Kinder (mit)kochen lassen

    • (1) 05.12.17 - 14:50

      Huhu. In letzter Zeit schaue ich ganz gerne Mein Kind-Dein Kind, wenn ich nicht arbeiten muss und meine Kids noch nixöcht zu Hause sind. Was mir nun vermehrt auffällt, dass oft Mütter sehr ängstlich sind, was das Thema "Kind kocht (mit)" angeht. Wie seht ihr das? Dürfen eure Kinder (mit)kochen? Seit welchem Alter?

      Also meine Kinder sind 5 und 7 und dürften schon recht früh Kartoffeln schälen oder schnibbeln. Natürlich am Anfang mehr mit einem weniger scharfen Messer - jetzt auch mit einem (kleinen) Küchenmesser. Auch dürfen sie mit mir am Herd stehen und mitkochen-alles mit Aufsicht -(rühren, anbraten, würzen etc.). Insbesondere meine Tochter kocht und hilft sehr gerne.

      Wie geht es bei euch zu?

      Lg

      • Hallo,
        auch hier wird von beiden Kindern häufiger beim Kochen und Backen mitgeholfen, wenn Zeit und Möglichkeit dazu ist.
        Das machen sie schon, seit sie 2 Jahre alt sind ca. (damals eben nur ein bisschen) und wurde mit zunehmendem Alter immer mehr. Es macht beiden Spaß und mein 12-jähriger hat uns neulich alleine einen Kuchen gebacken 😉

        LG

        (3) 05.12.17 - 14:55

        Meine 3 durften mithelfen von Anfang an und ab 2 auch mit ganz normalem Küchenmesser, sitzend und am Tisch. Für mich ganz natürlich! Unser Jüngster (fast 4) liebt Kochen, Backen und alles, was dazu gehört.
        Die Großen (10 & 12) könnten, wäre ich jetzt mal 3 Wochen nicht da, sich so ziemlich alles selbst kochen....gerade die Große ist unser Nudelgerichte-Spezialist und backt in diesem Augenblick Apfel-Zimt-Muffins :-).
        Die Mittlere macht sich gerne Salat oder Rührei, Kuchen backen tun beide völlig selbstständig.
        Mit 3 hatten meine auch je ein Schnitzmesser, ich habe da gar keine Angst, da alle gut angeleitet worden sind.
        VG

        (4) 05.12.17 - 15:15

        Unsere Große ist ja jetzt erst knapp 2,5 Jahre, aber sie kocht (im Rahmen ihrer Möglichkeiten) fleißig mit.

        Den thermomix bedient sie selbstständig und schmeißt angereichte Zutaten rein. Am Herd steht sie auf ihrem Lernturm und rührt um, würzt und schaltet bei bedarf auch den Herd an und aus bzw reguliert die Einstellungen. Backen liebt sie auch über alles.


        Kartoffel schneiden haben wir versucht aber das klappt nicht so. Wir sind immer dabei und passen auf, aber so lernt sie gleich den richtigen Umgang. Sie räumt zb auch die Spülmaschine mit aus/ein - also auch die Gläser und das Porzellan.

      • (5) 05.12.17 - 15:27

        Meine Kinder wollten schon früh mitkochen. Ich habe ihnen kleinere Aufgaben gegeben und das Interesse flaute ab...außer bei meinem Mittleren (12).
        Er kocht inzwischen alleine--z.B. Pfannekuchen, Spiegeleier, Kuchen, Kekse, Spinat mit Fischstäbchen...etc.

        (6) 05.12.17 - 16:08

        Hi

        Meine Kids "helfen" mit, seit sie stehen können. Und wo es nicht unhygienisch ist.
        Seit sie ca. 2 sind, können sie helfen Gemüse zu putzen oder zu waschen. Der Sparschäler muss erklärt werden, dann geht das.
        Rüsten, also wirklich schneiden dann aber schon eher später. Situativ halt. Eine Banane schneiden ist mit 2 okay - eine Möhre weniger gut geeignet, weil sie einerseits wegrollt und andererseits ein sehr scharfes Messer oder viel Druck benötigt.

