Kein kontakt zur Herkunftsfamilie wer noch ?

    • (1) 12.12.17 - 16:38

      Guten Morgen
      Ich schäme mich manchmal aber ich fühle mich oft einsam und emotional vernachlässigt

      Ich habe seit ich denken kann ,um Anerkennung und um Liebe betteln müssen .
      Mir wurde schon in die Wiege gelegt,das ich nicht gewollt war /bin .
      Ich kann mich an keinen Auftritt erinnern ,wo meine Eltern mal vorne standen und applaudierten.
      Es kam nie ein "ich bin stolz auf dich "oder ich liebe dich so wie du bist "
      Im Gegenteil man wurde mit anderen verglichen und war nicht gut genug ,nicht intelligent genug ,zu dick.......
      Nun stehe ich heute da ,verheiratet 31 Jahre und Mutter von drei Kindern .
      Ich liebe meine eigene Familie über alles und sie zeigen es mir auch jeden Tag.
      Trotzdem fühle ich mich oft so innerlich leer .
      Unverstanden ! Und bin einfach traurig,das ich keine Eltern und niemand von meiner Herkunftsfamilie haben darf /kann dem ich Neuigkeiten mitteilen kann ,Sorgen und Ängste erzählen kann .
      Der mir zeigt das ich wichtig bin ,mich vermisst wenn ich mich mal nicht melde .
      Ich Frage mich oft nachdem "warum "?
      Als hätten sich alle gegen mich verschworen und ich komme nicht dagegen an .
      Ich komme mir oft vor als Kämpfe ich gegen den Rest der Welt.
      Ich bin auch nur ein Mensch mit Fehlern und Schwächen
      Aber ich dachte nie das alles mal soweit kommt .
      Sorry fürs ausheulen .
      Es musste mal raus

      • Hallo


        Ich hoffe es geht dir jetzt besser.

        Du hast als Kind nicht die Anerkennung bekommen, die du gebraucht hättest. Die Aussage "das war halt früher anders" und "mit Kindern hat man früher halt nicht so geredet" kennst du sicher schon. Und sie ärgert dich mehr als sie dir hilft.
        Heute hast du nicht das Netzwerk, das familiäre Netzwerk, dass du gerne hättest. Da ist keiner, der deine News mit Freude erwartet, der Kinderbilder einfordert und so.

        Das zweite ist aber nicht zwingend aufbauend auf das erste. Du kannst deiner Mutter / deinen Eltern als erwachsene Frau vielleicht vergeben, was früher war. Sie haben dir nicht gegeben was du brauchtest - aber sie haben dir auch nicht gerade die Bratpfanne auf den Kopf gehauen, oder? Das mit dem Vergeben hat den Vorteil, dass du eine neue Beziehung zur Ursprungsfamilie aufbauen kannst. Du wist manchmal noch traurig sein um das vernachlässigte kleine Kind, dass du mal warst. Da wird immer eine kleine Distanz, eine kleine Anst sein. Aber wer weiss: Als Grosseltern sind sie vlt. super. Vlt. geniessen sie es gut zu machen, was sie damals aus ihrer aktuellen Situation heraus nicht geben konnten. Oder taten, was sie für das Beste hielten.
        Familie ist eine Dynamik, kein starres Werk. Es kann sanft gebogen werden und wächst weiter. Wie ein Haselstrauch. Nur wenn du in an der Wurzel kappst - dann ist er kaputt.

        Du kannst Freunde haben, die Anerkennung deiner Kinder - aber Familie - das kannst du nur haben, wenn du bereit bist, immer wieder zu vergeben, zu überlegen, zu akzeptieren, mal den Mund zu halten - und mal laut zu schreien. Wir sind eine Sippe, ein Klan. Glaub mir, ich kenne das.

        Und weiter: Wenn es mit den Eltern keine Versöhnung geben sollte: Da sind doch sicher Onkel und Tanten, Cousins, Schwägerinnen... irgendwas. Auch das ist Familie. Auch das ist dasselbe Blut und oft die engere Nähe als einfach gute Freunde. Geh auch auf die zu.

