Wie soll ich nun mich entscheiden?! Elternzeit

    • (1) 08.11.17 - 22:12

      Hallo meine lieben. Ich bräuchte evtl einen Rat bzw Erfahrung. Ich bin momentan im 7.Monat und erwarte mein erstes, tiefseelisch erwünschtes Kind. Nun steht jetzt die Frage: wie lange bleibe ich daheim?? 1 Jahr oder 2 Jahren?? Ich würde gerne natürlich 2 Jahre bleiben aber da mein Partner relativ wenig verdient, weiss ich nicht ob es für uns finanziell möglich ist 2 es Jahr ohne zweiten Gehalt zu finanzieren. Entweder 1 Jahr daheim bleiben und Eltergeld komplett beziehen oder auf zwei Jahren aufteilen aber wie klappt's dann bei euch finanziell?

      LG Inale

      • Ich weiß nicht wie bei euch die Gesetze sind...
        Ich blieb 2 Jahre zuhause und erhielt dafür ca. 600€ monatlich. Für mich käme es prinzipiell nicht in Frage vorher arbeiten zu gehen. Da bekomme ich lieber kein Kind. Aber wie gesagt, ich weiß nicht wie da die Möglichkeiten in D. sind. Was hältst du von einem Samstagsjob???? Den hatte ich auch 3x monatlich und bekam dafür 200€!

        Aus dem, wie es bei anderen klappt kannst Du keine Rückschlüsse ziehen, wie es bei Euch klappen wird.

        Wie viel Geld habt ihr jetzt zur Verfügung? Wie kommt ihr zurecht?
        Wie viel weniger Geld werdet ihr haben, wenn Du in Elternzeit bist?
        Wenn Du dann schon das Kindergeld einplanen musst, um über die Runden zu kommen, dann ist es zu wenig.

        Verdienst Du denn mehr als Dein Mann? Berechnet doch mal, wie es finanziell aussieht, wenn ihr Euch die Elternzeit teilt.

        Du kannst doch 2 Jahre Elternzeit anmelden und im 2. Jahr notfalls Teilzeit in Elternzeit arbeiten.

        Den Rest müsst ihr euch durchrechnen.

      • Hi,

        ihr müsste euch einfach mal durchrechnen was möglich ist bei euch.

        Wenn dein Partner nur wenig verdient, wird dir wohl nichts anderes übrig bleiben nach einem Jahr wieder arbeiten zu gehen. Vorausgesetzt natürlich auch, dass ihr eine Betreuung für euer Kind habt.

        Ich weiß ja nicht als was du arbeitest, aber vielleicht besteht die Möglichkeit, dass du abends oder am Wochenende ein paar Stunden arbeiten gehst, das ist auch während der Elternzeit möglich.

        LG

        Hi,

        Die Frage ist doch ganz einfach beantwortet.

        Rechne alle Kosten zusammen, die ihr im Monat habt und ziehe das von seinem Gehalt ab.
        Bleibt was übrig, gut, seid ihr im Minus geht es eben nicht ohne Elterngeld.

        Du kannst dann nur noch ausrechnen wie viel Elterngeld dir zusteht und das halbieren und dazurechnen. Wenn es dann reicht kannst du zu Hause bleiben, wenn nicht, dann nicht.

        Außer ihr gebt natürlich viel Geld aus, das sich einsparen lässt. (Kfz Versicherung, Strom, Heizung (hier hat man als Mieter ja leider nicht viel Einfluss drauf, aber im Eigenheim kann man da viel sparen, wenn man jährlich wechselt))

        Mehr kann man dazu nicht sagen.

        Ich selbst bin 3 Jahre in Elternzeit und gehe dann fast im Anschluss noch Mal 3 Jahre in Elternzeit.
        Das Gehalt meines Mannes reicht zum Glück ohne Probleme.

      Hallo,

      ich stehe vor der gleichen Entscheidung und habe mich für die zwei Jahre entschieden. Da bei uns das Geld aber auf keinen Fall reichen würde, habe ich mit meinem Arbeitgeber besprochen, dass ich nach dem 04. Monat wieder stundenweise arbeite - habe aber auch das große Glück, dass ich einen großen Teil aus dem Homeoffice machen kann.

      Für die Betreuung suchen wir gerade "Leihgroßeltern". Mein Mann wird seine Stunden geringfügig reduzieren, so dass er Mittwochs dann immer schon ab 12 daheim ist und ich den Nachmittag arbeiten gehen kann. Bin zudem der Meinung, dass so ein Kind-Papa-Nachmittag auch was schönes ist :-)

      Wir kommen mit Papa-Elternzeit und den Partnermonaten auf 29 Monate Elterngeld (inkl. Mutterschutz) - danach werde ich wieder mit 75% einsteigen.

      Das Jahr Elterngeld wäre natürlich finanziell entspannter, aber da ich keine Oma und Familie hier hab und nach dem Jahr dann wieder mind. 75% arbeiten müsste, kam mir das mit Vollzeitkrippe für so einen kleinen Wurm noch etwas früh vor.

      Wie sieht denn bei dir die Betreuung aus? Hast du Großeltern in der Nähe, die mal einspringen könnten?

      • (10) 09.11.17 - 08:51

        Hallöchen. Danke für deine Antwort. Ich habe meine Mama nur da die uns Zeitlich unterstützen kann aber sie kann auch nicht viel machen auf Grund der Gesundheit.. mein Job besteht aus Schichtarbeit und da weiss ich noch nicht ob mein Chef mir andere Zeiten genehmigt, muss ihn erst fragen aber aus Erfahrung so wie bei uns abläuft eh nicht. Ich habe nächste Woche einen Termin bei ProFamilia ausgemacht, vlcht können die da mit einem Tip helfen.

        LG Inale

    Naja, wenn es nur um das Geld geht, dann ist es ein Einfaches, sich das auszurechnen oder nicht? Du müsstest ja eure Einkommen kennen, kannst dir dein Elterngeld ausrechnen und eure laufenden Kosten wirst du ja wohl auch kennen. Somit rechne dir einfach aus, ob ihr zwei Jahre mit 50% Elterngeld hinkommt.

    Ich würde neben der rein finanziellen Frage aber auch immer berücksichtigen, wie du deinen Wiedereinstig besser gestalten kannst. Wie sind deine Chancen nach einem oder nach zwei Jahren? Möchtest du unbedingt zwei Jahre zu Hause bleiben, auch wenn ihr Einbußen dafür in Kauf nehmen müsst? Könnt und wollt ihr 2 Jahre auf einige Extras und Kompfort verzichten?

    Ich würde vor allem überlegen ob man ein zweites Kind bald möchte. Da wir unbedingt zwei Kinder mit kleinem Abstand wollten bin ich 16Monate daheim geblieben, dann hab ich 5Monate Vollzeit gearbeitet und war dann wieder im Mutterschutz fürs zweite Kind. Es war total stressig aber hat mir ein erträgliches Elterngeld beim zweiten Kind ermöglicht.
    Bei der Berechnung solltest du noch berücksichtigen dass du im Mutterschutz volles Gehalt bekommst (und im öffentlichen Dienst auch volles Weihnachtsgeld im Jahr der Geburt deines Kindes.)
    Und wie du an mir siehst: man kann nicht nur 1 oder 2 Jahre nehmen sondern auch 1 Jahr, 3 Monate und 5Tage o.ä....

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