Immer Alleine

    • (1) 12.01.18 - 11:54

      Huhu!
      Ich habe Gefühl immer mit meiner 2 Jährigen Tochter alleine sein. Mein Mann ist in der Woche von 6 - 20 uhr ausn Haus und dann ist er noch sehr Aktiv in der Feuerwehr und im Katastrophenschutz. Meine Akkus sind völlig leer. Ich habe mit ihm drüber gesprochen, ob sein Hobby nicht etwas einschränken kann. Ein Dienst beim Katastrophenschutz beginnt zb. Samstag Morgens um 9 Uhr und endet um 17 Uhr. Jemand eine Idee wie ich mal eine Akkus mal aufladen kann.

      Meine Familie wohnt zwar in der Nähe nur sie sind alle Berufstätig.

      • Ist es auch sein Kind?

        Warum fragst du ihn, ob er das einschränken kann?

        Hör auf dich wie ein Bittsteller zu benehmen, damit er auch damit aufhört, sich wie dein Chef zu benehmen.

        • Ja, ist auch sein Kind. Wenn ich angesprochen habe, klappt es ein paar Wochen. Dann fällt er schnell wieder in seine alte Gewohnheit zurück.

          • Alte Gewohnheit??? Ich würde ihm unmissverständlich klar machen das er sich gefälligst auch um sein kind zu kümmern hat. Vielleicht solltest du deine Konsequenzen ziehen

      (5) 12.01.18 - 12:19

      Fixe Termine abmachen. Etwas anderes wird wahrscheinlich nicht funktionieren. Also feste Papa - Kind - Zeiten. Dann könnt ihr euch beide darauf einstellen und du kannst dir die Zeiten auch verplanen und dich verabreden. Zudem sollte Papa langsam einsehen, dass er jetzt eine Familie hat. Ein Dienst im Monat würde auch reichen.

      Ich persönlich finde...wenn man Eltern ist muss man seine hobbys gefälligst hinten anstellen. Es kann nicht sein das ein Elternteil quasi rund um die uhr nicht da ist. Wieso hat er ein kind in die welt gesetzt?
      Er ist die woche über schon lange arbeiten, was muss das muss....Allerdings sollte er sich dann am Wochenende Zeit nehmen!
      Geh am Wochenende mal raus...mit einer Freundin oder in die wanne oder oder oder. Nimm ihn viel mehr in die Pflicht. Es gibt immer einen der macht und einen der machen lässt

    • (7) 12.01.18 - 13:00

      Hallo,

      Wenn man ein Kind hat, kann man nicht mehr so leben wie früher.
      Der Vater meines Mannes war immer so viel weg. In der Woche lange gearbeitet und am Wochenende Hobby. Mein Mann kannte ihn fast nur aus dem Urlaub. Irgendwann waren seine Akkus zu verbraucht. Meine Schwiegermutter ist Witwe.

      Für euer aller Wohl sollte sich dein Mann mehr um SEINE Tochter kümmern. Die Zeit kann NICHT nachgeholt werden!


      Gruß Sol

      (8) 12.01.18 - 13:01

      Dann lass ihn Sonnabends sein Ding machen und der Sonntag gehört dann dir und ihm am Sonntag sein Kind.

      Wieso ist er täglich 14h aus dem Haus?

      LG

    (11) 12.01.18 - 13:04

    ....ich denke, dein Mann kann sich ganz bisschen schon einschränken. Aber er arbeitet ja schliesslich den grössten Teil seiner "freien" Zeit. Und dass er gemeinnützig tätig ist, wusstest du sicher auch vor dem Kind. Und dass ihn das ausmacht. (Ich denke, ich würde anders schreiben wenn du gesagt hättest, er wäre nach der Arbeit noch im Puff oder mit Computerspielen beschäftigt. Mag für dich gleich sein - aber da kann man Einschränkungen erwarten. Bei Katastrophenschutz z.B. weiss ich, dass die Leute dafür brennen. Das ist kein Hobby. Und da weiss man bei einem entsprechenden Partner, dass der Dienst immer im Vordergrund steht. Auch mit Kind und Familie.

