Ein eigenes Zimmer! Wie wichtig euch? Euren Kindern? Ab welchen Alter?

    • (1) 29.01.18 - 14:46

      Hallo,
      ich habe mal eine Frage zum Thema "Eignes Zimmer":-)
      Wir haben 4 Kinder zwischen 22 Monaten und 11,5 Jahren. Die ältesten sind Zwillinge und Mädchen. Die beiden jüngeren Jungs. Die 3 großen haben ein eigenes Zimmer, Nr, 4 schläft noch bei uns und hat einen Spielbereich vor unserem Schlafzimmer. Ist aber mehr so ein Durchgangszimmer. Die grossen haben ihre Zimmer eine Etage höher.
      Im Herbst soll Nr.3 (dann 7) auch nach oben ziehen. Sein Zimmer wird noch neu ausgebaut. Der kleinste bekommt dann das Zimmer von Nr. 3 auf unserer Etage.
      Dann haben alle Kinder ihren eigenen Zimmer #pro
      So wäre es ja auch perfekt;-) Wäre da nicht bei mir der Gedanke: Vielleicht gibt es ja in 2 Jahren doch nochmals ein #baby#schein
      Momentan sehe ich es zwar eher 50:50 aber der Wunsch ist zumindest nicht ganz weg #zitter
      Nur würde das auch bedeuten das sich die beiden Jüngsten dann zumindest ein paar Jahre ein Zimmer teilen müssen. Altersabstand wäre wenn es dazu kommt etwa 4 Jahre.
      Fändet ihr das ok?
      Ab welchen Alter sind eigene Zimmer wichtig? Und grade wenn es ein doch etwas größerer Altersabstand ist. Ein Kleinkind und ein Schulkind in einem Zimmer? Geht das gut?#gruebel
      Haben bei euch alle Kinder eigene Zimmer? Wenn ja ab welchen Alter?
      Oder wer teilt sich ein Zimmer (Alter und Geschlecht wäre toll) ?
      Freue mich über euere Antworten#danke
      Gruss Aprilmama

      • Wir haben 3 Söhne und zumindest die beiden Großen (12,5 und fast 15) verbringen sehr viel Zeit in ihren Zimmern, chillen, lernen, hören Musik etc. Da darf auch kein Bruder einfach so reinlatschen.
        Der Kleine ist 8 und hat in seinem Zimmer überall Playmobil aufgebaut und diese Aufbauten sind ihm auch heilig. Letztens kam ein Bruder reingelaufen und ist aus Versehen gegen die Ritterburg gekommen, da gab es sofort Zoff, obwohl der Bruder alles wieder aufgestellt hat.
        Also würde ich sagen, dass für MEINE Kinder die eigenen Zimmer ziemlich wichtig sind ;-)
        Aber wenn sie es nicht anders kennen würden, könnten die sich bestimmt miteinander arrangieren, aber das weiß ich nicht. Ich hatte einen 10 Jahre jüngeren Bruder und es hatte zwar jeder ein eigenes Zimmer, aber mein Zimmer konnte ich nicht abschließen. Wenn ich in der Schule war, ist mein Bruder im Kleinkindalter also an meine Schulsachen gegangen und hat Hefte und Bücher vollgekritzelt--war den Lehrern auch ziemlich egal, ob das der kleine Bruder gemacht hat, ich bekam dafür jedesmal Ärger.

        Hallo

        wir kriegen in wenigen Tagen unser zweites Kind. Beide Kinder haben eigene Zimmer. Wir haben noch ein Gästezimmer und ein ausgebautes Dachzimmer zur Verfügung, falls noch 1 oder 2 Kinder kämen.
        Die Notwendigkeit, dass zwei Kinder sich ein Zimmer teilen müssen, besteht also bei uns eher nicht. Trotzdem würde ich es nicht ausschließlich. Kommt auch auf die Chemie zwischen den zwei jeweiligen Kindern an.
        Alter, Zimmergröße und Geschlecht sind dabei Dinge, die ganz individuell unterschiedlich sein können. Generell würde ich nur darauf achten, dass der Altersunterschied nicht zu groß wird.
        Und ich persönlich würde meine irgendwann mal pupertäre Tochter auch nicht mit einem kleineren Kind zusammen legen.

        (4) 29.01.18 - 15:30

        Mir wäre es zwar wichtig, dass alle meine Kinder ein eigenes Zimmer hätten, außer es würde sich um zwei sehr junge Kinder mit sehr geringem Altersunterschied handeln. Ich finde, auch Kinder brauchen Privatsphäre. Andererseits leben Kinder in Internaten auch in Mehrbettzimmern und früher war es sowieso üblicher als heute, dass sich Kinder ein Zimmer teilten. Es funktioniert und funktionierte also i. d. R. Würde ich trotzdem nicht wollen. Ich hätte ein schlechtes Gewissen dabei.

      • Oh man... dasThema wird so oft hier behandelt...
        Und urbia-konform ist die Antwort JEDES Kind braucht sein eigenes Zimmer. Spätestens ab Schulalter. Und die Gründe? Rückzug, Übernachtungsbesuch...

        Meine Meinung ist, es kann alles ganz problemlos klappen mit mehreren Kindern in einem Zimmer, wenn man nicht grundsätzlich in einem Schuhkarton lebt.

        Wir haben 4 Kinder, aktuell 2 Kinderzimmer. Insgesamt 6 Zimmer im Haus, plus Dachboden.
        Ich kenne eine Familie die hat 4 Kinder undnur ein winziges Kinderzimmer.
        Eine andere Familie hat 3 Kinder von 14, 18 und 21. Es gab immer nur 3 Schlafzimmer, und dieOma wohnte immer mit dort.
        Bis letztes Jahr hatten meine 3 Töchter ein Kinderzimmer zum schlafen und Hausaufgaben machen und eins zum spielen.
        Ich finde man muss das individuell gestalten.

