Wie viel Zeit verbringt ihr mit spielen und Co. ?

    • (1) 18.01.18 - 09:02

      Hallo,
      die Frage steht ja schon oben. Ich frage mich wie viel effektive Zeit,ihr so mit euren Kinder verbringt?

      Ich erzähle mal kurz von uns damit ihr es versteht.
      Der Große 5 macht über die Woche verteilt; Tanzen, Turnen und Fussball, ab Februar beginnt der Schwimmkurs, geht aber nur 4 Wochen

      Die kleine 4 ist nur beim Tanzen und beim Ballett.

      Dazu kommen etliche Kindergeburtstage und spiele Verabredungen. Ich gehe 3 mal die Woche ab 18 Uhr Arbeiten, wir haben an so voll gepakten Tagen irgendwie kaum Zeit um miteinander zu spielen, 2-3 Spiele mehr geht einfach nicht. Oft sitzt der Papa dann abends, noch bei Ihnen im Zimmer und spielt.
      Die Kinder haben sich, bis jetzt,noch nicht beschwert und einen Kurs beenden, wollen sie auch auf keinen Fall.

      Wie sieht es bei euch so aus? Lg

      • Ich habe auch nie wirklich mit meinen Kinder gespielt, bzw mache es bis heute nicht.

        Klar, spielen wir mal ein Brettspiel, backen oder basteln zusammen oder spielen Federball, Fußball o.ä., aber nicht regelmäßig, sondern dann, wenn es mal passt.

        Aber so richtig gespielt, also mit lego oder Schleich oder gar Rollenspiele, habe ich mit meinen Kindern nie. Ich mag das nicht und die Kinder konnten/ können das auch ganz gut alleine bzw mit ihren Freunden zusammen.
        Ich denke, das ist so auch ganz in Ordnung.

        Also so bewusst im Alltag mit den Kindern hinsetzen und mal ein Spiel spielen oder mit den Kindern zusammen Playmobil, Lego, Barbie oder sonstwas zu spielen kommt hier eher weniger vor, weil es einfach zeitlich gar nicht so passt...

        Am Wochenende ist das was anderes, da setzen wir uns auch mal hin und spielen ein Spiel, aber da ist der Alltagsstress nun auch nicht so gegeben...

        Die Kinder spielen aber alle drei gut zusammen bzw beschäftigen sie sich auch gut mal alleine... Mit der Kleinen spiele ich nebenbei im Alltag, sie hilft mir gerne und bringt mir Sachen etc... Aber mit ihr auf dem Boden sitzen und Autos schieben oder so machen eher die Großen, aber wir als Eltern auch eher weniger...

        Trotzdem glaube ich nicht, dass den Kindern da was fehlt... Wie gesagt, sie können sich alle gut allein beschäftigen und brauchen keinen Entertainer, der sie dauerbespaßt...

        LG

        Wir haben bis jetzt nur ein kind (20mt). Die kleine will nicht alleine spielen. Was auch völlig normal ist. Ich setze mich sehr oft mit ihr hin und spiele. Ich denke in dem
        Alter ist es auch wichtig. Sie kann ja selber nicht wissen, wie ein Spiel funktioniert. Bei älteren kids ist das aber wieder ganz anders..

        • Hm, was muss man denn beim Spiel mit zb Schleichtieren, Autos, Zügen usw lernen? Ich kann es total verstehen, dass Kinder in dem Alter nicht alleine spielen wollen (vielleicht auch weil sie es nicht gewohnt sind?) aber lernen muss man sowas doch nicht. Brettspiele usw mal ausgenommen.

          Meine Kinder konnten sich schon immer gut alleine beschäftigen, und als das Baby anfing mobil zu werden, hielt es in einer Hand ein Auto vom großen Bruder und fing an, es hin und her zu fahren. Das musste er nicht erst lernen, Kinder sind da total kompetent. Schau dir nur mal an, wie oft Kinder Alltagsgestaende nehmen und mit ihnen spielen. Das hat ihnen auch keiner gezeigt ;-)

          • Laut meiner Schwiegermutter (Erzieherin) kann man sowas schon „lehren“.
            Sie war auf einer Fortbildung wo erzählt wurde dass es ein Kind gab das nichts mit Lego anfangen konnte. Dann haben sie den Vater bauen lassen und er war genauso hilflos! Das hat gezeigt dass man eben schon jemanden braucht der etwas vormacht.
            Klar können sie auch teilweise damit alleine spielen aber manchmal hilft vormachen um das Kind auf neue Ideen zu bringen.

