich (und war es damals als Kind schon), wie die einen fast erdrücken und abschnullen. Ich glaube dir auch, dass du es ihr gegenüber angesprochen hast was dich stört, und sie es aber trotzdem weiterhin tut. Es ist sicher nicht böse gemeint von deiner SM, dennoch kann ich verstehen dass es dich stört. Was ich nicht in Ordnung finde ist, dass der andere Enkel als Druckmittel eingesetzt wird. Weil wenn du den Spieß mal umdrehen solltest und sie die Kleine nicht mehr sehen würden, würden sie dumm aus der Wäsche gucken und auf Dauer ist nur der andere Enkel auch "langweilig". Deshalb lieben sie deine Kleine auch nicht weniger und ihn auch nicht mehr. Aber das ist nunmal typisch für Südländer, dass die Familie so familienfixiert ist. Aber (und das musste ich am eigenen Leib erfahren) die Familie kann sich immer nur so einmischen/einbringen, wie ihr (in dem Fall dein Partner) das zulasst. Ich würde vielleicht bei der Psychologin da ansetzen, dass er euch als kleine Familie zu sehen hat. Er ist nicht mehr nur Sohn sondern auch Papa. Ich finde, er könnte, nein sollte, zu euch als Familie stehen! Wenn du nicht mehr mit möchtest zu deinen SE ist das ok. Aber wenn etwas grenzüberschreitendes und körperliches dazukommt, sollte auch er was sagen! Ich finde es frech von ihm, über deine Argumente zu lachen. Klar kann er seine Mutter nicht fernsteuern aber er kann es ihr sagen, dass ihr gewisse Dinge einfach nicht möchtet. Da ist nichts dabei, es ist euer gutes Recht als Eltern und man kann das diplomatisch lösen. Muss ja nicht gleich ein Familienstreit daraus resultieren. Für den Anfang wäre einfach ein Statement an dich als Mutter bzw euch als Familie wünschenswert.

    • Warum soll ihr Freund denn gegen seine Überzeugung seine Mutter der Tochter bzw ihrer Enkelin gegenüber ausbremsen?
      Die TE hat mittels Kontaktabbruch ihre Grenzen gezeigt und durchgesetzt und er und die Kleine haben doch gar kein Problem mit der Art der Großmutter.

      Gruß
      W

(13) 03.11.17 - 15:31

Du hast Deine klaren Grenzen gesetzt, indem Du den Kontakt zu Deiner Schwiegermutter abgebrochen hast und Deinen Mann allein mit Deiner Tochter dorthin geht. Tja... - einen Tod muß man sterben.

Du kannst für Dich Grenzen setzen, nicht für Deinen Mann und .... auch nicht für Eure Tochter - jedenfalls nicht diesbezüglich. Sollte Deine Tochter sich durch den körperlich, intensiven Kontakt gestört fühlen, ist sie mit nahezu 2 Jahren durchaus in der Lage dies kundzutun.

Ich kenne mich tatsächlich auch damit aus, wenn man den Eindruck hat, die Enkel würden gegeneinander ausgespielt. Dazu kann ich nur sagen: manches bildet man sich auch ein. - und wenn nicht, dann sollte man dadrüber stehen. Beispiel: Meine Tochter ist als Erstgeborene Enkelin mit 5,5 Jahren Alleinherrschaft die absolute Prinzessin. 3 darauf folgende Jungs könnten sich 6 Beine ausreißen... - bei meinen Schwiegereltern werden sie niemals diesen Fuss in die Tür bekommen. Das ist nichts persönliches und auch keine Erpressung. Es ist ganz einfach so. Auch Eltern und Schwiegereltern darf man Sympathien nicht vorschreiben. Es ist übrigens auch nicht einfach, Mutter eines bevorzugten Enkelkindes zu sein, das kannst Du mir glauben. Da werden einem mitunter sogar Terminierungen für nen Arzt- oder Frieseurbesuch abgenommen #rofl. Man gewöhnt sich dran.

ich empfehle also: Gelassenheit.

(14) 03.11.17 - 17:04

tja, wenn die Kinder kommen, dann lernt man die Familien erst kenne. Und aus welchem "Stall" der Partner kommt. Und da sind immer grössere Barrieren, als vorher.

"Aus dem Süden"... wie weit den? Baden-Würtenberg wirst du nicht meinen, oder? In eine andere Kultur zu heiraten setzt voraus, dass man sie kennt und abmacht, wie man damit umgeht. Welche Kultur ist es denn? Gehört dort z.B. das Kind rechtlich zum Vater (das bringt ein anderes Selbstverständnis mit sich...) aber bevor ich hier zu texten beginne müsste man Klarheit haben darüber, was "Süden" bedeutet. Italien? Nordafrika?

Je nach Religion und Kutlur brüskierst du die SFamilie damit, ihnen das Kind nicht mit Haut und Haar zur pflege, Liebe und anfassen zu geben. Und klar werden sie das Kind bevorzugen, welche sie nicht nur distanziert vom Stuhl aus auf deinem Arm ansehen dürfen. Denn erst mit der Berührung kommt die Nähe.
Weisst du, warum wir küssen? Wir nehmen den Geruch auf.. , nehmen jemanden in die Herde auf... wir sind Säugetiere.
Und einige Kulturen leben das viel näher als andere.

