Großeltern treffen

    • (1) 13.12.17 - 22:15

      Hi zusammen, wollte mal eure Meinung hören.
      Unser Sohn (6) geht seit diesem Jahr zu Schule. Da gibts unter der Woche natürlich Hausaufgaben. Und dann will man sich so oft wie möglich mit Freunden treffen...

      Mein Mann meckert oft, dass man sich zu selten mit seinen Eltern trifft.
      Muss dazu auch sagen, dass unser Sohn auch "sehr Junge" ist, also aktiv, und ich das Gefühl habe, Ihnen ist das auch schnell zu viel.
      Aber ok, sie sollen ihn ja sehen, aber oft ist es zeitlich auch echt schwierig. (Sie wohnen ca 40 km entfernt)

      Auch mein vater (meine Eltern sind geschieden) sieht unseren Sohn nicht öfter (gleiche Entfernung).

      Nur mit meiner Mutter (10 km Entfernung) treff ich mich mit meinem Sohn einmal wöchentlich, wobei sie sich dann um ihn kümmert, und ich meine Einkäufe tätige und abends essen wir (mein Sohn und ich) bei ihr.

      Ich mein, er ist ja kein Kleinkind mehr (damals kamen sie einmal pro Woche), er will vorrangig seine Freunde treffen...
      Er trifft sich auch nicht so gern mit den SE, ich glaub, dass passt meinen Mann auch nicht, dass unser Sohn eindeutig meine Mutter am liebsten mag, ok, aber das hat sie sich auch verdient, sie ist immer da wenn man sie braucht, während die SM oft Ausreden braucht....

      Wie ist das bei euch?

      Und noch ne Frage:
      Ich kenn es aus meiner Kindheit so, dass Großeltern immer mal ne "Kleinigkeit" gegeben haben, zB ein paar erdbeeren, den Lieblingskäse, ein Päckchen Nüsse, mal ein schönes T-Shirt etc, nix besonderes, aber so Kleinigkeiten.
      Meine Eltern machen das auch.
      Meine Mutter kauft auf dem Markt mal ein paar Birnen, weil sie weiß, er mag die gern, oder ein Würstchen....
      nix besonderes, aber was halt Großeltern so machen für ihre Enkel....
      Hat ja nix mit verwöhnen zu tun...

      Aber von den SE kommt nix! nada, garnix.....Obwohl sie finanziell viel besser da stehen wie zB meine Mutter....
      Nicht dass wir jetzt darauf angewiesen sind dass sie das machen, aber mir tut das irgendwie für meinen Sohn leid....er fragt oft, warum macht mir Oma XXX nie eine kleine Freude, Oma YYY macht das doch auch.

      Mich würde einfach mal eure Meinung interssieren....

      • Hallo,
        Dann soll doch dein Mann mit eurem Sohn mal zu den SE fahren. Warum sollst DU das machen?

        Zu der Sache mit den Kleinigkeiten für die Enkel: Für mich ist sowas eine Selbstverständlichkeit dass man beliebtes Essen da hat. So bin ich schon aufgewachsen und möchte es so weiter geben.
        Nicht falsch verstehen: ich erwarte es nicht von anderen sondern wenn es mein Enkel wäre, wäre es selbstverständlich für mich das als Oma zu tun.
        Und auch mal Kleinigkeiten kaufen: klar, es ist doch schön jemandem eine Freude zu machen! Und der kleine wird vielleicht ein paar Euro Taschengeld bekommen. Da ist es doch toll mal zwischendurch was zu bekommen. Für mich ist das „normal“ aber es ist eben nicht jeder gleich.

        Lg

        Hallo.

        Nun.... wenn deine SE den Jungen "selten" sehen (wie oft auch immer du darunter verstehst), woher sollen sie dann wissen, was er gerne mag? Natürlich tut sich deine Mutter da leichter, wenn ihr euch wöchentlich trefft. Davon mal abgesehen......

