Spartips?

    • (1) 16.11.17 - 21:47

      Hallo ihr Lieben...

      Wir haben uns gerade ein neues gebrauchtes Auto zulegt. Wir sind nun nicht an der Armutsgrenze, aber wir schwimmen auch nicht im Geld.
      Daher die Frage, ob ihr ein paar Spartips habt.
      Allgemein meine ich.
      Zb einkaufen, Haushalt, Strom, Wasser, Anschaffungen (damit meine ich Klamotten, wenn was kaputt geht oder so)

      Vllt hat ja jemand was, worauf man sonst nicht kommt

      Danke im vorraus!

      • (2) 16.11.17 - 21:55

        Hi,

        es ist schwierig zu antworten, wenn man nicht weiß wie ihr lebt und was ihr schon tut?
        Gruß Ornella

        • (3) 16.11.17 - 22:06

          Hmm vllt war es ein bisschen unglücklich ausgedrückt, aber würde halt gerne wissen wie und wo ihr Sparmaßnahmen ergriffen habt.

          Aber ich kann ja trotzdem erzählen

          Wir leben in einem alten bauernhaus, das schwer warm zu halten ist. So geht bei uns zb eine Menge Heizöl durch, da unser einziger Ofen in der Küche zu klein ist um alle Räume zu begrüßen.
          Wir leben zur Miete.
          Strom? Ich schaue dass ich immer das Licht ausmache, steckerleiste beim tv
          Laptop und Internet haben wir nicht. Nur 2 vertragshandys
          Einkauf 2-3 die Woche bei Aldi/Lidl und kaufe eben nach Liste und manchmal auch auf was ich Lust habe wenn ich dran vorbei laufe.
          Produkte sind meist (nicht immer) die günstigsten. Ich kaufe kein Bio
          Oder Getränke (sodastream)
          Fleisch kaufe ich auch nicht, da wir uns selbst Tiere halten (Schweine, Hühner ) braucjen auch futter
          Zusätzlich haben wir Hund und Katze ( werden nicht gebarft, aldifutter)
          Eine Menge Bezin geht durchs Auto, da wir sehr einsam leben
          Klamotten der Kinder oft von kleidermärkten, wenn ich gerade was brauche und in der nächsten Zeit keine Märkte sind auf neu
          Meine Klamotten 1 mal im Jahr neu
          Anschaffungen eigentlich übers Internet

          • (4) 16.11.17 - 22:20

            Hi,

            das hilft schon mal. Vieles habt ihr ja schon im Blick. Viel Einsparpotenzial wird da nicht mehr sein.

            Könnt ihr was an der Isolierung machen? Könntet ihr da den Vermieter ins Boot holen. Energiesparmassnahmen werden subventioniert. Oder mit Solarenergie ergänzen?

            Wenn ihr schon Discounter einkauft, könnt ihr nur per Listen und Kochpläne eure Kosten steuern. Gemüse nach Saison kaufen oder selbst anbauen.

            Könnt ihr an euern Einnahmen was machen? Ihr scheint sehr am Limit zu leben.

            Gruß Ornella

          • (5) 16.11.17 - 23:49

            Haushaltsbuch führen. . Damit ihr seht wo das Geld wirklich ausgegeben wird. Da seht ihr wo ihr sparen könnt.
            Sparen bei Versicherrungen ist oft sinnvoll. Stromanbieter wechseln hat bei uns eine Menge gebracht.

