Gartenfest mit Freunden: Kinder einladen, Teenies nicht

    • (1) 02.01.18 - 14:17
      Inaktiv

      Hi, wir wollen sobald es wärmer wird ein Gartenfest mit unseren Freunden veranstalten.

      Wir hatten das bereits 2016 und 2017 gemacht, wir hatten 25 - 30 Erwachsene und 23 Kinder da und es war mir ehrlich zu viel, eine ganze Schulklasse im Garten herumspringen zu haben.

      Der Garten ist durchaus großzügig, aber es wurde soooo viel "Kleinkram" beschädigt, von Poolspielzeugen, Wasserpistolen meines Sohnes (5), umgetrampelte Sträucher, mit dem Fussball abgeschossene Figuren, ein mit Steinen gefüllter Poolboden, angesprühtes Haus mit (zum Glück wasserlöslicher) Farbe, Kinder, die im Gemüsebeet herumtrampeln etc. Klar, 23 Kinder und Teenies zu bändigen funktioniert halt nicht, deren Eltern vertreten zum Teil leider die Einstellung "machen lassen, dann kann ich den Tag auch mal genießen" und "ihr habt doch Platz, da kann ich sie rennen lassen".

      Desweiteren sind die Kosten natürlich auch nicht ganz unerheblich, wenn +- 18 über 14jährige mitessen und trinken. Wir leben nicht von der Hand in den Mund und vielleicht ist es ein Jammern auf hohem Niveau, aber es fällt halt doch ins Gewicht, vor allem, da ich natürlich dann für die Kinder auch extra-Dinge wie Capri-Sonne, Eis & Co kaufe weil ich mich nicht lumpen lassen will.


      Jetzt dachten wir, dass wir, wenn die erneute Einladung für 2018 raus ist, wir unsere Freunde, wenn sie zusagen darauf ansprechen, dass wir Kinder nur bis 10/12 Jahren "erlauben". Das wären dann nämlich nur 5-7 Kinder incl. meinen eigenen.

      Bei uns früher war es ganz üblich, dass man ab einem gewissen Alter nicht mehr zu den Freunden der Eltern mitging, die kamen ja auch nicht auf unsere Geburtstagsfeste/Partys. Leider befinde ich mich durch meinen Mann in einem Freundes- und Bekanntenkreis indem das anders gehandhabt wird, auch die Erziehung ist eher etwas alternativ nach dem Motto "es wird schon irgendwie werden" und "lass sie machen" - so etwas in die Richtung antiautoritär mit Öko-Einschlag.

      Ich bin da vielleicht etwas zu streng oder klassisch, ich erwarte Begrüßung, Verabschiedung, bitte, danke, eine gewisse Höflichkeit, kein Reinschreien in Erwachsenengespräche.

      An Silvester habe ich wieder einmal den Unterschied zwischen Erziehung und Erziehung gemerkt, desweiteren waren dort dann die 23 Kinder vertreten, allerdings stört sich meine Freundin, bei der wir feierten nicht daran.

      Es geht mir wie gesagt nicht um Kleinkinder oder Grundschulkinder, dass man die tagsüber zu einem Gartenfest/Poolparty mitbringt ist für mich selbstverständlich, mich würde das auch befremden, wenn ich meinen nicht mitbringen dürfte.

      Es geht mir um die Kinder, die ab 12 aufwärts sind (12 ist nur einer, die restlichen sind 13, 14, 15, 16 und einer ist 18).


      Vielleicht kann mir jemand seine Einschätzung mitteilen, ich möchte niemand vor den Kopf stoßen, ich möchte nicht unhöflich wirken, aber ich möchte auch keine ganze Schulklasse mit großteils pupertierenden Kindern da haben, die wirklich auf die tollsten Gedanken kommen.

      Danke, Ginevra

      • Wen Ihr einladet, entscheidt Ihr. Allerdings würde ich das nicht erst bei der Zusage ansprechen, sondern direkt in der Einladung.

        Hmm, also ich würde es befremdlich finden, wenn uns jemand zu einer großen gartenparty einlädt, dann aber verlange das kinder 12 aufwärts zuhause gelassen werden sollen.

        Wenn es euch zu teuer ist diese riesige party füe alle selbst zu finanzieren, was ich völlig verstehen kann, dann macht es doch so das jeder etwas mitbringt.

        Und zu den beschädugten Sachen, da würde ich in die Einladung rein schreiben, das bitte auf die Kinder geachtet werden soll, da letztes Jahr leider sehr viel kaputt gegangen ist.

