Was macht ihr um euch das Leben zu erleichtern?

    • (1) 18.01.18 - 18:19

      Eigentlich müsste es mir super gehen.
      Bin (meist) glücklich verheiratet, habe zwei gesunde Kinder (Zwillinge 5,5 Jahre), einen Halbtagsjob mit 20 Stunden/Woche. Ein Haus, Garten, finanziell kommen wir gut klar.

      Aber ich bin überfordert, kaputt, ständig schlecht gelaunt. Fühle mich überfordert, alles ist mir Zuviel.

      Ich muss dazu sagen, dass meine Mutter vor 4 Monaten vollkommen überraschend verstorben ist und sie mir eine große mentale Stütze war und mir mit den Kindern viel geholfen hat. Ich kann diesen Verlust nicht auffangen.
      Nun kann ich schon an 2 Tagen Home Office machen, ich lerne ein Instrument um etwas für mich zu tun, einen Nachmittag sind die Kinder bei Schwiegereltern.
      Nun überlege ich noch mir eine Putzfrau zu nehmen.. ich mache progressive muskelentspannung um runter zu kommen. Aber es reicht alles nicht../

      • (2) 18.01.18 - 18:27

        Überlege mal, was genau und konkret du brauchen würdest um zur ruhe zu kommen. Wäre vielleicht ein paar Tage weg fahren und wellness machen eine Lösung um zur ruhe zu kommen und Kraft zu tanken? Dann mach das. Oder brauchst du Ablenkung? Mit Freunden mal wieder einen schönen abend machen, essen, was trinken und vielleicht tanzen gehen? Dann tu das. Du musst dir überlegen, was genau dir jetzt gut tun würde. Nur wenn du das weißt, kannst du den nächsten Schritt machen und das tun, was du brauchst.

        (3) 18.01.18 - 18:40

        Hast du mal deine Schilddrüsenwerte überprüfen lassen?

        (4) 18.01.18 - 18:57

        Hallo!

        Naja, zwei Kinder, Job, Haus, Garten... Das ist nicht gerade wenig, was da im Alltag so bei dir zu leisten ist!
        Beim Lesen deiner Erzählung kan mir die Frage, ob dir innerlich vielleicht etwas die Kraft aufrisst- ein Kummer? Der Tod deiner Mutter? Vier Monate sind noch keine lange Zeit! Könnte da was nagen?
        Ansonsten finde ich tust du genau das Richtige! Mal abgeben, was Zuviel erscheint. Wie ist das Leben mit dir und dem Vater der Kinder? Passt da alles?
        Das wären so die Fragen auf der Suche nach dem Energieräuber...

        Liebe Grüße
        Judith

      • (5) 18.01.18 - 19:38

        Hi!

        Ich nehme Vitamin D,
        gehe viel laufen/wandern,
        habe eine Putzfrau
        und nehme mir Auszeiten, wenn mir danach ist.

        Es ist erst 4 Monate her, seit deine Mutter verstorben ist....da muss es dir nicht zwingend jetzt schon "super" gehen. Trauerbewältigung kann auch länger dauern.

        Andererseits ist auch Winter und es kann sein, dass du durch zuwenig Vitamin D depressive Verstimmungen hast. Das kannst du beim Arzt abklären lassen.

        Grüsse

        serdes


        Grüsse

        serdes

        (6) 18.01.18 - 19:38

        Hallo,

        Vielleicht ist eine Mutter Kur was für dich?
        Ichvwar an der Ostsee im Lieblingsort 😍 es war wie 3 Wochen Urlaub. Ich habe auch sehr viel für mich mitgenommen!

        Mir hat es sehr geholfen!

        Lg

      • Hallo!

        Ich würde vielleicht auch mal zum Arzt gehen. Andere Mütter haben die selben Päckchen zu tragen und gehen noch Vollzeit arbeiten. Wenn ich an meinen Alltag denke, ist deiner Luxus 😳 Ich habe manchmal 16-Stundentage an denen ich von früh bis spät auf Achse bin. Wir haben eine große Wohnung, 2 Hunde, 1 Kind, ich bin schwanger, 4 Geschäfte, 30 Mitarbeiter. Ich manage das komplette Büro allein, organisiere die Geschäfte mit meinem Mann, dass diese einwandfrei laufen. Manchmal bin ich den ganzen Tag im Auto unterwegs. Manchmal wäre ich gern einfach nur Mutter in Elternzeit, aber maximal mal einen oder zwei Tage. Über die Weihnachtszeit war mir langweilig. Was ich mache um runterzukommen? Wenn ich Zeit habe gehe ich zum Sport oder lege mich abends mit einem Buch in die Wanne.

