Frage an Familien mit mehreren Kindern und Hund

    • (1) 17.01.18 - 22:04

      Hallo!

      Ich wünsche mir seid längerer Zeit schon einen Hund. Schon mehrere Jahre beschäftige ich mit diesem Thema . Mein Mann ist sehr skeptisch und meint es wäre viel zu viel Arbeit , etc .
      Wir haben 3 Kinder : 10, fast 8 und fast 4 Jahre alt . Ich arbeite nur wenige Stunden von zu Hause aus . Wir wohnen am Land , in einem Haus mitten im Grünen.
      Jetzt zu meiner Frage : wie managt ihr das ? Würdet ihr euch wieder einen Hund zulegen ? Was spricht für den Hund ? Was findet ihr stressig ?
      Und welche Rasse würdet ihr empfehlen ?
      Vielen lieben Dank !
      Tinchen

      • Hallo
        wir haben einen Berner-Sennen-Mix, eine Hündin knapp zwei Jahre alt.
        Sie schläft im Stall (Bauernhof), bekommt täglich Spaziergang und ansonsten kann sie sich ihrem umzäunten Auslauf KEIN ZWINGER, mit Hundehütte bewegen, dort schläft sie auch im Sommer. Im Winter oder wenn es sehr nasskalt draussen angesagt wird schläft sie im Stall.
        Meine Kinder sind fast sechs und neun Jahre alt und sorgen auch mit dafür das der Hund Futter und Wasser bekommt. Und natürlich Beschäftigung.
        Es ist erstmal eine Anschaffung und man muss sich im klaren sein das so ein Hund etliche Jahre leben kann. Wenn der Hund im Haus leben soll eher einen kleineren Hund anschaffen, ansonsten ruhig was Größeres. Für Kinder immer gut meiner Meinung nach Labrador, Berner Senne oder ähnliches. Aber bitte auch mal im Tierheim gucken! Wir haben unsere zwar von einem anderen Bauernhof, aber das war kein Züchter!!!
        Ich bin auch Teilzeit arbeiten, aber wie gesagt tagsüber (ausser bei Eis und Schnee) ist der Hund in seinem Auslauf. Stubenrein ist sie nicht, ist für uns auch kein Haushund sondern auch Hof-und Wachhund. Die Kinder liebt sie, natürlich müssen diese auch Regeln einhalten, nicht ärgern, zwicken, hauen zB.
        Ich hoffe ich konnte etwas weiter helfen.LG

        • Hallo!

          Wieso sind kleinere Hunde im Haus in Ordnung, größere allerdings nicht? Und hast Du keine Angst, daß etwas passieren könnte, wenn sich Dein Hund allein (unbeaufsichtigt) auf dem Hof bewegt?

          Viele Grüße
          Trollmama

          • Hallo

            was fürchtest du denn, dass passieren könnte? Bei uns ist auch der Hund alleine draussen, wir haben noch nicht mal einen Zaun um unser Grundstück. Ich kenn das allerdings bei uns zu Hause gar nicht anders und denk mir deshalb wahrscheinlich nichts dabei.

            LG

            • Hallo!

              Zunächst ist es einmal eine Haftungsfrage (insbesondere bei Dir, da ungesichertes Grundstück).

              Stell Dir vor, jemand kommt auf das Grundstück (nehmen wir mal den Einbrecher). Dein Hund macht, was er machen soll und verjagt ihn. Doch dabei nimmt der Einbrecher Schaden. Sei es, daß der Hund ihn angesprungen hat, vielleicht auch 'nur' leicht zugeschnappt und der Einbrecher an der Hand eine Schramme hat.

              Dann bist Du dran. Strafrechtlich, wie auch zivilrechtlich. D. h., der Einbrecher kann Dich anzeigen und auf Schmerzensgeld verklagen. Hört sich komisch an, ist aber so. Verschärfend kann jetzt noch hinzukommen, daß Ihr den Hund nicht durch einen Zaun gesichert habt.

              Ebenso wenn ein anderer Hund kommt und Deinen auf Deinem Grundstück angreift. Ist es ein kleiner Hund und Dein Hund verletzt ihn schwer oder tötet ihn sogar, bist Du dran. Hier gibt es evtl. eine Teilschuld, aber letztendlich war Dein Hund ungesichert und unbeaufsichtigt auf dem Grundstück.

