Nach 7 Monaten wieder arbeiten

    • (1) 22.12.17 - 09:05

      Hallo,

      ich wei├č nicht ob ich hier richtig bin­čÖł
      Meine Tochter ist 7 Monate alt (mein erstes und sehr wahrscheinlich letztes Kind)
      und ich habe das Verlangen wieder arbeiten zu gehen
      Bin ich eine Rabenmutter, wenn ich 12 oder 13 Stunden die Woche arbeiten gehe?
      Viele sagen man soll jede Sekunde genie├čen, aber ich will auch mal wieder raus

      Was w├╝rdet ihr machen?
      Arbeiten ja oder nein?

      Liebe Gr├╝├če

      (5) 22.12.17 - 09:18

      12 oder 13 Stunden die Woche ist doch nicht viel. Wenn du das gerne m├Âchtest, solltest du das auch machen. Du hast dann trotzdem noch genug Zeit f├╝r dein Kind.
      Meine Eltern waren auch immer arbeiten, ich war schon fr├╝h ab und zu mit meinem Bruder allein Zuhause, im Dorf war sie teilweise die "Rabenmutter", aber geschadet hat es uns allen gar nix.

      • (6) 22.12.17 - 09:57

        Ich denke auch das ich die Zeit mit der Maus viel mehr genie├če und intensiver erlebe
        Bin auch ganz froh wenn die kleine sich auch gleich noch an mehrere Personen gew├Âhnt

    (7) 22.12.17 - 09:30

    Auf jeden Fall! Es wird die so gut tun und den Rest der Zeit kannst du umso mehr genie├čen!

    (8) 22.12.17 - 10:24

    Raben sind gute M├╝tter!
    Also - geh arbeiten, man genie├čt ohnehin nicht jede Sekunde. Wer dies behauptet l├╝gt wie gedruckt.

    (9) 22.12.17 - 10:37

    Hi,

    mir ist bei meinem ersten Sohn auch derma├čen die Decke auf den Kopf gefallen, dass ich nach 6 Monaten f├╝r 2 Tage die Woche in meinen alten Job zur├╝ck gekehrt bin und mein Mann hat dann an seinen freien Tagen auf unseren Sohn aufgepasst.
    War im Endeffekt aber voll doof--mein Mann hatte ja quasi keinen freien Tag, die Bude sah aus wie Sau und ich hatte immer das Gef├╝hl, dass ich was verpasse, wenn ich nicht bei unserem Sohn bin.
    Beim 2. Kind habe ich dann die vollen 3 Jahre genommen.

    lg

    Ich w├╝rde es aus einem Grund NICHT tun vorm 1. Geburstag, weil jedes Geld was man da dazu verdient beim Basiselterngeld zu 100% angerechnet w├╝rde. Und ich nicht einsehe, Zeit mit meinem Kind zu opfern um einen auf Wohlt├Ątigkeitsarbeit zu machen (au├čer es h├Ątte echt nen caritativen Zweck - den hat mein Job aber nicht).

    Ich kann aber verstehen durchaus mal wieder raus zu kommen. Ganz ehrlich seit mein Sohn 13 Monate alt ist, arbeite ich wieder VOLLZEIT 8 Stunden am Tag. Ich hab kein schlechtes Gewissen, da mein Sohn sowohl in der Krippe als auch alternativ bei der Oma gut aufgehoben ist. Ich bin selbst so gro├č geworden das ich mit einem Jahr abgegeben wurde und ich bin von ├╝berzeugt das Kinder (vor allem Einzelkinder) von ner Kita nur provitieren k├Ânnen. Da man als Erwachsener gar nicht das bieten kann was ein Kind das langsam mobil wird, auffangen kann! Ich liebe mein Sohn und ich nutze jeden Moment den ich mit ihm habe voll aus, aber ich mag es auch total wieder arbeiten zu gehen, nicht nur des Geldes wegen. Es tut gut was produktives zu leisten, daheim ist das eher "t├Ąglich gr├╝├čt das Murmeltier" und man hat nicht wirklich Erfolgserlebnisse, das kann sogar depressiv machen und faul. Ja kein Witz ich hab in der Elternzeit weniger den Arsch hoch bekommen als jetzt mit der "Doppelbelastung" Arbeit, Kind und Haushalt. Man lebt daheim einfach zwangsl├Ąufig nur in strukturlos in den Tag hinein... diese Stukturlosigkeit hat mich auch sehr letargisch gemacht geb ich zu.

