Tochter hat ständig Heimweh

    • (1) 08.01.18 - 08:04

      Meine Tochter ist 10.

      Es ging im November los mit Bauchschmerzen. Der Arzt meinte damals evtl. Drückt der blinddarm. Werte wären aber ok. Sie soll sich einfach mal schonen.

      Nach ca. 1 Woche ging sie wieder in die Schule. Nach wiederum 1 Woche rief die Schule wieder an wegen Bauchschmerzen. Diesmal eindeutig Blasenentzündung. Meine Tochter machte aber so ein Drama draus dass sie wieder 1 Woche daheim war.

      Montags wieder zur Schule, auf einmal kam ein Anruf sie hätte gebrochen. Ich sie natürlich wieder geholt. Dann bin ich mittags mit der Lehrerin in Kontakt getreten und es kam raus das meine Tochter gar nix hatte.

      Nach langem hin und her kam raus das meine Tochter Heimweh hat und sich da echt voll reinsteigert. Die Lehrerin und ich blieben hart und die letzte Woche vor den weihnachtsferien lief echt gut.

      Jetzt sind die Ferien um und es geht wieder los. Geweint und immer nur angst davor wieder Heimweh zu haben.

      Laut der Lehrerin und meiner Tochter gibt es keine Probleme mit Schülern. Nur kleine zickereien wo aber meine Tochter auch mal mitmacht.

      Hab heute einen Termin bei der ergo und am Freitag beim Kinderarzt. Ob vielleicht doch ein Psychologe sinnvoll wäre. Hatte schon mal jemand das Problem und kann mir helfen? Ich bin selber schon fix und fertig.

      • Ach vielleicht noch dazu; sie geht im Verein Tanzen, da gab es noch nie Heimweh. Auch im zweiten Verein wo sie ist, geht sie gern hin. Nur nicht über nacht. In den Ferien war sie auch mit einer Freundin allein unterwegs. War auch kein Problem. Nur in der Schule eben.

        Wie alt ist sie denn?
        Ich hatte in der 1. Klasse ganz schlimmes Heimweh, habe oft geweint und war einfach nur traurig. Ich war schwach und Kinder können sehr gemein sein, man ist automatisch das Opfer und das wieder los zu werden ist schwierig.
        Ich kann dir also nur den tip geben deine Tochter zu stärken, selbstbewusst zu machen.
        Ihr mut zu zu sprechen, genau erklären wann du sie wie abholst. Du stehst definitiv da und wartest das sie rauskommt. Das Gefühl von Sicherheit brauch sie besonders.

      Hallo.
      Habt ihr in der Schule einen Sozialpädagogen für die Schüler? Durch ein Gespräch kann dieser eventuell schon rausfinden was los ist.
      Mein Bruder hatte das auch mal in der 6.Klasse. Er wollte einfach nicht mehr in die Schule und es war jeden Morgen ein Drama. Er war auch bei der Sozialpädagogin und beim Psychologen. Raus kam, dass der Lehrer das Thema "Weltuntergang 2012" thematisiert hat und mein Bruder Angst bekommen hat. Er hatte Angst, dass während der Schulzeit etwas schlimmes passiert. Es muss also nicht unbedingt Streit zwischen den Kindern geben oder schulische Probleme. Aber auf so Themen muss man natürlich erstmal kommen.
      LG Julia

      Für mich hört sich das eher nach Schulangst an.
      "Heimweh" in diesem Zusammenhang habe ich noch nie gehört.
      Hat zum letzten Schuljahr ein Schulwechsel stattgefunden?

      • Nein schulwechsel hat keiner stattgefunden.
        Hab mich über schulangst und schulphobie informiert
        Schulangst wäre wenn sie nicht lernen würde, keine Hausaufgaben macht usw. Trifft aber alles nicht zu.
        Bei schulphobie ist die trennungsangst vorrangig. Würde also eher zutreffen

    Bitte jetzt nicht falsch verstehen, aber könnte es auch (vor-)pubertäres "ich hab keinen Bock auf Schule sein? Ich war zwar schon etwas älter, aber hatte auch mal ne Phase, wo ich alle möglichen Leiden und Gebrechen erfunden hatte, nur damit ich heimgehen konnte.

    Das klingt aber gar nicht so gut- ich habe sofort an Mobbing gedacht! Kann es sein, dass sie in der Schule von einem oder mehreren Mitschülern fertiggemacht wird? Das würde erklären, warum sie sich Schmerzen und Krankheiten einbildet, um nach Hause zu können.

    Die Kleine tut mir leid, das solltest Du ernst nehmen! Irgendwas muss im Busch sein, sonst würde sie nicht plötzlich so ein Theater machen. Das tut sie sicher nicht aus Spass oder pubertärer Laune heraus, wie jemand hier angemerkt hat.

    Ich bin mal monatelang kaum in die Schule gegangen, weil ich dort von einigen mies behandelt wurde. Mir hätte es sehr geholfen, wenn jemand ernsthaft mit mir geredet und mir zugehört hätte- damals war das aber noch nicht so offen wie heute und ich blieb also einfach sitzen. Zum Glück gabs danach direkt einen Schulwechsel und ich hatte keine Probleme mehr :)

    • Ja es gibt ja Probleme mit zwei Mädls. Aber wie gesagt stichelt meine Tochter auch mal mit und sie sagt selber es kommt höchstens mal schau nicht so blöd. Die ergotherapeutin meinte dadurch das wir daheim fast nur noch davon reden, stärken wie sie in der opferrolle und sie geht nur noch mit dem Gedanken die anderen sind böse in die Schule. Sie muss lernen die zwei zu ignorieren. Hatten wir schon mal und nach kurzer Zeit haben sie wieder miteinander geredet

Wieso heimweg?
sie ist doch nur wenige Stunden aus dem haus? Oder geht sie in ein INternat?

Top Diskussionen anzeigen