Würdet ihr es so machen?

    • (1) 11.01.18 - 19:23

      Hallo alle miteinander.
      Ich mache mir seit gestern die ganze Zeit über Gedanken...
      Wir sind seit September 2017 auf Wohnungssuche.
      Es ist sehr schwer was zu finden im Hinblick auf 4 Zimmer Wohnungen.
      Im Juni endet meine Elternzeit. Ich selbst bin Erzieherin und habe dem Arbeitgeber bereits mitgeteilt wegen Umzug zu kündigen (er kann und darf mich nicht kündigen während Elternzeit).

      Wenn wir allerdings keine Wohnung finden, fange ich ja wieder an zu arbeiten. Mein Kind habe ich allerdings nirgendwo angemeldet für den Kindergarten, weil ich ja dachte dass wir umziehen.
      Nun würde ich am liebsten mein Kind mit zur Arbeit nehmen. Dort kann sie dann hin und ich arbeite quasiim gleichen Gebäude.

      Mir ist das so unangenehm jetzt zum Arbeitgeber angekrochen zu kommen und wieder eingestellt zu werden obwohl ich mündlich bereits gekündigt habe. Zudem sind die Wartelisten auf einen Kiga Platz sehr lang im Kindergarten.

      Wollten ein zweites Mäuschen, eigentlich wenn meine Tochter im Juni 2 Jahre wird sollte das Geschwisterchen kommen... aber es hat bis jetzt nicht geklappt... Ich bin mit meinen Gedanken im Moment überfordert
      Habt ihr einen Rat für mich?

      Lieben Gruß ♥ und vielen Dank

      • (2) 11.01.18 - 19:46

        Hey,

        Der einzige Rat den ich habe: so richtig planbar ist das Leben nunmal nicht 😅 Das merkst du ja nun selbst grade.
        Grundsätzlich kann man nur sagen: du hast vermutlich jetzt einiges daraus gelernt und würdest künftig nich mehr mündlich kündigen ohne Wohnung und dich nicht darauf verlassen, schwanger zu werden wenn du es dir in den Kopf setzt.
        Man kann irgendwie nur denken "Blöd gelaufen" bei deinem Text. Aber es ist ja nun alles kein wirklich großes Problem.
        Den Arbeitgeber fragen halte ich für Zeitverschwendung. Er weiß ja um deine Pläne. Insofern: neu bewerben und hoffen dass du was schönes findest.

        Liebe Grüße

        • (3) 11.01.18 - 23:00

          Ich denke mein Arbeitgeber würde sich absolut freuen wenn ich wieder komme.
          Sie waren alle sehr traurig nach meiner Nachricht, ja sogar geschockt weil sie damit überhaupt nicht gerechnet haben.
          Ich könnte im Kiga nebenan anfangen. Da suchen sie immer. 2 Min. Fussweg.
          Wie gesagt, ich brauche erstmal nen Platz.
          Und schön fände ich wenn mein Kind in den Kiga geht in dem ich arbeite.

      (4) 11.01.18 - 19:48

      Ich bin selbst Arbeitgeber und gebe nichts auf mündliche Kündigungen.
      Also who cares :) mach es einfach

    • Als Erzieherin hast Du doch überall freie Auswahl, und jeder Arbeitgeber ist froh, wenn die Leute noch eine Weile bleiben. Da Du nicht schriftlich gekündigt hast, wird er die Stelle noch nicht einmal ausgeschrieben haben.

      Ob Du Dein Kind allerdings mit zur Arbeit nehmen kannst, halte ich für sehr zweifelhaft. Mal einen Tag akzeptiert fast jeder Arbeitgeber, aber doch nicht als Dauerzustand, weil Du keinen Kitaplatz hast. Da müsste der Arbeitgeber schon sehr verzweifelt sein.

      So oder so: Sprich! Nur wenn Du mit Deinem Arbeitgeber redest, wirst Du erfahren, was er Dir anbieten kann.