      Es kommt halt immer darauf an, wie man lebt und leben möchte.
      Mein Mann und ich zahlen jeweils 150€ im Monat in unsere Haushaltskasse ein. Ich habe keine Freude daran Geld auszugeben. Bin wohl eher der Sparfuchs schlecht hin, aber Klamotten shoppen macht mich nicht glücklich. Ich habe ein paar Winterstiefel, ein Paar Schuhe zum Übergang, ein Paar Turnschuhe und für den Sommer jeweils 1x Flip Flops, Sandalen und Ballerinas. Einen Wintermantel, einen für den Übergang und zwei Jacken, wenn es eher warm ist. Meine restlichen Sachen kann ich eigentlich an einer Hand abzählen und das ist alles H&M. Ich gebe nicht gern viel Geld für Sachen aus, weil es mir einfach nicht wichtig ist. Ich mach das von meinem Rhytmus vom Waschen abhängig, ob ich dringend neue Sachen benötige 😅 wenn etwas kaputt ist, wird es natürlich ersetzt und wenn ich was ganz tolles entdecke, dann mache ich mir auch selbst mal eine Freude 😊 ich hole aber eigentlich nur im Sale. Für den vollen Preis kaufe ich mir nichts. Alles andere an Wünschen sammle ich übers Jahr und gebe es bei Verwandten als Wunsch für Weihnachten oder Geburstag an. Ich lebe gern minimalistisch, mich macht das irgendwie glücklich. Ich habe alles was ich brauche und ich muss es dann auch nicht ausreizen. Ich gebe mein Geld aber gern für andere aus, um sie glücklich mit Geschenken zu machen. Aber eben nicht zwischendurch, sondern dann auch zum Geburtstag oder der Weihnachtszeit 😊 Ansonsten hole ich mein übriges Geld am Ende des Monats vom Konto und spare es so. Man zückt doch eher mal die EC Karte, als ans Sparschwein zu gehen. Geheizt wird bei uns nur, wenn wir wirklich frieren. Ich habe keine Kredite oder Schulden, eigentlich noch nicht mal einen Vertrag, der über mich läuft. Das macht alles mein Mann und ich gebe meinen Anteil dazu. Dazu habe ich alle meinen Kosten im Blick. Gemeinsame Zeit verbringen wir gerne mit Spaziergängen oder Filmabenden, durch Arbeit und Co bleibt da auch nicht mehr übrig 😊 Wir können aber auch stundenlang bummeln, ohne was zu kaufen. Wir gehen so einmal im Monat zusammen essen 😊 Das meiste Geld gebe ich eigentlich für schönen Urlaub aus, dafür mache ich es auch gerne 😊 Allerdings gibt es auch da nur Reisen, wo wir ordentlich sparen (nie in der Hauptsaison und meistens richtig kurzfristig Last Minute einen Restplatz). So viele Tipps kann ich da eigentlich nicht geben. Überlege dir halt vorher, ob du das Geld wirklich ausgeben möchtest oder ob du dir eine Anschaffung auch verkneifen kannst, weil du sie eigentlich nicht brauchst. Zu Strom und Nebenkosten kann ich keinen Spartipp geben, wir leben da normal, bekommen aber trotzdem eher Geld wieder 😊 Ehrlich gesagt wüsste ich nicht, wo ich viel Geld im Alltag ausgeben soll. Meine Eltern sind auch sehr sparsam, wahrscheinlich bin ich damit einfach aufgewachsen und habe das Bedürfnis nicht, Geld auszugeben...

    • (7) 17.11.17 - 01:44

      Wir bzw. ich mache einen Wochenlang mit ca. 5 gerichten.da wir immer Reste hben, hält das 7 tage. Einkaufen nach Wochenlang ist nicht nur günstiger, sondern auch praktisch. Man muss sich nicht jeden tag fragen, was heute gekocht wird. Ich kaufe bei Aldi und was es dort nicht gibt, bei Edeka/Rewe. Ausnahmen gibt es, ich sehe es aber im Allgemeinen nicht ein, dasselbe Produkt bei Edeka teurer einzukaufen.

      Ansonsten: Strom, Internet und Handy Tarif vergleichen und schauen, ob ihr nicht wechseln könnt?

      (8) 17.11.17 - 05:44

      Als erstes empfehle ich dir ein Haushaltsbuch zu führen und alles wirklich jeden Cent aufzuschreiben.
      Da siehst du selbst welche Ausgabe nichts ein müsste.