        Und ich rege von ganzem Herzen und mit viel Erfahrung in dem Bereich an: Versuch zu vergeben. Nicht christlich, nicht religiös. Sondern menschlich. Denn wenn du das Vergangene verzeihen kannst, dann kann was Neues wachsen. Du bist nicht mehr das kleine Mädchen. Und deine Eltern sind auch an einem anderen Punkt in ihrem Leben. Weisst du wie viele Eltern da draussen einsam unterm Tannenbaum sitzen und sich wünschten, "damals" anders reagiert zu haben. Besser hingeschaut, mehr umarmt, weniger gedrängt, weniger gepusht... aber in der Situation fanden sie es richtig. Weisst du, wie viele Eltern wieder mit ihren erwachsenen Kindern vereint sein möchten und es nicht sind? Man muss beim verzeihen auch nicht wieder alles durchkauen. Man kann einfach für sich abschliessen und sagen "ich lass das so stehen - ich bin erwachsen, ich habe was erreicht. Meine Eltern haben falsch gehandelt in meinen Augen. Aber sie haben einen Platz in meinem Leben."

        Du kannst das. Denn aus annähernd jeder Zeile in deinem Schreiben trieft die Sehnsucht nach einer Wiedervereinigung. Vielleicht gaben sie dir die Anerkennung als Kind nicht-
        aber ggf. die als Mutter? Und ausserdem ist bald Weihnachten und ich liebe Happy Ends ... :-)

        Nein, ganz ernsthaft: Versuch es. Solange deine Eltern leben, solange hast du eine Chance auf genau das, was du dir wünscht. Ich hoffe für dich mit. Ruf sie an. Erzähl ihnen was nettes...

      Hallo carowutzi,


      es muss für ein Kind ungeheuer verletzten sein wenn man sich ungeliebt fühlt. Du kannst für das Verhalten deiner Herkunftsfamilie nichts. Ich weiß, das es selbst als Erwachsener noch sehr schwer ist wenn kein Interesse besteht. Versuch dieser Familie nicht mehr nach zu weinen. Bau dir neue soziale Kontakte auf und konzentriere dich auf deine eigene Familie. Du brauchst diese Leute nicht.
      Wenn du niemand hast dem du deine Sorgen und Ängste erzählen kannst, kannst du sie mir gern schreiben. Ich höre dir gern zu.

      FG blaue-Rose

      Deine Kindheit war großer Mist und Du hast das Recht, traurig zu sein.
      Aber niemand hat sich gegen Dich verschworen - Deine Eltern waren vermutlich einfach überfordert, wollten kein Kind und waren sicher auch nicht so helle.
      Einfach nur richtig dumm gelaufen.

      Aber - trotz alledem ist aus Dir ein guter Mensch, Partner, eine gute Mutter und vermutlich auch eine gute Freundin geworden! Dein Verdienst!

      Das ist alles was zählt.

      Schliesse mit der Vergangenheit ab und freu' Dich, dass Du DA bist, hier und jetzt, egal ob damals gewollt oder nicht!