            • Ok, bei Lego kann ich mir das vorstellen. Zum bauen braucht man schon so ein bisschen Vorstellungsvermögen.

              Aber ich sprach ja von anderen Sachen wie Autos, Zügen und co. Und meine Erfahrung ist, dass die meisten Kinder keine Anleitung zum spielen brauchen. Und wenn einer mit etwas nichts anfangen kann, dann ist es vielleicht nicht das richtige?

              Kinder sind ja von Natur aus mit einer riesen Neugierde ausgestattet und wollen lernen und verstehen, wie Dinge funktionieren. Ich denke, da muss man als Eltern nicht so viel dazu beisteuern. Ich hoffe du verstehst, was ich meine.

      Brettspiele spielen wir alle gerne. Meist bleibt dafür allerdings nur in den Ferien oder am Wochenende Zeit.
      Zu Rollenspielen genötigt würde ich bin meiner Tochter, bis sie knapp 5 war.
      Im Kleinkindalter sass ich natürlich mit auf dem Boden zum Spielen.

      Jetzt wollen beide auch mal alleine sein - dann hängt ein Zettel an der Tür. ;-)

      Ich versuch im Alltag trotz Vollzeitarbeit täglich Zeit zum spielen mit den Kids (fast 2 und fast 4) zu finden.
      Wir kommen so gegen 16 Uhr heim (oft im Winter auch später), dann ist der Rest des Tages den Kids gewidment (bis auf kurz kochen, Haushalt wird abends oder am WE gemacht). Heisst, ich richte mich nach den Kindern, was eben gewünscht ist: malen, lesen, auf dem Boden mit Lego spielen/bauen, Rollenspiele, oder einfach nur erstmal auf der Couch kuscheln und über den Tag quatschen.
      Manchmal spielen die beiden auch alleine.
      Je nach Bedarf und Lust und Laune sieht der Nachmittag etwas anders aus.
      "Grössere" Sachen wie Kuchen backen, basteln, Fingerfarben, Schlitten fahren, Ballettstunde usw machen wir am WE.
      Die Zeit ist immer knapp bemessen an Wochentagen, aber es ist irgendwie machbar :-D

      Das kommt auch auf die Interessen an.
      Mit meinem Kind spiele ich sehr viel. Brettspiele, Kartenspiele und ähnliches. Das macht mir auch Spaß. Dafür nehmen wir uns einfach auch die Zeit, weil wir es gerne machen.
      Playmobil mag ich bis heute nicht, das spielt mein Kind allein oder mit Freunden.
      Lego mag ich bis heute, aber da baue ich eher auf, mein Kind spielt eher damit. Das macht sie dann ohne mich.
      Wenn wir Ausflüge machen, achten wir darauf, dass für beide was dabei ist. Dinge, die sie gerne macht, Dinge, die ich gerne mache und Dinge, die wir beide gerne machen. Was wir beide nicht mögen, lassen wir weg.
      Beim Backen und kochen genauso.

      Mir ist wichtig, dass wir auch (nicht nur, aber auch) gemeinsame Zeit verbringen. Das muss nicht Spielen sein. Es reicht, wenn es uns beiden gut geht dabei.
      Grade wenn wir beide sehr viel um die Ohren haben, achte ich umso mehr darauf, dass wir neben Ausruhzeiten auch gemeinsame Zeit verbringen.

      Hallo,

      Ich finde die Aktionen deiner Kinder wirklich zu viel! Aber das ist meine persönliche Meinung.

      Ich spiele jeden Tag ca 30-60 Minuten mit jedem meiner Kinder....

      Lg

      Eure ganzen Kurse wären mir persönlich auch zu viel, aber jeder wie er mag.

      Ich spiele in diesem Sinne total wenig mit meinen Kindern (3 und 1). Beide können sich aber auch schon immer gut alleine bzw gegenseitig beschäftigen. Der Grosse verbringt Stunden Bahn Netzwerke zu bauen und der Kleine räumt mir alles aus, da brauch ich aktiv nicht viel machen.

      Klar lesen wir, basteln was und unternehmen viel wenn wir Zeit haben. Aber ich bin nicht der Typ Mutter, der stundenlang Züge die Schienen entlang fährt oder der gerne mit Peppa Pig Puppen spielt. Aber das heisst jetzt nicht, dass wir nichts miteinander machen. Im Gegenteil wir stehen die meiste Zeit in Verbindung, auch wenn ich nicht aktiv am Spiel teilnehme.