        Auch etwas in heisses Öl geben ist vor 8 nicht so toll. Aber mitkochen muss ja nicht von Anfang an heissen, dass man schneidet und schnippelt. Einen Pudding rühren, etwas abmessen... das ist auch kochen.
        Ich habe meine Kids immer "mithelfen" lassen. Auch beim Waschen, beim Holzhacken... ich hätte ja sonst keine Zeit dazu gehabt, wenn das nicht als "Spiel" durchgegangen wäre. Ich denke, das ist doch oft ein Problem der jungen Mütter. Sie möchten es gut machen, extra Spiele mit den Kids machen - und kommen mit dem Haushalt nicht mehr nach. Und sind dann traurig.
        Dabei kann man Wäsche trennen, nach Farbe und Material sortieren, Kochen und sogar putzen ganz prima mit Kind. Mit 9 Monaten hockte mein Sohn auf dem Staubsauger... der war total glücklich. Besser als eine Runde auf dem Bobbycar... :-)

      • (7) 05.12.17 - 16:13

        Ich oute mich als "Mein Kind-Dein Kind"-Guckerin ohne eigene Erziehungserfahrung, weil Lolek und Bolek erst in ein paar Wochen kommen.

        Aber mir ist das heute auch extrem aufgefallen, dass die eine Mutter Gefahren aus meiner Sicht so verkehrt eingeschätzt hat. Aufgrund fehlender eigener Medienkompetenz hatte sie keine Ahnung, was ihre Tochter im Netz so treibt, bekommt nicht mal mit, dass das Kind Videos guckt, die für ihr Alter noch nicht freigegeben sind, aber die Bedienung einer Herdplatte wäre absolut undenkbar.

        Und das ist ja kein Einzelfall. Da gabs ja schon Mütter, die ihren Kinder in den sozialen Netzwerken absolut freien Lauf lassen, aber Schnappatmung bekommen, wenn das Vergleichskind ein Küchenmesser in der Hand halten darf.

      (9) 05.12.17 - 16:14

      Hallo,
      meine Kinder durften auch von Anfang an mit kochen und schneiden. Natürlich gab es auch mal einen Schnitt im Finger oder Situationen, da dachte ich nur "Glück gehabt".
      Alleine kochen fing bei uns mit ca 9 Jahren an. Wurstsalat, Pfannkuchen, Pizza. Den ersten Kuchen hat meine Tochter auch mit ihrer Freundin gebacken, als ich noch arbeiten war, denn es war eine Überraschung für mich. Ich finde es ganz toll und gönne ihnen diese Freiheit sehr, jedoch betone ich immer wieder, wie wichtig es ist, den Ofen/Herd zu kontrollieren, dass er auch aus ist. Das ist die einzige Sorge, die ich habe, wenn meine Kinder etwas kochen/backen ohne mich.

      frau aurora

      (10) 05.12.17 - 16:28

      Kochen eher weniger, wobei sie auch da ab und zu mal bei den Vorbereitungen helfen... Aber wenn sie in der Küche mithelfen, ist es eher beim Backen... Hier mal ein Kuchen, da mal Kekse, Teig zusammenrühren oder -kneten, sowas gefällt ihnen...

      Ich muss dazu aber auch sagen, sie würden beim Kochen sicherlich viel mehr mithelfen, wenn in unserer Familie nicht die Neigung bestehen würde, sich beim Anblick eines Messers quasi schon geschnitten zu haben... :-p Da bin ich so ein bisschen schissig, ihnen Messer in die Hand zu geben, die über ein normales Essbesteck hinaus gehen... #schein Ich kenne mich und ich kenne meine Mutter, scharfe Messer sind in unseren Fingern definitiv eigengefährdend... #schwitz Ich habe einfach Schiss, dass die beiden sich mit Messern Körperteile entfernen... Ich weiß, dass Fernhalten da der falsche Weg ist, aber ich kann da einfach nicht aus meiner Haut (außer, man gibt mir ein Messer, damit ist das Häuten leicht #rofl)

      Aber sie rühren gerne in den Töpfen, das muss ich ihnen lassen...

      LG

      • Hallo

        Mit der richtigen schneidetechnik schneidet man sich nicht so schnell.

        Meine jüngste hatte letzte Woche ein Frühstücks Projekt in der schule und da wurde eine Technik gezeigt die ich selber mit küchenerfahrung und eigenen Haushalt über 20 Jahre noch nicht kannte.

        Ich muss nochmal fragen wie das heisst. Aber die Lebensmittel bleiben auf dem Brett und werden auch nur auf dem Brett geschnitten. Ausser Kartoffeln die muss man zum schälen in die Hand nehmen.
        Ausserdem hat man weniger Abfall bei Äpfeln.