        Aber die teenies ausladen würde ich wirklich nicht gut finden und das wäre für mich wohl ein Grund abzusagen, wenn man mir sagen würde das ich meinen Sohn doch bitte generell uns grundsätzlich zuhause lassen soll.

        Liebe Grüße Janina

        • (4) 02.01.18 - 15:07

          Ich weiß auch nicht, wie ich das formulieren soll, da ich auch von zu Hause aus solche Situationen nicht kenne.

          Meine Eltern hätten mich ab einem gewissen Alter (12, 13, 14) nicht zu einem Kaffeekränzchen zu ihren Freunden mitgenommen bzw. wenn die zu Besuch kamen, waren wir Kinder nur zum Essen dabei und sonst in unseren Zimmern oder bei unseren Freunden, einfach weils langweilig war.


          Bitte versteht mich nicht falsch, wenn es sich jetzt um 4-5 Teenies handeln würde, wäre das was anderes, aber wir haben gleich zwei Familien mit 4 und 5 Kindern und ausgerechnet dort merkt man leider, dass Mama und Papa nicht allen gerecht werden können (nicht nur in Erziehungsfragen, auch in allgemeinen Dingen wie Schulproblemen, Förderung) und das schlägt sich natürlich im Umgang einfach nieder.

          Wir haben keine elektrischen Geräte wie Wi und so weiter, nur einen TV, aber der steht im OG und dort sind unsere Hunde eingesperrt, da ich nicht auf (fremde) Kinder und Hunde aufpassen möchte und kann. Sie sind brav, lieb, zu unserem Bub die besten Freunde, aber es sind halt trotzdem Tiere und instinktgesteuert, wenn ein Kind eine Wurst in der Hand in Höhe des Hundekopfes hält, wird die geklaut, dann heult das Kind, dann motzt dessen Mutter - nee, brauch ich nicht, aber es bedeutet eben, dass unser Fernsehzimmer bzw. das Stockwerk belegt ist.


          Ich befinde mich da wirklich in einer saublöden Situation. Mir sind 18 Teenager einfach zu viel, ich verstehe, dass manche Leute das pikiert, aber wenn das Wetter schlecht ist, müssen wir ins Esszimmer umziehen mit gerade 45 qm - das geht einfach nicht.

          Das mit den Kosten ist keine primäre Hauptfrage, aber ich gehe ja auch nicht zum 16. Geburtstag eines der Teenies, warum auch? Es sind ja keine Verwandten, sondern lediglich Kinder von Freunden. Zugegeben guten Freunden, engen Freunden, aber mir ist die Anzahl einfach zu viel.

          Und ohne Kinder, also ganz ohne, möchte ich nicht einladen, ich fände es seltsam zu einem Gartenfest ab 14 Uhr die Kleinkinder auszuladen und würde dann auch verstehen, wenn die Eltern pikiert sind. Ginge mir vermutlich ebenso.

          • Warum ladet ihr denn nicht nur die wirklich engsten Freunde ein? Sind die Eltern dieser Teenager denn so gute Freunde, dass man die Familie unbedingt einladen muss. 23 Kinder und die dazugehörigen Eltern, das wäre mir alles echt zu viel. Ich sitze lieber mit wenigen Leuten bei nem Gartenfest und quatsche mit jedem in Ruhe.

            Wenn Teenager einen Fußball schiessen, dann geht schon was kaputt. Unser Sohn mußte auch mit den Freunden auf den Bolzpatz gehen, da unsere Pflanzen unter dem zwar unbeabsichtigten, aber dennoch harten Beschuss litten. Ich würde ganz einfach den Ball wegpacken.

      Hallo,

      schwieriges Thema. Einerseits kann ich deine Beweggründe sehr! gut verstehen, solche Zustände würde ich auch nicht dulden! Andererseits wäre ich als Mutter etwas angesäuert, wenn mein Kind ausgeladen wird. Maxi wird im April 12 u. wäre dann ja auch nicht mehr eingeladen. Er weiß sich zu benehmen u. solche Dinge wie Du sie beschreibst gäbe es def. nicht - das nur am Rande 😊

      Ich würde mit den betreffenden Eltern klar besprechen, dass dieses Verhalten nicht geduldet ist. Wenn ihre Kinder sich nicht benehmen können, dann wäre es eine Option sie zu Hause zu lassen o. gar nicht zu kommen. Wenn die Eltern das nicht durchsetzen können/wollen, hätte ich sie Teenies def. zur Raison gerufen! Egal was deren Eltern o. mein Mann dazu sagen würden - der so etwas aber genauso wenig dulden würde wie ich! Da schrecke ich auch nicht davor zurück, die betreffenden Personen meines Hauses zu verweisen!