      LG, katzz

    • Hi,

      fühl dich mal gedrückt, mir erging es ähnlich.
      Als Kind war ich den Wutanfällen incl. Schlägen meiner Mutter ausgesetzt, dann war sie wieder lieb, dann wieder eine Hexe--immer was anderes, ich wusste nie, woran ich war.
      Als ich in die Pubertät kam und größer war als meine Mutter, hörten die Schläge auf und der Psychoterror fing an. Doof, fett und dann wieder mit mir angegeben, weil ich aufs Gym ging, meine Tagebücher gelesen und mir die Sachen vorgeworfen, mich ausgelacht, als ich anfing Kurzgeschichten zu schreiben....die Liste ist endlos.
      Dann zog ich aus und das Verhältnis entspannte sich--sie verstanden sich sogar gut mit meinem Mann. Dann begang ich den fatalen Fehler meiner Mutter zur Oma zu machen und da zeigte sie wieder ihre Fratze. Sie wollte von meinem Kind nichts wissen und ich brach nach diversen Klöpsen nach einem halben Jahr den Kontakt ab. In der Verwandtschaft erzählte sie rum, dass ich ihr meinen Sohn dauerhaft geben wollte und sie das aber nicht wollte und ich deshalb den Kontakt abbrach. Sie stellte mich vor allen als geldgierige Schlampe dar, die nichts auf die Reihe bekommt. Leider traute sich keiner, mir das zu erzählen, sonst hätte ich nicht 2 Jahre später den Kontakt wieder aufgenommen.
      Wir hatten inzwischen ein 2. Kind und ein eigenes Haus...das wurde natürlich alles schlecht gemacht, klaro, kann ja nur scheiße sein, was ich so mache.
      Ich hielt durch, auch für meine Kinder und als ich mit dem 3. Kind schwanger war, beschimpfte meine Mutter mich als Gebärmaschine und ich sei doch mit den anderen beiden schon überfordert und #bla
      Dabei konnte sie das überhaupt nicht beurteilen, wir haben uns nur zu Feiertagen gesehen.
      Dann wurde ich schwer krank und meine Eltern ließen meine Familie komplett hängen. Ich lag ein halbes Jahr im Krankenhaus und sie haben sich in der ganzen Zeit zwei Nachmittage um die Kinder gekümmert!
      Dann starb noch meine geliebte Oma und sie raffte das ganze Erbe von ihren Brüdern weg und verkaufte alles bei ebay. Dann erfuhr ich noch, was sie alles in der Familie erzählte und seitdem (4,5 Jahre) sind diese Personen für mich nicht mehr existent.
      Es geht mir gut damit, da ich zwar um Eltern trauere, aber nur symbolische Eltern. Meine Mutter ist die Frau, die mich geboren hat und die Boshaftigkeit in Person. Mein Vater ist ein willenloses Opfer, der leider die Boshaftigkeit von meiner Mutter angenommen hat.
      Mein Bruder wohnt noch bei meinen Eltern (mit 32!) und schielt wahrscheinlich schon nach dem Erbe-zu ihm habe ich seit 2 Jahren kein Kontakt mehr, nachdem er mich immer wieder vertröstet hat, dass er mich und seine Neffen besucht-die Jungs hingen sehr an ihrem Onkel und der Pappkopf ist jedesmal nicht gekommen--ich konnte nicht kommen, ich bin zu krank gewesen.
      Von daher--versuche deinen Frieden zu finden!!

      glg

      Guten Abend,

      ich musste dir jetzt einfach schreiben. Hat mich nicht ganz los gelassen. Ich kann es wahnsinnig verstehen wie du dich fühlst und wie du denkst.

      Die Gedanken, was wäre wenn es anders gelaufen wäre oder ich noch Kontakt hätte, ist es richrig so wie es jetzt ist, was ist wenn ein oder beide Elternteile nicht mehr sind und und und..

      Meine kurze Geschichte:
      Ich war 4 Jahre alt, meine Bruder 5 und meine Schwester 8 Jahre alt. Meine Eltern haben sich getrennt und es bestand nur am Wochenende Kontakt. Bis Tag X kam..

      Ohne Vorwahrnung und ohne einen Grund zu wissen verschwand sie aus meinen Leben. 10 Jahre wussten wir nicht wo sie hin ist, wo sie wohnt und ob sie an uns denkt. Jedes Jahr zu Weihnachten habe ich gehofft das ein Lebenszeichen von ihr kommt und das sie mir zum Geburtstag gratuliert. Nichts ist passiert.
      Was habe ich in den ganzen Jahren geweint und mich gefragt wo sie hin ist. Warum hat sie ihre 3 Kinder im Stich gelassen, was haben wir ihr getan? Wir sind nie umgezogen und somit hatte sie immer unsere Adresse.