        Was mich erschreckt hat war das viele Kinder nicht wussten wie man ein Messer von A nach B trägt.🤔🤔🤔

        Trau es deinen Kindern zu.die brauchen das fürs Leben.

        Meine mittlerweile fast 18 jährige Tochter kam im Alter von 1,5 Jahren mit einem Fleisch Messer von der Küche ins Wohnzimmer ( meine Mutter war gestorben und es fand gerade das Gespräch mit dem Pastor statt). Meine Schwager war damals noch bei der Polizei und hat das ganz gut gemeistert. Ich wäre fast gestorben bei dem Anblick.

        Geschnitten haben sich unsere Kinder noch nicht oft.

        Dafür macht die Tochter gerade ein dauerpraktium im Blumenladen und hat sich schon an Rosen oder Scherben verletzt. Oder am engelshaar.

        Lg

        • Ich weiß, dass es wichtig ist, ihnen das zuzutrauen und da auch Vertrauen in sie zu haben... Jedoch sind sämtliche Situationen zumindest mit unserem Sohn schon schief gelaufen...

          Letztes Jahr hatten sie Kartoffelfest in der Schule, sie haben ihre eigenes auf einem Schulbauernhof angebauten Kartoffel zu verschiedenen Produkten verarbeitet... Unser Sohn hatte nichts besser zu tun als sich die halbe Fingerkuppe abzusäbeln... Hier zuhause das gleiche in grün, sobald ich ihn an die Kartoffeln lassen (und durch meine eigene Schusseligkeit besitzen wir schon nur noch relativ stumpfe Messer), schneidet er sich...

          Letzte Woche Donnerstag kam er mit einem dick verpflasterten Finger nach Hause, weil er sich an seiner Postmappe geschnitten hatte... Freitag hatten sie Basteltag, da war es das Cutter zum Basteln, welches er sich ins Nagelbett und den halben Fingernagel gehauen hat...

          So zieht sich das irgendwie durch unser Leben... Ich habe auch selten eine Zeit, wo ich keine Schnitte in der Hand habe und davor will ich sie doch einfach nur bewahren, da bin ich halt leider ein wenig Helikopter übergluckig...

          • Du weißt schon, dass man sich mit stumpfen Messern eher schneidet als mit scharfen?
            Scharfe schneiden, stumpfe rutschen ab! Ich habe nach dem Tod meines Mannes relativ schnell Messer schärfen gelernt, so richtig mit Schleifstein. Er selber zeigte es mir nie, weil es ja "seine Arbeit" war und ich das sowieso nie so wie er hinbekommen hätte.. :-p Naja bin sicher nicht so perfekt wie er, aber meine Messer schneiden alle gut. Nur die mit Wellenschliff muss ich wohl mal außer Haus geben zum Schleifen.
            Ich habe meinen Kindern relativ früh diese kleinen Küchenmesser gegeben - z.B. zum Obst schneiden für Fruchtsalat - und Leonie kann auch schon lange mit Messern umgehen. Die Kinder essen doch auch mit Messer und Gabel und Du doch auch ;-)
            Wat mutt, dat mutt.
            LG Moni

            PS: Man nimmt ein Messer NICHT mit dem Gedanken in die Hand "gleich schneide ich mich, jetzt-...jetzt...gleich fließt Blut" #zitter;-)

    (14) 05.12.17 - 16:41

    Meine Kinder, dürfen immer mit kochen, außer es geht darum rohes gleich oder Eier auf zu machen. Aber das liegt an mir, kann das selbst nicht wirklich anfassen. (nicht aus vegetarischen Gründen, ich liebe Fleisch). Aber meine Kinder helfen am liebsten mit beim Pfannkuchen Teig zuzubereiten und auch in der Pfanne zu machen, natürlich mit meiner Hilfe. Aber das darf mein großer (5) auch schon seit dem er 2 ist und reden und verstehen kann. War aber erst Mehl und Milch rein schütten. Seit dem ist für meine beiden Kinder Pflicht und selbstverständlich wenn ich sie rufe, wenn es Pfannkuchen gibt. Wären mir beide auch sehr böse, wenn ich sie nicht hole und sie einfach alleine mache.
    Ich finde, wenn die Kinder Spaß dabei haben und man dabei ist, warum auch nicht? So habe ich auch früh kochen und die liebe zum Kochen und backen entdeckt.