      Als weites empfehle ich dir einen Strommesser zu kaufen, sowas https://www.bauhaus.info/messgeraete/energiekosten-messgeraet/p/20405977?pla_prpaid=445337366557&pla_adgrid=49915111428&pla_campid=225980581&pla_prch=online&pla_prid=20405977&cid=PSMGoo225980581_49915111428&pla_adt=pla

      Bei mir kamen da Stromfresser raus an die ich nie dachte(Display der Mikrowelle als beispiel)
      -Was man nicht nutzt Stecker ziehen.
      -Einkaufszettel schreiben, Preise überschlagen und mit abgezählten Bargeld einkaufen gehen. Karten zu Hause lassen.
      Ich selbst halte es so das ich sobald ich Geld hole 10% davon in ein Sparschwein stecke. Bei 50 Euro sind das 5 Euro die merkt man gar nicht.

      Extreme Spartips die ich mal gehört habe ist :
      - Kartoffel oder Nudelwasser auffangen und um Blumen gießen nehmen.
      -Badewasser für die Toilettenspülung nehmen
      -Duschgel und Co mit Wasser verdünnen
      -für jede Waschmaschinenfüllung/ Geschirrspülladung 30-50 Cent in eine Spardose werfen

      (9) 17.11.17 - 07:36

      Hallo!

      Ich kann dir leider keine großen Spartipps geben, als die, dir ohnehin schon genannt wurden. Wir schmeißen das Kleingeld, welches wir mit uns rumschleppen immer in eine Spardose und irgendwann, wenn sie voll ist, schaff ich sie weg. Ab und zu kommen da auch mal 400-500€ raus. Früher haben wir das zum Sparen für die Urlaubskasse gemacht, heute einfach nur, dass die Geldbörse nicht so voll mit Kleingeld ist. Trotzdem ist es immer wie ein kleiner Gewinn und ich freue mich darüber :)

      • (10) 17.11.17 - 08:26

        Hallo,
        musst du dann für das Zählen und Eintauschen bezahlen?
        Wenn nicht, verrätst du mir, wo das geht? :)
        LG

        • (11) 17.11.17 - 09:24

          Das kommt darauf an. Rolle ich das Geld selbst, dann kann ich es bei meiner Bank kostenfrei eintauschen. Es gibt auch einen Zählautomat in dem man das Geld mit einem Mal reinwirft und es automatisch gezählt und aufs Konto gebucht wird - das kostet Gebühren. Ich glaube letztes Mal hatte ich irgendwas um die 3€ für 240€ bezahlt. Ich weis ja nicht bei welcher Bank du bist, aber eigentlich nehmen alle am Schalter gerolltes Geld.

          • (12) 19.11.17 - 19:25

            Dankeschön :) Die Automaten kannte ich, aber ich habe vermutlich nicht mehr als 40€ in Münzen angespart. Da bin ich dann geizig, was Gebühren angeht.
            Bin bei der DiBa... die haben gar keine Filialen.

        (13) 17.11.17 - 15:05

        Hallo,

        bei uns in der Stadt nehmen mittlerweile fast alle Banken dafür Gebühren.

        Aber ich halte das für albern. Durch das Sammeln von Kleingeld spart man nichts. Man muss nur schneller neues Geld abheben oder wieder mit einem Schein bezahlen.

        Einfaches Beispiel:
        A hebt 10 Euro ab (zwei 5 Euro Scheine), kauft in der Bäckerei für 3 Euro ein. 2 Euro schmeißt er ins Sparschwein. Dann kauft er für 3 Euro eine Zeitschrift und wirft 2 Euro ins Sparschwein. Dann nimmt er sein Sparschwein mit zur Bank und bekommt... genau, einen Fünfer.
        B hebt auch 10 Euro ab, kauft für 5 Euro ein und hat 5 Euro im Portemonnaie.
        Geld haben beide gleich viel ausgegeben.
        B hat sich den Weg zur Bank und zurück, sowie evtl. noch Wartezeit bei der Bank gespart.

