Schreckliche Nachbarn

    • (1) 07.12.17 - 09:04

      Huhu ihr lieben,
      Ich muss einfach mal dampf ablassen.
      Also wir sind vor drei Jahren in ein reihenmittelhaus gezogen, da fing es schon an, das unsere Nachbarn sich beschwerten das Kind sei zu laut im Garten, gut ich habe dann angefangen drauf zu achten das meine Tochter leiser ist. Im Mai 16 kam dann der kleine auf die Welt, bei jedem schreien was länger als 5min ging kloppten sie gegen die Wand und kurze Zeit später drehten sie die Musik laut.diesee Jahr im Sommer krachte es dann richtig, er wollte auf meinen Mann los, seine Frau konnte ihn grade noch Zürück halten, wir wurden beschimpft als asozial, Gesindel, Pack, ich würde mich nicht um die Kinder kümmern usw. Daraufhin haben wir uns dann rechtlichen Beistand geholt, er schrieb einen Brief das sie dies zu unterlassen haben. Gut es war dann etwas Ruhe, bis es dann wieder mit der lauten Musik begonn. Sobald eines der Kids laut war zack Musik richtig laut u schön im takt mitgeklopft. Mein kleiner lernt gerade sprechen u sagt dann oft laut papa papa, da klopft sie von drüben u äfft das laut nach. Ich habe volles Verständnis das Kinder laut sind u das dies auch nerven kann, gar keine Frage. Ich achte auch drauf das die zwei nicht übertreiben ich hab keine rutscheautos, Ball spielen ist in der Wohnung verboten genauso wie ich schon sehr häufig fast täglich dazwischen gehen wenn die zwei toben, das heißt die große geht dem kleinen hinterher u er rennt weg u sie lachen. Vor paar Tagen haben wir dann einen netten Brief vom Anwalt erhalten, wir sollen leiser sein es wäre immer in der Zeit zwischen 13-15 u 17-19 das man die Kinder hört. Zum Teil ja zum Teil nein, meine große kommt um 13 von der Schule dann macht sie Hausaufgaben wir essen Mittag u des öfteren geht sie dann in einen kinderclub zum spielen oder wir besuchen freunde bei schönem wetter Spielplatz, Dienstags geht sie zum tanzen um 17uhr donnerstag zum Ballett 16-17 dazu kommen noch 30min Fahrtzeit u Donnerstags der Feierabend Stau also sind wir da auch vor 18uhr nicht zuhause. Der kleine ist meistens auch dabei. Sa hat sie auch noch schwimmen,. Ich fühle mich nicht mehr wohl es stört den familienfrieden denn bei jedem lauten Geräusch was die Kids machen Zucke ich zusammen u ermahne sie. Die Nachbarn wollen das Ordnungsamt einschalten wg Ruhestörung. Keine Ahnung ob das in solchen Fällen geht. Aufjedenfall Bin ich mit meinen Nerven am Ende. Ausziehen wäre eine Option allerdings mit erheblichen Kosten weil wir gekauft haben und nicht nur zur Miete wohnen. Sorry es ist sehr lang geworden

      • Ich gehe mal davon aus, dass ein durchschnittliches Kleinkind beim Sprechenlernen nicht in Lautstärkeregionen kommt, die über das Maß der Zimmerlautstärke hinausgehen. Wenn also solche Geräusche schon durchdringen, dann würde ich, parallel zum Anwalt mal einen Bausachverständigen konsultieren, der prüft, ob evtl. ein Baumangel vorliegt, und wie man ggf. Abhilfe schaffen könnte.