              Wobei Zaun: Auch wenn hier jemand drüberklettert (ob Einbrecher oder nicht) und er wird durch den Hund verletzt, gilt das Gleiche. Ebenso wenn jemand meint, er muß den Finger durch den Zaun stecken. Der Hundehalter ist dran.

              Und evtl. wird der Hund als gefährlich eingestuft.

              Dann gibt es noch die Möglichkeit, der Einbrecher kommt und wirft dem Hund ein vergiftetes Stück Fleisch zu. Das war es dann.

              Oder die nächste (perverse) Möglichkeit: Ein Hundehasser sieht, daß da ein Hund ohne Aufsicht läuft und wirft ihm ein mit Nägel/Rasierklingen versetztes Stück Fleisch zu. Ich muß wohl nicht mehr weiterschreiben.....

              Ich bin auch noch so aufgewachsen, daß Hunde auf einem Hof frei herumgelaufen sind. Nur leider ist das heute und mit dieser Gesetzeslage nicht mehr so einfach. Man ist als Hundehalter verpflichtet, den Hund so zu halten, daß keine Gefahr von ihm ausgehen kann (und das gilt eben auch für den Einbrecher). Weder auf dem eigenen Grundstück noch im öffentlichen Raum. Der Hund darf nur dann tätig werden, wenn unmittelbare Gefahr für (Dein) Leib und Leben besteht. Und auch nur solange, bis sie abgewendet ist. Noch einmal nachzwicken - schon verloren.

              Viele Grüße
              Trollmama

              • All diese Dinge könnten bei so manchem Hund auch dann passieren, wenn ich mit draussen bin.
                Da wir aber keinen solchen Hund haben, wie du ihn beschreibst, brauch ich mir ja auch weiterhin keine Sorgen zu machen.

                Dem Einbrecher stell ich am besten unsere Wertgegestände gleich vor´s Haus, damit er nicht noch Schaden anrichtet und unseren Hund im alten Hundesessel im Wohnzimmer oder auf der Terassen-Gartenbank aufweckt.
                Und dem Einbrecher/Hundehasser muss ich erstmal beschreiben, wie er denn das Fleisch vorher zubereiten sollte, schließlich frißt Hund ja nicht alles, der ist ja nicht blöd und seeeehr wählerisch. Und dann auch noch am besten die Zeiten bekannt geben wann unser Hund alleine (heißt nicht unbeding unbeaufsichtigt) draussen ist.

                Bei uns darf sogar Reh oder Wildhase in MEINEM Garten MEINE Gelbe Rüben fressen, den Hund stört das nicht.
                Unser Hund braucht aber auch weder Wach- noch Jagdhund sein.

                • Du, ich mache die Gesetze nicht und spreche auch keine Urteile, ich weise nur auf die geltende Rechtslage hin! Und die ist nun einmal so, wie sie ist.

                  Auch wenn Du mit ihm draußen bist, darf keine Gefahr von dem Hund ausgehen. Es sind schon Fälle zur Anzeige gekommen, in denen sich ein Mensch vor einem Hund erschreckt hat (Hund an war der Leine!), gefallen ist und der Hundehalter wurde dafür zur Verantwortung gezogen.

                  Noch ein Beispiel gefällig: Der berühmte Einbrecher, nur jetzt kommt er ins Haus. Und da ist der Hund, der den Einbrecher stellt. Der Hund tut ihm nichts, der Einbrecher darf sich nur nicht bewegen. Nach ein paar Stunden stramm an der Wand stehens kommt das Herrchen Heim, ruft natürlich die Polizei. Was passiert: Der Einbrecher erstattet auch Anzeige. Nun rate mal, wer wem Schmerzensgeld zahlen mußte.

                  Fakt ist, daß man als Hundehalter heutzutage nicht vorsichtig genug sein kann. Natürlich kann es zig-Jahre gut gehen, so wie bei Euch und vielleicht wird auch nie etwas passieren. Nur wenn doch, dann kann es sehr bitter für Euch und Euren Hund werden. Und das sollte man sich immer wieder bewußt machen.