        Viele Grüße
        H.

        • (14) 19.11.17 - 19:28

          Ich will mit gesammeltem Münzgeld ja nichts sparen, aber es ist nett um sich mal etwas außer der Reihe davon zu finanzieren ;) So ganz ohne schlechtes Gewissen!
          Meist bezahle ich mit Karte, Kleingeld entsteht dadurch, dass man mal was beim Bäcker o.ä. kauft. Und damit bezahle ich ungern in Geschäften.

          (15) 20.11.17 - 20:27

          Natürlich hast du Recht, aber es kommt halt darauf an wie man das Kleingeld sieht. Für uns ist es einfach nur unnötig und Platzverschwendung in der Geldbörse. Ich bin nicht der Typ, der an der Kasse anfängt die Centstücke zusammen zu kratzen. Wir nehmen es raus, schmeißen es in die Dose und gut ist. Man rennt ja auch nicht los, weil man 3€ dort drin hat. Es liegt halt rum und sammelt sich. Es ist kein Einsparen von Geld, weil man ein Schnäppchen gemacht hat. Es ist nichts anderes wie wenn ich jeden Monat 50€ beiseite lege - nur fällt es weniger auf. Ist zumindest meine Meinung. Wir machen das seit Jahren so und uns tut es nicht weh.

          • (16) 21.11.17 - 09:10

            Hallo,

            hm, bei mir sind oft genug Gelegenheiten, wo ich nur mal einen kleinen Betrag bezahlen muss (Bäcker, Parkuhr, Kaffeeautomat auf der Arbeit...). Oder ich steh mit 2 - 3 Kleinigkeiten in der Schlange an der Supermarktkasse und rechne schon mal im Kopf die Endsumme aus (exakt) und zähle da auch schon passend Kleingeld ab. Es sammeln sich erst gar nicht so viele Münzen, dass ich hier von Platzverschwendung reden könnte.

            Ich arbeite bei einer Bank und habe halt bemerkt, dass die Konkurrenz zumindest in unserer Stadt "Abwehrkonditionen" für's Einzahlen von Münzgeld erhebt.

            Viele Grüße
            H.

      (17) 19.11.17 - 12:26

      Bei uns kann man als Sparkassenkunde Kleingeld kostenlos am Schalter in einer Tüte abgeben, es wird automatisch gezählt und innerhalb einiger Tage aufs Konto gutgeschrieben.

Hi,

Auto: Tankte generell eher nachmittags - nie vormittags, vormittags sind die Preise bei uns jedenfalls generell bis zu 10 cent teurer (das leppert sich). Prüft immer den Reifendruck und fahrt lieber geprüfte hochwertige Reifen die in der Anschaffung pro Stück 15-20 Euro teurer sind. Glaubt mir, die falschen Reifen und zu geringer Luftdruck steigern den Verbrauch enorm (wir haben eine Anzeige im Auto daher kenn ich den Vergleich).