      Vlt. wäre ja auch eine X-Box, WII-U o. Playstation was? Einen Raum, wo nichts passieren kann(Partyraum, Keller?) Dann sind die doch in dem Alter über Stunden beschäftigt 😁

      Viele Grüße
      Kleine Kampfmaus + Maxi (11 J) + Marie (6,5 Monate)

    • Hallo.

      Ich würde nach dem Motto "ganz oder gar nicht" einladen.
      Entweder die komplette Familien (wer von den Großen dann mitkommen möchte sei dahin gestellt), oder gar keine Party.

      Allerdings würde ich beim Partybeginn meine Regeln äußern und auch Sachen, wie z.b. Gartenfiguren, teures Spielzeug vorher verräumen.

      LG

      Ja dann mach das doch so... Ich würde das ganz einfach so absprechen, sind ja eure Freunde da müsste man ja mit allen drüber reden können... würde vielleicht noch die 12 Jährigen zulassen oder so ab 14 fragen ob die überhaupt Lust hätten noch mitzugehen.
      Mich nervt das auch, wir hatten nach meiner letzten mit Mama Kind Geburtstagsfeier Löcher im Putz und am Boden weil die lieben Mütter ihren zweijährigen Jungs nicht Einhalt gebieten wenn sie mit Sachen durch die Gegend kloppen und Fettfingerdapper an der Wand...Hat unsere Tochter noch nie geschafft so rumzusauen und ich würde sie woanders auch nicht so umhauen lassen...

      Bei uns zu Hause war es üblich, dass teenies so lange mitkamen, wie sie selbst Lust dazu hatten. Sprich wenn ein 16 jähriger gerne mit auf den Geburtstag kommen wollte, war er willkommen.

      Ich würde in dem Fall komplett ohne Kinder (Babies ausgenommen) einladen. Das würde ich von vornherein allerdings ankündigen, also gleich mit der Einladung. Eine Einladung bis zu XY Jahren wäre mir persönlich zu blöd. Aber das ist eben nur meine Meinung, anderswo mag es anders sein.

      (10) 02.01.18 - 14:58

      Ich als Teenie-Mutter wäre von Deinem Ansinnen etwas befremdet, egal ob Du es mit 'die Essen zuviel' oder 'die machen zuviel kaputt' begründest. Insbesondere weil Capri-Sonne und Eis ja eher die Zielgruppe Kindergarten- und Grundschulkinder anspricht. Genauso wie Steine in den Pool schmeissen und Sträucher umtrampeln.

      Meiner Meinung nach lädt man entweder die komplette Familie ein oder nur die Erwachsenen. Wenn Dir das zuviel Chaos ist, lade weniger Familien ein.

      Grüsse
      BiDi

      • (11) 03.01.18 - 12:49

        Das dachte ich auch. Steine in den Pool werfen würde mein Zweieinhalbjähriger in einem unbeobachteten Moment (den es in Poolnähe ohnehin nicht gäbe ;-) ), aber doch nicht mein Sechzehnjähriger, wenn ich schon einen hätte. Wenn das ein Teenie in dem Alter noch macht, hat die Familie aber echt ein ernstes Erziehungsproblem und das würde ich dann auch deutlich kommunizieren.

        • Das hab ich bei ALLEN kleinen und größeren Ärgernissen, die die TE beschreibt, gedacht. Meine Beiden würden sowas Kindisches auch nicht machen, in keinem Alter. Und wenn doch mal, käme von mir/uns aber eine klare Ansage an mein kKind.

          Als Gastgeber würde ich das auch nicht wortlos hinnehmen, Da es Kinder meiner Freunde oder Verwandten sind. sag ich auch was, wenn jdm, sich daneben benimmt.
          Obwohl.,. . die Kinder und Jugendlichen, die zu mir zu Besuch kommen, kennen meine Regeln; und wüßten sich zu benehmen, weil sie keinen Ärger mit mir bekommen wollen Kinder udn Jugendliche, die in mein Haus und Garten kommen, kennen jedenfalls genau mein Regeln..Das hab ich schon beim allerersten Besuch damals klargestellt.