Die Trennung als Ausweg? Bist du sicher? Vlt. wäre es für dich einfacher, lockerer zu werden. Davon auszugehen, dass sie deinen Mann mit dem abbusserln auch nicht ermordeten und ihn auch gross bekamen. Willst du diese Leute gegen dich? Sie werden das arme Kind kaum weniger anfassen, wenn du endlich aus dem Weg bist. Und dein Mann wird noch viel mehr Zeit mit dem Kind bei der SM verbringen. Es wird dort gehütet, gepflegt, die Nacht verbringen wenn er wieder eine Beziehung hat. Das kannst du nicht verbieten.
Ich will nicht fies wirken. Ich will es nur überzeichnen damit du siehst, dass die Trennung am Zustand am Kind (busserln) nichts ändern wird. Hingegen wird es was ändern, wenn du akzeptierst, dass sie das Kind anfassen dürfen. Blöd gesagt: Krieg noch weitere Kinder - dann wird dich das alles nicht mehr so stören. Beim ersten sieht man wirklich vieles zu eng.

Du wirst es jedenfalls nicht schaffen, denn Mann un die Mutter zu entzweien. Und das Kind und den Vater kannst du rein rechtlich nicht. Trennen kannst du dich und den Mann , dich und die Schwiegerfamilie... aber das Kind wird immer auch zu ihnen gehören.

  • (15) 03.11.17 - 18:35

    Gut geschrieben - es hilft manchmal auch einfach zu lesen, wie es bei anderen war und was für die jeweilige Kultur so typisch ist ...

    Einfach versuchen manche Hintergründe zu verstehen und so manches im Gespräch verdeutlichen zu können. Meine eigene Mutter verbindet Essen mit Liebe ... und ist tatsächlich sauer/gekränkt/persönlich schwer getroffen (je nach Tagesstimmung), wenn ich nicht unbedingt etwas ab haben möchte ... 30 Jahre reden haben bisher nicht geholfen, dass es nicht so gemeint ist und dass Sie bitte doch auch mich verstehen möge ;). Ganz profanes was für manche aber die Welt bedeutet ... auch wenn man sich in- und auswenig kennt,sich gegenseitig liebt, "kulturell" verankertes kann schon zu Missverständnissen führen.


    Literaturtipps, spontane:
    Maria, ihm schmeckt's nicht
    Viva polonia
    ...
    Einfach versuchen auch allgemeine Bücher zu Kultur zu bekommen. Bin grad ein bisschen auf dem Völkerverständigungspfad und Wissen für alle ;).

(16) 03.11.17 - 17:38

Irgendwie habe ich bei dir das Gefühl, das man dich an den Schultern nehmen, kräftig schütteln und dabei laut rufen: "Man, wach doch endlich mal auf!" sollte.
Ich habe keine Ahnung was in deinem Leben so schief gelaufen ist, aber deine irrationalen Gedankengänge so auf die Spitze zu treiben, das du sogar in Kauf nimmst deinen Partner zu verlieren....ja, in meinen Augen zerstörst du deine eigene kleine Familie. Und warum? Weil du nicht akzeptieren kannst, das Menschen auf unterschiedlichste Weise ihre Zuneigung zeigen. Nein, dein Mann muß nicht verstehen, aber die Therapeutin sollte sich mal intensiv mit dir beschäftigen. Einer muß ja schließlich in der Realität leben.
Sorry, du steckst so tief in deinem Film drin. Eigentlich lernt man schon in jungen Jahren seine Grenzen abzustecken, ohne dabei ein Schlachtfeld zu hinterlassen. Das hast du wohl nicht und jetzt müssen darunter dein Mann, dein Kind und auch die Großeltern deines Kindes leiden.
Nicht eine Silbe davon, wie dein Kind die Knuddelattacken findet. Ich denke jede Mutter kennt dieses Gefühl das man am liebsten die Krallen ausfahren möchte, nur weil jemand der einem unsympathisch ist dem Kind zu Nahe kommt. Dieses Gefühl flammt kurz auf und danach lacht man über sich selber. Oder man schüttelt über sich selber den Kopf, weil man realisiert, das das eigene Kind diesen Menschen anscheinend total spitze findet. Weil einem klar wird, das das eigene Kind selber entscheiden darf wen es mag oder nicht.
Du selber hängst in einer Dauerschleife, nicht der Rest deiner Familie. Entweder du erkennst, das du das Problem an der Sache bist oder du wirst in der Tat deine eigene Familie auf dem Gewissen haben. Hör auf deinem Mann die Schuld in die Schuhe zu schieben, du hast ein Problem und ziehst ihn da mit rein.

(17) 03.11.17 - 18:02

Also ich hab hier ja wirklich schon viel Irrsinn gelesen, von völlig verwirrten Schwiegertöchtern. Aber du brichst echt den Highscore.

