Mein Mann macht mich krank!

    • (1) 18.12.17 - 22:49

      Hallo ihr lieben,
      Ich schreibe hier weil ich verzweifelt bin und einfach kein Ausweg mehr sehe bzw habe auh keinen mit dem ich drüber reden kann!
      Ich bin 30 geworden habe 2 Kinder (5 hnd 2) meine Kinder sind das schönste was mir je passiert ist! Ich liebe sie vom ganzen Herzen und würde alles für sie geben!
      Ich habe meinen Mann mit 20 kennen gelernt, leider habe ich viel zu schnell geheiratet, als ich festgestellt habe mit was für ein egoistisches arschloch und geiz hals zu tun hatte war es schon zu spät!
      Er sieht in mir nur ein Objekt zum putzen, kochen, Kinder betreuen und am besten Abends ohne wenn und aber die beine breit machen! Ich habe ein gut bezahlten job und er auch, zusammen müssten wir so viel erleben! Finanziell würde uns nichts fehlen! Aber ich lebe in einen Albtraum wo ich mich für jede Kleinigkeit auch wenn ich Sachen für die kinder kaufe rechtfertigen muss! Streit ist für Geld eine Tagesordnung, janund schon fast ist er deswegen handgreiflich geworden! Ich sage immer für Geld würde er seine Kinder verkaufen!
      Abgesehen davon haben wir keine Argumente, von ihm kommt nur Gemecker über alles! Gemecker wenn im Haus was nicht stimmt! Gemecker wenn nicht gekocht ist Gemecker wegen geld! Ich scjaff das so nicht und immer wenn ich was sage wird mit Schläge gedroht manchmal rastet er auch richtig aus und ergal ob die Kinder da sind oder nicht!
      Ich hatte mich schon 2 mal getrennt, einmal eine Woche vor der Hochzeit aber dann dachte ich ich muss zur Vernunft kommen! Und dann vor vier jahren aber da haben sich die Schwiegereltern eingeschaltet und die Reaktion meiner Tochter war sehr schlimm und gegen mich! Das ist der Grund das ich wieder bei ihm bin!!
      Aber ich will nicht und kann nicht mehr, wir haben keine gemeinsamen Interessen, bei ihm geht es nur um sparen und ich möchte mit meinen Kindern das Leben genießen! Dank ihm habe ich auch keine Freunde mehr da ihn keiner ausstehen kann und weggehen mit freundinnen ist auch tabu! Ich brauche Hilfe weil ich nicht weiß was ich machen soll bzw wie! Habe höllische Angst vor der Reaktion!
      Und auch was das für die Kinder heißen würde!!!!
      Sorry wenn ich hier ohne Punkt und Koma geschrieben habe , es kommt gerade alles aus mir raus und das Bildschirm kann ich auch schon nicht mehr sehen 😭 ich hoffe aber ihr habt verstanden was ich meine!

      • (2) 18.12.17 - 22:57

        Hallo Noemi,

        Liegt ihm denn noch was an seinen Kindern und dir?

        Wie steht er zur Trennung? Möchte er das auch?

        Ich persönlich Rate nicht gern unbekannterweise zur Trennung besonders dann nicht wenn Kinder im Spiel sind.

        Kannst du nicht mit deiner Familie darüber sprechen? Würden sie dich unterstützen?

        Wünsche dir Geduld und Besserung egal ob in der Ehe oder getrennt.

        • (3) 19.12.17 - 05:50

          Also an den Kindern hängt er sehr, er ist kein schlechter Vater Ihnen gegenüber! Das möchte ich sagen!
          Trennung möchte er natürlich nicht, er möchte außerhalb am besten das perfekte Leben wiedergegeben! Das er alles hat!
          Aber wegen liebe ist es definitiv nicht! Er interessiert sich überhaupt nicht für mich!
          Ich rede oft mit meiner Mutter aber ich möchte keine last sein! Klar würde sie mich unterstützen, das wäre kein Thema!

      (4) 18.12.17 - 23:02

      Gerade wenn Gewalt im Spiel ist, würde ich mich an das nächste Frauenhaus wenden. Die können Dir auch helfen, Deine Gedanken mal zu sortieren und wieder einen Überblick über Deine Situation und Deine Zukunft zu bekommen.

