Mann langfristig krank - wichtige Frage zum Elterngeld

    • (1) 06.12.17 - 20:05

      Hallo!

      Also es ist so: mein Mann hätte im Januar 2018 seinen zweiten Partnermonat. Es wäre der 14. Lebensmonat. Nun ist er seit Mitte November krankgeschrieben, mit Krankenhaus Aufenthalt bis mindestens Mitte Januar. Uns wurde nun von der Elterngeldstelle geraten, den Partnermonat von Basis 14 auf Elterngeld Plus 15. Monat zu verschieben, da sonst die Lohnfortzahlung/Krankengeld mit dem Elterngeld verrechnet würde, oder im schlimmsten Fall beide Elterngelder zurückgezahlt werden müssten. Ich verstehe die Welt nicht mehr...
      1. ist noch nicht klar, ob er bis Anfang Februar überhaupt wieder gesund ist und zweitens würde uns dann im Februar nur noch die hälte des eigentlichen Eltenrgeldes zustehen. Warum wird man für eine Krankheit so bestraft? Gibt es denn da keinen Aufschub? Mein Mann möchte ja gerne die Elternzeit nehmen, aber er muss ja schon gesund sein dafür... er ist ja nicht mit Absicht krank geworden. Hat jemand Ähnliches erlebt? Wie wurde da entschieden? Gibt es evtl Einzelentscheidungen? Vielen Dank schon mal für eure Hilfe

      • Hey!

        Erst mal Gute Besserung an deinen Mann und euch als Familie viel Kraft. Dass ihr die schwere Zeit gut übersteht.

        Was mir so aufs erste einfällt ist, dass ihr den Partnermonat auf den Februar verschieben solltet und wenn dein Mann Mitte Januar aus dem KH entlassen wird, eben eine Folgekrankschreibunv nur bis zum Beginn des Elterngeldmonats bekommt. Dann eben die 4 Wochen normal in Elternzeit ist und dann weiter folgend Krankgeschrieben wird wenn die 4 Wochen rum sind.

        Man braucht ja nicht zwingend eine krankmeldung wenn man krank ist. Dem Arbeitgeber ists auch egal, weil er in Elternzeit ja kein Nachteil zur Krankschreibung hat. Nach den 4 Wochen bekommt er dann normal das Krankengeld weiter gezahlt.

        Liebe Grüße

        • Aber ob das ein Arzt mitmacht? Das wirkt ja komisch,wenn er nach 2/3 Wochen offiziell wieder fit ist, in der Elternzeit alles machen kann und plötzlich nach vier Wochen ist er wieder so krank, dass er krank geschrieben werden muß für eine Kranheit, die schon Wochen vorbei war (weil er doch 4 Wochen fit und ohne Krankschreibung sich ums Kind kümmern konnte).
          Also da, würde ich echt nicht riskieren, das ganze Elterngeld für seine 2 Monate zu verlieren, sondern das anders regeln.

          • Wer sagt denn, dass man in der Elternzeit den ganzen Haushalt plus Kind schmeißet (schmeißen muss).
            Wenn die Mutter in eltenezeit ne Gallen-OP hat und 3 wochen „ausfällt“ dann hat sie ja auch keine Krankmeldung und bezieht Elterngeld.

            Ich würde einfach bei der Elterngeldstelle und krankenkasse nachfragen. Denke aber nicht, dass es da probleme gibt.

        Hallo,

        ich habe zwar keine Ahnung zum Thema Elterngeld, halte aber dieses Konstrukt für etwas bedenklich.

        Vor allem die Aussage "Man braucht ja nicht zwingend eine krankmeldung wenn man krank ist." halte ich für sehr bedenklich.

        Natürlich müssen sowohl dem Arbeitgeber als auch der Krankenkasse die jew. Ausfertigung der AU vorgelegt werden, beim AG kann das im aller schlimmsten Fall eine Kündigung verursachen, die Krankenkasse kann die Zahlung des Krankengeldes verweigern.

        LG Tuppes

    Also mit Partnermonat o.ä. kenne ich mich jetzt nicht aus.
    Ich bin im 1. Jahr meiner Elternzeit schwer erkrankt--da hätte ich normalerweise die Elternzeit beenden müssen, wieder im Job "anmelden" und hätte weiter mein Gehalt bekommen. Ich bin Beamtin.
    Habe ich aber nicht gemacht, wir hatten andere Sorgen--ein Jahr später habe ich die Elternzeit abgebrochen und den vorzeitigen Ruhestand beantragt.
    Soweit wird es bei euch hoffentlich nicht kommen, alles Gute!

    Hallo,

    kannst Du evtl. Deine Frage in das Forum "Finanzen & Beruf" verschieben lassen? Dort lese ich immer wieder sehr kompetente Antworten auch zum Thema Elterngeld.

    Dir und Deiner Familie alles Gute

    Tuppes13

Top Diskussionen anzeigen