        Ich finde, 40 km ist doch keine Weltreise?!? Kann es sein, dass du die SE nicht so gerne magst und ihr sie darum so selten besucht?
        Wie wäre es, wenn einfach dein Mann und der Kleine zumindest alle 2 Wochen mal zu ihnen fahren? Du musst ja nicht mit. Kannst dich ja in der Zeit mit ner Freundin treffen, oder was auch immer machen? ;-) Mach ich auch oft so......kann meine SM auch nicht so toll leiden#schwitz

        Und seine Freunde kann er ja deswegen auch noch treffen, findest du nicht?

        LG

        Malt, bastelt denn dein Sohn für die SE? Ruft er sie von selbst mal an? Welche "kleine Freude" hat er / habt ihr denn immer so für die SE parat, wenn ihr euch seht, was bringt ihr mit? Das Ganze ist ein Geben UND Nehmen.
        Warum fährt dein Mann am Wochenende nicht nicht eurem Sohn hin oder ihr ladet sie ein? Am Wochenende ist doch Zeit und dann müssen die Freunde eben mal warten. Ich habe das Gefühl, es ist für dich durchaus okay, dass dein Sohn keine Zeit für die SE hat, ihr aber immer Zeit findet, wöchentlich zu deiner Mutter zu fahren. Für mich ist da ein Ungleichgewicht. Mich würde das auch stören, ehrlich gesagt.
        VG

      • (5) 14.12.17 - 07:41

        Hi,
        im Endeffekt magst du doch die schwiegereltern nicht und deswegen willst du mit deinem Sohn nicht hin.
        Warum fährt er nicht mit deinem Mann dort hin.

        Und ehrlich, dieses "meine Mama gibt ihm Leckerlies" ...sicher ist es toll aber ist das jetz das wichtigste in einer Familie?
        Mein Schwiegervater hat den anderen Enkeln auch immer Gummibärchen gegeben...die sind total auf ihn abgefahren - deswegen.

        lg
        lisa

        Hallo,

        warum sollten deine Schwiegereltern für euern Sohn Birnen (oder Obst im Allgemeinen) kaufen wenn ihr eh nicht hinfahrt. Birnen oder auch Wurst halten ja nicht ewig. Und wenn es Süßkram wäre wird gleich wieder gemeckert, aber auch nur weils von den Schwiegis kommt.
        Fahrt doch am Wochenende mal gemeinsam hin und geht mal über einen Weihnachtsmarkt (gibt doch eigentlich zu jeder Zeit irgendwo irgeneinen Markt) dann kannst du sehen ob die Schwiegis deinem Sohn auch mal eine Kleinigkeit kaufen.
        Dein Mann ist zu Recht sauer.

        LG

      • Da sind aber ziemlich viele Ebenen

        1. wenn es ihnen zu viel sein könnte: sprich es an!
        Frag sie, ob deine Wahrnehmung stimmt? Wenn ja, könnt ihr auch andere Möglichkeiten finden. Z.B. Treffen im Zoo, auf dem Spielplatz oder sonstiges.
        Mein Mädel braucht viel Bewegung. Also habe ich mich mit anderen dort getroffen, wo sie klettern, toben, turnen konnte.
        Wenn es nicht so ist, was ist es dann? Auch da kann man fragen und prüfen, ob Lösungen möglich sind.

        2. das mit den Geschenken kenne ich teilweise und teilweise nicht.
        Manche erkaufen sich damit ihre Aufmerksamkeit, andere bringen nichts mit, schenken aber Zeit und Liebe. Auch das gibt es. Diese Erwartungshaltung, weil man es aus der Kindheit so kennt, finde ich furchtbar. Alle Großeltern/Verwandten machen es anders. So lange sie gut mit dem Kind umgehen, ist mir das Materielle egal.

        3. Für deine Mutter ist einmal pro Woche Zeit, für alle anderen nicht, weil die Freunde wichtiger sind?
        Meinem Kind sind Freunde auch sehr wichtig. Aber grade die Menschen, die sie sowieso jede Woche sieht, dürfen auch mal "pausieren", wenn wir dafür Menschen treffen, die wir eben NICHT jede Woche sehen. Mal sind es Freunde, mal Großeltern, mal andere Verwandte. Im Wechsel und wie es gerade passt. Manchmal ist auch alles gestrichen, weil ich zu viel um die Ohren habe. Manchmal treffe ich auch meine Freunde und dafür ist dann keine Zeit für ihre. Ein andermal sind ihre Freunde wichtiger usw.