    Was dir hilft, ist externe Unterstützung. Die Familie geht nicht, sagst du. Dann bring das Kind für 2 Tage in eine gute Kinderkrippe und geh wieder Arbeiten. Dann bist du nicht mehr "nur mit dem Kind alleine" und die Kosten für die Krippe kommen auch wieder rein. Und die Batterien laden sich von alleine. Für Samstag lässt sich sicher mit der berufstätigen Oma was abmachen, dass sie einmal pro Monat fix das Kind nimmt und du wirklich auch mal frei hast. Planbar frei hast.
    Und wenn du nicht arbeiten willst oder kannst, dann starte mit dem Kind was neues. Gehts unter die Leute, unter Erwachsene Leute.. .macht Kurse, besucht Museen, lern ein Instrument...

    • (12) 12.01.18 - 13:11

      Ich will ja arbeiten. Der Plan eigentlich ich fange nach einen Jahr an zuarbeiten. Was leider nicht geklappt hat. Da ich im Einzelhandel arbeite und die Betreuung meiner Tochter leider nur Vormittags Zeit hatte. Auf das wollte meine Arbeitgeber nicht ein lassen. Er hat nicht vor die Entscheidung gestellt, entweder kündige ich oder verlängere meine Elternzeit um 2 Jahre. Ab August hoffe ich kann meine kleine Maus in den Kindergarten.

      • (13) 12.01.18 - 14:33

        So ein Mist!
        Kannst du wenigstens mit der berufstätigen Oma gucken, dass sie das Kind einmal pro Woche fix nimmt? Damit du dann für dich Zeit hast?

        Wie gesagt (und egal was die andern hier auf meinen Post antworten) ich kann mir denken, dass dein Mann seine gemeinnützigen Hobbies nicht zu stark einschränken kann, ohne sich selbst zu verlieren. Ich kenne den Katrastrophenschutz... kaum bezahlt, aber die Leute sind Helden. Und Feuer und Flamme dafür. Ohne das wären sie nicht mehr sich selbst. Daher sage ich nicht einfach "der muss sich einschränken". Denn das können die z.T. nicht. Ich empfinde das anders, als wenn er vor dem TV hockt. Aber dir gehst sicher langsam auf den Keks.

        Schau - versuch es weiter mit einem Job. vlt. nicht im Detailhandel sondern im Büro? Wir haben viele Teilzeit-Mitarbeiterinnen, die 2 oder 3 volle Tage arbeiten. Ich finde das sogar besser als nur Vormittags (solange die Kids nicht in der Schule sind). Als Mutter bleibt dir Zeit für Tagesausflüge mit dem Kind, als Arbeitnehmerin hast du die Chance, über Mittag mit KollegInnen essen zugehen und über "erwachsene" Themen zu reden.