        Du hast extrem viel Freizeit, meiner Meinung nach, entweder du hast irgendnen Mängel oder bist gerade generell mit deinem Leben unzufrieden.

        Hallo,

        unglaublich, dass man für eine derart empathiefreie und selbstgerechte Antwort noch Sternchen bekommt...

        • Das siehst du so.... Es ist nunmal Fakt, dass sie extrem viel Zeit für sich zur Verfügung hat. Was sollen Alleinerziehende Muttis mit 40 Stundenjob sagen, die vlt niemanden für die Kinder am Nachmittag haben? Oder deren Mann die ganze Woche über arbeiten ist? Leider ist das heutzutage oft der Fall. Die Frauen tun mir leid und haben allen Grund zu sagen, dass sie aufgrund mangelnder Zeit für sich schlecht gelaunt sind.

          Wenn die TE permanent schlecht gelaunt ist, und das bei den wenigen Dingen, die ihren Alltag ausmachen, sollte sie sich zu einem Arzt begeben - was ich auch schrieb. Denn das ist nicht normal! Entweder ihr fehlt etwas oder sie sollte an Ihrem Leben etwas ändern.

      Hallo, ich finde es ist jedem Menschen selbst überlassen seine persönliche Belastungsgrenze zu definieren.
      Ich selbst habe zwillinge mit 1,5 Jahren und einen erstklässler Zuhause. Ich bin aktuell in elternzeit und bin oft auch erschöpft. Mein Mann arbeitet viel. Auch Nächte und Wochenenden. Außerdem hat die TE einen schweren Verlust erlitten. Zudem zwillinge. Ich habe den Vergleich zwilling zu einling und es ist tatsächlich eine ganz andere Hausnummer. Viele Jahre Schlafmangel und Stress hinterlassen Spuren und die Mutter fehlt emotional und auch praktisch zur Unterstützung mit den Kindern.
      Zudem ist es ja toll wie du alles managt mit Kind und Job. Entweder hast du sehr gute Arbeitszeiten, die mit kita zu vereinbaren sind oder Unterstützung bei der kinder Betreuung oder die Möglichkeit das Kind mit zur Arbeit zu nehmen. . Auch das ist nicht selbstverständlich. Deshalb kann man nicht deine Situation mit ihrer vergleichen.

      Lg

      • Nein vergleichbar ist es definitiv nicht, aber ich wollte nur damit sagen, dass es durchaus auch Mütter gibt, so wie du, die mehr Belastungen haben und der Mann viel arbeitet. Dazu sag ich Hut ab und kann es auch wirklich nachvollziehen, dass man einfach k.o. ist. Sie hat viel Freizeit und ja ihre Mutter ist verstorben, das kommt erschwerend hinzu, umso wichtiger ist es doch, wenn man sich seit Monaten so fühlt, zum Arzt zugehen.

    Und da sind sie wieder - die Wettbewerber um "ich hab es aber noch viel schlimmer als du und mir geht´s trotzdem supi".

    Wirklich deplaziert an dieser Stelle. #schwitz

    Ich frage mich immer, was diese Selbstbeweihräuchrung der Fragestellerin bringt......außer noch größere Selbstzweifel?!

Hallo!

Ich finde deine Antwort absolut daneben.
Mal abgesehen davon, dass ich dieses ständige Vergleichen hasse: Du kannst deine Situation absolut nicht mit ihrer vergleichen! Die TE hat vor wenigen Monaten unerwartet ihre Mutter verloren, zu der sie wohl ein enges Verhältnis hatte. Dass man da nicht weiter "funktioniert" und voll leistungsfähig ist, sollte wohl jedem klar sein. Schade, dass du nicht mehr Empathie aufbringen kannst, sondern deine wahnsinnig tolle Leistung anpreist und dich in den Vordergrund stellst. Wie Sandra hier schon treffend schrieb: Jeder hat eine andere Belastungsgrenze.
Ist ja schön für dich, dass dein Leben momentan so toll verläuft und du alles schaffst. Das war hier aber nicht die Frage. Und dein lapidarer Hinweis, zum Arzt zu gehen, hilft ihr wohl auch nicht weiter, ich denke darauf wird sie schon selbst gekommen sein.
Außer noch mehr negativen Gedanken und Selbstzweifeln bewirkt deine Antwort wohl leider gar nichts. Wenn man nichts Nettes oder hilfreiches zu sagen hat, ist es manchmal besser, gar nicht zu antworten.

