Ehemann/ Vater stationär in Psychiatrie

    • (1) 28.11.17 - 14:01

      Hallo ihr Lieben!

      Mein Ehemann und Vater meiner Kinder ist seit vorletzten Freitag in stationärer psychiatrischer Behandlung! Panikattacken, mehr möchte ich dazu nicht sagen! ich bin nun also mit unseren Töchtern (2 Jahre und 8 Wochen) alleine!

      Die große hat in den letzten Wochen einiges von der Erkrankung mitbekommen. innerhalb von zwei bis sechs Wochen hat sich die Situation hier zu Hause sehr zugespitzt so dass zuletzt nur noch eine stationäre Behandlung in Frage kam!

      Hat jemand eventuell ähnliche Erfahrung gemacht? Was kann ich tun um die Situation mit ihr auf zu arbeiten? Eventuell Mutter-Kind-Kur oder Besuch bei einem Kinderpsychologen? Bitte um hilfe...

      LG Bluemchen

      • Hallo,
        Ich habe zwar keine persönlichen Erfahrungen, arbeite aber beruflich mit Familien, wo häufig ein Elternteil psychisch erkrankt ist.
        Mein Tipp wäre sich erstmal an eine Familienberatungsstelle oder das Jugendamt zu wenden. Die können dir vielleicht helfen oder auch Möglichkeiten nennen was es bei euch so gibt.
        Bei uns in der Stadt gibt es z.b. Ein tolles Projekt für Kinder von psychisch erkrankten Elternteilen.

        Für eine kindgerechte intensive Therapie ist eine Mutter-Kind-Kur nicht geeignet, da geht es in erster Linie um die Mütter, die sich erholen sollen. Kann aber trotzdem zusätzlich für Euch sinnvoll sein, aber da wird Deine KLeine wohl noch zu jung sein.
        Grundsätzlich ist wohl eine wohnortnahe Betreuung von den Kindern und auch von Dir sinnvoll. Wir haben bei anderen psychischen Problemen sehr gute Erfahrungen mit einem kinder- und Jugendpsychotherapeut gemacht. Es gibt wärend der Therapie auch immer wieder extra Elterngespräche, wo mit Dir als Mutter genau gesprochen wird, was Du tun kannst, ob Deine Wahrnehmung richtig ist...Mir hat das gut geholfen. Bin dadurch selbstbewusster im Umgang mit der Erkrankung meines Sohnes geworden.
        Und dann gibt es noch extra psychosomatische Kinderrehas (über die Rentenversicherung), wo Du als Begleitperson mit dabei bist. (und die Kleine auch). Das geht 4-6 Wochen und ist in dieser Zeit recht intensiv. Sprich doch mal mit dem Kinderarzt darüber.
        Oder wie wäre es mit Ergotherapie? Das läuft noch spielerischer und kann auch bei psychischen Problemen verordnet werden.
        Es ist gut für Deinen Mann und Euch als Familie, dass er jetzt stationär behandelt wird. Dort sind die Therapien sehr intensiv, sodass ihr alle zügig eine Besserung merken dürftet.

        ...ich denke, eine Familienberatung wäre jetzt nicht schlecht.
        Oder wenn du dir zutraust alleine zurecht zu kommen, dann tu das. Mutter-Kind-Kur sehe ich den Sinn zZt nicht. Das Mädchen soll ja zur Ruhe kommen und das kann sie daheim, wo sie verankert ist, warscheinlich besser. Warum sie mit dir weg soll, wenn der Papa woanders ist, ist sonst überhaupt nicht mehr verständlich.

        Ich würde mal nach guten Kinderbüchern zum Thema googeln. Und dann viel mit ihr reden. Auch in dem Alter kann man da schon einiges verstehen: "Der Papa hat eine grosse Traurigkeit - bei dem wir ihm nicht helfen können. Und an der wir nicht schuld sind. Der Papa auch nicht. Das kam einfach irgendwann in sein Herz . sie macht x und y mit ihm. Das hast du ja gesehen. Er kann aber die Welt zur Zeit nicht so sehen wie du und ich und daher muss er das wieder lernen. Dafür ist er jetzt in der Klinik. Und wenn es ihm besser geht, kommt er wieder. Und wir können ihn besuchen gehen. "

        Zu viel brauchts da ja gar nicht. Bilderbücher gibts mit dem STichwort in Google echt viel. Gib das eiin: "kinderbücher zum thema depression". Es lohnt sich aber bei all den Ratgeberbüchern, sie zuerst anzuschauen. Manchmal passen die bilder so sehr nicht zum eigenen Thema, dass man das nicht benutzen kann...