        Hausaufgaben hat sie auch schon zu Verwandten mitgenommen. Ist eh langweilig, wenn Erwachsene reden :-p Ernsthaft. Je nachdem wie oft oder wie selten wir jemanden sehen, geht es auch schon mal, dass sie was mitnimmt. Oder dass anderes dafür wartet, Freunde, andere Besuche und da dann die Hausaufgaben erledigt werden.

        4. sich sehen geht auch ohne helfen/helfen müssen.
        Meine "Schwiegereltern" helfen mir in dem Sinn gar nicht. Sie arbeiten noch vollzeit. ABER sie lieben ihr Enkelkind! Sie sind für ihr Enkelkind von Herzen und mit Herzen da. Mag sein, dass das nur wenige Male im Jahr ist, dass ein Treffen zu stande kommt. Aber die Liebe ist immer da. Auch mal Anrufe oder so. Allerdings ist auch klar, dass ich mich freue, wenn sie anrufen.

        Würde ich den Kontakt auf die Menschen reduzieren, die mithelfen, dann wäre das ein sehr kleiner Kreis und ich hätte nur noch wenige Freunde. Nicht jeder kann, so wie er will. Manche wollen auch nicht, dennoch besteht eine Bindung.

        Warum braucht deine SE denn Ausreden?
        Wie ist die Reaktion, wenn sie die Wahrheit sagt: ich kann nicht, ich will nicht, das ist nicht meine Aufgabe etc.?

        Würde ich nur zu den Menschen Kontakt halten, die aktiv was für mich tun, wäre ich bald einsam. Die, die mir helfen, kämen sich dann bald ausgenutzt vor.
        Umgekehrt gab es eine Zeit, da konnte ich NICHT für andere da sein, konnte selbst kaum mein eigenes Leben halten. Dennoch gab es einige, die zu mir kamen, mich fragten, Kontakt hielten. Auch wenn sie selbst viel um die Ohren hatten oder deren Kinder Freunde treffen wollten. Sie haben uns nicht vergessen oder gemeint "die kann nicht helfen, die lassen wir in Ruhe".

        Das hat sehr gut getan.
        Jetzt da es mir wieder besser geht, pendelt es sich wieder ein.


        5. wie reagiert dein Sohn/dein Mann/du, wenn ihr mal gemeinsam zu deinen Schwiegereltern fahrt? Dass du nicht alleine hinfährst, ok.
        Aber mal am Wochenende? Mal gemeinsam? Mal dein Mann mit dienem Sohn?

        Oder trifft er sich sonntags auch mit Freunden? Wie sehen die Samstage aus?

        Mein Kind hat kein Wochenend-Freunde-Verbot. Aber ab und zu gehen am WE eben andere Menschen vor. Unter der Woche auch. Nur Wochenende haben eben die dann Vorrang, die dann eher Zeit haben und während der Woche nicht können.

        Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, waren die Eltern von meinem Vater kalt und distanziert und die Eltern von meiner Mutter herzlich, lieb und warm. Beide Großelternpaare haben mit uns in einer Stadt gewohnt, die Eltern von meinem Vater nur ein paar Straßen weiter. Als ich 6 war, sind die Eltern meiner Mutter 300 km weit weg gezogen, trotzdem standen wir uns immer nah und ich habe viel Ferienzeit dort verbracht.
        In Erinnerung geblieben sind mir die Waldspaziergänge mit meinem Opa, die innigen Um,armungen meiner Oma, ihre Stimme--ach ich heule schon wieder (sind beide gestorben)
        Ob sie mir was geschenkt haben oder nicht--keine Ahnung, war mir nie wichtig!
        Also empfinde ich deinen Sohn schon sehr "materiell", als wenn er nur Aufmerksamkeit verschenkt, wenn ihm jemand was mitbringt #kratz

        (9) 14.12.17 - 09:31

        ---..er fragt oft, warum macht mir Oma XXX nie eine kleine Freude, Oma YYY macht das doch auch. --

        Das finde ich schon ziemlich traurig und ich kann mir auch irgendwie nicht vorstellen, dass Dein Sohn diesbezüglich nicht von Dir beeinflusst wird.