    Nur eine ausgelichene und zufriedene Mutter kann auch eine gute Mutter sein! Was bringt es, 24 Stunden aufm Kind zu hocken nur um anwesend zu sein - wenn genau das einen unzufrieden macht. Und gerade ein Kind.... ganz ehrlich ein Kind ist kein Kind und ich hab ein nicht durchschlafen k├Ânnendes Klammer├Ąffchen daheim das ein Schreibaby war etc. aber ein Kind alleine lastet mental nicht aus. Es laugt k├Ârperlich aus, JA aber geistig... sorry da w├╝rde ich auch hol drehen wenn ich l├Ąnger als ein Jahr daheim hocken w├╝rde. So viel Haushalt f├Ąllt bei EINEM Kind echt nicht an, au├čer man hat vielleicht nen Palast von mehreren hundert QM Wohnfl├Ąche - aber wir haben nur 80 qm, ca 4-6 Waschmaschinenladungen pro WOCHE und zwei Katzen. Aufger├Ąumt, gestaubsaugt und co ist binnen 30 Minuten ohne Kind und 1-2 Stunden mit Kind... wenn man so wenig zu tun hat, stumpft man irgendwann zwangsl├Ąufig so ab, dass man selbst f├╝r die wenige Arbeit daheim nicht mal mehr den Elan findet aufzustehen - sieht ja nach einer Stunde eh wieder so aus wie vorher.

    • Deshalb sollte man, sobald man wieder arbeitet, zu Elterngeld Plus wechseln. Da kann man noch dazuverdienen und im Normalfall gibtÔÇśs bei 12-13 Stunden auch keine K├╝rzungen. Die Summe des Elterngeldes bleibt somit gleich, nur der Auszahlungszeitraum verl├Ąngert sich.

      • (12) 22.12.17 - 12:36

        Ja wegen dem Elterngeld habe ich mich auch informiert und bei mir verl├Ąngert es sich bis September und ich bekomme nur noch die H├Ąlfte es wird von meinem Lohn nichts abgezogen

(13) 22.12.17 - 11:09

Meine Maus ist jetzt knapp 3 Monate und mir ist schon zum Ende des Mutterschutzes die Decke auf den Kopf gefallen (wir haben ein absolutes Anf├Ąngerbaby, das dich jetzt schon gern mal 2 Stunden allein besch├Ąftigt und dabei auch nicht gest├Ârt werden will ­čÖł­čśé). Deshalb bin ich heilfroh, dass ich von Anfang an geplant hatte nach 6 Monaten wieder mit 15h einzusteigen. Da lass ich mir auch nicht reinreden und habe auch Gott sei Dank ein Umfeld, das das genauso sieht wie ich. Die paar Stunden im B├╝ro machen mich zufriedener und wenn ich zufriedener bin, hilft das meiner Tochter mehr, als wenn ich genervt und gelangweilt bin. Das merkt die n├Ąmlich auch.
Tu das, was f├╝r dich am Besten ist, nicht was die anderen f├╝r das Beste halten. Du musst damit leben, nicht die anderen!

(14) 22.12.17 - 11:24

Meine Zwillinge waren vier Monate alt als ich wieder Vollzeit arbeiten ging. Mein Mann ist nun zu Hause. Und ich kann Dir sagen: ich genie├če es und bin superstolz, wenn ich bei Gremiensitzungen etc. sage, da├č ich so kleine Zwillinge zu Hause hab. Ich habe bisher von niemandem etwas negatives geh├Ârt, sondern habe nur Bewunderung geerntet. Au├čer von Vollzeitmuttis. Da sind leider einige Vertreterinnen dabei, die mich daf├╝r anpampen. Schade, ich kritisiere ihren Weg ja auch nicht. Aber das la├č ich abperlen!
Mein Tipp an Dich: raus mit Dir ins Arbeitsleben! :-) Ich bin heute so stolz auf meine immer Vollzeit arbeitende Mutter und Oma, jeweils mit eigenen Firmen. :-)

(15) 22.12.17 - 11:24

Hallo,

ich bin bei beiden Kindern nach 6 bzw. 7 Monaten wieder arbeiten gegangen. Beim 1. Kind 27,5h die Woche, beim 2. Kind 26h die Woche. Beide Kinder wurden/ werden von einer Tagesmutti betreut. Bei uns hat es gut gepasst.

LG

(16) 22.12.17 - 11:48

Hallo!

es gibt M├╝tter die gehen wieder Vollzeit arbeiten unmittelbar nach dem Ende des Mutterschutzes, andere lassen sich 3 Jahre Zeit und arbeiten dann stundenweise und andere bleiben f├╝r immer zuhause.
Solange es Dir und Deinem Kind mit der Situation gut geht, die Du gestaltest, sollte es Dich nicht k├╝mmern was andere machen /sagen / meinen. Warum sollte anderer Leut's Meinung "richtiger" sein als Deine?

LG, I.

(17) 22.12.17 - 14:27

Ich bin nach dem Mutterschutz direkt wieder mit 12 Stunden pro Woche gestartet und beziehe Elterngeld Plus.
War zwar so nicht geplant, aber bei meinem Arbeitgeber gab es einen Engpass.
Jetzt passt der Papa auf, er arbeitet Wechselschicht. Ab Sommer haben wir einen Kiga Platz. Nach dem Elterngeldende werde ich meine Stunden wieder aufstocken.
Mir tut das Arbeiten gut, also ich kann es nur empfehlen

(18) 22.12.17 - 14:54

├Ąh - du kannst auch alle Sekunden ausser den 12 St├╝ndchen geniessen.

