Genervt vom Mann

    • (1) 26.01.18 - 09:22

      Hallo ihr lieben,
      ich muss mir mal meinen Frust von der Seele schreiben und wüsste gerne ob es noch jemandem so geht.
      Mein Mann und ich haben ein 6 Monate altes Kind. Ich bin zu 90% alleine mit ihm da mein Mann im Außendienst arbeitet und beruflichen viel unterwegs ist. Ich habe mit meinem kleinen unsere Routine und ich weiß genau was er wann will.
      Wenn mein Mann dann am Wochenende da ist, meint er alles anders machen zu müssen und der kleine weint dann viel. Ich sage ihm immer wie er was am besten machen soll aber er meint immer es anders machen zu müssen.
      Mich nervt das total und mittlerweile bin ich sogar lieber alleine mit ihm.
      Ich will meinen Mann lieber nicht zuhause gaben. Das ist doch nicht normal oder?
      Wie kommen wir da wieder raus.

      • (2) 26.01.18 - 09:29

        Indem du deinen Mann seine eigenen Erfahrungen sammeln lässt. Er macht die Dinge anders als du, na und? Wenn es nicht klappt, merkt er das selbst. Und Kinder können unterscheiden, dass Papa Dinge anders macht und es anders läuft als bei Mama. Lass deinen Mann machen uns misch dich da nicht ein. Er hat seinen Weg, du deinen. Er wird merken, wenn etwas nicht so klappt, das kann er aber nur, wenn er eigene Erfahrungen sammelt.

      (5) 26.01.18 - 09:34

      Ich glaub das ist ganz normal in der Phase.
      Versuch dich etwas zu entspannen und deinen Mann machen zu lassen. Für männer ist es bestimmt auch nicht einfach wenn sie so wenig am gamilienleben teilnehmen können. Ab und zu einen Tipp geben ist Ok, aber nicht immer daneben stehen und ihm vorschreiben wann er was wie machen soll. Wir haben auch einen ganz anderen Rhythmus wenn der Papa da ist, bet das ist ok so. Und er macht vieles anders als ich (ins Bett bringen z.b. ) aber es klappt auch bei ihm auf seine Art.
      Lass ihn machen und wenn er sich sicher fühlt, kannst du auch mal was für dich machen und die 2 haben exklusivzeit für sich.

      (6) 26.01.18 - 09:35

      Hallo.

      Ich glaube, dass dir da Gelassenheit mal gut tut. Lass dein Mann mal machen... er ist eine eigenständige Person und hat auch das Recht sich so um euer Kind zu kümmern wie er es für gut hält.
      Ich war am Anfang unseres ersten Kindes ähnlich. Wie n Feldwebel, der darauf achtet wie wann was zu tun ist.
      Das ist Mist! Fürs Kind und euch!!!
      Also... chill mal in der Zeit. Nutze sie für dich. Atme tief durch und lass deinen beiden Männern die Zeit.
      Schätz dich glücklich, dass er gerne euren Zwerg nimmt!!!

      Alles Gute und das spielt sich ein.

      Papa ist Papa und Mama eben Mama 😉

    • Mein Mann macht auch vieles anders als ich und trotzdem funktioniert alles ganz prächtig.

      Lass ihn machen, und wenn du da nicht zugucken kannst, geh in die Therme. ;-)

      (8) 26.01.18 - 09:53

      Du lässt deinem Mann das Recht Vater zu sein und ihn machen wie er es für richtig hält .... ihr seid Eltern, nicht nur Du Mutter.

      (9) 26.01.18 - 09:56

      Dein Mann wird seinen eigenen Weg finden um mit eurem Kind umzugehen. Das wird wahrscheinlich sehr oft ein anderer sein als deiner und trorzdem ist er nicht schlechter.

      Lass ihn also auch sein Vater sein Leben und wenn du das nicht kannst ohne zu korrigieren/genervt zu sein gönn dir einen Besuch beim Frisör oder so. Er macht sicher nichts was dem Kind gravierend schadet und bald haben auch die beiden ihren Rhythmus.

      Hallo,

      ich würde Dir auch raten, den Mann mal machen zu lassen. Auch wenn Du es nicht glaubst, Du bist die Peson, die das Kind dann aufreibt, weil es merkt, es stimmt etwas nicht. Lass ihn machen, er gibt sicher sein Bestes ;-) Entspann Dich mal, geh raus oder lies ein Buch.

      LG

      (11) 26.01.18 - 10:06

      Hallo,

      ich denke auch, dass dir etwas mehr Gelassenheit gut tun würde.

      Statt deinen Erwachsenen Mann zu bevormunden solltest du dich freuen, dass er sich um euer Kind nach einer arbeitsreichen Woche kümmern möchte und dich entlasten möchte. Das ist nicht selbstverständlich.