      Irgendwann nach 10 Jahren! Kam der Kontakt wieder zu stande. Frag mich nicht wie..Ich weiß es nicht mehr.. Sie war nicht die Selbe und hat sich nicht für uns interessiert und schlimme Dinge sind vorgefallen. Der Kontakt brach wieder ab und nun sind weitere 7 Jahre vergangen in denen ich mir immer noch die selben Fragen wie damals stelle. Immer noch weine ich deswegen. Das Weinen hat zwar stark nachgelassen aber es ist selten da.

      Zu meinem Vater habe ich schon seid 2 Jahren keinen Kontakt mehr (vieles vorgefallen, ebenso zu meinem Bruder. Zur Schwester nur extrem selten und wenn dsnn gibt es nichts zu erzählen.

      Ich habe keine Tanten Onkels oder ähnlicjed mit denen ich im Kontakt stehe. Als wäre meine Familie ausgelöscht. Ich weiß das ds der richte Weg oder eher die richtige Entscheidung war aber trotzdem frage ich mich was wäre wenn?

      Nun, jetzt werde ich am 24. 22 Jahre, bin seid ich 14 bin mit meinen Mann zusammen. Geheiratet habe ich ihn mit 19 Jahre. In unser Eigenheim sind wir dieses Jahr gezogen und unsere kleine süße Motte hat uns am 30.08.17 zur Familie gemacht. Unsere eigene kleine Familie mit viel Liebe und Zuneigung......Dennoch kann diese eine Lücke nie gefüllt werden und bleibt immer leer. Der Schmerz wird auch nie vergehen.

      Ich weiß bis heute nicht warum sie uns damals verlassen hat..

      Also ja, ich kann dich nur zu gut verstehen

      (9) 13.12.17 - 02:07

      Hallo Liebes,

      ich mag im Moment nicht alles Mögliche meiner Geschichte aufschreiben.

      Nur: Ich habe seit 1995 keinen Kontakt mehr zu meinem Vater, seit 2003 nicht mehr zu meiner Mutter. Die Weihnachtszeit ist mit die schlimmste, das weiß ich. Gerade auch, wenn man Kinder hat, bei denen man versucht, es besser zu machen als die eigenen Eltern.

      Es kommen trotzdem die Verletzungen hoch, gerade auch, WEIL man den eigenen Kindern zu geben versucht, was die eigenen Eltern einem verwehrt haben. Seien es lieb ausgesuchte Geschenke, miteinander Plätzchen backen, ein Adventskalender oder so eine Selbstverständlichkeit wie ein geschmückter Baum und ein "Festessen" oder das Applaudieren beim Krippenspiel.

      Was mich damals als Kind so fertig gemacht hat, war, dass ich mich so allein gefühlt habe. Als ob ich die einzige bin, die so behandelt wird. Als ob ich es wohl irgendwie verdient hätte, denn ich kannte kein anderes Kind, das so leben musste. "Verfehlungen" meinerseits wurden auch immer so aufgebauscht, dass ich denken musste, es geschehe mir ganz recht, dass es war wie es war.

      Was ich dir sagen möchte: Du bist nicht allein. Es gibt viele, die Dich verstehen können und Deine Wut, Unsicherheit und den Schmerz nachvollziehen können. Eben weil sie wissen, dass Eltern auch richtige Arschlöcher sein können, die Kinder kaputt machen.

      Die Leere in dir wird sich wieder auffüllen durch die Liebe, die Du Deinen Kindern, Deinem Mann, Deinen Freunden und vielleicht auch einem Haustier sendest und die dadurch vielfach zu Dir zurück kommen wird. Alles, was Du im Moment tun musst ist, die "Leere" nicht von den den leeren Menschen aus Deiner Vergangenheit blockieren zu lassen.

      Vielleicht schaust im neuen Jahr mal nach einem Therapeuten oder einer Therapeutin um das alles aufzuarbeiten. Vielleicht möchtest Du auch die schlimmen Erinnerungen einfach in eine Kiste packen und erst mal ganz hinten in Deinem emotionalen Dachboden aufbewahren.

      Nur: Du bist nicht allein. Es gibt noch andere.

      Und die verstehen Dich!