    • Warum ist Trennung keine Option? Welcher gute Grund spricht dagegen? Ich sehe keinen. Die kinder leiden eher unter einer leblosen ehe als unter einer Trennung. Wenn du nicht weißt, wie du dich trennen sollst oder wohin du gehrn kennst weil du Gewalt fürchten musst, sich dir die Adresse oder Telefonnummer des nächsten Frauenhauses raus und ruf da an. Die beraten dich und dort kannst du mit den Kindern unternommen. Aber die Ehe weiter zu führen, in der Gewalt an der Tagesordnung ist (auch seelische Gewalt ist gewalt), ist keine gute Idee. Weder für dich noch für eure Kinder.

      1. Du bist nicht wieder bei ihm, weil Deine Tochter gegen Dich war nach der letzten Trennung. Deine Tochter kann nichts dafür.

      Du bist wieder bei ihm, weil Du nicht wie eine Erwachsene aushalten konntest, dass ein Kleinkind die frische Trennung nicht versteht!

      Wieder zu Deinem Mann zurück zu gehen, war Deine Entscheidung, nicht die der Tochter oder der Schwiegereltern.

      2. Lies Dir Deinen Text nochmal durch und versetze Dich in Deine Kinder, während Du die Beschreibung eures Familienlebens liest. Deine Kinder wachsen mit einem Klumpen im Bauch auf (ich kenne den Klumpen und habe ihn - leider - noch immer). Ihnen wird irrationales Schuldgefühl anerzogen. So etwas macht Kinder kaputt.

      3. Wenn Du ernsthaft glaubst, dass es Deinen Kindern in einem unharmonischen, lieblosen, gewalttätigen (schreien, Schläge androhen #zitter) Haushalt besser geht, in dem Mama sich wie in der Hölle fühlt und Vater sich wie der Teufel persönlich aufspielt besser geht, als ohne diese Umstände, dann ist Dir nicht zu helfen.

      Glück kannst Du nicht mit Geld kaufen. Ich sehe auch, dass Geld wichtig ist, um viele Dinge zu verwirklichen, die man verwirklichen will. ABER: Ihr verwirklicht gar nix. Und glücklich bist Du auch nicht.

      Du erreichst also nichts, indem Du in dieser Beziehung verharrst - vielmehr machst Du Deine mit kaputt, weil Du sie nicht vor dem gewalttätigen Vater schützt.

      Wenn ich Du wäre, würde ich daher:

      1. ALLE Papiere und Kontostände kopieren
      2. Möglichst Ersparnisse zumindest teilweise auf mein eigenes Konto einzahlen, damit ich etwas davon habe
      3. Anwalt aufsuchen und ausführlich zu Trennung, Scheidung, Güterteilung, Umgang, Unterhalt (für Dich und die Kinder) beraten lassen und durchziehen
      4. Ausziehen. (kann man gut vorbereiten, und dann raus aus dieser Hölle)

      Da Deine Art zu erklären, warum Du wieder in diese gewalttätige Beziehung eingestiegen bist und den endgültigen Absprung bisher nicht geschafft hast, sehr passiv war (Hochzeit schuld, Schwiegereltern schuld, Töchterchen schuld) und Du offenbar Verantwortung nicht adäquat übernehmen kannst, würde ich Dir auch dazu raten, eine Therapie anzufangen, damit Du nicht weiterhin das Opfer mimst.

      Kinder brauchen keine Opfer, Kinder brauchen Eltern.

      Ich wünsche Dir alles Gute!
      nebelschnee

      • (7) 18.12.17 - 23:45

        Dem ist nichts hinzuzufügen.

        @TE: Alles Gute für Dich!

        Vor allem war die Tochter beim Trennungsversuch vor vier Jahren gerade mal ein Jahr alt. Da hat so ein Zwerg wohl noch keine Meinung zu etwas.

        LG

        • Sie war schon drei, sie hatte zwar keine eigene Meinung aber verstanden hat sie es schon! Und ein kind was wegen papa weint oder wegen mama! Und dan spuckt und weint etc. Vielleicht sind das die Konsequenzen, ich kenne mich mit scheidungskinder nicht aus! Aber für mich war es schlimm meine Tochter so zu sehen !

          • Sicher spüren Kinder den Stress, wenn man in einer kranken Beziehung stecken bleibt aber auch.
            Da du schreibst, sie sei fünf und die letzte Trennung vier Jahre her, kam ich rechnerisch auf ein Jahr. Und da sind sie noch zu klein um sich aktiv gegen einen Elternteil zu richten, so wie es sich oben las.