      • Mutter kind Kur halte ich für den falschen ansatz.
        Ich würde das mit dem Kinderarzt besprechen. Es kommt auch darauf an was sie gesehen hat, was hat ihr angst gemacht, wie schlimm war die Situation. Sei für deine kleine da und rede mit ihr, soweit sie es verstehen kann. Ich hab mal als 10 jährige eine panikattacke meiner mutti mit bekommen... Sie kam aus den bad gestürmt, hat keine Luft mehr bekommen und ist die Treppen runter gerannt zu ihren Eltern... Diese sagten laut xxx ATME.....BERUHIG DICH. Ich stande hilflos da und hatte so angst. Gesprochen hat keiner mit mir darüber.

        Panikattacken (psych Erkrankungen) sind übrigens vererbbar. Darauf solltest du immer achten

        Hallo,
        zunächst mal wünsche Euch viel Kraft für die nächste Zeit!
        Was genau hat Deine Tochter denn mitbekommen, inwiefern ist sie verändert, was möchtest Du aufarbeiten?
        Ich würde da nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Sei offen für Fragen, erkläre kindgerecht, keine Geheimnisse, aber aus dem bisher geschilderten sehe ich erstmal keinen Grund für einen Kinderpsychologen.

        LG blumella

      • Hi

        bei uns war es andersherum - als die Kinder nur unwesentlich älter waren als Deine (Judith war glaube ich 4 und Felix 3) - da war ich in stationärer Therapie wegen Depressionen...

        Na klar ist das für die Kleinen erst mal doof - in erster Linie halt, weil ein Elternteil von heute auf morgen - völlig unvorbereitet - weg ist. Aber natürlich auch, weil sie vorher schon Situationen mitbekommen haben, die erst mal "komisch" waren...

        Wir haben damals mit kindgerechten Büchern gearbeitet die gibt es bestimmt auch für Panikattacken. Schau am besten mal bei Amazon oder so. Bei uns hat das geholfen, damit die Kinder über ihre Probleme und Fragen gesprochen haben - und wir dann halt die Fragen beantworten konnten, die "dran" waren - und nicht völlig am Thema vorbei den Kindern was erzählt haben, was dann wiederum noch mehr Ängste geschürt hat...

        Generell denke ich aber, dass es am Wichtigsten ist, dass Du jetzt verfügbar und für die Kinder da bist (bei uns hat diese Rolle damals der Papa übernommen), so dass die Kinder immer noch die Sicherheit bekommen, die sie brauchen. Wenn es dem Papa wieder besser geht, kann er ja bestimmt auch übers Wochenende nach Hause kommen - und dann solltet ihr auch die Zeit bewusst als Familie zusammen nutzen - so weit und so viel, wie es für Deinen Mann halt möglich ist. Es bringt ja nichts, wenn er sich gleich am Anfang wieder völlig übernimmt - und die nächste Panikattacke hat, weil ihr irgendwas ganz tolles machen wolltet. Dann ist vielleicht eine Partie Mensch ärgere Dich nicht oder Memory oder so besser...

        Ich würde versuchen, den Alltag der Kinder jetzt so stabil wie möglich zu halten...

        LG
        Frauke

      (9) 29.11.17 - 10:28

      Hallo,
      ich weiß nicht, was genau dein Kind mitbekommen hat und wie bedrohlich die Situationen letztlich für sie waren, denke jedoch, dass es erstmal sinnvoll ist, im Kleinen der Sache nachzuspüren, z.B. mit den hier bereits genannten Bilderbüchern und dem Halt sowie der Nähe von dir als Mutter, sodass sie das Gefühl hat, mit dir darüber reden zu können, dich fragen zu dürfen und Sicherheit zu haben.

      Die große "Maschinerie" mit Ärzten, Psychologen und Co würde ich noch nicht auffahren, solange dein Kind keine offensichtlichen Wesensänderungen oder dergleichen aufweist. Manchmal wird dadurch für das Kind erst etwas zu einem großen Problem gemacht (fremde Menschen, mit denen man reden soll, ständig Termine beim Arzt, Unsicherheiten, was jetzt von einem erwartet wird, die plötzliche Sonderbehandlung und zusätzliche Veränderung...).