        (10) 14.12.17 - 09:39

        Hallo,
        wir versuchen beide Großelternpaare möglichst regelmäßig zu sehen, d.h. die, die näher dran wohnen mindestens einmal die Woche und die, die etwas weiter weg wohnen (100 km), mindestens alle zwei Wochen. Letztere lade ich auch zu uns ein, falls wir mal nicht hinfahren können, sodass die Regelmäßigkeit trotzdem gegeben ist, wenn es sich einrichten lässt. Dementsprechend finde ich die 40 km bei euch eher unproblematisch und es klingt nach einer Ausrede.
        Die großen Kinder (fast volljährig, Patchwork) kommen nicht mehr bei jedem Besuch mit, aber mindestens einmal im Monat.

        Ausreden gibt es bei uns nicht. Oma und Opa sind wichtig und es ist schön, sie zu besuchen und den Kontakt zu halten. Das vermitteln wir unseren Kindern.
        Beide Großelternpaare sind übrigens gleich wichtig. Klar, die einen machen mehr Spaß und sind lustiger, die anderen etwas zurückhaltender und nicht so darauf aus, dass das Kind mal bei ihnen übernachtet. Aber das ist mir egal. Sie sind alle lieb zum Kind und Menschen sind nun mal unterschiedlich.

        Meine Eltern verwöhnen recht gerne und besorgen immer etwas Passendes zu essen, wenn wir kommen oder auch mal zwischendurch eine Kleinigkeit.
        Bei seinen Eltern gibt es überwiegend nur zu besonderen Anlässen etwas, zwischendurch im Alltag nichts außer das, was halt sowieso im Haus ist.
        Ich erwarte gar nichts und auch die Kinder würden niemals auf die Idee kommen, mich zu fragen, warum sie von Oma nicht ihre Lieblingswurst bekommen, sondern nur die normale aus dem Kühlschrank. Das fand ich beim Lesen auch total merkwürdig, dass dein Sohn diese Anspruchshaltung hat.
        Wie oft macht er deinen Schwiegereltern denn unaufgefordert eine Freude?

        Meine Oma hat mir als ich klein war oft eine Freude bereitet, ich war aber auch oft bei ihr, meistens weil ich wollte, manchmal auch weil ich musste. Wenn ich nicht bei ihr war, gab es natürlich auch nichts und besondere Lebensmittel auch nur dann, wenn ich Ferien bei ihr gemacht habe. Lohnt sich ja sonst gar nicht.
        Dazwischen haben wir telefoniert oder ich habe ihr mal ein Briefchen geschrieben oder ein Bild gemalt. Macht dein Sohn denn sowas auch?

        Alles in allem kann ich deinen Mann verstehen. Rein von deiner Beschreibung her scheint dir einfach vieles wichtiger zu sein als seine Eltern und für manches wird auch von deiner Seite bloß nach Ausreden gesucht. Im Grunde machst du also auch das, was du deinen Schwiegereltern vorwirfst.
        Dass dann noch erwartet wird, dass sich die Schwiegereltern mehr bemühen und auf die Vorlieben deines Sohnes eingehen, finde ich unpassend, denn viel wichtiger wäre es, einen guten Kontakt zu haben bzw. herzustellen, ohne dem Materiellen so einen Stellenwert einzuräumen. Wer weiß, vielleicht käme dann die eine oder andere Kleinigkeit auch ganz von selbst - von beiden Seiten!

        Was wäre denn so schlimm daran, zumindest jedes zweite Wochenende hinzufahren? Ein Wochenende deine Mutter, eins seine Eltern. Passt doch gut!

        (11) 14.12.17 - 10:34

        " ... er fragt oft, warum macht mir Oma XXX nie eine kleine Freude ... "

        Und warum fragst du da im Gegenzug nicht "Wann hast du der Oma XXX denn eine Freude gemacht?"

        Was bitte schön, ist denn das für eine Erwartungshaltung von einem 6jährigen ??? Gratuliere, da hast du deinem Kind ja schon ganz ordentlich eingeimpft, dass es ihm wohl zusteht hoffiert und gebauchpinselt zu werden.

        Geben....anstatt nehmen... so ganz ohne Hintergedanken scheint wohl total aus der Mode gekommen zu sein - zumindest in deiner Welt.