                  Denn oftmals ist es nicht der eigene Hund, der etwas falsch gemacht hat. Aber trotzdem hat man als Hundehalter die Popo-Karte gezogen, sollte sich ein anderer (aus Dummheit, Ignoranz, usw.) falsch verhalten.

                  • (8) 18.01.18 - 20:45

                    Wir haben Pferde und einer meiner Hengste (jetzt nicht mehr Hengst :-) ) hat ein jugendliches Mädel angegriffen, die meinte, ungefagt die Weide betreten zu können.

                    Erste Reaktion: Pferd in die Schweiz exportiert, wir haben dort einen kleinen Landsitz, hauptsache Pferd ist in Sicherheit. Bei einem Hund würde ich es genauso machen.

                    Zweite Reaktion: Anwalt eingeschaltet und umgehend aktiv reagiert, denn unsere Weiden sind als Hengstweiden 5-litzig gesichert mit dem maximum an Strom, was rechtlich erlaubt ist - aber das Mädel meinte untendurch kriechen zu müssen. Wir gehen also weit über das vom Gesetz geforderte hinaus.

                    Von den Eltern kam nie was zurück, und wenn, ich hätte den Prozess bis vor den EuGH durchgezogen. Das Tier natürlich in Sicherheit gebracht.


                    Das mit Einbrechern ist nicht ganz so, wie Du es darstellst - aber einen ungesicherten Hof gäbe es bei mir auch nicht und die Gefahr von Hundekötern wäre mir auch zu groß.

          Der Auslauf ist doch umzäunt, und wenn der Hund frei läuft ist einer von uns auch auf dem Hof oder im Garten. Den Kindern weicht der Hund eh nicht von der Seite.
          Ja kann man falsch verstehen, eigentlich ist es egal wie groß oder klein der Hund ist, das der Hund im Haus, aufm Sofa oder im Bett schläft kommt bei uns eh nicht in Frage.
          Ist ja auch egal was für ein Hund Hauptsache man ist sich der Aufgabe bewusst.

    Hallo.

    Ich bin ein Hunde Mensch und werde definitiv immer einen Hund haben.
    Wir haben 2 Kinder.
    Ein Hund bedeutet immer Verantwortung und Arbeit, wie ein kind eben auch...nur etwas anders.
    Unser Hund läuft einfach so mit.
    Ich nehme ihn mit auf arbeit, abends geh ich mit dem kleinen immer ne große Runde Gassi.

    Wichtig war und ist uns immer eine gute Betreuungsmöglichkeit denn überall kann man einen Hund nicht mit nehmen und in Urlaub fahren wir auch ohne hund.

    Welche rasse ist Geschmackssache.
    Für mich kam immer nur ein kleiner nichthaarender in frage, der ein ruhiges und gemütliches gemüt hat.

    Eine wildsau die den ganzen Tag ausgelastet werden muss, passt eher nicht zu uns

    Wir haben einen Shih Tzu, mit 2 aus schlechter Haltung geholt.

    Er ist lustig, seine Familie geht ihm über alles....Gassi gehen...Na wenns sein muss aber bloß nicht im Regen und früh vor 9 steht er ungern auf. Ich verlass kurz vor 7 das haus, da läuft er in zeitlupe zum Auto und ist froh drin zu sitzen.
    Für andere wäre so ein Hund nix, ich liebe ihn.

    (11) 17.01.18 - 22:50

    Hallo, wir haben einen vier Jahre alten Rhodesian Ridgeback und eine Tochter (4 Mon.).

    - Also bevor die kleine da war bin ich jeden Tag bei Wind und Wetter täglich 2 std. Wandern gegangen und mein Mann ist täglich ne std Fahrrad gefahren. Diese Rasse braucht viel Auslauf. Derzeit schaffen ich es nicht meinen Pflichten nachzukommen, aufgrund der kleinen (Hoffentlich aber bald wieder). Deine Kinder sind aber älter und ihr habt denke ich schon ein strukturierten Tagesablauf. Du musst selbst schauen, ob du bei solch einer Rasse täglich 3 Std. Aufwenden kannst. Die Hunde brauchen ihren Auslauf, da ist es egal ob es schneit regnet oder sonstiges sei dir dessen bewusst. Denn nur ausgelassene Hund sind zufriedene Hunde. Auch solltest du dir darüber im Klaren sein, dass du zur Hundeschule solltest, nicht nur zur Trainingszwecken, sondern um dem Hund soziale Kontakte anbieten zu können. Ich habe auch in der Schule gelernt mein Hund zu verstehen. Das alles ist sehr zeitaufwendig.