      Wir haben damit eher negative Erfahrungen in der weitläufigen Familie gemacht, weshalb ich mich erstmal darauf konzentrieren würde, die Nähe zu meinem Kind zu suchen, ihm Geborgenheit zu geben und nachzuspüren, was in ihm vorgeht und welche Spuren das alles hinterlassen hat. Alles weitere kann man dann immer noch veranlassen.
      Alles Gute für euch!

      Hallo,

      da würde ich ehrlich gesagt, mit verschiedenen Ansätzen, an verschiedene Faktoren herangehen.

      1. für dich selbst. Da ist dringend Hilfe wichtig. Auch Angehörige leiden sehr stark. Weil sie aber "klinisch gesund" sind, sind sie ja nicht krank.

      ABER die Belastungen tragen sie ja mit. Hilf dir selbst, bevor du selbst Hilfe brauchst (bevor du selbst krank wirst).

      Damit meine ich
      a)
      - Mutter-Kind-Kur KÖNNTE DIR helfen. Aber achte darauf, dass du eine Klinik findest, die sich mit Angehörigen von Psychisch Kranken auskennt. Wirklich. Dass dort Psychologen vor Ort sind, die sich mit der Form von Belastungen auskennen und dich nicht darauf abstempeln, dass du ja selbst gesund bist. Sondern dir helfen, damit selbst für dich umgehen zu lernen,

      Für dich selbst als Mensch, als Partnerin, als Mutter eurer Kinder. Das sind mehrere Bereiche und brauchen unterschiedliche Ansätze. Als Mutter handle ich manchmal anders, als ich als Single handeln würde, aber dennoch so, dass ich mich als Mensch mit meinen eigenen Empfindungen nicht vergessen darf.


      bei der Kur ist zu bedenken, dass es lange Wartefristen gibt und es auch darauf ankommt, wie du mit deinen Kindern dann klar kommst. Da sie noch sehr klein sind, auch darauf achten, dass die Klinik so kleine Kinder aufnimmt.
      Die, die mir einfallen würde, ist für Kinder unter 3 Jahren nicht geeignet, dafür super für Angehörige von psychisch Kranken.

      Hierbei würde ich nichts überstürzen. Der Gedanke, dass es die Möglichkeit GIBT, kann dir Kraft geben! Übereile es nur nicht. Behalte es im Hinterkopf und finde heraus, wann für DICH der Zeitpunkt ist, wann es passt.

      Behandlung ist für DICH. Kinder sind Begleitpersonen.

      b) Beratung für dich. Netzwerk aufbauen.
      Familienberatungsstelle.
      Sozialstation der Klinik wo er jetzt ist.
      Frage in der Klinik nach, ob es auch Hilfe für Angehörige gibt. Seelsorger, ambulante Gesprächstermine.
      Familiengespräche (du und dein Partner in therapeutischer Begleitung) - nicht sofort, aber wenn er wieder entlassen wird. Was er sich wünscht, was du dir wünscht, wie es für euch weitergehen kann usw.

      Alternativ WO es das in deinem Umkreis gibt. Frag als erstes mal bei der Klinik nach. Wenn die nichts wissen vielleicht bei Profamilia, Caritas oder ähnliches, ob sie Adressen kennen, bei denen du fragen kannst.
      NICHT für IHN, sondern FÜR DICH SELBST. Ist wichtig das zu betonen, weil sonst oft die Antwort kommt, ihn kann man nicht ändern, also halt die Klappe und mach weiter wie bisher. Bisschen freundlicher aber subtiler formuliert. Damit ist dir nicht geholfen.
      Betone, dass du selbst Hilfe brauchst. Nicht weil du krank bist, sondern weil du als Angehörige und Mutter von zwei kleinen Angehörigen, die Auswirkungen und Belastungen MITträgst.


      2. deine Kinder
      Psychologe, Therapie und Kur halte ich noch zu früh.
      Wirklich im Hinterkopf behalten und schnell reagieren, wenn es benötigt wird: sofort. Super Idee!

