Kuckuckskind !!

    • (1) 13.01.18 - 18:13

      Hallo,

      ich bin gerade etwas verzweifelt . Mein Mann hat eine Tochter , bei der ich schon von Beginn an Zweifel hatte, dass diese überhaupt von ihm ist.
      Dass ihm seine Ex damals beim Auszug an den Kopf geknallt hat, dass das Kind eh nicht von ihm ist, hat er eher auf den Zorn geschoben. ( Er hat sie damals rausgeschmissen weil sie fremdgegangen ist!)

      Jedenfalls wussten auch andere Personen von einem damaligen Techtelmechtel.

      Nun habe ich durch Zufall Kontakt zum vermeidlichen Erzeuger gehabt - und ich war erschrocken wie ähnlich das Kind diesem Mann sieht!
      Wir sind dann auf das Thema gekommen und der HAMMER - er weiß von seinem Kind und würde gern mal ein Foto sehen wollen, da er sie mit 3 das letzte Mal gesehen hat ( jetzt ist sie 11) Er sagte mir auch, dass sie ihm gesagt hat dass sie von ihm schwanger sei, sie ihn aber nicht als Vater für ihr Kind haben will!
      Ich bin völlig verstört - zumal mein Mann von vorne bis hinten verarscht wird!

      Ich kann mit solcher Dreistigkeit nicht leben. Zumal sie einem das Leben zur Hölle macht ( aber das steht auf einem anderen Blatt)
      Mir geht es auch nicht ums Geld oder auch den Umgang mit der Tochter- aber ich will dass sie in Scham versinkt wenn die Wahrheit ans Licht kommt!

      Ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll #schmoll

      GG

      • (2) 13.01.18 - 18:40

        Hey! Sollte das nicht eine Angelegenheit zwischen deinem Mann und seiner Ex sein? Grüsse

        • Ach...und Du meinst, das Ganze lässt die Ehefrau kalt? Kann man so abhaken unter dem Thema "betrifft mich nicht?" Bissle sehr lebensfremd.#gruebel LG Moni

          • Kalt lassen? Sicher nicht! Aber in erster Linie sollte der Mann das mit seiner Ex klären und nicht die Next der Ex etwas Böses an den Hals wünschen. Das trägt im Übrigen auch nicht zur Klärung der Verhältnisse bei. Grüsse

            • Ich weiß sehr gut, wie Probleme mit einer Exfrau und auch mit Kindern eine neue Ehe belasten können. Der Mann kann das niemals alleine alles stemmen, auch rein emotional nicht.
              Und ja - ich habe der Ex meines Mannes auch x-mal die Beulenpest an den Leib gewünscht, als die Prozesskosten schön langsam überhand nahmen, die uns belasteten, um sich gegen sie zu wehren. Sie ging bereits 1977 - und als wir 1982 heirateten, legte sie los - nach 5 Jahren :-[ und zog ihre Kinder mit rein.
              Was die Ex der TE veranstaltet, ist wirklich auch nicht feiner.
              Gruß

        (6) 13.01.18 - 19:39

        Also ich glaube auch dass ich da Mitspracherecht habe.
        Zumal diese Frau uns weiterhin mit ihren Dreistigkeiten traktiert als wäre alles selbstverständlich.

      • (9) 13.01.18 - 19:57

        Mitspracherecht ganz klar. Aber mit deinem Mann, was ihr als Paar tun könnt zur Klärung und nicht, um in Kontakt mit der Ex oder dem armen Mädchen zu treten.
        Ich drücke die Daumen, dass sich alles zugunsten des Kindes aufklärt. Schlimm, wenn das ganze Leben auf so einer Lüge aufgebaut ist. Alles Gute für euch. Grüsse

        (10) 14.01.18 - 17:10

        Ja, Zuhause, Deinem Mann gegenüber, wenn er das akzeptiert.
        Das "zufällige" Gespräch mit dem Vermeintlichen Vater der zur Zeit rechtlichen Tochter Deines Mannes allerdings finde ich schon grenzwertig, wenn ich mich in die Position Deines Mannes versetze oder gar die des Kindes.

    In diesem Fall nicht!

(12) 13.01.18 - 18:42

Das ist das Los der Männer. Wenn sie die Vaterschaft anerkennen, wird es schwierig. Vaterschaftstest bringt dann meist auch nix, wenn die Mutter nicht zustimmt.
Hat dein Mann denn einen guten Kontakt zu seiner Tochter?