Einkaufen: Macht euch einmal die Woche eine Speisekarte für die gesamte Woche... dann schaut was ihr dafür noch da habt und was ihr braucht. Kauft dann nur das ein, was ihr für dies Speiskarte tatsächlich benötigt, dadurch spart ihr Lebensmittelkosten und Entsorgungskosten für zu viel weggeworfene Lebensmittel die anderweitig schnell entstehen. Wir haben Apps aufm Handy wo alle Prospekte von Lidl, Aldi und co drauf sind und schauen dann, wo es was am günstigensten bekommt und wo Angebote da sind. Wenn da zum Beispiel beim Netto Rindergulasch für 3 Euro statt für sonst übliche fast 5-6 Euro zu haben sind.... weis ich schon mal, dass es einmal die Woche Gulasch geben wird (sprich die Angebote auch in die Speisekarte mit einfließen lassen). Dadurch gibt man bei 2 Personen (mein Sohn zähl ich nicht voll mit, der isst eh nicht mehr als üblicherweise über bleiben würde und kein volle Portion) für Lebensmittel knapp 40 Euro die Woche aus und ist für 7 Tage versorgt... zzgl Hausverbrauchsmaterial kommen da ca 50-60 Euro zusammen (und wir haben noch 2 Katzen die verbrauchen im Monat 90 Euro). Wenn wir nur nach Lust und Laune einkaufen worauf wir spontan Lust haben oder Lust haben könnten (das aber dann doch nicht machen und es weggeworfen wird) zahlen wir eher 80 Euro für Lebensmittel die Woche... also gut das doppelte. Nie Planlos einkaufen und nie hungrig einkaufen. Bei Hausverbrauchsmaterial durchaus auch mal (weils im Angebot) ist zuschlagen obwohl man eigentlich noch genug von Spülmaschinentaps, Waschmittel oder sonstigem im Haus hat.

Storm: Steckerleisten die man an und ausschalten kann und diese abends vorm zu Bett gehen ausschalten und wenn man es braucht wieder anschalten. Da Fernsehr, PCs, Toaster, Mikrowelle etc. auch stand-by Strom fressen... nur den Kühlschrank den solltet ihr echt immer am Netz lassen.

Kochen: Je frischer man Kocht und weniger man auf Fertigkost zurückgreift desto günstiger fährt man. Ist zwar mit mehr schnippelei verbunden. Aber ganz ehrlich... wenn ich 2 kg Karotten für ein Euro bekomm, dann kauf ich die, ein Teil davon hechsel ich, ein Teil hack ich und den nächsten Schneid ich in Scheiben und frier es portionsweise ein... wenn ich Bolognese mach, nimm ich geheckselte Karotten raus, wenn ich Suppe mach Gehackte und wenn ich nen Schmorbraten mach die Scheiben aus der TK und gut is. Soßen auch auf Mehlschwitzbasis machen geht schnell, ist einfach und so ne Soße kostet mit Gewürzen und allem drum und dran max 10-15 cent... ne Tüte von Maggi/Knorr kostet fast nen Euro. Nudeln nach Gewicht kochen... bei einer Erwachsenen Person rechne ich normal 100-150 g trockengewicht der Nudeln (so kocht man nicht zu viel) - hängt halt auch davon ab ob es ein reines Nudelgericht ist oder Nudeln nur eine Beilage sind. Wenn man im Speiseplan 2-3 mal die Woche Gerichte plant die billig sind (Schinkennudeln, Pfannkuchen, Milchreis, Kartoffelgratin) kann man auch 1-2 mal die Woche Gerichte kochen wo der EK etwas höher ist... wie Rouladen, Braten, Pealla - Fischgerichte etc.)

Hausverbrauch: Waschmittel (welches nicht in Portioniertaps angeboten wird) reicht oft schon die hälfte der empfohlenen Menge aus um die Wäsche sauber zu bekommen und die Waschmittel die oft mit die besten Bewertungen im Praxistest haben sind oft sogar eigenmarken von Discountern (gerade auf AldiWaschmittel schwören extrem viele). Man kann Waschmittel auch günstig selbst machen (rezepte gibts im Internet).

Baden: Wir machen das schon so seit wir zusammen sind. Das erst einer badet und dann der nächste und das selbe Wasser verwendet wird. Wir wechseln uns dabei ab und rasieren tut sich generell nur der - der als letztes badet (oder wenn ich es muss aber als erstes dran bin, spül ich den Rasierer im Waschbecken aus weil das echt eklig ist in den Haaren des anderen zu baden). Das spart Warmwasser und solanger der wo als erstes badet nicht vorher in Motoröl gebadet hat, ist daran auch nix unhygienisches.

