Klärendes Gespräch mit Schwiegermutter

    • (1) 25.11.17 - 08:45

      Hallo ihr Lieben,

      da ich einige Unstimmigkeiten gegenüber der Handhabung mit meinem Sohn durch meine Schwiegermutter sehe, wollte ich ihr ein paar Worte sagen, damit sie sich in ihrem Verhalten etwas zurückhält. Ich möchte sie auf keinen Fall verletzen und habe deswegen an sowas wie einen Vortrag gearbeitet. Ich habe ihn aufgeschrieben und möchte Rat und Tipps bekommen, wie ich etwas rüberbringen kann ohne sie damit zu verletzen.
      Ich schreibe jetzt einfach so, wie ich es ihr sagen würde:

      "Ich möchte gerne mit Ihnen etwas bereden, weil mich das seit längerem beschäftigt.
      Es geht um G.
      Ich möchte, dass ich selber entscheide, wann ich ihn wem in die Arme gebe. Wenn wir bei Ihnen zum Essen sind möchte ich ihn also auch auf dem Schoß haben, wenn wir am Tisch sitzen. Es ist nicht nötig ihn mir abzunehmen und selber dann die ganze Zeit auf dem Arm zu haben. Vor allem weil Sie ja überhaupt nicht mit im Esszimmer sitzen und nichts mitessen. Und wenn er dann mal weint, möchte ich nicht, dass er mir direkt abgenommen wird, als wäre er anstrengend oder Ballast. Ich habe die Verantwortung gerne und möchte mein Kind dann selber beruhigen. Ich verstehe auch, dass Sie mir helfen möchten, aber in erster Linie ist G. keine Arbeit für mich. Genauso möchte ich, dass wenn er auf Ihrem Arm ist und weint und ich ihn zurückfordere, er mir bitte sofort gegeben wird.
      Die Situation im China-Restaurant vor ein paar Wochen beschäftigt mich immer noch. Obwohl ich mehrmals sagte, dass ich G. bei mir lassen wollte, weil er unruhig war, war Ihre Antwort immer nur 'Doch, gib ihn mir'. Das hat mir überhaupt nicht gefallen.
      Ich möchte, dass die Besuche harmonisch ablaufen und dass ich nicht immer befürchten muss, dass er mir sofort abgenommen wird. Sie dürfen und sollen Ihren Enkel natürlich auch halten. Aber sollte es nicht zur Gewohnheit werden, dass wenn wir zu Besuch sind, als erstes das Kind von meinen Arm verschwindet. Und das habe ich leider immer mehr.
      Da er noch so klein ist, möchte ich an erster Stelle stehen, wenn er weint und beruhigt werden will. Ich liebe diese Verantwortung und will sie.
      Ich hoffe das verstehe Sie und fassen das nicht iwie falsch auf, denn das sollte meine kleine Rede auf keinen Fall bewirken!"

      Meint ihr, dass die Punkte klar sind, die mich beschäftigen und sie nicht böse oder aggressiv klingen?
      Vlt. hat ja jmd. von euch ein gutes Sprachtalent und kann mir da helfen.

      Noch ein paar Infos am Rande: Mein Sohn ist 4 Monate alt und ich bin verheiratet.
      Außerdem mag ich meine Schwiegermutter. Haha! Das muss hier gesagt werden, nicht dass mir gleich jmd. unterstellt, ich wäre eine böse Schwiegertochter.

      Vielen Dank an euch fürs Lesen!

      • Du siezt seine SM??? Ok...

        Ich würde jetzt garnichts sagen, sondern in der nächsten Situation entsprechend reagieren.
        Wenn sie dir also das nächste Mal den Kleinen nimmt und du das nicht möchtest, machst du das unmissverständlich klar. Und wenn sie ihn hat, weint, und du ihn wieder haben möchtest, nimmst du ihn dir einfach. Punkt.

        Jetztmit so einem Vortrag zu kommen... ich wäre an ihrer Stelle dann total beleidigt.

        Und by the way: Kinder nehmen auf Omas Arm keinen Schaden... Vielleicht solltest du das allgemein etwas lockerer sehen. Du hast ihn 24 Std und sie nur ein bisschen. Is doch klar, dass sie sich drum reißt.

        Liebes knöpfchen,


        Du verstehst mich völlig falsch. Ich weiß dass der Kleine keine Last ist und dass Du ihn immer super versorgt. Ich wertschätze Dich dafür sehr und wenn ich ihn Dir abnehme beim Essen ist das nur meine Art Dir zu danken dass du sonst immer Deine Bedürfnisse hinter seine stellst! U,nd er ist nunmal eine Knutschkugel die man als Oma gern knuddelt. Werte Sachen nicht immer gegen dich das ist der ganz normale Umgang zwischen Menschen die sich nahe stehen und hat nix damit zu tun dass man irgendwie glaubt du bräuchtest Hilfe.