        Es werden hier viele Schreiben, dass der Mann sich einzuschränken hat. Das wäre ja auch das Ideal. Aber er macht seinen Job und ein sehr (ehrenwertes) Hobby. Ihm das zu nehmen, verursacht unter Garantie grössere Brüche... klar kann man sagen "was ist das für ein altes Rollenbild" und klar kann man vom Mann erwarten, dass er nach der Arbeit noch den Rest des Tages das Kind hütet, wenn man selber Hausfrau ist. Nur: Schau auf unsere Scheidungsraten - man kann das erwarten, es ist aber eine z.T. auch eine Zumutung. Gerade, wenn er Mann so lange arbietet wie deiner. Er arbeitet. Er macht sich keinen faulen Lenz. Er könnte weniger machen - stimmt das denn auch? Oder bekäme er dann die Kündigung? ist es eine momentane Phase oder kann er einfach nicht "NEIN" sagen? Daran könnte man arbeiten.
        Ja. Du arbeitest daheim auch. Und ja, sein Samstags-Hobby nervt. Aber du hast während des Tages Zeit mal hinzuliegen, mal eine Folge TV zu gucken... das liegt mit einem Kind ganz einfach auch mal drin. Tee trinken mit Freundinnen während die Waschmaschine läuft, Zahlungen machen oder Brief schreiben wenn das Kind pennt. Ich bin nicht altmodisch. Ich bin berufstätig. Aber an den zwei Tagen, an denen ich daheim bin hatte ich immer Zeit, die Kleinen, deren Temrine und gemeinsame Basteleien sowie meine Hobbies, den Haushalt und meine TV-Serien-Adicction unter einen Hut zu bekommen.
        Fehlt also der Ausgleich und die Chance auf Austausch mit Erwachsenen.
        Und darauf hast du ein Recht. Nimm dir die Zeit. Wenn er sich ohne Streit ja doch nur für ein paar Wochen arbeitsmässig zurücknimmt, dann nimm dir regelmässig und angekündigt einen Babysitter und mach dann abends was schönes. Wenn er das erste Mal nach Hause kommt und einen fremden Babysitter vorfindet, wird er vlt. merken, dass es dir ernst ist.

    (14) 12.01.18 - 13:12

    Nur weil er arbeitet hat sie kein Recht auf Unterstützung? Oder das Kind kein Recht auf Umgang mit seinem Vater? Möchte man als Familienvater keine Zeit mit der Familie verbringen?

    Ernsthaft?

    • (15) 12.01.18 - 14:00

      Ich hab' auch gedacht, ich lese nicht richtig...

      Zu diesem Rollenbild fällt mir nur

      https://www.youtube.com/watch?v=072LrlGvSq8

      ein. "Eine Frau hat zwei Lebensfragen: Was soll ich anziehen und was soll ich kochen..."

      • (16) 12.01.18 - 14:10

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        • (17) 12.01.18 - 14:16

          "Manchmal zweifle ich, ob viele Frauen.nicht einfach zu naiv und blauäugig sind und frage mich, woher diese Blödheit kommt?"

          Erziehung. Gesellschaft. Bequemlichkeit. Harmoniegeilheit.

          Und: Andere Frauen, die genauso naiv durch die Welt stapfen, eine solche Verteilung auch noch richtig finden und anderen Frauen in den Rücken fallen, wenn sie "aufbegehren" (siehe Post von wort75 an die TE)...

          • (18) 12.01.18 - 14:25

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            • (19) 12.01.18 - 14:36

              "Aber ich denke, das sind auch die, die beruflich keine Perspektive haben und sich das Hausfrauen Dasein schön reden."

              Teilweise schon.

              Aber es sind auch die gut ausgebildeten Frauen, die diese Kuscherei nicht nur im Privaten mitmachen. Als ich als Bewerbungscoach tätig war, habe ich den Frauen immer wieder gesagt, sie sollen den dämlichen und veralteten "Betreuung gesichert"-Zusatz hinter der Angabe zu den Kindern im Lebenslauf weglassen. Von einer gestandenen Frau, die sich bewirbt, darf der Personaler erwarten, dass sie die Betreuung gesichert hat. Selbstverständlichkeiten bedürfen keines besonderen Hinweises. Dieser Zusatz ist in meinen Augen also nichts weiter als Ausdruck einer vorauseilende Unterwürfigkeit der Mutter und die Anerkennung, dass die Gesellschaft es weiter so sehen soll: Kinderbetreuung = zu allererst Mutterns Job.

              Woraufhin dann manche lieber die Kinder ganz wegließen, was ich nun auch wieder blöde finde. Zeigen Kinder doch, dass man eine Verantwortung hat im Leben und daher auch höchstwahrscheinlich seinen Job gut machen möchte, weil; es muss ja Geld ins Haus. Bei einem Mann sind Kinder im Lebenslauf positiv und zeugen von Verantwortung (den fragt auch keiner nach der Betreuung bzw. ein Mann würde sich mit "Betreuung gesichert" in höchstem Maße lächerlich machen). Frauen meinen aber immer noch, sich quasi im Vorfeld schon rechtfertigen zu müssen, dass sie sich "trotz" Kind bewerben...