        So verfahren, wie die Situation bei Euch schon ist, nützt ja kein Wettrüsten mit Ordnungsamt und immer härteren Anwälten. Ihr habt ein Recht darauf, Euer Haus bestimmungsgemäß zu nutzen, und das gilt ausdrücklich auch für Eure Kinder, gleichzeitig haben Eure Nachbarn das Recht darauf, in ihren eigenen vier Wänden nicht über Gebühr lärmbelastet zu werden. Ob das so ist, müsste halt überprüft werden, aber da Schall nicht nur in eine Richtung geht und Ihr Eure Nachbarn auch deutlich wahrnehmt, würde ich zunächst mal da ansetzen. Falls es bei Euren Nachbarn auch Eigentum ist, haben die vermutlich genausowenig Interesse daran, auszuziehen, wie Ihr.

        Was ist denn mit den Nachbarn auf der anderen Seite, hören die Euch/hört Ihr die?

        • Die Nachbarn auf der anderen Seite hören uns angeblich nicht, allerdings wenn bei uns alles leise ist höre ich sie auch ab und zu (was mich aber nicht stört).
          Die Frage ist wie stellen die sich das vor? Soll ich jetzt jeden Tag in den ruhezeiten das Haus verlassen?
          Ich lade auch schon keine Freunde mehr ein damit es nicht zu laut ist. Wie weit soll ich mich da noch einschränken :(
          Die mögen uns einfach nicht, die hatten schon immer was zu nörgeln, einmal war unser Rasen zu hoch und wuchs an ihren Zaun. Unsere Mülltonnen stehen vorne zu nah an ihrem Zaun genauso wie wir im Garten einen Pavillon haben, der stört sie auch steht ja viel zu nah an ihrem Zaun. Wobei die drüben auch ne Gartenhütte haben u ein carport das genauso nah am Zaun steht. Er hatte damals ja gesagt mit eurem Anwalt habt ihr euch ins aus geschossen das Werdet ihr noch bereuen.
          Mit anderen Nachbarn haben die es ja auch nicht, die Familie von gegenüber wurde auch schon angegriffen von ihm, ging um nen Streit wg eines Parkplatzes. Meine andere Nachbarin erzählte mir die alte Dame die vor uns hier lebte wurde von denen auch ständig angeschnauzt weil sie zu laut sei.

          • Wenn die Nachbarn solche Querulanten sind, werdet Ihr da nie in Ruhe leben können. So blöd es auch klingt.

            Schafft Euch weder Hund noch Katze an, keine Haustiere, die in den Garten gehen/ dort ihren Stall haben.

      Hallo

      Unschöne Situation. Kann ich nachvollziehen.
      Meine erste Idee wäre, kauft euch ein eigenes - freistehendes - Haus. Aber das ist natürlich mit erheblichem Aufwand verbunden.

      Freunde von uns haben auch ein Reihenhaus und denen geht es so wie euren Nachbarn. Grundsätzlich haben sie nichts gegen Kinderlärm. Aber bauartbedingt (durchgehende Bodenplatten) kommt nahezu jeder Schritt auch drüben an. Sie beschweren sich auch nicht über den Lärm an sich, denn der bewegt sich im familienüblichen Bereich, sondern eher über die Tatsache, dass sie sich dieses Reihenhaus gekauft haben.

      Unsere Freunde haben die Wände zu den Nachbarn nochmal zusätzlich gedämmt, was einiges an Schall geschluckt hat. Trotzdem, ganz los werden sie das Problem wohl nicht.

      Ich bezweifle, dass ihr Probleme mit dem Ordnungsamt bekommen werdet. Dann müsste jede dritte Familie in einer deutschen Mietwohnung oder in Reihenhäusern Besuch vom Ordnungsamt bekommen. Denn irgendwas hört man immer.

      Sollte der Stress mit den Nachbarn in Krieg ausarten, dann würde ich einen Umzug erwägen. Denn ansonsten geht ihr beide daran zu Grunde. Nachbarschaftsstreit kann äußerst zermürbend sein.
      Wir wohnen mit meinen Eltern zusammen in einem Doppelhaus, haben aber das Glück, dass die Wände nicht sehr geräuschdurchlässig sind. Im Erdgeschoss an der Wand zu meinen Eltern ist unser Flur und ein Badezimmer. Oben ist es zwar das Kinderzimmer, aber meinen Eltern wiederum nur Flur und ein Abstellraum. Also von der Raumaufteilung schon mal eine günstige Konstellation.