    Auch solltest du dir darüber im Klaren sein, dass ein Hund viel Zuwendung und Aufmerksamkeit braucht. Gerade Welpen sind kleine Babys.

    - Ich würde mir definitiv wieder einen Hund zulegen, aber nicht wenn ich ein Baby habe. Ich habe kaum Zeit für mein 🐶-Schatz, Vorallem wenn die kleine ihren Schub hat und mein kleiner/großer tut mir dann echt leid. Wir beide vermissen unsere Wanderungen. Wenn die Kinder größer sind und die Tage strukturierter sind stell ich mir das einfacher vor - weis ich aber nicht, da ich das erste mal Mama bin.

    - was dafür spricht. Na vieles!! Gerade für Kinder ist es besser mit einem Tier aufzuwachsen.
    1. Kinder, die einen Hund haben, verbringen mehr Zeit in der Natur
    2. Kinder, die mit Hunden aufwachsen, lernen leichter
    3. Kleine Hundebesitzer wachsen zu umgänglichen, verantwortungsvollen Menschen heran
    4. Hunde wirken sich positiv auf Kinder mit Allergien aus
    5. Hundebesitzer haben gesündere Herzen
    6. Hunde fördern die Beziehung zwischen Geschwisterkindern
    7. Hunde fördern eine gesunde Ausgeglichenheit bei Kindern
    8.Kinder entwickeln tiefgreifende Beziehungen zu Hunden

    Im Internet findet man etliche Statistiken dazu, wie gesund es ist für Kinder allgemein mit Tieren aufzuwachen.

    - Stressig finde ich es nicht. Ich fand es toll zur Hundeschule zu gehen, das Spazieren gehen fand ich auch immer super. Wenn man seinen Hund liebt, macht man es gerne. Mein Hund ist aber auch wirklich ein sehr gut erzogener und lieber Hund. Zuhause bemerkt man ihn kaum, weil er seine Spaziergänge immer verarbeiten muss 😬 sein papi muss derzeit doppelt soviel Fahrrad fahren mit ihm.

    Beide Elternpaare müssen sich einig sein. Wenn mein Partner keinen
    Hund will, würde ich niemals ein Hund adoptieren. Man muss sich dessen 100% sicher sein. Es gibt nichts schlimmeres für ein Hund als abgegeben zu werden. Den dein Hund ist ein Teil deines Lebens, aber für dein Hund bist du sein ganzes Leben!!!!!!!!

    -Wir sind Ersthund-Besitzer. Kann dir daher keine Empfehlung geben. Aber Ridgebacks sind wirklich tolle Hunde.

    LG Seray

    • Hallo!

      Du bekommst Deinen Ridgeback bei jedem Wetter aus? Chapeau! ;-)
      Allerdings solltet Ihr etwas aufpassen, daß Ihr Euren Hund nicht zu sehr 'auftrainiert'. D. h., Bewegung ist gut, aber nur Bewegung um einen entspannten Hund im Haus zu haben, kann kontraproduktiv werden. Denn es kann irgendwann sein, daß Ihr immer längere Touren machen müßt, um ihn zufrieden zu stellen, weil er einfach zu gut trainiert ist.
      Gönn Deinen Hund ab und zu etwas weniger Bewegung und dafür mehr geistige Auslastung. Das macht ihn genauso müde, aber trainiert ihn nicht so sehr auf.:-)

      Viele Grüße
      Trollmama

      • Ja klar, mit richtiger Kleidung für den Hund und entsprechender Motivation geht dein Hund mit dir überall hin. Wir sind aber auch überwiegend im Wald und da ist das Wetter immer angenehmer.