              #augen

              • (20) 12.01.18 - 14:54

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                • Ich finde jedes Wort von dir ganz ganz toll! genauso so ist es.
                  Und diese ganzen armen missverstandenen Herzchen engagieren sich dann mit Feuereifer in Frauennetzwerken wo man ohne Männer so richtig die Powerfrau rauslassen kann. Ahhhhhhhhh. Ich geh kaputt bei sowas.

              (22) 13.01.18 - 08:42

              Hm... dann gilt dein Tipp wohl nur für qualifiziertere Stellen?
              Zufällig bin ich zurzeit auf Lehrstellensuche (inzwischen schon seit einem knappen Jahr), habe ein Baby und einen knapp Zweijährigen und entweder bekam ich gleich Absagen, gar keine Reaktion oder immer die Frage, ob die Kinder zu Ausbildungsbeginn eine gesicherte Betreuung haben..

              Ganz dreist ist es in der Gastronomie, kann mir sehr gut vorstellen, den Beruf des Kochs zu erlernen, aber als Mutter mit Kindern will dich keiner...
              Ein Hotel hat kurzfristig ihre Vorstellungsgesprächzusage zurückgezogen, als ich im Anschluss meine Kinder noch erwähnte. Die hatte ich nämlich auch mal probeweise im Lebenslauf weggelassen :)
              Ich solle doch erst mal meine junge Familie genießen... als ob ich nicht selbst darüber entscheiden kann und will, wie viel Familienleben ich täglich benötige! :(

              Dass bestimmte Berufsbilder nicht so gut mit Familie vereinbar sind, das war mir doch schon vorher klar, sonst hätte ich mich nicht darauf beworben.

              Naja, jetzt hab ich mich wieder an der Uni eingeschrieben. Nen 450€ Job ohne Ausbildung ist nämlich nicht das Wahre.

              (23) 14.01.18 - 21:27

              Sehr gute Antwort. Selbstverständlichkeit muss nicht dauernd betont und bequatscht werden. Füt mich ist es völlig klar, dass wir beide für die Kinder verantwortlich sind. Allerdings sind wir da hier eher Exoten.

          (24) 12.01.18 - 14:47

          Wenn ein Mann einen Vollzeitjob plus 90 km Anfahrt hat, am WE eine ehrenamtliche Tätigkeit im Katastrophenschutz ausübt (er versackt ja nicht irgendwo bei Ballerspielen am PC mit seinen Kumpels), die Frau nichts anderes zu tun hat, außer den Haushalt und ein Kind, ist es dann wirklich "kuschen", wenn man den Mann bei seinem ALLEINIGEN Verdienst zum Unterhalt der Familie und einem ehrenwerten Job nebenbei unterstützt?

          Ist es wirklich Emanzipation, von einem Mann nach einer 6-7 Tage Woche zu verlangen, dass er sich einbringt, unterstützt (ja bei was denn? Teller abwaschen?) und die Frau bespaßt, die es in der Zeit nicht schafft sich nicht alleine zu fühlen?

          Wenn man sich alleine fühlt, muss man selbst etwas dagegen machen, man kann nicht erwarten, dass der Mann, der sich den Allerwertesten krumm arbeitet auch noch um die Freizeitbespaßung der Ehefrau kümmert.

          Das ist keine Emanzipation, sondern es ist eine Minderberechtigung der Frau, wenn man voraussetzt, dass sie keine 5 Schritte ohne Mann unternehmen kann.

          • (25) 12.01.18 - 15:05

            Soll mich ja garnicht bespaßen. Nur ist man braucht ja auch eine Auszeit. Ich nehme die kleine unter der Woche immer mit bzw. Dann hat sie ihre Kurse. An Wochenende härte sann auch 1/2 mal in Monat zeit für mich wo ich mal nicht mama bin. Und nicht über KinderErziehung rede.

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