Viele Grüße

Toll!! Du bist ja eine ganz Harte!
So bin ich halt nicht. Und das ist auch gut so.
Ich wollte gerne wissen, was ihr so macht um euer Leben zu erleichtern/euch gönnt. Jetzt weiß ich ja zumindest was DU alles leisten kannst.
Was dir allerdings fehlt ist Empathie. Aber ok, man kann nicht perfekt sein.
Wenn es jemanden schlecht geht würde ich nie so eine Nachricht raushauen. Aber das Netz macht es möglich, ich schätze im wahren Leben bist du auch ganz klein.

  • Ärger dicht nicht! Manche Leute können sich einfach nicht oder nur blöd audrücken!
    Du hast deine Mutter verloren! Das ist schon sehr schlimm und wird sicher dazu beitragen das es dir schlecht geht! Ich habe auch Zwillinge und keine Mutter dieser Welt, die einen "Einling" bekommen hat, kann sich vorstellen, was es heisst Zwillinge grosszuziehen. Es ist was total anderes!! Das kann ich nur immer wieder feststellen. Ich habe danach noch 2 Kinder bekommen! Nacheinander! Die Zeit mit den Zwillingen empfinde ich noch heute als besonders anstrengend. Und das bleibt auch nach der Babyzeit so!
    Und nicht nur die Trauer um deine Mutter belastet dich, dir fehlt einfach ihre Hilfe! Ich habe auch viel Unterstützung durch meine Mutter und wäre manchmal aufgeschmissen ohne sie!
    Lass die Trauer zu, eine Kur ist vielleicht wirklich eine Idee. Es gibt immer Leute die mehr Stress, Arbeit etc haben. Aber wenn jemand das so blöd schreibt und dir zu "helfen" kann man ihm auch nicht mehr helfen!
    Gruss Aprilomama#winke

    Da muss ich dich enttäuschen, ich bekomm auch im wahren Leben den Mund auf :)

Für Dein angebliches Pensum hast Du verdammt viel Zeit übrig für Postings bei urbia.

Ich glaube, manche übertreiben einfach maßlos.
1-2 Kinder, TZ Job und Haushalt sind mehr als genug für einen Menschen!

(24) 19.01.18 - 07:27

Ich denke du musst den Tod deiner Mutter erstmal verarbeiten. Da sind 4 Monate wirklich wenig. Hast du Geschwister? Als mein Vater gestorben ist haben meine Geschwister und ich uns gegenseitig aufgefangen. Allein das Reden hat schon viel geholfen.

(25) 19.01.18 - 11:55

Hallo,
das mit deiner Mutter tut mir sehr leid.
Ich kann mir nur ansatzweise vorstellen, wie hart es sein muss, mit diesem Verlust klar zu kommen. Dass man dann insgesamt niedergeschlagener und nicht so leistungsfähig ist, wie es sonst wäre, ist normal.
Dass du angefangen hast, etwas für dich zu tun, finde ich super und ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung.
Hast du schon mal darüber nachgedacht, psychologische Unterstützung in Anspruch zu nehmen? Vielleicht wäre das gut zur Verarbeitung. 4 Monate sind ja auch wirklich noch keine Zeit, gib dir die Zeit, die du brauchst und nimm alle Hilfe dafür an, die du bekommen kannst.
Dass du weiterhin einigermaßen deinen Alltag bewältigen, arbeiten, deine Kinder versorgen und alles Wichtige erledigen kannst, ist auch schon eine große Leistung - andere könnten das evtl. in dieser Situation nicht mehr. Jeder hat eine andere Belastungsgrenze, und es ist wichtig, die eigene herauszufinden und auch zu akzeptieren. Man sollte sich nicht immer mit anderen vergleichen. Du leistest was du kannst und gibst dein Bestes. Und das ist schon ganz schön viel! Jeder hat bessere und schlechtere Zeiten. Deine ist gerade leider keine einfache. Aber:es wird ganz bestimmt wieder besser werden.Bis dahin wünsche ich dir ganz viel Kraft und liebe Menschen um dich herum, die für dich da sind.


Liebe Grüße

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