Jetzt sind wir hier bei Urbia also schon so weit, dass sich eine Schwiegertochter darüber beschwert, dass die Schwiegereltern mit dem Enkelkind schmusen?

Du solltest dich dringend in psychologische Behandlung begeben. Dein Verhalten ist echt nicht normal.

Dein Mann tut gut daran, seine Eltern mit dem Kind ohne dich zu besuchen.

  • (18) 03.11.17 - 18:26

    Ihr Lieben!
    Danke für eure - von vielen leider nicht sehr fairen Rückmeldungen! Ihr kennt mich nicht und ich habe auch extra einige sehr grenzüberschreitende Situationen seitens meiner Schwiegerfamilie nicht geschildert, da ich selbst der Meinung bin das es nichts bringt über jemanden herzuziehen. Ich hätte mir von euch eine ernste und faire Hilfestellung gewünscht. Es scheint aber, dass ihr euch absolut nicht in meine Situation versetzen könnt. Ich selbst bin schon länger auch in psychologischer Behandlung da es mir nicht gut geht und ich tatsächlich als Kind nicht gelernt habe Grenzen aufzuzeigen was mir nun zum Verhängnis wird.

    • (19) 03.11.17 - 18:31

      Dann schreib doch mal bitte die Situationen, die du wirklich meinst. Solange du nicht erzählen willst was wirklich dein Problem ist, kann dich keiner verstehen.

      • Hallo

        Und wieder mal ein Posting bei der die antworten nicht so sind wie es erhofft wurde.🤔🤔🤔

        Lg

        • Ich frage mich warum man dann überhaupt fragt. Ich hab es so verstanden als wollte sie wissen, ob ihre Sorgen berechtigt sind. Stattdessen hätte sie ja auch schreiben können "ich finde meine Schwiegermutter grundlos scheiße wer noch?"
          Dann wüsste wenigstens jeder dass man sich keine Mühe geben muss ihr Ratschläge zu geben

    (22) 03.11.17 - 18:50

    Oben hast Du ja schon selbst geschrieben, dass manches irrational und evtl. unbegründet ist.

    Einfach mehr Verständnis auf beiden (!) Seiten, mehr stichhaltige Infos/Wissen zum Thema eure kulturellen Unterschiede, und viel reden und erklären.

    Also einfach mal sagen: Ich verstehe, dass Du liebe Schwiegermutter mein Kind am liebsten ... , das ist vermutlich wegen ..., ich nehme das aber anders wahr/mir stößt das auf, da ...

    Es ist erstaunlich was man meint, dass der andere schon weiß oder was man selbst als selbstverständlich hält und der andere hat das selbst noch nie so gesehen/gewusst. Reden und erklären, notfalls immer wieder.

    (23) 03.11.17 - 19:03

    Nein, wir können uns nicht in deine Situation reinversetzen. Wie auch. Wir kennen dich nicht und wissen von dir nur, was du geschrieben hast. Und bisher haben wir eben nichts gelesen, was dein Verhalten auch nur ansatzweise begründen würde.

    Und fast ist es obligatorisch, dass nach einigem Gegenwind plötzlich die "Ich -hab-ja-nicht-alles-erzählt-Keule" kommt.

(24) 03.11.17 - 19:04

Hey

Hallo

Hier wird dir, beim Thema sm, nicht geholfen. Ich kenne deine Geschichte nicht im ganzen, aber dieses Gefühl hab ich auch ab und zu. Sind sehr viele Sachen vorgefallen, von auslaenderfeindlich bis hin zu Kind vom Brunnenrand fallen lassen und nicht reagieren.
Ich hab's für mich so gelöst, dass ich immer dabei bin.
Meine Tochter war damals übrigens ein Jahr alt und hatte erst gerade laufen gelernt. Und sm stellt sie auf die Mauer des Brunnens und geht weg von ihr. Und noch mehr Situationen.

Also nicht streiten, einfach dabei sein und sagen was du willst und was nicht. Aaaaber wenn es deinem Kind nichts ausmacht, dass sie geknuddelt wird, solltest du schon versuchen das zuzulassen.

Als meine sagen konnte was sie will und was nicht, hab ich allen immer gesagt, dass sie sie doch bitte fragen ob sie gerade Nähe möchte (küssen, umarmen... Usw.). Wenn sie das will, stört es mich nicht.

Viel Kraft

GLG alyal

  • (25) 03.11.17 - 19:20

    Du vergleichst Äpfel mit Birnen...
    Dein Kind war einen konkreten Gefahr ausgesetzt (hätte ja auch in den Brunnen stürzen können). Bei der TE dagegen geht es um ein Verhalten was normal als Oma ist. Mal ehrlich finden es hier wirklich welche so unnormal, wenn eine Oma knuddelt? Wir sind eine an sich sehr liebevolle Familie und ich knuddel auch meine Nichten (sie kommen von sich aus auf mich zu und wollen es). Genauso wie meine Tochter täglich zu mir knuddeln kommt und seit sie klein ist bei meiner Schwiegermutter im Bett schlafen darf, wenn sie dort ist. Ich finde das normal solange das Kind es will.

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