    (13) 02.01.18 - 14:58

    Hi! Ich kann dich super gut verstehen!! Ich persönlich wäre aber von selbst ab ca 12 Jahren gar nicht mehr mit gegangen auf eine Party meiner Eltern... haben die alle keine hobbies oder Freunde? Oder sind die untereinander sovgut befreundet?

    ich finde es nur befremdlich, eine Altersgrenze zu nennen und daher gleich ohne Kinder einladen- vielleicht nur Babys. Dein Sohn kann ja aus der Kita einen oder zwei Freunde einladen (ohne Eltern) dann ist ihm nicht langweilig. Oder er geht an dem Tag zur Oma!
    Die Einladung kann man auch nett formulieren: dancing in the moonlight Ü30 Party oder so was. Oder jedes Paar muss eine Flasche Wein mitbringen und ihr macht ein wine tasting. Irgendwas klar „kinderfeindliches“ :-)

    Falls sich jemand dran stört: ganz ehrlich, wer nicht einmal einen Nachmittag/Abend ohne das geliebte Söhnchen oder töchterchen sein kann, dem ist eh nicht mehr zu helfen...

    Falls es ein Trost ist: die Zeit ist auf deiner Seite. Mit 18, 19, 20 kommen die sicherlich nicht mehr!

    (14) 02.01.18 - 15:11

    Jetzt habe ich meine Antwort leider oben eingefügt, also hier nochmal:


    Ich weiß auch nicht, wie ich das formulieren soll, da ich auch von zu Hause aus solche Situationen nicht kenne.

    Meine Eltern hätten mich ab einem gewissen Alter (12, 13, 14) nicht zu einem Kaffeekränzchen zu ihren Freunden mitgenommen bzw. wenn die zu Besuch kamen, waren wir Kinder nur zum Essen dabei und sonst in unseren Zimmern oder bei unseren Freunden, einfach weils langweilig war.


    Bitte versteht mich nicht falsch, wenn es sich jetzt um 4-5 Teenies handeln würde, wäre das was anderes, aber wir haben gleich zwei Familien mit 4 und 5 Kindern und ausgerechnet dort merkt man leider, dass Mama und Papa nicht allen gerecht werden können (nicht nur in Erziehungsfragen, auch in allgemeinen Dingen wie Schulproblemen, Förderung) und das schlägt sich natürlich im Umgang einfach nieder.

    Wir haben keine elektrischen Geräte wie Wi und so weiter, nur einen TV, aber der steht im OG und dort sind unsere Hunde eingesperrt, da ich nicht auf (fremde) Kinder und Hunde aufpassen möchte und kann. Sie sind brav, lieb, zu unserem Bub die besten Freunde, aber es sind halt trotzdem Tiere und instinktgesteuert, wenn ein Kind eine Wurst in der Hand in Höhe des Hundekopfes hält, wird die geklaut, dann heult das Kind, dann motzt dessen Mutter - nee, brauch ich nicht, aber es bedeutet eben, dass unser Fernsehzimmer bzw. das Stockwerk belegt ist.


    Ich befinde mich da wirklich in einer saublöden Situation. Mir sind 18 Teenager einfach zu viel, ich verstehe, dass manche Leute das pikiert, aber wenn das Wetter schlecht ist, müssen wir ins Esszimmer umziehen mit gerade 45 qm - das geht einfach nicht.

    Das mit den Kosten ist keine primäre Hauptfrage, aber ich gehe ja auch nicht zum 16. Geburtstag eines der Teenies, warum auch? Es sind ja keine Verwandten, sondern lediglich Kinder von Freunden. Zugegeben guten Freunden, engen Freunden, aber mir ist die Anzahl einfach zu viel.

    Und ohne Kinder, also ganz ohne, möchte ich nicht einladen, ich fände es seltsam zu einem Gartenfest ab 14 Uhr die Kleinkinder auszuladen und würde dann auch verstehen, wenn die Eltern pikiert sind. Ginge mir vermutlich ebenso.


    P.S. Leider ging bei unseren letzten Treffen selbst der jetzt 18jährige Sohn mit, und er war es übrigens, der unseren Pool mit Kieselsteinen 5 cm hoch füllte (die ich dann mühsam rausholen durfte, der Pool fasst 40 Kubik, die Menge kann sich jeder denken)

    • Und warum dann so ne Mega-Party??
      Feiert halt dann mal mit Fam. X und dann mit Fam. Y usw.

      Und übrigens: Wenn ein 18jähriger meinen Pool mit Steinen auffüllt, dann verpass ich dem ne Ansage! Da warte ich nicht drauf, OB und WANN seine Eltern freundlicherweise was dagegen unternehmen!:-[

      Im übrigen werden deine Kinder auch mal 13/14. Was würdest du sagen, wenn Fam. X einlädt - aber ohne deinen 13jähr. Junior?#nanana

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