      Gibt es bei euch die Möglichkeit die Räume anders aufzuteilen? Ich weiß, in einem Reihenmittelhaus ist das eher schwierig, gerade wenn es keine 300 m² Wohnfläche sind.

      • (9) 07.12.17 - 13:48

        Hi,
        wir haben ein freistehendes Haus....und haben genau solche Nachbarn.
        Jeder piep ist zu viel, Fenster auf wenn die Kids Flöten spielen wird lautstark kommentiert.

        Sie haben ihre Terasse auf der Nordseite, weil ihr Grundstück so klein ist und wir haben leider auch nur 659 qm und können uns nicht verstecken.
        Wenn die meckern habe ich den Kids gesagt " lauft einmal brüllend ums Haus, damit die Nachbarn merken das ihr da seid" , seitdem ist Ruhe.

        lg
        lisa

        Aber schau, es kann dir überall passieren

        Hallo indyj,
        vor sehr langer Zeit habe ich mal einen Prozeß über fast ein Jahrzehnt geführt wegen eines Reihenhauses. Selbst damals war es schon verboten, durchgehende Boden- oder Geschoßplatten einzubauen. Das war damals schon ein so starker Mangel, dass ich deswegen den Prozeß gewonnen habe. Du solltest Deine Freunde mal darauf hinweisen, dass das ein Mangel ist.
        Allerdings muß man aufpassen, aus dem Grund werden Reihenhäuser manchmal als Eigentumswohnungen verkauft. Da gibt es eine andere Rechtslage.

        Gruß Bernd

    Hör doch mal auf, dich zu rechtfertigen, wann deine Kinder mal lauter sind!
    Das ist rechtlich vollkommen egal.
    Arbeiten die Nachbarn nicht oder wie können sie die Mittagszeiten beurteilen?

    Solche Nachbarn bzw. Menschen sind mir echt ein Horror. Ich denke, ich würde einen Umzug und die Mehrkosten in Kauf nehmen. Allerdings wohnt man ja im Grunde immer neben jemandem ...

    Aber besser wird es bei euch sicher nicht mehr werden, die Fronten sind zu verhärtet, wenn schon Anwälte im Spiel sind.

    Alles Gute!

(15) 07.12.17 - 10:11

Hallo mietzemausi,

ich kann deinen Leidensdruck sehr gut nachvollziehen.

Rechtlich: deine Nachbarn können dir gar nichts. Ganz im Gegenteil, du kannst sie anzeigen, wenn sie laute Musik machen, euch anfeinden und beleidigen.

Aber es leider so wie Friedrich Schiller schon wusste: "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt." (Zitat aus Wilhelm Tell)

So wie du das schilderst, ist es egal was du tust, deine Nachbarn werden immer einen Grund finden, euch das Leben schwer zu machen.

Wenn ihr zur Miete wohnt, dann ist ein Umzug sicher die beste Lösung. Leider gibt es immer wieder Menschen, die als Nachbarn einfach nur zum Gruseln sind.

Für euch und vor allem die Kinder ist es unzumutbar, ständig auf Zehenspitzen gehen zu müssen. Kinder müssen toben und laut sein dürfen um sich zu entfalten. Das hat nichts mit Lärmbelästigung zu tun.

Unser Kleiner war im ersten Jahr ein Schreikind, also Lärm Tag und Nacht. Wir haben uns damals bei den Nachbarn entschuldigt und Ohropax verteilt :-D Als Reaktion kam das Angebot, dass eine Nachbarin mit dem Kleinen spazieren gehen wollte, damit ich mal etwas Ruhe bekomme. Da nenne ich gute Nachbarschaft.

Leider kann man sich seine Nachbarn nicht aussuchen.

Ich wünsche dir viel Kraft und starke Nerven,
liebe Grüße

omamufu

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