        • GENAUSO sehe ich das auch. Meine Enkelin wäre nie auf solche Ideen gekommen, als sie 6 Jahre alt war. Ich glaube, sie wertet auch heute mit 11 noch nicht so zwischen mir und der anderen Oma. Im Gegenteil, meine Geschenke können wahrscheinlich kaum mithalten mit der Tatsache, dass die andere Oma zwei Hunde hat #rofl Leonie ist viecherverrückt #freu
          LG Moni

      Dein mann würde mich ja nerven und ich würde ihm deutlich machen das ER selbstverständlich seine Eltern mit dem Kind besuchen kann. Ich würde nicht jede Woche da hin kutschen, hätte ich garkeine Zeit.

      Zu dem anderen...Ich finde es auch eine selbstverständlichkeit das man immer mal gewisse leckereien da hat, von denen man weiß das es das Enkelkind gerne mag. Bei oma schmeckt es auch doppelt so gut.

      Hallo,

      Ich verstehe das Problem auch nicht. Wenn dein Mann möchte dass euer Sohn seine Eltern besucht, soll er mit ihm hinfahren oder er sie zum Kaffee einladen.

      Dass er deine Mutter öfters sieht ist klar, wenn sie die Betreuung übernimmt während du was machst.

      Meine Kinder sehen ihre Großeltern unregelmäßig. Mein Vater kommt alle paar Wochen mal vorbei und meine Mutter und mein Stiefvater sehen sie auch nur alle paar Monate. Findet auch keiner schlimm und liegt auch daran dass die Großeltern viel unterwegs sind. Aber wenn die Kinder anrufen und fragen, dann können sie hin.

      Bei meinem Bruder ist es anders, da dürfen die Großeltern nur die Kinder sehen, wenn sie für irgendwas gebraucht werden (Babysitten, arztfahrten etc.) Ansonsten wird auch nie angerufen.

      Das mit den Geschenken hingegen finde ich fragwürdig. Euer Sohn sollte lernen das Großeltern nicht nur zum Schenken da sind und das man nicht erwarten sollte wenn man sie sieht das man dann was bekommt egal ob Obst, Spielzeug oder Kleidung. Liebe sollte man sich nicht erkaufen wollen.

      Du musst deine Vorstellungen da übrigens auch zurückschrauben. Nur weil es bei dir früher war, heißt es nicht dass es jeder macht.

      Lg

      (15) 14.12.17 - 14:36

      Bei uns ist es so, dass meine Schwiegereltern bei den wenigen Treffen die wir haben versuchen die Kinder zu kaufen. Es gibt eine ordentliche Menge Geld zB. Meine 8-jährige sagte schon vor einer ganzen Weile mal, die sollen ihr Geld behalten und lieber mal Interesse zeigen. Sie wüssten ja nicht mal was sie in der Schule gerne macht, was ihre hobbies oder ihre Lieblingsfarbe ist. Mein Sohn (6) spricht ähnlich. Denen ist materielles nicht so wichtig, wie Zuneigung und Interesse. Meine Jüngste interessiert das alles noch nicht wirklich.
      Daher finde ich diese Einstellung von dir und deinem Sohn schon unverschämt. Jeder gibt wenn er will, was er will,...oder eben nicht. Es gibt wichtigeres als Geschenke & Co.

      Ich verstehe nicht, wie man es regelmäßig zu der einen Oma schafft, zu der anderen aber aufgrund der Menge Freunde die das Kind hat nicht. Prioritäten setzen!

      Ich würde, wenn du wirklich Kontakt haben möchtest, am Wochenende hinfahren. Es muss ja nicht jedes Wochenende sein. Oder dein Partner soll alleine fahren.

      Meine Schwiegereltern und ich haben ein extrem schlechtes Verhältnis, sie gehen mich zB persönlich an. Dennoch würde ich nie schlecht über die vor meinen Kindern sprechen. Es sind deren Großeltern. Ebenso fördere ich Treffen sofern welche gewollt sind. Bei uns ebbte das aufgrund der Art wie sie mit den Kindern umgehen ab. Nicht weil Freunde oder materielles wichtig sind.

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