        Ja er wird auch geistig gefördert, wie gehen jede Woche noch zur Hundeschule. Er hat das Mantrailing gelernt, wodurch er bei jeden Spaziergang auch mental trainiert wird.
        Auch zuhause packt er auch mal unsere Klamotten ins Wäschekorb und geht mir bei kleinen Dinge zur Hand.

        Aber Danke für die Belehrung.

(16) 17.01.18 - 23:07

Ich bin schwanger in der 24 ssw und habe einen 5 jährigen Hund, der sehr viel auslauf braucht. Wenn ihr alle zusammen haltet, und die Kinder mit helfen würden, mit dem hund raus zu gehen und genug beschäftigung zu bieten dann denke ich wäre kein problem für euch. Doch egal welche Rasse der hund hat, jeder hund braucht viel auslauf. Egal ob klein. Oder groß. Also ich muß ehrlich sagen, wenn ich zuerst kind oder kinder hätte, würde ich denke ich mir keinen hund holen. Doch diess muß jeder selbst für sich entscheiden.

(17) 18.01.18 - 03:55

Hallo,

Wir haben einen Golden Retriever (7 Jahre), einen Sohn (5 Jahre), eine Tochter (9 Monate) und ein babyinside 😍

Bei uns klappt das hervorragend. Klar manchmal ist wenig Zeit für den Hund, aber ihm ist am wichtigsten dass er bei uns sein kann! Er ist suuuuper lieb und ganz brav erzogen!
Ich bin mit Hunden aufgewachsen und bei uns wird immer ein Hund sein!

Aber gerade als Welpe macht er viel Arbeit.... und nun viel Dreck 🙈

Aber das wichtigste ist eine gute urlaubsbetreuung! Ohne die geht es nicht!
Und ein großes Auto wo er immer mit kann!
Und viel Geld.....! Ein Hund ist bzw. Kann teuer werden.

Lg

(18) 18.01.18 - 06:09

Hallo :)

Wir haben 2 Kinder (3 Jahre und 5 Monate) und einen großen Hund (6 Jahre), ich bin mit Hunden aufgewachsen und liebe auch große Hunde aber ich muss gestehen, dass ich mir aus praktischen Gründen das nächste Mal einen kleinen Hund zulegen würde.
Er ist ein Doggenmix und super lieb im Umgang, super Hund zu den Kindern, im Haus auch brav, man bemerkt ihn fast nicht. Er ist auch zufrieden wenns mal nicht so viel Auslauf gibt. Wir gehen 2x am Tag Gassi und das bei jedem Wetter, ich gehe sowieso jeden Tag mit den Kindern raus und das von Anfang an 👍
Aber besonders ein großer Hund macht viel Dreck im Haus, verliert ganz viele Haare und braucht viel Platz. Wenn er mitfährt ist der Kofferraum ausgefüllt 😀.
Was du auch überlegen solltest, egal ob großer oder kleiner Hund, wo kann er hin wenn ihr in den Urlaub fahrt? Wenn er in die Hundepension geht kostet das auch Geld, genau so wie Futter und Tierarztbesuche.

Überlege auch, dass besonders Welpen sehr anstrengend sind, sie müssen erzogen werden, können auch mal was kaputt machen und müssen oft raus um stubenrein zu werden.

Wir ihr all diese Punkte geklärt habt, kann ich einen Hund nur empfehlen, es ist eine Bereicherung für die ganze Familie und auch die Kinder lernen Verantwortung übernehmen. Deine Kinder sind ja schon etwas größer und können schon verschieden Aufgaben übernehmen 😊.
Vielleicht schaut ihr mal bei Hundevermittlungen oder im Tierheim, da warten viele liebe Hunde auf eine neues Zuhause die vielleicht schon stubenrein sind was ich auch sehr hilfreich finde 😉.

Liebe Grüße

(19) 18.01.18 - 07:45

Hallo!

Dir eine Rasse zu empfehlen, ist schwierig. Die einen schreiben Labrador, die anderen Golden Retriever, der nächste kommt mit Berner Sennenhund, usw.