      • Nein, ich meine auch nicht das Kind immer mit zur Arbeit nehmen.
        Meine Kollegen die selbst ein Kind haben lassen es in der gleichen Einrichtung betreuen (meine Arbeitsstätte). Sie sind praktisch nur eine Wand von ihrem Kind getrennt.
        Wenn ich einen Platz frei hätte für meine Tochter, würde ich dort wieder anfangen können.
        Meine Arbeitgeber war sehr traurig das ich gehe und wollte mich am liebsten behalten.
        Ich denke wenn ich dort wieder anfangen würde, wäre er heilfroh.
        Aber das Problem ist, es wäre von ungewisser Dauer und ich weiss nicht ob er es so akzeptiert.

        • Da Du ja einen Arbeitsvertrag hat, wird er das selbstverständlich.

          Du hast wie jeder andere Arbeitnehmer auch eine Kündigungsfrist, die Du einhalten musst. Innerhalb dieser Frist kann jeder von Euch plötzlich sagen "Ich gehe"! Das ist doch ganz normal.

          Zum Betreuen des eigenen Kindes in der eigenen Einrichtung verkneife ich mir jetzt mal längere Ausführungen.

    (8) 11.01.18 - 20:10

    Mehr als nein sagen, kann dein Arbeitgeber ja nicht.
    Also sprich mit ihm... aber ob du dein Kind mitbringen kannst finde ich fraglich...

    • (9) 11.01.18 - 22:51

      Ich habe mich falsch ausgedrückt.
      Ich meinte natürlich wenn mein Kind einen Platz in der Gruppe nebenan bekommt und ich da wieder anfange zu arbeiten wäre es optimal. Meine Kollegen lassen auch ihre Kinder an ihrer Arbeit betreuen.
      Quasi eine Kollegin frisch aus der Elternzeit hat ihre Tochter in der U3 eingewöhnt und arbeitet durch eine Wand getrennt in der Krippe.

Hi,
wie du als Erzieherin weißt, ist der Markt leer gefegt. Wenn du ihm mitteilst, dass du bleiben wirst, dann wird er einfach froh sein, dass er niemand neues suchen muss. Man muss halt auch wissen, wie man es am besten verpackt. Also ich würde nun nicht sagen, dass ihr woanders keine neue Wohnung gefunden habt und dass es mit dem schwanger werden nicht geklappt hat. Ganz einfach, dass sich eure Pläne geändert haben und dass es nun nicht mehr zwingend notwendig ist, dass du kündigen musst. Sag es doch erstmal so und warte die Reaktion ab. Sehe es nicht als ankriechen an, sondern als hey, du hast Glück, denn ich gehe doch nicht 😉
Das einzige Problem sehe ich in der Betreuung deines Kindes. Wenn du jetzt noch keine Platz Zusage hast, dann wird das Mau aussehen. Vor allem weil du ja auch noch Ende des kitajahres den Platz brauchst. Wenn bei dir in der Kita kein Platz in der Krippe frei ist, dann kannst du sie nicht mitnehmen. Das geht nicht. Eine Gruppe kann zwar ein Kind mehr aufnehmen, als erlaubt, aber das geht nur über einen Antrag beim Bundesland, durch die Leitung und braucht eine sehr sehr triftige Begründung! Und es ist ein rattenschwanz an Arbeit. Das wird niemand genehmigen.
Wenn ihr es unter der Hand machen wollt, dann seid euch über die eventuell entstehenden Folgen im Klaren.
Eine sehr schwierige Situation. Schaue dich doch mal nach einer TM um. Das wäre ja auch vielleicht eine kurzfristige, gute Lösung.
Wenn das Geschwisterchen kommt, dann melde es kurz nach der Geburt in der Kita an! Ob du den Platz wirklich brauchst ist erstmal egal, den kann man immer noch absagen. Aber so bist du abgesichert.
Liebe Grüße

(11) 11.01.18 - 22:26

Hm das ist einfach ein Fall von schlecht geplant und dumm gelaufen. Bei der Knappheit der Betreuungsplätze hätte ich einfach mal im aktuellen Wohnort das Kind auf die Liste gesetzt, absagen hättest du ja immernoch können. Wir haben uns mit 3 Monate altem Kind zum hausbau entschieden und bis der einzugstermin feststand, hatte ich auch in beiden Orten einen Betreuungsplatz in Aussicht, man weiß ja nie was schief geht.
Ich würde diese mündliche Kündigung aber auch nicht so ernst sehen. Ich denke auch wie meine Vorschreiberinnen dass dein Arbeitgeber wohl eher froh sein wird dass du doch bleibst. Verpack es nicht als angekrochen kommen sondern als "Hey, was für ein Glück, unsere Pläne haben sich geändert und ich habe die Möglichkeit weiter hier zu arbeiten".
Kind mitnehmen geht natürlich nur wenn ein Platz bei euch frei ist oder wie meinst du das sonst?