    LG Jassy mit 2 Kindern (5&4) an der Hand und babyboy 19ssw

    (15) 05.12.17 - 16:51

    Mein Sohn darf alles mitmachen was er mit seinen Fähigkeiten schon kann. Er hat seit kurzem ein kindermesser von ikea bekommen und darf unter Aufsicht, Anleitung und Mithilfe meinerseits damit schneiden (von seinem Lernturm aus). Im ring sling sitzend darf er mit mir zusammen dinge am Herd umrühren und auch Sachen in die Pfanne oder den Topf geben. Alleine von seinem Lernturm aus bedient er mit Leidenschaft den Mixer und andere Küchengeräte wo man nur Sachen reintum muss. Ausserdem liebt er es aufzuräumen und zu putzen nach dem kochen.
    er schmiert sich seine Frühstücksbrote selbst (... wenn er sie denn auch mal essen würde) und das alles mit kaum 2 Jahren. Er wird ende des Monats zwei. Früh übt sich und mein Mann und ich vertreten, entgegen der Meinung meiner gesamten Familie, die Ansicht dass man sein Kind am besten langfristig vor diesen Gefahren schützt wenn man ihm vpn Anfang an den richtigen Umgang damit beibringt ....
    ein trauriges Beispiel aus unserem Freundeskreis untermauert unsere Ansicht. Ein kleinkind (3)verbrannte sich am ofen weil niemand kurz aufpasst, denn er wusste nicht das es heiß ist. Is nix schlimmes passiert nur eine kleine brandblase aber trotzdem! Der ofen strahlte deutlich spürbar Hitze aus! Aua ... armes Mäuschen.

    Mein Sohn verweigert mir die Bedienung des Ofens ohne Handschuhe und macht ein Theater aelbst wenn der ofen kalt ist. Ich darf nur mit Handschuhen dran! Er geht ganz brav weit zurück oder verlässt gar den Raum bis an die türschwelle wenn ich da hantiere. Niemals würde er auf die Idee kommen an den spürbar heißen Ofen zu gehen

    Leider stehen wir alleine da mit unseren Ansichten und der Erziehung. Der tagesvater(onkel) arbeiten regelrecht dagegen. Darum freut es mich zu lesen dass ich zwar alleine hier bin aber längst nicht aalleinauf der Welt.

    • Ist das Bild süß!!! So ähnliche hab ich in den Untiefen meiner Fotosammlungen auch - von meinen Kindern wie auch von meiner Enkelin. Der Turm ist geil :-D
      LG Moni

      (17) 06.12.17 - 08:31

      Dein Bub ist ja Feuereifer bei der Sache - wunderbar!

      Schön, dass du ihn so gut anleitest und er von klein auf einen richtigen und sicheren Umgang mit Küchengeräten lernt.

      Hallo, das klingt interessant. Meine Tochter ist gerade 1 geworden. Mit viel Monaten hat dein Sohn begonnen so aktiv mitzuhelfen?
      Und habt ihr den Lernturm selbst gebaut?
      Liebe Grüße

      • Mein Sohn war seit Geburt in der trage oder im Tuch dabei, (die vielen tollen Gerüche waren sicherlich spannend). Seit er greifen konnte hat er Obst und Gemüse das ich beim Kochen schnibbelte, in die hand bekommen. Seit er sitzen kann dürfte er auf der Arbeitsplatte mit mir zusammen matschen und arbeiten( mein Körper als Fallschutz direkt davor). Seit er sich mit 10 Monaten hochzieht hat er den Lernturm. Der ist aus der Ikea Trittleiter/Hocker und ein paar Holzleisten, selbst gemacht. Und seitdem steht er mit mir in der Küche. "Heiß" und "gefährlich" hat er im Laufe seines zweiten Lebensjahres gelernt, und vor allem verstanden soweit ich das beurteilen kann, und dürfte so immer mehr tun und rührt nun fleißig Soßen an die erst ins kalte Wasser gerührt würden und dann kochen müssen, raspelt Gemüse mit der Küchenmaschine, bedient den Mixer und und und.
        Für alles heiße am Herd muss er in den Sling auf meine Hüfte, so habe ich Kontrolle und kann ihn schnell aus der Gefahrenzone bringen wenn doch Mal was sein sollte. Und dem Ofen begegnet er mit Respekt und Vorfreude auf die Leckereien die das Teil ausspuckt.