Dabei ist jeder Hund, insbesondere ein Welpe, wenn er ins Haus kommt, eine Wundertüte. Deine Nachbarn z. B. können einen Labrador haben, der der ruhigste, liebste 'Schaf' ist und wenn Ihr Euch deswegen auch einen holt, habt Ihr wohlmöglich die buchstäbliche 'Rakete' gezogen. ;-)

Macht Euch erst einmal die Rahmenbedingungen klar: Klein, mittel, groß, Langhaar, Kurzhaar. Wieviel Zeit könnt/wollt Ihr aufbringen? Wo ist eine gute (nicht billige) Hundeschule? Kann der Hund mit in den Urlaub, wenn nein, wer kann ihn nehmen?

Wollt Ihr einen Welpen, dann muß Euch klar sein, daß der Hund ca. 10 - 15 Jahre (abhängig von Rasse und Größe) alt werden kann und daß die Hauptarbeit an Euch hängen bleibt.

Ich will Dir einen Hundewunsch nicht madig machen, aber ich habe gerade in dieser Woche den Fall erlebt, daß ein Hund, der im Juni l. J. als Welpe angeschafft wurde, schon wieder weggegeben wurde, weil der Familie vorher nicht klar war, wieviel Zeit und Arbeit mit der Erziehung verbunden ist.

Viele Grüße
Trollmama

(20) 18.01.18 - 08:41

Hallo,
also wir haben den Hund bereits vor den Kindern gehabt!! Sind nun mit zweiten Kind schwanger. Bisher klappt es super, obwohl wir keinen Garten haben, sondern (noch) direkt in der Stadt wohnen.
Morgens geht einer mit Hund + Kind eine Runde spazieren, nachmittags nochmal und abends geht einer und der Andere passt auf‘s Kind auf.
Wir hatten bisher nie das Gefühl, das der Hund nicht mit reinpasst, sondern eher das Gegenteil. Er gehört zu uns und ergänzt uns perfekt.
Alles Gute 🍀

Ich habe auch drei Kinder, arbeite wie du von zu Hause aus und wohne zwar nicht auf dem Land, aber am Rand einer Stadt, direkt an den Feldern. Seit Juni haben wir einen Hund, obwohl ich eigentlich gar kein Hundemensch, sondern ein Katzenfan bin (die haben wir auch). Da ich aber eben viel zu Hause und viel alleine draußen bin, bei meinem Pferd, joggen, wandern (wobei da die Familie dabei ist), erwachte in mir der Wunsch nach einem Hund. Im Juni haben wir einen Hund aus dem Tierschutz übernommen, ein Straßenhund aus Rumänien. Ich bin total froh, er macht mir und uns riesig viel Spaß und ist das absolute Familientier. Er liebt uns alle und begrüßt jeden Einzelnen begeistert, auch wenn er ihn nur 10 min nicht gesehen hat. Wir haben aber auch einfach Glück, er ist fast sofort stubenrein gewesen, hört gut, läuft frei und an der Leine beim Rad mit, auch zum Pferd kommt er mit.

Meistens gehe ich, morgens, wenn die Kinder in der Schule sind, dann vormittags zum Pferd oder mittags, wenn ich meine Jüngste von der Schule hole, nachmittags und abends. Ich gehe zw. 3- und 5-mal am Tag mit ihm raus, abends dann nur noch mal ins Feld zum Pipimachen. Ich kann vieles verbinden, ob das eben das Begleiten der Kinder per Rad und Hund irgendwo hin ist, das Pferd, das Joggen - sonst würde es schwierig werden.

Ich bin kein Freund von gezüchteten Hunden, daher empfehle ich keine Rasse, sondern würde immer einen Hund aus Tierheim/Tierschutz nehmen. Meiner ist die zuckersüßeste Mischung aus irgendwas, Schäferhund, Terrier und Rauhaardackel (schätze ich mal), kniehoch, strubbelig.

Liebe Grüße

(22) 18.01.18 - 09:44

Wir haben zwei Kinder, vier Jahre und ein Baby. Mein Mann hätte gerne einen Hund, aber selbst kümmern könnte er sich nicht.