(13) 13.01.18 - 18:45

Hallo,

ich kann gut verstehen, dass dich das sehr beschäftigt. Würde es mich auch.
Ich an deiner Stelle könnte gar nicht anders, als mit meinem Mann offen und ehrlich darüber zu reden.
Was bzw. ob er etwas unternehmen möchte, ist dann seine Sache. Ich würde ihm das auf jeden Fall erzählen, so dass er mit diesem Wissen entscheiden kann, wie es weitergehen soll.

LG

(14) 13.01.18 - 19:10

Hallo

Wenn es für das Kind nicht so übel wäre, dann würde ich ein Treffen mit dem wahrscheinlichen Erzeuger herbei führen.

Mit 11 Jahren kennt sie ihr Spiegelbild und würde wohl von selbst drauf kommen.

Dann kann ihre Mutter sich schon mal warm laufen, denn dann wird es richtig unangenehm für sie!

  • (15) 13.01.18 - 19:36

    Ich bin der Meinung dass es dem Kind irgendwann mal gesagt werden muss!

    Aber mir geht`s in erster Linie um die Reue dieser Person.

    • (16) 14.01.18 - 17:18

      Erst einmal sollte dann ein seriöser Test gemacht werden und das ist nicht so einfach, Wenn er vor 11 Jahren die Vaterschaft anerkannt hat.
      Außerdem würde ich damit noch einige Jahre warten, im Interesse des Kindes und Hass und Wut sind hierbei nur schädlich.

(17) 13.01.18 - 19:35

Ja klar reden mein Mann und ich darüber. Es ist ja nicht so dass ICH eine Entscheidung treffen muss.
Ich kann nur sehr schwer damit umgehen.

Ich glaube wir werden einen Anwalt nehmen - denn spätestens vor Gericht MUSS sie einem Vaterschaftstest zustimmen.

(18) 13.01.18 - 19:39

Was meinst du was es für das Kind bedeutet wenn es nach 11 Jahren erfährt das ihr "Vater" gar nicht ihr Vater ist.
Natürlich hat sie auch die Wahrheit verdient aber in solchen Fällen frage ich mich immer ob es nicht besser ist nichts zu sagen.

  • (19) 13.01.18 - 19:41

    Das Problem an der Sache ist, dass nicht nur ich und mein Mann es wissen, sondern auch sehr viele andere Personen. Und ganz ehrlich - irgendwann wird sie es erfahren. Und wenn dann rauskommt dass wir es wussten würde ich als viel schlimmer einstufen!

    • (20) 13.01.18 - 19:43

      Aber ich denke es ist nicht eure Aufgabe es ihr zu sagen.
      Zumal es ja keinen eindeutigen Test gibt so wie ich das verstanden habe.
      Was, wenn es sich nur um eine Vermutung handelt? Mir wäre es wahrscheinlich zu unsicher ohne ganz konkrete Beweise

      • (21) 13.01.18 - 19:49

        Deswegen ja der Vaterschaftstest.
        Optisch gibt es keinen Zweifel - das Kind ist dem Erzeuger vom Arsch abgefallen. Mann muss wirklich blind sein wenn man das abstreiten will.
        Aber du hast recht - um sowas einem Kind zu sagen muss man sich zu 100% sicher sein.

        • (22) 13.01.18 - 20:21

          Hallo
          Ich finde es dem Kind gegenüber nur fair dem ganzen nachzugehen und bei Gewissheit dann auch zu handeln. Dein Mann ist und bleibt ihr Vater (? so wie ich das rauslese haben sie ein ganz normales Vater Tochter Verhältnis),aber das Wissen über die leiblichen Wurzeln wird Vorallem wenn sie älter wird aus unterschiedlichen Gründen interessant werden.
          Wenn es so ist dass ohnehin schon mehrere Menschen Bescheid wissen und der vermeintliche leibliche Vater selbst mehr oder weniger in eurer Nähe wohnt, wird es sowieso ans Licht kommen. Wird sie mal 1 und 1 zusammenzählen können ist es schon hart dass ihre Mutter bewusst entschieden hat den leiblichen Vater zu verheimlichen.
          Erfährt sie es dann auch noch von außerhalb, oder merkt dass sich ihr Vater/dein Mann es wussten... das wäre echt sehr hart.
          Alles Gute!

          LG

      (23) 13.01.18 - 20:14

      Das habe ich ja bereits erwähnt, dass es wenn nur mit gültigem Test dem Kind gesagt wird.

Wie oben schon geschrieben, spielen da auch fianzielle und Erbe eine Rolle.

  • In solchen Angelegenheiten ist 100% Verlass auf Deine materielle Sichtweise, das muss man Dir lassen.
    Es geht hier in erster Linie um ein Kind, dessen Welt aus den Angeln gehoben wird und ich hoffe, der Mann der TE denkt nicht nur an Geld und Genugtuung der Kindsmutter gegenüber.

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