In der Schweiz geht man nach 16 Wochen wieder arbeiten. Und unsere Kids sind auch nicht verroht oder sonst was.

Guck, dass du eine gute Anschlussl├Âsung hast. Ob Privat oder Hort - selbst wenn du praktisch drauf zahlst: Das muss perfekt sein. Dann f├╝hlst du dich total gel├Âst und kannst auch gut arbeiten.

(19) 22.12.17 - 16:32

Hi,
bleibe ganz entspannt. Dass man mindestens ein Jahr zu Hause bleiben muss, um keine Rabenmutter zu sein, ja am besten noch 3 Jahre, ist ein bl├Âder Hype. Nat├╝rlich ist es toll, wenn man viel Zeit mit dem Kind verbringen kann und nichts verpasst, aber: die Rolle der Frau ist heute eine andere und viele vergessen, dass auch damals schon das Kind in andere H├Ąnde gegeben wurde zB Omas, Tanten usw.
Solang die Person eine Bezugsperson f├╝r das Kind ist, istÔÇÖs doch egal ob es Verwandte sind oder sonst wer.
Viel Spa├č beim Arbeiten ­čÖé

PS: ich werde mit einem Jahr wieder 20-25 Stunden arbeiten gehen. Es wird mir schwer fallen und dem Kleinen sicherlich dann auch, aber das wird! Fr├╝her gabs meist viele Geschwister, heute lernen sie das soziale Miteinander in Kitas... so what...

(20) 22.12.17 - 16:43

Ich habe, als mein sohn 5 Monate alt war, 10 Stunden gearbeitet und eine Freundin gleich nach dem mutterschutz 15 Stunden. Damals gab es noch kein Elterngeld, war also nicht ungew├Âhnlich. Wenn du eine gute Betreuung hast, ist das doch kein Problem.

  • Ich bin wirklich ├╝berrascht wieviele von euch so schnell wieder arbeiten gehen
    Aus meinem Umfeld kenne ich es anders
    Ich glaube auch das viele (also ohne Kinder) das erstmal nicht verstehen, aber es ist nur meine bzw. unsere Entscheidung
    Ich mache das auch nicht wegen dem Geld sondern einfach nur f├╝r mich

    Danke f├╝r all die lieben Kommentare ­čśŐ

    • (22) 22.12.17 - 20:30

      In welchem Umfeld lebst Du denn? Vielleicht in Westdeutschland? Auf dem Land? ;-)

      (23) 22.12.17 - 23:10

      Hallo, ich finde, jeder sollte es so machen, wie er sich damit am besten f├╝hlt.
      Aber -
      Meine Meinung ist, Kinder unter 1, am besten unter 3, geh├Âren nicht fremd betreut. Es gibt heute sooo viele M├Âglichkeiten f├╝r M├╝tter - pekip, Spielgruppe, Baby Massage, Baby schwimmen... Ich verstehe nicht, wie einem da die Decke auf den Kopf fallen kann. Arbeiten kann ich mein ganzes Leben lang - aber die Zeit mit meinem Kind gibt mir keiner zur├╝ck!
      Und zu sagen, dass ich einem Kind daheim nicht so viel bieten kann, wie das eine Tagesmutter oder eine U3 Betreuung kann - ist totaler Schwachsinn. Unsere Kinder waren 3 Jahre bei mir daheim und sind sozial und motorisch vielen Kindern aus der Kita ├╝berlegen gewesen. Ich habe die ersten freien Schritte unserer Kinder erlebt, das erste gesprochene Wort... Niemand sonst - und das finde ich gut so.

      Alles Gute und vlg der Mausezahn

      • Ich stimme dir total zu. Ich hatte meine drei bis zum 2. Geburtstag immer bei mir und bis zum 3. 2 x 4 Stunden pro Woche bei einer Tagesmutter. Ich wollte nichts von ihnen verpassen und sozial habe ich mich in Gruppen und mit Freundinnen samt etwa gleichalten Kindern ausgetobt bzw. mit Sport, meinem Pferd, Treffen mit Freunden von fr├╝her. Ich kann aber vielleicht nicht mitreden, weil ich direkt nach der Geburt meines Gro├čen freiberuflich von zu Hause aus gearbeitet habe, sodass ich auch das Arbeiten hatte.

        Ich bin und bleibe der Meinung, dass kleine Kinder nichts von einem fremdbestimmten Zeitplan mit vielen anderen Kindern in einer Gruppe haben, d.h. Schlafens- und Essenseiten nach der Uhrzeit und nicht nach ihrem Rhythmus. Meine haben erst mit 2-3 wirklich mit anderen Kindern gespielt. Und das bisschen Basteln, Singen, Turnen, Malen habe ich auch noch gerade hingekriegt.

        Liebe Gr├╝├če

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