Ich kann mir aus vielen Gründen keinen Hund als Haustier vorstellen. Ich habe keine Lust bei Wind und Wetter mit dem Tier Gassi zu gehen, mag keine Hundefutter Näpfe auswaschen, keinen Hundekot einsammeln. Ich finde den Geruch der dann im ganzen Haus hängt nicht schön, mag die Vorstellung nicht bei der Urlaubsplanung eingeschränkt zu sein, hätte Angst das unsere Kinder gebissen werden. Ich mag das unterwürfige Verhalten von Hunden nicht und finde die meisten auch nicht süß. Ich fühle mich auch ohne Hund gut ausgelastet, möchte bald wieder mehr arbeiten und die frei Zeit meinen Kindern widmen- nicht einem Tier.

Es wird also hier keinen Hund geben. Wenn dein Mann keine Hunde mag solltest du darauf Rücksicht nehmen und verzichten.

Lg

(23) 18.01.18 - 11:00

Hallo,
wir haben drei Kinder und einen Hund. Als unser Hund bei uns eingezogen ist, waren die Kinder 12, 6 und 5 Jahre alt. Wir sind beide berufstätig, ich arbeite teilweise von zu Hause aus. Wir haben ein Haus und ein großes Grundstück und unweit Wald. Wir haben uns gegen einen Welpen entschieden. Wäre uns zu viel Arbeit gewesen und gerade das Alleinebleiben ist ja nicht von heute auf morgen für den Hund möglich. Unser Hund war bereits 5 Jahre alt, sehr gut erzogen und ein Scheidungskind.
Wir haben den Schritt noch keinen Tag bereut.
Wichtig ist, dass ihr euch einig seid, will dein Mann nicht, sind das nicht so gute Vorraussetzungen. Ansonsten finde ich eure Konstellation gut, sogar für einen Welpen, wenn du immer von zu Hause aus arbeitest.
LG

Hallo

ja , wir würden uns immer wieder einen Hund zu legen, allerdings nur wenn wir uns darin auch einig sind.
Wir haben auch 3 Kinder, leben auf dem Land, Haus, großes Grundstück. Wir hatten immer schon Hund & Katzen, ich kenn es gar nicht anders, könnte mir das auch nicht recht ohne Tiere vorstellen.

Klar, jedes Haustier macht natürlich auch Arbeit, aber deine Kinder sind ja nicht mehr so klein, die könnten da ja auch schon was mit übernemen und verstehen, dass ein Tier kein Spielzeug ist. Sie erkennen, dass es ein eigenständiges Wesen ist, um das man sich kümmern und dessen Bedürfnisse man respektieren muss.

Meine Eltern hatten immer einen Dackel, wir hatten erst einen Berner Sennen noch irgendwas Mix, inzwischen einen Jack Russel Terrier.
Stressig? Hm, stressig finde ich eigentlich gar nichts, ein großer Hund, der viel haart, trägt halt viel mehr Dreck ins Haus als ein kleiner mit kurzen Haaren, das sollte man evtl. dabei bedenken.
Wobei jetzt unser "kleines Hündchen (im Vergleich zum vorherigen) kann auch eine wirkliche "Sau" sein, der gräbt und wühlt in Mauslöchern rum, wenn die Wiesen frisch gemäht sind und so sieht er dann auch aus.#schock

Also wenn ihr euch drauf einigen könnt, dann nur zu.

LG
Kinderüberraschung

(25) 18.01.18 - 11:41

Moin,

Ich absoluter hundeliebhaber und daher nie wieder ohne. Habe 2 Kinder ( 17mon und 16 wochen) und eine goldi Hündin.
Ich liebe es wie es ist.

Ich werde nun nicht so viel schreiben, um doppelungen zu vermeiden.

Einige meinen ja, bzgl der Rasse kann man keinen Rat geben. Finde ich schon:
Bist du kein Jäger, schaff dir keinen jagdhund an.
Hast du nichts zum hüten, hol dir keinen hütehund.
Bist du nicht 2std am Tag mit Rad unterwegs, kein Husky.
1. Bekommst du die Tiere nicht ausgelastet
2. Brauchen die Tiere dann einen angemessenen Ersatz, den man mit Familie nicht leisten kann.
3. Werden die Armen sonst ganz bekloppt, wenn sie ihre angemessene Auslastung nicht bekommen

Alles gute, ich hoffe du triffst die richtige Entscheidung für dich und deine Familie

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