      (13) 18.01.18 - 15:57

      Hallo,

      also bei uns hat es immer mal gewechselt, hängt ja auch von den Interessen des Kindes ab. Meine Tochter konnte sich schon recht früh ganz gut allein beschäftigen. Im Sommer waren wir immer sehr viel draußen, da hat sie dann mehr mit den anderen Kids aus der Nachbarschaft, auf dem Spielplatz etc. gespielt, weniger mit mir ;-) Im Winter waren wir natürlich mehr drinnen, gerade abends. Da haben wir, an Tagen mit "Terminen" oft zwischen Abendessen und bettfertig machen wenigstens noch ein Brett- oder Kartenspiel gemacht, bei diesen Kinderspielen ist eine Runde (oder zwei...) doch meist auch schnell zu Ende. Wenn kein Termin oder Verabredung war, hab ich auch schon mal mit Lego gebaut etc.... kann aber jetzt nicht mehr quantifizieren, wieviel Zeit oder wie oft das war.

      Jetzt wird meine Tochter schon bald 14 und hat nicht mehr soviel Lust, mit mir zu spielen ;-) bzw. mag sie gern Gesellschaftsspiele, die aber oft länger dauern und die wir daher eher am Wochenende spielen. Im Sommer spielen wir auch mal Badminton im Garten oder Tischtennis, ist aber wetter- und launenabhängig... In den letzten Urlauben "Beachminton" am Strand, kam bei ihr sehr gut an, haben wir fast jeden Tag gespielt, ebenso Volleyball im Pool, mit anderen Familien.

      Viele Grüße
      H.

      (14) 18.01.18 - 16:11

      Hallo,

      in dem Alter hatten meine Kinder noch nicht halb so viel Programm - der Große spielte schon Fußball, das war aber in dem Alter noch 1x wöchentlich und das war es auch. Dazu ab und an mal eine Verabredung und gut.
      Ich habe zu der Zeit noch studiert und war drei Tage die Woche erst abends da - die anderen Tage hatte ich Zeit zu spielen und das haben wir auch - bauen mit Lego, Brettspiele (wobei mein Großer da gar nicht so drauf steht, eher der Kleine) und viel raus gehen.

      Warum stellst Du diese Frage? Hast Du ein schlechtes Gewissen? Du sagst doch, Deine Kinder beschweren sich nicht...worum geht es Dir?

      Heute sind die Kinder bei uns schon 8 und 11 - ich werde zum Spielen nur noch selten angefragt. Der Große spielt 2x die Woche Fußball, geht zum Karate und spielt Gitarre und singt im Chor...die SChule fordert auch. Da ist er froh, wenn er daheim mal Ruhe hat - und hört dann Musik oder Hörspiel, liest viel. Manchmal lesen wir zusammen oder hören auch Hörspiele zusammen oder spielen tatsächlich auch mal gemeinsam eine Runde Playstation - aber das ist selten. Der Kleine verabredet sich häufig. Er geht sonst nur zum Karate, baut gern und viel mit Lego und Kapla und liest gerne Bücher mit Mama (allein eher nicht so...). Nur selten gibt es Brettspiele - oder wir fahren in die Bücherei gemeinsam (das kommt öfter vor).

      LG

      a79

      Ich hatte ja so gesehen 3 Einzelkinder . Die Kinder sind immer 4 Jahre auseinander.

      Bei uns lief es so ab die Große war im Kindergarten und ich hatte die Mittlere zu Hause und konnte mich vormittags um Haushalt und Kind kümmern.Bei ihr habe ich kurz angespielt und sie hat dann allein weitergespielt, so konnte ich den Haushalt machen.
      Wir haben dann mittags die Große geholt und dann wurde gegessen und geschlafen dann war schon mein Mann zu Hause und wir sind alle zusammen raus oder haben den Nachmittag zusammen verbracht.
      Vereine hatten meine Kinder je nur einen so blieb viel Zeit um spielen/Freunde treffen.
      Kind 1 kam in die Schule ,Kind 2 am dann in den Kindergarten und Kind 3 gab es dann auch schon.

      Dort ging es wie vorher nur beiden Großen blieben dann in bis 14 Uhr in Betreuung. Die Kleine war nicht so pflegeleicht , Sie hing mir immer am Rockzipfel, Sie machte den Haushalt mit und wenn dann die Geschwister da waren ging sie erstmal ins Bett und ich habe mit der Großen Hausaufgaben gemacht.
      Wenn wir nicht zu Terminen mussten haben wir fast immer mit den Kindern gespielt, gebastelt, gelesen....

      Das intensive Spielen war mehr in der nassen Jahreszeit . Draußen haben sie fast immer allein gespielt, also ohne uns Eltern.

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