      Würde er nach Hause kommen und vorm PC o.ä. anhängen und sich nicht kümmern wäre das in deinen Augen vermutlich auch nicht okay.

      Lass ihn machen, nimm bewusst eine Auszeit für dich, am besten lässt du die beiden alleine.
      Euer Kind und dein Mann müssen sich erstmal aufeinander einspielen, was schwierig ist, wenn dein Mann viel unterwegs ist. Aber wenn du die beiden machen lässt kommt alles von selbst, wirst sehen.

      VG

      (12) 26.01.18 - 10:12

      >> Wie kommen wir da wieder raus. <<

      Eigentlich nur, indem du deinen Mann am Wochenende mal alleine mit dem Kind machen lässt und dich nicht dauernd einmischst. Dein Mann wird den groben Ablauf des Kindes kennen (Essen, Schlafen) und alles andere ist doch variabel. Viele Mütter machen leider den Fehler zu glauben, dass sie als Einzige ihr Kind kennen und wissen, wie man es "richtig" macht. Dein Mann hat keinerlei Chance, sein Kind kennen zu lernen, weil zu einem weinenden Kind dann auch immer noch die ständig korrigierende Mutter hinzu kommt. Du bist da, dein mann weiß, dass er dich fragen kann. Lass ihn machen, dein Kind wird dadurch keinen Schaden nehmen.

      Lass deinem Mann die Gelegenheit, eigene Routinen mit seinem Kind zu entwickeln, überlasse ihm Aufgaben alleine. Ansonsten verwirkst du ihm die Chance auf vernüftigen Kontakt mit seinem Kind.

      Hallo...das ist bei uns auch so. Mein Mann ist auf Montage. Aber das ist auch völlig normal. Du hast deine Routine- er nicht! Das muss sich erst alles einspielen das man eine Familie ist. Und das dauert seine Zeit. Bei uns ist auch immer alles anders und durcheinander wenn Papa da ist. Das soll auch ruhig so sein,da die Beziehung zum Papa immer anders sein wird als zur Mama.
      Lass ihn machen und finde für dich zwei Wege,nicht nur einen den dann alle gehen müssen 😉 Funktioniert auch wunderbar!

      LG

    (15) 26.01.18 - 12:55

    Hi,
    mir tut Dein Mann leid, er kann sich noch so anstrengen aber er wir in deinen Augen alles falsch machen.
    Wie fühlt sich dein Mann dabei?
    er hat er nicht viel vom Familienleben und wenn er sich einbringen will, ist es alles schlecht,
    Entweder entspannt du dich mal oder er wird in Zukunft gar nichts mehr machen und dann hast du die A-Karte gezogen.

    Sicherlich macht dein mann alles anders, er hat noch nicht die Routine und Erfahrungen wie du, die muss er alleine sammeln. Wenn du ihn nicht lässt, bist du eine ganz schön egoistische Mutter.

    Mein Mann war auch nicht oft zu Hause und sicherlich gab es Stress deswegen ABER man lernt, das die Väter auch eine Daseinsberechtigung haben. Lass ihn mavhen, kommentiere nicht alles und dei Kind wird keinen Knacks haben, nur weil er vielleicht mehr quengelt
    Und wenn dich alles nervt, nimm dir am Wochenende eine Auszeit, während der Vater das Kind hütet.

    lg
    lisa

    (16) 26.01.18 - 13:27

    Die Kinder lernen schnell, dass es bei jedem Erwachsenen anders läuft (auch später bei Oma und Opa usw)
    Lass die beiden ihre Erfahrungen sammeln. Freu dich, dass dein Mann sich gut kümmert am Wochenende - und genieße auch ein wenig Zeit für dich :)

    (17) 26.01.18 - 14:00

    Lass deinen Mann einfach machen und stress dich (und ihn!) nicht!
    Nur weil er Dinge anders macht, heisst das noch lange nicht, dass er es falsch macht, er macht es halt einfach anders. Er wird schon irgendwie merken was wie funktioniert.
    Ich war bei Kind 1 auch so ähnlich und meinte mein Mann müsste alles so machen wie ich und nur so funktionert's #rofl Aber mein Mann hat mich eines besseren belehrt :-D
    Bei Kind 2 war ich da schon wesentlich entspannter ;-)
    Mein Mann war bei beiden Kindern ca 4 Monate in Elternzeit, er hat vieles anders gemacht wie ich, die Kids haben's überlebt #rofl und hatten ne tolle Papazeit!
    Freu dich doch, dass dein Mann sich so kümmern will! Gib ihm vllt wenn ein paar Tips und ansonsten entspann dich!
    Wird der Vater-Kind-Beziehung gut tun!