            Mein Sohn war drei bei der Trennung und diese nicht vermeidbar, sonst hätte er definitiv Schaden genommen. Heute ist er ein gesunder und fitter 14jähriger. Ich kann dir nur raten, aus einer destruktiven Beziehung auszusteigen. Gerade für deine Kinder.

            LG

          Du schreibst, du hättest 2 Kinder - 5 und 2, der Trennungsversuch war vor 4 Jahren - einer von uns kann nicht rechnen#kratz.

          LG

    Hallo,
    Ich danke dir für deine offene und ehrliche Meinung! Aber paar Dinge möchte ich hierzu sagen!

    1. ich habe niemals gesagt das meine Tochter daran schuld ist das ich wieder zurück zu ihm gegangen bin! Weder habe ich es je gedacht! Damit wollte ich sagen, dass ich es nicht ausgehalten habe, mein Kind zu sehen wie es so schrecklich reagiert!
    Vielleicht bin ich deswegen für dich nicht reif genug aber in dem Moment habe ich einfach gedacht es ihr zu liebe zu tun! Ich dachte es wäre das beste!

    In Punkt Schwiegereltern, natürlich können sie mich nicht zu was zwingen aber den Druck den sie ausgeübt haben war nicht ohne, den für sie als Südländer ist das ein Skandal sich scheiden zu lassen! Aber sowas kann man vielleicht nicht verstehen wenn man es selber nicht erlebt hat und zudem man nicht den nötigen Rückhalt selber hat!

    Zum zweiten Punkt, ich versetzte mich sehr wohl in meine Kinder, mein erster Gedanke geht immer an sie, deswegen gehe ich mit gemischten Gefühlen daran weil meine Kinder ihren Vater lieben! Denn auch wenn es Streit gibt zu Ihnen ist er aufjedenfall liebevoll!

    3. Ich glaube es nicht das sie besser aufwachsen, dennoch habe ich tierische Angst Ihnen ein Unrecht zu tun indem ich sie vom der gewohnten Umgebung raus hole ( ihr heim ) und ihr komplette Leben umkremple! Ich wurde als Missbraucht dennoch wollte ich als Kind nicht das meine Eltern sich trennen! Vielleicht denke ich deswegen nicht so rational wie du!!!

    Das man mit Geld kein Glück kaufen ist genau meiner Meinung, diesen Vortrag sollte man ihm halten! Den er will nur sparen sparen ! Obwohl wir es nicht nötig haben! Als ich in Elternzeit war musste ich mir Klamotten schenken lassen und nicht weil das Geld nicht reichte sonder weil man sparen muss! Das sehe ich nicht ein! Oder das man mal nicht essen holt weil ich ständig nur kochen soll alles andere ist rausgeschmissenes geld! Es geht darum das ich mir in 3 schichten den arsch aufreißen und das gut bezahlte geld mir auch gönnen möchte mit der Familie zusammen! Denn das gesparte nehme ich nicht mit wenn ich morgen tot umfalle!!

    Aber ich danke für die sehr direkte ehrliche Antwort! Und für die tipps!

    Danke

    • Du relativierst schon wieder und machst weiterhin das Opfer.

      Du bist nicht zum Vater zurückgegangen aus Liebe zu Deinem Kind, sondern weil Du es - wie Du auch selbst sagst und wie ich auch geschrieben habe - nicht ausgehalten hast, dass das Baby die Trennung nicht versteht.

      Du ärgerst Dich jetzt über meinen Beitrag und fühlst Dich angegriffen, weil ich wohl den richtigen Nerv getroffen habe.

      Anstatt also Dich zu rechtfertigen und Dich als "mein" Opfer wegen meines bösen, bösen Beitrags zu präsentieren, solltest Du darüber nachdenken, wie Du die Situation beenden kannst.

      Du verschwendest Zeit und Nerven, die Verantwortung für DEIN Leben auf andere zu verteilen. Egal wer Schuld hat, wie es bislang gelaufen ist, JETZT soll es doch anders laufen, oder nicht?

      Dann Popo hoch und Konsequenzen ziehen - Leute können keinen Druck auf Dich ausüben, wenn Du diesen Druck nicht annimmst.

      Ich hab mir mit meinem Beitrag an Dich viel Mühe gegeben. Vielleicht liest Du ihn ja noch mal und überlegst, inwieweit Dir die Tipps darin hilfreich sind, anstatt loszublaffen.

      Viel Erfolg dabei!
      nebelschnee

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