        Ich musste gestern alleine kochen weil er geschlafen hat .... Irgendwie ungewohnt 😅

(21) 05.12.17 - 16:59

Hallo,

ich glaube eher, dass bei “Mein Kind, Dein Kind” die Mütter eine Rolle spielen müssen und das gar nicht so der Realität entspricht, was sie da so von sich geben. Es sollen möglichst gegensätzliche Meinungen vertreten werden, damit die eine den Kopf über die andere schütteln kann.

Ich hab mir die Sendung zwei Mal angeschaut. Bei dem einen Mal war eine Mutter, die ihrem vierjährigen Kind nich erlaubte zu schaukeln, weil sie es für zu gefährlich hielt.
Und beim anderen Mal durfte das Kind nicht auf das Trampolin, das im eigenen Garten stand. Das Kind könnte sich ja verletzen...

Irgendwie wirkt das auf mich unglaubwürdig. Deshalb schaue ich diese Sendung auch nicht mehr.

LG,
ez

(22) 05.12.17 - 18:37

Natürlich machen die Kinder mit. Dann essen sie das Essen auch gleich viel lieber. Mit ca 1,5 mit backen angefangen, mit 2 dann kochen. Erst nur umrühren und Gemüse in den Topf werfen. Dann auch schon mal was selber schneiden.
Außerdem wissen beide, dass der Herd heiß ist und der wird nicht angefasst.
Beide haben sogar ihre eigene Kochschürze und -mütze.

(23) 05.12.17 - 18:56

Hallo
Ich habe die Sendung auch schon geschaut und mich schon gefragt wie echt die jeweiligen Meinungen und Vorsätze tatsächlich sind. Ich denke es wirkt teilweise extremer als es ist, weil es ja meist zwei komplett unterschiedliche Elternteile sind.
Eine Kollegin kennt eine Mutter flüchtig (Kinder gingen zeitweise in den gleichen Kindergarten) die mal mitgemacht hat und sagt sie hat sie in der Sendung so ziemlich wie privat erlebt.
Meine Kinder dürfen quasi von Anfang an bei so ziemlich allem helfen. Altersgerecht bzw. passend zum Entwicklungsstand. Das hat in der Küche zB. als Laufanfänger damit angefangen dass sie Sachen holen durften.
Ohne sich damit ausseinander setzen zu können, können sie nicht lernen.
Ich habe keine sonst wie hohen Erwartungen, nur grundsätzliches ist mir schon wichtig. Auch damit die Kinder in der Lage sind sich mal eine füllende Mahlzeit zuzubereiten.

LG

(24) 05.12.17 - 19:57

Huhu,

also bei uns steht der Lernturm im Prinzip in der Küche seit der Kleine gescheit darin stehen kann. Anfangs sortierte er nur Nudeln und riss Salat klein, dann kam schnell Eier aufschlagen, Rührgerät halten Zutaten mit dem Löffel in die Schüssel geben dazu. Als er so 2 Jahre alt war haben wir angefangen Brot selber zu backen weil er liebend gerne mit Mehl panscht und so kam wenigstens was Leckeres bei raus :-) Im Moment übt er mit dem Sparschäler aber der will noch nicht so richtig.

Allerdings bin ich beim Herd schissig gebe ich zu, heiße Sachen umrühren etc darf er nicht er ist oft noch so ungestüm dass er ordentlich kleckert und die Gefahr dass er sich ne Ladung heiße Soße vor die Brust knallt ist durchaus noch gegeben. Ich bin auch schmerzfrei und serviere auch Gästen "vom Kind kleingerissenen Salat" und "vom Kind geschnippelte Gurke".

Er liebt sein "Becherküche"- Backbuch, morgen bringt der Nikolaus Teil 2 mit den Plätzchen, dann geht hier die Weihnachtsbäckerei los.

Unser Zwerg (27 Monate) hat einen Learning-Tower, auf dem steht er neben mir, wenn ich backe oder das Essen vorbereite, aber nicht, wenn die Herdplatten an sind und es in der Pfanne brutzelt. Natürlich darf er noch nicht mit einem Messer hantieren, aber Zutaten ein-/umfüllen, probieren 😜, mir assistieren...das darf er.
Unser Großer (8) hilft beim Gemüseschnippeln/-schälen seit er 5 Jahre alt ist und es gab nie einen „Unfall“.

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