Alles Gute

  • (12) 11.01.18 - 22:57

    Mein Arbeitgeber würde mir mit Kusshand entgegen kommen denke ich... sie waren (Gemeinde, Chefin) sehr traurig über meine Nachricht. Aber es ist immer noch fraglich ob sie mich annehmen... da wir nach wie vor umziehen möchten (Arbeitsstelle Mann und in die Nähe meiner Eltern die mich unterstützen können). Auch blöd wenn ich arbeite und nach ein oder zwei Monaten finden wir vielleicht ne Wohnung und ich muss gehen... alles blöd

    • (13) 11.01.18 - 23:19

      Naja das musst du ihnen ja nicht auf die Nase binden. Mag sein dass manche da ein schlechtes Gewissen ihrem AG gegenüber haben, aus eigener Erfahrung kann ich sagen, so etwas dankt dir eh keiner...
      Ich werde nächsten Monat auch zu meiner Arbeitsstelle zurück kehren (noch in Elternzeit) und wurde sofort gefragt ob ich auch dauerhaft weiter bleibe. Habe ich bejaht, obwohl ich mich parallel auch woanders beworben habe. Was geht es den AG an? Andersrum haben die auch kein schlechtes Gewissen wenn es ihnen nach 2 Monaten einfällt dich zu kündigen.

      • (14) 12.01.18 - 08:03

        Das mag Deine Einstellung sein, aber das würde ich nicht ganz so unterschreiben.

        Es macht schon einen Unterschied, ob man "anständig" geht oder nicht.

        Das spielt z.B. eine Rolle, wenn man sich aus irgendwelchen Gründen entscheidet, doch noch einmal beim Arbeitgeber anzufangen (war bei mir schon so, und ich bin auch deshalb gerne wieder genommen worden, weil ich anständig gegangen bin), zum Anderen kann es durchaus relevant werden, wenn Dein nächster potentieller Arbeitgeber mal anruft und nachfragt, wie es denn war. Natürlich dürfen die sich da offiziell nicht austauschen, aber jeder weiß, dass sie es doch tun.

    (15) 11.01.18 - 23:31

    Ja mag sein das es doof aussieht aber andrerseits (aus der Sicht des Chefs): entweder aus einem sowieso schon sehr leerem pool an Bewerbern den nächstbesten nehmen müssen der am Ende vielleicht gar nicht mal sooo gut ist .... Oder noch einige Zeit eine tolle und geschätzte Mitarbeiterin beschäftigen dürfen. Was wäre ihm wohl lieber?

    Wenn ihr eine Wohnung findet dann zieht ihr bestimmt nicht von heut auf morgen um sondern habt Kündigungsfrist für die alte und einen einzugstermin (oft Monate) in der Zukunft für die neue Wohnung. Somit hätte dein Chef noch Zeit später Ersatz zu finden und evt. Könntest du dann noch bei der Einarbeitung helfen.

    Ich sehe eine win win Situation und du brauchst echt niemandem an kriechen! Du bist etwas wert und (gaaaanz über trieben) bist so gütig dieses wertvolle Gut deinem chef zur Verfügung zu stellen!

    Melde dein Kind so schnell es geht über all wo es für dich machbar ist an! Überbrücke die Zeit bis du einen Platz hast mit einer Tagemutter. Vielleicht ist eine tagesmutter ja auch generell eine alternative Lösung ... Es is nicht immer sooo gut das Kind den ganzen Tag bei sich zu haben (anstrengend für dich und das Kind denn es muss nun deine Aufmerksamkeit mit anderen teilen oder wird nicht verstehen wieso du da bist aber weil du in einer anderen Gruppe arbeitete, dann doch nicht "da" bist). Ab einem gewissen alter profitieren Kinder davon weg von den Eltern eine kurze Zeit in Gruppen von Kindern zu verbringen.

