Hund eifersüchtig

    • (1) 10.11.17 - 12:59

      Hallo! :)
      Ich habe ein Problem bzw. eine Sorge.
      Und zwar haben meine Schwiegereltern einen Hund,der sagen wir mal schwierig/verzogen ist.

      Z.b. hört er nur sehr seeehr schlecht auf Befehle, knurrt schnell mal, wenn ihm etwas nicht passt und hat sogar schonmal nach seinem Herrchen geschnappt als dieser wollte,dass er auf seinen Platz geht.
      Mich hat er vor 2 Jahren auch schonmal gestellt,seitdem war aber nichts mehr. Seinem Frauchen(meiner Schwiegermutter) würde er kein Haar krümmen,bei ihr ist er ein Lamm und wird auch sehr sehr verwöhnt.

      Ich und mein Mann haben einen 4 Monate alten Sohn.
      Von anfang an war es so,dass er ,sobald meine Schwiegermutter den Kleinen auf dem Arm hatte oder mit ihm geredet hat, dazwischengegangen ist. Er hat sie angesprungen usw. und nicht nachgegeben.
      Sie hat ihn dann entweder weggedrückt oder nachgegeben und ihn gestreichelt.

      Nun ist es außerdem so,dass wir vorrübergehend bei ihnen wohnen(ca. 3/4 Jahr), d.h. diese Situation sehr oft haben.

      Versteht mich nicht falsch wir haben unseren Sohn dem Hund auch "vorgestellt" und bieten ihn immer wieder an mal hinzuschnuffeln wobei er aber kein Interesse zeigt.
      Aber ich habe wirklich Angst,dass er gegenüber meinem Sohn mal aggressiv wird,da er das ja eh schon öfter war, oder spätestens dann,wenn wir mal nicht in der Nähe sind.

      Was können wir tun?
      bzw. was soll man machen,wenn der Hund sich zw. sein Frauchen und das Baby drängt oder ist das normal?

      Danke für eure Antworten!

      • Hi,
        dem hund nach Möglichkeit aus dem Weg gehen und Kind & Hund niemals alleine lassen!!!!

        Wenn die Schwiegermutter selber einsieht, dass es Probleme gibt, dann einen Hundetrainer ins Haus holen, der die Situation anschaut und sagen kann, was ihr wirklich machen könnt.
        Wie ihr auch lernt, mit dem Hund umzugehen und ihn "lesen" zu können.

        Diese Ferndiagnosen bringen rein gar nichts!

        lg
        lisa

        Oh, das ist sehr schwierig und gefährlich. Vor allem wenn Schwiemu diese Gefahr nicht erkennt.

        Ich würde, wenn ihr jetzt tatsächlich so lange zusammen wohnt, ein Einzeltraining in einer Hundeschule vorschlagen, denn im Moment macht der Hund die Regeln. Aber da müssen natürlich die Schwiegereltern richtig dabei sein und an einem Stang ziehen (und natürlich Konsequent sein), sonst ist es schwer etwas zu ändern.

        Viel Erfolg! (Das Kind bitte aus der Reichweite des Hundes halten)

        • Mein Mann und ich haben auch schon eine Hundeschule vorgeschlagen,da sich die Situation so nicht verbessert.
          Meine Schwiemu findet es eher süß wenn er ankommt und sich dazwischendrängt😞
          Bei mir hört da der Spaß allerdings auf 😤

          • Oha, das ist mal eine ordentliche Fehleinschätzung...

            Seid ihr darauf angewiesen für diese Zeit dort zu wohnen? Eine Wohnung als Übergang für die kurze Zeit ist wahrscheinlich zu aufwendig/teuer... Kann ich auch verstehen.

            Letzendlich ist es ihr Hund und ihr Zuhause. Wenn sie sagt, dass sie dieses übergriffige und dominante Verhalten ihres Hundes süß findet kann man eigentlich nur die Konsequenz ziehen, sich mit dem Kind aus der Gefahrenzone zu begeben.

            Wahrscheinlich wird nichts passieren. Aber wahrscheinlich würde mir definitiv nicht reichen, denn wenn etwas passiert habt ihr die Wansignale ignoriert und seid die Schuldigen.

            • Eine Wohnung für diese kurze Zeit ist eig. nicht betracht gezogen worden... sollte sich an der Situation nicht schnell etwas ändern überlegen wir es uns aber.
              Ja es ist eine Zwickmühle denn es ist ja ihr Haus und was sie tun ihre Sache.
              Andererseits aber auch ihr Enkelkind.
              Ich könnte nicht damit leben Warnsignale aus Bequemlichkeit übersehen zu haben und meinem Kind passiert dann etwas
              😟

      Dann zieht man da nicht hin und fertig

(13) 10.11.17 - 14:11

Bei uns ist es ähnlich!

Allerdings würde ich auch bei größter Not dort nie einziehen, nicht mal eine Nacht dort schlafen. Unsere drei Kinder haben mittlerweile berechtigt Angst vor dem Vieh!

Wir sind ua deswegen (& anderen Vorfällen) nur noch an Geburtstagen und Weihnachten da. Sie finden es zwar blöd, ändern aber nichts dran.
Konsequent nicht mehr hingehen, wenn der Hund da ist. Meine Schwiegereltern haben einen Mega Garten, einen eigenen Garten und Haus für den Hund, wird aber nicht genutzt.
Wir haben Ihnen unsere Bedenken genannt. Die Schwiegermutter versteht es, mein Schwiegervater sagt der Hund geht über alles. Uns gehen unsere Kinder vor.

(14) 10.11.17 - 14:22

Hier kann man zu nichts anderem raten, als Kind und Hund keine Sekunde aus den Augen zu lassen oder besser: eine andere Unterkunft zu suchen.

Bei der von dir geschilderten Konstellation kann auch kein Hundetrainer helfen, denn die Bezugsperson scheint ja wohl die Schwiegermutter zu sein, die erkennbar kein Interesse daran hat, an ihrem Umgang mit dem Hund zu arbeiten. Wenn ich schon lese: bei Fehlverahlten mal wegdrücken, mal streicheln, sehe ich ja schon, dass die Haltung völlig inkonsequent ist. Das Verhalten ist außerdem schon entsprechend gefestigt und ich frage mich schon, wo da jetzt ein richtiger Umgang herkommen soll, wenn sich bisher keiner wirklich dran gestört hat.

Ferndiagnosen machen keinen Sinn, das geschilderte Verhalten kann schlicht die Folge einer mangelden Führung sein, Ressourcenkontrolle, fehlende Auslastung bei null Erziehung usw. usw.

Aber selbst wenn man dir hier jetzt die 100%ig richtige Vorgehensweise schildern würde, bringt das nichts, da du nichts in Ordnung bringen kannst, was außerhalb deines Einflussbereichs liegt.

Gab es denn einen zwingenden Grund und gar keine andere Alternative?

  • (15) 10.11.17 - 14:28

    Viele Tierbesitzer bemerken ihr Fehlverhalten gar nicht.
    Oftmals ist es sogar gut, von Extern (nicht von der Familie) gesagt zu bekommen, was falsch mt dem Tier läuft.
    Daher kann ich deinen Tipp " hier kann kein Hundetrainer helfen" komplett falsch.

    Ich sage immer am Hund siehst du, wie die Kinder erzogen werden. Wieviele Kinder werden falsch erzogen und die Eltern merken es nicht, weil sie nur das Beste wollen.

    lg
    lisa

Top Diskussionen anzeigen