      Kur: Mutter-Kind-Kur: deine Kinder sind Begleitpersonen. Momentan könnte es noch zu früh sein, dann wenn sie den Halt zu Hause brauchen. Die Angst: Mama fährt mit uns weg, wenn Papa auch weg war, könnte schwierig sein.
      Bis eine Kur genehmigt ist und ihr einen Platz habt (in einer für euch geeingeten Klinik) vergeht Zeit. Könnte also sinnvoll sein.
      Mutter-Kind-Kur heißt aber, DU stehst im Vordergrund. Das ist sehr wichtig zu wissen. Und wie oben schon geschrieben ist es auch wichtig DIR helfen zu lassen. Davon haben deine Kinder sehr viel. Eine starke stabilie Mutter ist grade jetzt umso wichtiger denn je. Von daher: gute Idee.

      Jedoch: nicht als Therapiekinder! Bei Infektanfälligkeit oder wo man durch körperliche Anwendungen wie Bäder, Klima, Inhalation was verbessern kann, super. Entspannung oder ähnliches.
      Bei psychischen Dingen oder grade bei Verlust etc. würde ich eher nach Hilfe im Umfeld zu Hause sehen. Langfristig, dafür kontinuierlich, verlässlich. Vertrauen aufbauen und das Vertrauen über längere Zeit halten können, ist grade bei Kindern wichtig, noch dazu wenn es um Verlust, vorübergehend Verlust, sich auf ein Elternteil nicht verlassen können geht.
      Eine Kur zur Erholung und vor allem: Mama wird wieder stark um für uns dazu sein. Top.


      Eine Kinderkur/Reha halte ich noch für zu früh. Dazu fehlen ihnen noch die Worte. Würde ich jedoch nicht aufgeben, sondern nur aufschieben und im Hinterkopf behalten. Je nachdem auch wie es für euch als Familie mit deinem Mann weitergeht.

      Psychologe:
      schwer einzuschätzen von außen!

      Bei Verhaltensveränderungen würde ich auf jeden Fall einen Kinderpsychologen zu Rate ziehen. Auch was Aufklärung, darüber reden etc. betrifft.
      Allerdings würde ich noch keine Therapie für/mit dem Kind beginnen. Sondern eher als Begleitung für DICH Deinen Kindern gegenüber.

      Es kann helfen, wenn sie zu einem Psychologen kommt, kann, darf. Es kann aber auch noch mehr Angst machen. Ihr das Gefühl geben, sie sei Schuld, sie muss behandelt werden, weil es Papa schlecht geht. oder auch "mit Papa muss was ganz schlimmes sein" noch verstärken.

      Wichtig finde ich, dass es nicht kleingeredet wird, aber auch nicht zu groß wird. Zu viel thematisieren kann ebenso schaden, wie alles leugnen oder vertuschen oder fernhalten wollen.

      Schwierig, ich weiß.
      Daher finde ich die Idee einen Psychologen zu Rate zu ziehen durchaus gut. Nur eben noch nicht direkt mit Kind (vielleicht mal kennen lernen), aber noch nicht groß thematisieren, sondern für dich als Tipps, Hintergrundtipps, Stärkung für dich, wie du mit deinen Kindern damit umgehen kannst.

      Was sie schon mitbekommen haben oder auch nicht oder verdrängen, kann auch noch später kommen. Manches werden sie vielleicht vergessen/nicht mitbekommen haben. Manches, was jetzt eher nebensächliche Details sind, können jedoch auch Jahre später noch als Albträume, Ängste, Verhaltensweisen oder sonstiges plötzlich oder schleichend auftreten.
      Da ist die Idee mit dem Psychologen im Hinterkopf durchaus sinnvoll. Um entsprechend schnell reagieren zu können. Vorbereitet zu sein ohne Angst zu enwickeln, wie es kommen KÖNNTE, aber vielleicht nicht kommt.

      Offen sein für das was kommt, im Hinterkopf ein Netzwerk haben, wann du dich an wen wenden kannst, wo du Hilfe bekommst: für dich als Mensch, Partnerin, Mutter. Wo du Hilfe bekommen kannst, wenn du sie brauchst - und keine Angst entwickelst, wenn es gut verläuft.

      Auch zu lernen, wie du deinen Kindern gegenüber offen sein kannst, ohne sie mit zu viel Details zu überfodern, aber ohne ihnen das Gefühl zu geben, sie könnten nicht zu dir kommen (dich nicht belasten wollen, Angst vor dem Thema, Das Gefühl ihre Gefühle würden geleugnet werden).