      Guckst Du vielleicht auch da: https://www.youtube.com/watch?v=NuukJq9q1Hw

      Alles Gute!

      o_d

    Wow..
    Es tut weh das alles zu lesen,wie es euch ergangen ist.
    Aber ihr habt meinen aller ägrößten Respekt, was für tolle Menschen und Mütter ihr geworden seid. So starke Persönlichkeiten und so liebevoll zu euren Familien.
    Ihr könnt so stolz auf euch sein.

    Hallo,

    ich kann Dich sehr gut verstehen. Ich habe das jetzt lange verdrängen können, aber momentan zerrt es ein wenig an mir.
    Meine Eltern, beide Alkoholiker, Starkraucher (in der Wohnung natürlich) und dreckig. Meine Mutter schlug uns, blamierte uns und ich konnte es kaum erwarten mit 18 Jahren von zu Hause weg zu kommen. Mein Bruder hatte starkes Asthma und wäre 2 mal fast gestorben, was meine Eltern nicht davon abhielt, weiter zu rauchen. Ja, damals in der DDR hat das keinen interessiert, nicht mal den Notarzt.
    Mein Vater war ein lieber Kerl, abhängig von meiner Mutter und dem Alkohol. Er hat zu meiner Jugendweihe sogar geweint, aber mehr Positives habe ich nicht in Erinnerung. Jetzt ist er tot und meine Mutter gönnt mir mein Leben und meine Familie nicht. Meinen Bruder liebt sie abgöttisch, nie gearbeitet holt sich das, was ihm vom Staat "zusteht". Ich wollte nie so leben, wie meine Eltern und habe etwas aus meinem Leben gemacht.
    Jetzt steht mein 40-ster Geburtstag an, ich habe tolle Schwiegereltern, meine kranke Oma, die mir eigentlich die Mutter war, die ich braucht und ich habe beschlossen, daß ich mit diesen Menschen feiern will, meine Mutter kommt mir nicht mehr ins Haus.
    Oft denke ich auch so, wie Du. Einfach eine Mutter, mit der Du reden kannst, einen Vater, der meinem Kind ein toller Opa ist, so wie die Eltern meines Mannes.
    Aber, es ist so, wie es ist, ich habe meine eigene, kleine, heile Welt, Menschen, die ich liebe, denen ich niemals das antun könnte, was mir meine Mutter angetan hat. Und darauf lohnt es sich, zu konzentrieren.
    Also, Kopf hoch und Krone richten ;-)

    Hi,
    ja, deine Kindheit war nicht von Liebe geprägt aber du hast jetzt eine Familie und kannst in Liebe schwimmen.
    Lerne das hier und heute zu geniesen und sich nicht in der Vergangenheit zu suhlen,
    Du bist trotz allem ein toller Mensch geworden, eine liebende Mutter, und das sollte dir wichtig sein.

    Nicht jeder hat eune tolle Familie, eine 1A Kindheit aber wenn man nicht loslässt, hat diese Familie immer noch Einfluss auf Dich, Willst du das?
    Das zu geniesen was man hat und nicht einer Vergangenheit hinterher laufen!!!!

    Lg
    lisa

    Ich kann mich nicht über meine Kindheit beklagen.
    Hatte später im Erwachsenenalter mal Streit mit meinem Bruder - aber über ein bestimmtes Thema und da kann man ja verschiedene Meinungen haben...
    Inzwischen ist mein Bruder der einzige, mit dem ich Kontakt habe.
    Meine Mama ist tot. Daran hab ich natürlich an solchen Tagen zu kauen...
    Aber ich hab damit nun auch meinen Vater verloren. Er lebt, hat eine psychisch kranke Freundin und den Kontakt zu uns Kindern abgebrochen.
    Ich weigere mich aber, mich deswegen fertig zu machen.
    Ich umgebe mich mit Menschen, die ich mag, die es verdient haben, denen ich mich verbunden fühle.
    Mein Bruder wohnt leider ein Stück weg...wir telefonieren halt.
    Aber "Familie" im Sinne von blutsverwandt hab ich an Weihnachten nicht da.
    Familie mit der ich mich wohl fühle, schon!

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