Kleidung: Auch hier ist es ratsam Angebote wahr zu nehmen. Gerade Kleidung wie Hosen, Pullis oder Mützen kann man auch in guter Qualität günstig gebraucht bekommen, da es sehr viele Haushalte gibt (wir sind auch so einer) wo Kinder mehr haben als sie brauchen und Teile dabei sind die kaum bis gar nicht getragen wurden. Nur bei Schuhen würde ich nicht sparen... da würde ich weder welche vom Discounter kaufen (außer Sandalen und Hausschuhe) und erst 10mal weniger gebraucht - außer sie wurden offensichtlich tatsächlich nie benutzt und das Fußbett ist unberührt. Ansonsten ist das ungesund... sowohl in vorgetragenen Schuhen zu laufen als auch in schlechter Schuhqualität. Außerdem zahlt man hier teils sogar drauf, weil die Qualität von günstigen Herstellern meist mieserabel ist - kann man überhaupt froh sein, wenn Schuhe eine Saison überstehen... da gerade wir erwachsenen kein Fußwachstum mehr haben.... ganz ehrlich... mein Mann arbeitet bei Goretex... und die haben da Lagerverkauf von alter Saisonware, ich hab vor 3 Jahren Stiefel für 60 Euro (die eigentlich 170 kosten) von ihm bekommen - die sind heute noch so gut wie neu, Sohle kaum optisch abgelaufen, keine gerissenen Nähte, keine Löcher etc. Bei Stiefeln für 30 Euro vom Deichmann - die kann man nie länger als eine Saison tragen danach sind die hinüber... da hätte ich nach 3 Jahren schon 90 Euro gezahlt und damit mehr.... auch viele teure Marken die ne hohe Qualität bieten - bieten so Rabattaktionen an... bei sowas immer Ohren und Augen offen halten, denn bei Schuhen sowieo BHs bei Frauen zahlt man bei billigen Anschaffung langfristig fast immer drauf. Auch schafft nicht atoc Klamotten an, sobald die Kinder aus ner Größe wachsen (falls ihr welche habt) sondern schon immer mal hier und da ein bisschen für die nächste Größe einkaufen das schon mal ein Grundstock da ist.

Versucht euch Rücklagen zu schaffen, zumindest so 200-300 Euro. Wovon ungeplante Kosten gedeckt werden können, mehr ist immer besser. Auch haben wir für unseren Sohn ein Sparbuch. Darauf können wir auch jederzeit zugreifen. Sprich jeden Monat gehen da 70 Euro drauf von uns. Kommen wir mit unseren Rücklagen nicht aus weil ne Rechnung noch höher ist... ganz ehrlich.. wir haben schon 2x sein Konto beliehen... der ist 19 Monate alt... aktuell haben wir noch was offen, was in Raten abgetilgt wird... bis er 18 ist und es ausgehändigt bekommt - ist alles Geld auf den Cent genau zurückgezahlt.

LG Küken mit Kuba

  • (19) 17.11.17 - 11:08

    "Wenn da zum Beispiel beim Netto Rindergulasch für 3 Euro statt für sonst übliche fast 5-6 Euro zu haben sind."

    Dann sollte man das Fleisch liegen lassen... was meinst du eigentlich wie das geschafft wird, dass es so günstig ist. Ne statt dessen isst du den Dreck ne Woche lang.

    Du würdest also noch mehr sparen, wenn du dann gar kein Fleisch kaufst.

    • (20) 17.11.17 - 11:28

      Über den Rindergulasch für drei Euro bin ich auch gestolpert.
      Und bevor ich in "gebrauchtes" Badewasser steigen würde, würde ich lieber duschen.
      Man kann sich auch am falschen Ende totsparen.

      • (21) 17.11.17 - 19:09

        Man kann aber die Plörre noch ein paar Tage in der Wanne lassen und mit einer Schöpfkelle zum Klo spülen benutzen.
        Dann reicht es auch für gescheites Fleisch.