      Wie viel / wenig "richtig" ist, kann innerhalb einer Familie und von Kind zu Kind auch noch mal variieren. Alter, was sie mitbekommen haben, Charakter usw. Auch da offen bleiben, dass jedes Kind und du selbst auch, andere Grenzen hat und andere Hilfestellungen braucht.


      Erster Schritt wäre jetzt wohl: Klinik wo dein Mann jetzt ist. Dort fragen, ob sie Adressen haben und was sie zur Unterstützung für Angehörige anbieten. Seelsorger und co.
      Auch aktive Hilfe falls es um Behördengänge, finanzielle Anträge, Krankengeld, Reha für deinen Mann, Wiedereingliderung etc. gibt
      - für deinen Mann
      - für dich als Partnerin
      - für euch als Familie!

      falls sich die Klinik stur stellt oder nichts weiß oder nichts wissen will oder aus Kostengründen nichts hat

      wäre der zweite Schritt: pro familia / caritas oder ähnliches

      parallel dazu auch mal dein Hausarzt. Solltest du je ausfallen, merken, dass es dir schlechter geht, Erschöpfung sich einschleichen, etc. dass dein Hausarzt schon ein paar Infos hat.
      Das macht es bei einem Mutter-Kind-Kur-Antrag (später) einfacher. Dann musst du nicht erst dann was sagen, wenn du DRINGEND Hilfe brauchst. Sondern kannst auf den schon bekannten Verlauf hinweisen und sagen "so, jetzt geht es nicht mehr" und weißt bis dahin auch, wie er dem Thema Kur etc. gegenübersteht (manche Ärzte befürworten das, andere gar nicht).
      Auch wenn es mal um eine Krankschreibung geht, weil du nicht weißt, wie es dir selbst geht oder wie du damit klar kommst. Wenn dein Arzt es schon weiß, kann er schneller reagieren. ;-)

      Wünsche dir viel Kraft
      überstürze nicht
      fange aber schon mal an, Schritt für Schritt nach vorne zu sehen
      wünsche dir, dass du keine Angst entwickelst, aber Offenheit dafür offen zu sein, was kommt und den Mut, Hilfe anzunehmen, die Hilfe schon mal Stück für Stück aufzubauen, damit du dann nicht erst suchen musst, wenn du sie brauchst

    Hi,

    also das ist zunächst ein mal ein nicht so schöner Zustand, es ist trotzdem schön das Ihr euch Hilfe gesucht habt und er in einer stationären Einrichtung ist und eine Psychologische Behandlung erfährt. Klar das deine Große davon was mitbekommt auf der anderen Seite ist es gut das Sie sieht das Papa sich Hilfe genommen hat.

    Ich denke eine Mutter-Kind-Kur ist hier ein bisschen zu wenig, denn dort geht es ja eher darum das Mutter und Kind sich entspannen und nicht darum ein prägendes Erlebnis auf zu arbeite. Das heißt für dich dein erster Gang wäre zum Kinderarzt und mit ihm darüber sprechen, er wird Dich dann gegebenenfalls an einen Kindertherapeuten weiter leiten.

    Falls du dennoch deiner Großen etwas gutes tun willst und eventuell nur Mama Kind sein verbringen willst, kann ich dir einen Aufenthalt in Waren an der Müritz empfehlen. Dort ist es herrlich entspannt, ich war mit meiner Tochter auch schon dort und wir haben eine tolle Zeit gehabt.

    Wir sind dort auf der Müritz mit dem Boot gefahren und haben uns die umliegende Herrliche Umgebung angeschaut und die Natur total genossen (http://www.blau-weisse-flotte.de/ - falls du dich dafür Interessieren solltest)

    Ich wünsche euch das alles wieder gut wird, ihr werdet das schon hin bekommen. Sieh es mal so; Dein Mann hat sich jetzt Hilfe geholt und ist in Behandlung, den Rest werdet ihr sicher wieder auf die Beine stellen können.

    Es wird etwas Arbeit sein die Ihr investieren müsst, vor allem in die Kinder da sie unter gesonderten Umständen Leben aber es wird sich definitiv Lohnen du wirst sehen.

    Fühl dich einmal ganz feste von mir gedrückt, ich denke an euch #klee

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