    (18) 26.01.18 - 14:09

    Du hast zwei Möglichkeiten: Du gibst deinen Mann genaue Anweisungen, achtest peinlich genau darauf, dass alles so läuft wie bei dir. Weist ihn zurecht, wenn nötig und zeigst ihn, dass nur du den einzig richtigen Weg kennst, mit deinem Kind umzugehen. Mit ein wenig Glück hat sich das Problem dann bald gelöst, da dein Mann einsieht, dass du es eh besser kannst und dich dann allein machen lässt.
    Die zweite Möglichkeit wurde dir ja schon gesagt. Gib eurem Baby und deinem Mann ein ebenso gutes Team zu werden, wie du und das Baby es schon seit. Dazu gehört auch, dass die Dinge dann anders laufen. Dein Mann wird Dinge machen, von denen du meinst, das ginge anders besser oder schneller. Aber wenn du das ihn lässt und Vertrauen zu Mann und Kind hast, dann werden die beiden ihren Weg finden.

    Es gibt nicht immer den einen richtigen Weg. Aber vor allem die Mutter muss auch lernen zu akzeptieren, eben diese anderen Wege zuzulassen. Keinesfalls sollte sie jedoch das Selbstverständnis haben, die Expertin zu sein, während der Mann ihr an Kompetenz deutlich untergeordnet ist.
    Dass du deshalb genervt bist, finde ich schade. Gerade weil dein Mann so selten zuhause ist, solltet ihr doch die Zeit als Familie genießen. Pass auf, dass du deinen Mann nicht davon ausschließt! Er scheint sich ja einbringen zu wollen.

    (19) 26.01.18 - 14:15

    Er ist der Papa, er MUSS es anders machen, er hat z.B. keine 2 Argumente, die Milch geben ;)
    Ich weiß, dass das schwer ist den Papa einfach machen zu lassen, aber es ist gut, wenn er das so macht, wie er es im Gefühl hat. Er macht es genauso intuitiv wie du und da er männlich ist und ein anderer Mensch, wird deine Variante vielleicht oder sehr wahrscheinlich bei eurem Kind nicht funktionieren, weil es wider seiner Art ist und dann wird er nervös und das spürt das Kind und es funktioniert nicht. Mamas können einfach das Kind Stilen etc und alles klappt schneller und mit eventuell weniger Geschrei, aber euer Kind ist nicht alleine und es ist der Papa, das darfst du nicht vergessen. Die Hormone machen da einem echt Probleme, kenne ich zu gut. Man muss die Papas wirklich einfach lassen und Papa sein lassen. Es wird dem Kind gut tun und es auch schnell lernen, bei Mama so und bei Papa so. Mach dir keine Sorgen. Solche Gefühle solltest du selbst hinterfragen: ist das Gefühl berecht, sprich, schadet er in irgendeiner Weise dem Kind oder meckert das Kind nur, weil es eben Mal anders läuft. Dieser Punkt ist sehr wichtig und hat bei mir auch lange gedauert ihn zu beherzigen. Ich rate im Sinne der Ehe und Harmonie in der Familie..lg

    (20) 26.01.18 - 14:29

    Hi,

    nur Mal so als Gegenfrage:

    Als das Kind das erste Mal Bauchweh hatte, hast du da sofort gewusst was zu tun ist? Hast du das Kind sofort beruhigt bekommen?

    Wahrscheinlich nicht. Du hast verschiedene Sachen ausprobiert und dann das für euch Richtige rausgefunden.

    Und genau das muss dein Mann auch machen. Rausfinden, was bei ihm klappt.
    Denn nicht alles was bei dir klappt, funktioniert dann auch so bei Papa.

    Und das geht nur, wenn du ihn probieren lässt.
    Ich hab nur Tipps gegeben: Probier Mal das und das, das Hilft bei mir.
    Manchmal hat es dann geholfen, manchmal auch nicht.
    Fakt ist, mein Mann kann sich prima um unser Kind kümmern und ich kann auch alleine auf ihn aufpassen.
    Ja, vielleicht weint er etwas länger bei ihm, aber er beruhigt sich dann auch. Und es schadet deinem Kind nicht, im Gegenteil.
    Jedes Kind profitiert davon, wenn es mehrere Bezugspersonen hat und auch "lernt" das es Unterschiede gibt.

    (21) 26.01.18 - 18:16

    Hallo!

    Bei uns ist es ähnlich. Ich bin auch häufig mit unserer Kleinen allein, mein Mann arbeitet im 4-Schicht-System, auch an Wochenenden/Feiertagen..