        Wir sind keine duschmenschen... sondern lieben das baden. Wasser anlassen und neu einlassen nur weil der Partner vorher drin war empfinden wir beide als wasserverschwendung. Zumal wiegesagt gewöhnlich ist man nicht so schmutzig das es das tatsächlich benötigt.

        Das Fleisch das normal 5-6 Euro im laden kostet ist auch wenn es im Angebot ist vom selben hersteller. Man kann hier auch schauen am Samstag nachmittag... da sind oft Dinge herunter gesetzt die Zb vom mhd bald nicht mehr verkauft werden dürfen. So spart meine Oma schon von jeher. Ihr speiseplan sieht vor was im Angebot ist und Angebote gibt's immer erst a ein zwei Stunden vor Ladenschluss bzw am Samstag. Ich kauf Dinge wie Rouladen... oder sparerips nur beim Metzger... Hackfleisch hab ich beim discounter die beste Erfahrung gemacht da find ich sogar oft das Fleisch beim Metzger nur so lala in der pfanne. Und 5-6 Euro kostet 500g rindergulasch auch beim rewe wo regional anbieten.

    Hi... wer aufs Geld achten muss und dass musste ich auch schon... kann sich bio Fleisch nicht leisten. Ist einfach so. Ich bin selbst mir Massenproduktion groß geworden und leb noch. Heute kann ich mir mehr leisten und kauf meist regional an der Theke ein. Aber das kann nicht jeder. Und essen ist der Punkt wo man am stärksten sparen kann. Und bei uns kommt auch nicht täglich Fleisch aufm tisch. Dennoch kauf auch ich mal Fleisch im Angebot. Wer viel wert auf hochwertige Lebensmittel legt... der muss zwangsläufig Bus zu 100 Euro die Woche kalkulieren. Wenn das überhaupt reicht. Dinge wie Gulasch ess ich auch nicht die ganze Woche... sondern an einem tag. Und ja in Massentierhaltung sind Medikamentenrückstände im Fleisch. Aber wenn Medikamente unbrauchbar werden wenn sie laut Verpackung bei mehr als 25 Grad gelagert werden... sind sowohl keime als auch Medikamentenrückstände verpufft nach der zubereitung. Das das Fleisch minderwertig ist bestreite ich gar nicht. Aber man kann hier auch kirchlicher als der Papst sein. Bei uns gibt's gut 2-3 mal die Woche vegetarische Küche.

    • (24) 18.11.17 - 13:16

      Fleisch sollte als das behandelt werden was es mal war: ein Luxusgut. Und wenn ich mir Luxusgüter nicht leisten kann, dann hab ich sie eben nicht.
      Ich bin auch mit Fleisch aus Massentierhaltung groß geworden aber jetzt hat man die Möglichkeit sich detailliert zu informieren und danach zu agieren...
      Nun ja, es ist kein Tierschutzthread also belassen wir es dabei.

      • (25) 18.11.17 - 13:26

        Bei meinen Großeltern war immer "reichlich" Fleisch vorhanden, da Bauernhof, eigene Schlachtung und teils zwei Tiefkühltruhen. Und obwohl die Männer (Opa und die Onkel) schwer körperlich gearbeitet haben, gab es Fleisch nur ca. drei bis vier Mal in einer Woche Sonntags oft Schnitzel oder Braten, unter der Woche öfter auch mal Frikadellen, aber durchaus auch einfach mal Gemüsesuppe ohne Fleischbasis oder Bratkartoffeln und Salat.

        Ich finde dieses Massenfleisch inzwischen auch widerwärtig und vor allem: Es gibt einen großen Qualitätsunterschied. Ein Stichwort zum Beispiel "Wasser im Fleisch", also z.B. diese Schnitzel, die in der Pfanne plötzlich heftig schrumpfen und zäh wie Leder werden, egal wie man sie brät.

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