    Das Leben is nicht planbar und du erfährst es grad mit der Keule. Aber alles wird gut und es geht weiter ... Immer ... Irgendwie findet man Lösungen oder die Lösungen finden dich.

    Liebe grüße

(17) 12.01.18 - 05:59

Viele Möglichkeiten hast du ja nicht!

1. AG Fragen. Er muss dich übrigens nicht wieder einstellen, da du die ganze Zeit dort eingestellt bist

2. Elternzeit verlängern.

(18) 12.01.18 - 07:33

Hallo, ein wenig voreilig warst du schon, oder? Erzählst vom Umzug, kündigst mündlich - ohne eine neue Wohnung, ohne neuen Arbeitsplatz - hui.
Geh hin, sprich mit ihm offen und ehrlich und dann wird sich etwas ergeben. Ob du nun auf der Warteliste für einen Krippenplatz die bereits Wartenden einfach so überholen kannst, keine Ahnung. Alles Gute!

  • (19) 12.01.18 - 13:02

    Ich wollte dem Arbeitgeber möglichst frühzeitig Bescheid geben das wir auf Wohnungssuche sind, damit sie sich rechtzeitig umschauen können nach einer neuen Fachkraft. Bei uns herrscht dauerhaft Personalmangel.
    Und wir haben uns fest vorgenommen umzuziehen, da mein Mann täglich 3 Std auf der Straße unterwegs ist. 120 Km hin und 120 Km zurück. Es frisst nicht nur Zeit sondern auch Geld.
    480 Euro monatlich.

    Wir hatten alles anders geplant. Wie ich schon geschrieben habe, wollten wir mit unserer Familienplanung weiter machen.

(20) 12.01.18 - 08:38

Überfordert? Womit? Hintern hoch und umgehend die Angelegenheit regeln. Shit happens, so ist halt das Leben.
Für die Zukunft weißt du jetzt ja Bescheid, ein Sturm im Wasserglas bring halt im Vorfeld nix.

Guten Morgen,

wenn das Verhältnis so gepasst hat, warum gehst Du nicht einfach mal vorbei und sprichst mit Deinem AG?

LG

Ich verstehe nicht, weshalb du deinen Arbeitsplatz gekündigt hast, wenn du doch noch gar keine Wohnung in Sicht gehabt hast. Das ist dermaßen unlogisch, dass ich denke, dass du dabei noch einen anderen Hintergedanken gehabt hast. Hat dir der Job nicht mehr gefallen?

Und warum willst du wieder anfangen zu arbeiten, wenn du nicht umziehst, aber im Falle eines Umzugs willst du nicht arbeiten?

Wenn ich es richtig verstehe, machst du Arbeiten oder nicht Arbeiten von deinem Wohnort abhängig?

Da deine Hintergründe nicht durchschaubar sind und dadurch das, was du schreibst, nicht schlüssig genug ist, kann man leider auch nichts raten.

  • )
    Ich wollte dem Arbeitgeber möglichst frühzeitig Bescheid geben das wir auf Wohnungssuche sind, damit sie sich rechtzeitig umschauen können nach einer neuen Fachkraft. Bei uns herrscht dauerhaft Personalmangel.
    Und wir haben uns fest vorgenommen umzuziehen, da mein Mann täglich 3 Std auf der Straße unterwegs ist. 120 Km hin und 120 Km zurück. Es frisst nicht nur Zeit sondern auch Geld.
    480 Euro monatlich.

    Wir hatten alles anders geplant. Wie ich schon geschrieben habe, wollten wir mit unserer Familienplanung weiter machen.

    Sobald wir eine Wohnung im anderen Ort hatten, suche ich mir eine neue Stelle.
    Ich will unbedingt arbeiten, solange noch kein zweites Kind auf dem Weg ist.
    Bin niemand der es genießt so lange daheim zu hocken und Geld vom Staat zu kassieren.

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