    Ich habe mit meiner Kleinen so langsam (so sie denn will 😅) auch so etwas ähnliches wie eine Routine (also... so sie denn will 😂😂😂). Und wenn mein Mann zB in eine andere Schicht wechselt oder am WE doch mal zuhause ist, dann ist am Anfang auch immer alles durcheinander geraten.

    Mittlerweile ist sie aber 8 Monate alt und wenn ich unseren Rhythmus nicht einhalten, wird sie schnell garstig. Habe dann meinem Mann gesagt, dass wir, auch wenn er anders daheim ist als sonst, alles so beibehalten müssen, sonst gerät der komplette Rest-Tag aus den Fugen.
    Fand er am Anfang doof, grad an einem freien WE.
    Aber als sie dann nach einem nicht eingehaltenen Mittagschlaf dann mal bis 21 Uhr fast durchgeweint hat, hat er es dann eingesehen 😅

    (22) 26.01.18 - 18:25

    Was wiill er denn anders machen? Sind es Dinge wie wickeln oder baden usw oder den gesamten Tagesablauf?

    Ich finde auch, dass man den mann auch machen lassen sollte. Geht es jedoch darum dem tag ganz anders zu gestalten und sachen wie schläfchen verschieben usw, würde mich das auch nerven.

    (23) 26.01.18 - 20:21

    ...als nächstes wird "Männe" wohl aus dem Ehebett ausquartiert, weil sich so eine schöne Routine mit dem Kind gebildet hat.
    In spätestens einem halben Jahr lesen wir den nächsten Post: "Hilfe, mein Mann ist nie zuhause, geht auch in der Freizeit nur den Hobbies nach". Kopfschüttel...EUER Kind ist auch nicht zu einer perfekten Mutter hin geboren worden, ihr musstet euch doch auch finden. So legst du die beste Grundlage für ein ausschliesslich Mama-fixiertes Kind. Dann geh du arbeiten und lasse ihn den schönen Papa-Job machen!

    (24) 26.01.18 - 23:09

    Hi
    Ich versteh dich gut. Mach du weiter die alltagsaufgaben mit deinem Kind auch wenn dein Mann zu Hause ist ( Baden, schlafen legen,....) und lass ihn die „ schöneren Aufgaben“. ( spielen, Buch anschauen, krabbeln, kitzeln...) so ist dein Mann glücklich weil er eine schöne Zeit hat mit seinem/ eurem Kind und du hast nicht den Stress dass die Routine verändert wird und du dein Kind weinen hören musst. Klar wäre es manchmal schön wenn er die alltagsdinge abnehmen könnte aber stressfreier für euch alle würde es so laufen. Je älter dein Kind wird umso leichter wird das dann.
    Kopf hoch!! Ich hätte viel gegeben wenn ich diesen Tipp damals von jemandem bekommen hätte, hat bei uns Monate gedauert bis ich diesen Weg fand. Die Kinder hatten so eine gute Bindung zum Papa. Wir hatten weniger Stress miteinander. Und ich war sehr froh dass mein kleiner nicht so viel weinen musste.
    Lg faxl

    (25) 27.01.18 - 00:08

    DU bist aber nun mal nur 50% der Eltern die das Kind hat und Dein Mann die anderen 50%! Ich finde Frauen schrecklich die schreiben "ich weiß ganz genau wann er was will", gegen so ne Übermutter kann kein Vater bestehen.

    Ich finde solche "Symbiosen" sehr bedenklich, das Kind sollte mit 6 Monaten damit zurecht kommen dass mal eine Routine anders verläuft als gewohnt, und Weinen gehört einfach zur Entwicklung dazu! Es gehört zur Entwicklung dass es lernt damit umzugehen dass jemand etwas anders macht als Mama! Du behütest Dein Kind nicht, Du packst es in Watte und verhinderst in gewissem Maße sogar eine gesunde persönliche Entwicklung! Und Du verhinderst das Papa und Kind zueinander finden. Papa ist Papa und macht eben Papasachen wie Papas sie machen! Als unser Lütte 9 Monate alt war war ich schon das Wochenende mit dem Verein im Trainingslager und zu Hause hab es fröhlich Grießbrei und Fruchtquetschi zu Mittag statt Pastinake-Kartoffel, und abends um neun kamen noch Fotos von den beiden gutgelaunt auf der Couch mit Keks in der Hand, who cares :-) Die beiden haben ein tolles Verhältnis, aber das haben sie genau weil der Papa eben Sachen anders macht und nicht nur die Klonmama mimt.

    Wie Ihr da raus kommt? Pack Deine Sachen und geh shoppen! Mach nen Mädelstag in der Stadt, such Dir nen Fitnesskurs für Samstag, entspann mal in der Therme und lass die beiden alleine sich finden! Gerade wenn Mama in Reichweite ist wird gern geknört und sich nicht auf Papa eingelassen.

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