        Deine SM

      Du siezt Deine Schwiegermutter? Oder warum sprichst Du sie mit "Ihnen" und "Sie" an? Und sie duzt Dich offenbar?

      Das könnte nämlich schon ein Hinweis sein, dass es aus Sicht der Schwiegermutter hier ein Machtgefälle gibt.

      ...da frag ich mich als mutter eines sohnes: wie kann ich enkel bekommen ohne SO eine schwiegertochter...

      Was für ein missbrauch - man nimmt das herden-jüngste auf den arm, entladtet die mutter... diese sm posts gehen mir auf den nerv. Wahrscheinlich ist das einfach ein machtkampf...

      • Hallo

        ich habe drei erwachsene Kinder. Zwei Söhne (30 und 27) und eine 26jährige Tochter. Demzufolge habe ich zwei Schwiegertöchter und einen Schwiegersohn.
        Die drei Familien haben mich dieses Jahr innerhalb von vier Monaten dreimal zur Oma gemacht :-)

        Wenn ich dort zu Besuch bin oder die Familien uns besuchen, bekomme ich den Nachwuchs relativ schnell in den Arm gedrückt. Auch von den Schwiegertöchtern.
        "wir wissen doch, wie gerne du das kleine auf dem Arm hast"
        Wenn aber die Enkelinnen oder der Enkel zu weinen beginnt, wandert er gaaanz schnell wieder auf Papas oder Mamas Arm. ;-)
        Außer es hat Hunger, dann "darf" ich auch Flasche geben :-) und zum Flasche geben gehört auch das Wickeln dazu.

        Ich freue mich wirklich, dass wir ein gutes Verhältnis miteinander haben #herzlich

        LG
        Manu

        • So soll es doch sein! Wenn ich mal Omi bin möchte ich ja auch meine Enkel so oft wie es möglich ist genießen! Ich wäre dankbar die Omis (egal welche Seite) öfter zu sehen!!!

          Oh wie schön! Gleich 3 Babys, herzlichen Glückwunsch.
          Es klingt sehr harmonisch mit deiner Familie. Meine Mädels sind noch klein und ich werd wohl auch keinen Sohn mehr bekommen 😂 aber ich wünsche mir sehr, dass wir später ein ähnlich tolles Verhältnis haben.
          Und Schwiegertöchter kanns ja trotzdem theoretisch geben 🤷‍♀️ Wer weiß?

      (10) 25.11.17 - 12:44

      #wolke
      kennst du die TE, dass du SO EINE SCHWIEGERTOCHTER nicht willst? übrigens sucht man sich die Schwiegertochter nicht aus und die SM leider auch nicht

    ....und deine "Antwort" hilft der TE genau wie?!

Hallo,

was du empfindest, ist der Klassiker. Viele Frauen empfinden sich kurz nach der Geburt des ersten Kindes ihrer eigenen Familie näher als der Schwiegerfamilie. Dazu gibt es sogar eine Studie, von der mir mal meine Hebamme erzählt hat.
Auch mir ist es damals viel schwerer gefallen, mein Kind meiner Schwiegermutter zu geben als meiner eigenen Mutter. Ich würde den Brief nicht schreiben. Verhalte dich selbstbewusst und äußere dich klar gegenüber deiner Schwiegermutter - euer Kind, eure Regeln. Wenn dein Kind bei der Schwiegermama zufrieden ist, solltest du versuchen, es ihr zu lassen. Wenn es weint, dann nimmst du es ihr ab und du tröstest es.
Außerdem macht Schlafmangel empfindlich und lässt einen viele Dinge schlimmer empfinden, als sie sind.
Das wird schon! Sabine

Ja klar, du magst deine Schwiegermutter- deshalb siezt du sie, und kannst nicht mal mit ihr REDEN, nein, es muss solch ein lächerlicher Brief sein. Peinlich ist das, schicke ihn bloss nicht ab und mach dich mal locker!
Desweiteren finde ich das Gesieze sehr befremdlich...

  • Der Text sollte zeigen was in etwa sie sagen möchte, steht auch im Text der TE das sie es ihr sagen möchte

    Für den Rest gebe ich dir Recht, hätte bzw würde ich meine Schwiegermutter sietzen würde sie mich wahrscheinlich fragen ob ich nicht mehr alle Tassen im Schrank hätte 😂

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