Patenkind

    • (1) 12.12.17 - 10:40

      Hallo :)
      Folgendes Problem...
      Ich habe ein Patenkind (6j) ihre Mutter und ich haben uns sehr gestritten..
      Und ich glaube das lässt sich fast nicht wieder einrenken..
      Generell hat mein Patenkind mittlerweile Seiten an sich mit denen ich schwer um kann.. aber das ist nicht so schlimm ich Versuch damit um zu gehen schlimmer finde ich es , wie es nun werden soll mit ihr ? Ich habe wenig Zeit, aber würde sie mir noch nehmen für sie. Wart ihr mal in einer ähnlichen Situation?
      Wie habt ihr das gehandhabt??

      Hak es ab!

      • So böse das klingt, aber ich denke auch so...
        Gerade weil ich mit der Art der kleinen gar nicht mehr um kann es muss immer alles Geld kosten sonst ist es schieße

        • ...im Prinzip wäre das aber ein Grund, Patin zu bleiben. Du setzt einen Gegentrend. Zeigst ihr auf, dass das Leben auch anders gelebt werden kann als daheim. Dass nicht alles was kosten muss, um cool zu sein. Dass ein Tag am See mit der Patin schöner ist, als ein Konsum-Mittag im Spieleland...

          Nur, dafür müsstest du minimal Einfluss nehmen dürfen und etwas mehr Zeit. Ich kenne das .Um unseren total verzogenen Nachbarsjungen vom Spass in der Natur zu überzeugen, musste er fast ein Dutzend mal mit (und gleangweilt den anderen zugucken) bis er überhaupt merkte, dass man Seilbrücken bauen, schnitzen, angeln, Steinschleuder basteln oder träumen könnte. Die ersten elf Mal suchte er quasi nach WIFI und einem Kiosk. Aber ehrlich gesagt: Heute hätte ich den Nerv nicht mehr...

        • ... mit der Art der Kleinen? Sie ist 6!
          Ich denke irgendwelche besonderen Erwartungen kommen nur von der Mutter oder?
          Kinder sind mit so vielen kleinen Dingen zufriedenzustellen.
          Worum ging es denn grob bei dem Streit?
          Lässt sich da gar nichts mehr machen?
          Im traditionellen Sinne bedeutet eine Patenschaft ja schon etwas mehr, aber da reicht ein Streit und schon ist das Kind derjenigen, mit der man Streit hat, auch doof.
          Mir klingt das etwas einfach, aber dazu fehlen sicherlich noch ein paar Infos.

          • ...du hast sicher recht: Aber ich muss sagen, ich kenne Kinder, die wachsen so total anders auf als unsere - die heulen wirklich, wenn sie an einem Kiosk vorbei müssen ohne was zu bekommen. Die werfen sich heulen vor dem Imbissstand auf den Boden, weil du nichts kaufst sondern eine Wurst dabei hast und ein Feuerzeug zum Feuer machen.

            Ich war mit einem Kind an einem Ritter-Turnier, welches auf dem Parkplatz heulte, weil es 300 Meter in der Sonne hätte zum Turnierplatz laufen müssen, dass 40 Minuten an demselben Fest schmollte, weil es eine Riesen-Wurst mit meinem Sohn hätte teilen sollen.Das Kind fand es eine Zumutung, dass man beim Turnier halt stehen oder sich ins Gras setzen musste um zuzusehen. Und dann zum Abschluss kriegte er einen Wutanfall, weil er beim Hufeisenwerfen "nichts als einen Apfel" bekam als Trostpreis...

            Und jetzt? Du, was machst du mit so einem Kind? Das war kein Ausnahmetag, das war einfach ein Tag, wo er nicht rundum verhätschelt wurde. Wenns deins oder meins gewesen wäre, dann wäre er ja gar nicht erst so. Also kann die TE mit so wenig Kontakt doch ggf. gegen den täglichen Erziehungsstil gar nicht anwirken.

            Ich weiss nicht, ich finde das schwierig. Der oben beschriebene Bub war übrigens auch 6 oder 7 Jahre alt damals. Und Freund meines Sohnes.

            Und doch, wir haben ihn auch weiterhin noch mitgenommen. Aber nie mehr zu einem Anlass, an dem wir auch rundweg Spass haben wollten. Er war sich einfach nicht gewohnt, dass er nur ein Teil einer Gruppe war - und nicht das Zentrum der Welt...

            • Das bringen ihm aber ja leider die Eltern bei und nicht er selbst... klar ist es dann schwierig, aber dennoch ist man ja Pate. Alles „aufzugeben“ wegen einem Streit finde ich überzogen, nicht grad erwachsen. Und dann die Schuld dem Kind zuschieben, weil es eine Art hat, mit der man nicht klarkommt?
              Finde ich trotzdem noch etwas einfach und das Kind würde mir dann trotz allem leid tun.

              • Da hast du ganz Recht.
                Ich habe es eher so interpretiert, dass die TE wenig Zeit hat sich um das Kind zu kümmern. Es aber sporadisch täte. Und da rechnete ich mir wenig Chancen aus, dass man etwas "zurechtbiegen" kann.
                Das Kind würde dann die - sagen wir mal - monatlichen Ausflüge mit der Patentante einfach doof und langweilig finden und die Mutter würde es wegen der Streiterei darin unterstützen.

                Aber ich weiss was du meinst. Und mit einem gewissen Zeitaufwand könnte man sicher nach und nach was bewegen. Aber mit dem Streit im Raum? Aber ich finde deinen Input gut. Man sollte sich mehr einbringen (dürfen).

                Das Kind möchte mit mir nix machen, weil alle drei anderen Paten das Kind zuschaufeln mit Geschenken und Ausflügen.. . Und ich mach das halt nicht.
                Meine Tochter ist ein Jahr älter und die beiden vertragen sich gar nicht nur gezicke...
                Weil das Kind wie ihre Mutter immer im Mittelpunkt stehen muss..

                • Was machst du denn mit dem Kind?

                  Ich würde sagen - du verstehst dich mit der Mutter nicht und das Kind will nichts mit dir machen. Außerdem sind noch 3 weitere Paten vorhanden? Das wird dann wohl nichts mehr, von beiden Seiten aus. Ihr seid da einfach grundverschieden und habt wahrscheinlich beide keine Lust aufeinander (also du und dein Patenkind)

                  Wobei es so klingt als wären du und die Mutter generell total unterschiedliche Typen und nie die besten Freundinnen gewesen. Warum hast du da überhaupt die Patenschaft übernommen?

              Wenn du mit einem Menschen absolut nicht mehr kannst, würdest du dieser Person Dein sechsjähriges Kind in dessen Obhut geben?

              • Deswegen dachte ich, dass uns evtl ein paar Infos fehlen oder ob man da nicht noch etwas ändern kann. Viele Streits sind eigentlich total dämlich und belanglos, sodass es sich manchmal lohnt, das Kriegsbeil zu begraben

          Puh, der Bursche wäre von uns (!) sicher nie mehr zu irgendwas mitgenommen worden #schock

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