        Aktuell hat meine 10Jährige ein eigenes Zimmer, die 8Jährige und die 3Jährige teilen sich ein Zimmer. Babyjunge schläft noch die nächsten 2-3 Jahre im Schlafzimmer. Wir überlegen noch wohin er dann zieht. Die Mädchen hätten ihn gern alle bei sich. Aufgabe des Büros kommt nicht in Frage, aber eventuell verlegen wir es...
        Wird sich mit der Zeit schon ergeben...

        Rückzug hat jeder genug, gibt schließlich genug Zimmer und Platz. Übernachtungsbesuch haben wir ziemlich oft. Bis gestern haben gerade 5 Leute bei uns übernachtet, wir waren also zu elft.
        Wir mögens aber auch gern in Gesellschaft und alle zusammen. Sonst hätten wir auch keine so große Familie gegründet... jeder für sich isoliert ist hier eher nicht so das Modell.

        Altersunterschiede finde ich unproblematisch.
        Die 10-Jährige spielt gern mit der 3Jährigen und unser Besuch waren grad Mädels von 14 und 18 die auch gern mit meinen Töchtern spielten.
        Überhaupt spielen meine Kinder gern gemeinsam, gerade waren 2 Schulfreundinnen da von der Ältesten, aber die beiden Kleineren haben auch ganz selbstverständlich mitgespielt. Hier ist es nicht üblich jemandem aus einem Zimmer zu verbannen. Sehr wohl wird aber das Eigentum des einzelnen respektiert.

        • >>Aktuell hat meine 10Jährige ein eigenes Zimmer, die 8Jährige und die 3Jährige teilen sich ein Zimmer. Babyjunge schläft noch die nächsten 2-3 Jahre im Schlafzimmer. Wir überlegen noch wohin er dann zieht. <<

          Du meinst jetzt aber nicht ernsthaft, dass sich in 2-3 Jahren deine Teenager gerne ein Zimmer mit einem Kleinkind teilen oder?!

          • Klar, ich schätze meine Töchter so ein, wenn sie dann 13, 11 und 7 sind, dann wollen sie natürlich mit dem 3Jährigen Bruder allesamt nichts zu tun haben, er wird dann in der Garage oder im Keller schlafen.

            Danke für deinen Einwand.

            • Ohne Worte #augen. Du lebst wirklich in deiner eigenen Welt.

              • Ich kenne zig Familien wo sich Menschen Zimmer zum übernachten teilen, ob nun Geschwister oder Junge mit seiner Oma...
                Es ist nichts seltenes, das ist nicht "meine eigene Welt", sondern in vielen Familien was selbstverständliches.

                Was, wenn deine Töchter anfangen, ihren Freund mit nach Hause zu bringen und im zimmer knutschen und fummeln wollen? Wenn sie mit selbstbefriedigung anfangen, wenn sie einfach ruhe zum lernen brauchen oder liebeskummer haben und in ihrem Zimmer allein und ohne Zuschauer sein wollen? Was, wenn sie gern Marilyn manson hören oder rammstein oder andere Musik, die nichts für 3 jährige ist? Was, wenn sie im zimmer heimlich das rauchen ausprobieren wollen oder eben einfach nur mal Ruhe zum nachdenken brauchen? All das sind vollkommen normales Dinge, die jeder Teenager macht. Geht alles nicht, wenn man NIE allein sein kann.

                • Ok, das sind jetzt auch eigentlich alles Dinge die bei uns und den Familien die wir kennen NICHT üblich sind bei den Tennies.
                  Wahrscheinlich ist es deswegen auch kein Problem mit Zimmer teilen...

                  • Tja, das sind aber die Dinge, die Jugendliche zwischen 11-17 so in ihrem Zimmer tun. Ich kenne niemanden, der das nicht getan hat. Wir waren ALLE so.

                    • Ok... da sind unsere Lebensmodelle grundverschieden inkl. Freundeskreis, Familie etc.

                      (17) 30.01.18 - 00:39

                      #nanana

                      Aber nein. SIE doch nicht, ts.

                      (18) 31.01.18 - 15:07

                      Nein, ICH nicht. Weder habe ich gefummelt in meinem Zimmer noch geraucht oder allzu laute Musik gehört, die für Kleinkinder nichts ist.

                      Trotzdem sehe ich für uns ein eigenes Zimmer als notwendig an. Für uns. Andere sehen das anders, ist ja auch ok.

                      Wenn die TE in 2-3 Jahren noch ein Kind bekommt und dieses Kind sich wieder 3-4 Jahre ein Zimmer teilen muss, sind die ältesten Kinder vermutlich schon ausgezogen und es wären Zimmer frei.

                  Du hast doch echt überhaupt keine ahnung von Teenies und willst hier jeden weiß machen was du doch angeblich für merkwürdige Menschen kennst.

                  Es ist doch völlig normal das Teenies auch irgendwann mal einen Freund mit nach Hause bringen und RUHE und PRIVATSPHÄRE haben wollen.

                  Entweder du bist völlig weltfremd oder ihr seit ne komische Sekte

                  • Aha.
                    Nein wir sind weder merkwürdig, noch in einer Sekte.
                    Meine Schwester und ich haben auch keine Freunde mit nach Hause gebracht.
                    Es gibt Leute bei denen ist sowas eben ungewöhnlich oder undenkbar, gehört sich nicht...
                    Ich kenne da wirklich viele. Die Wertung "normal" oder nicht ist da nicht angebracht.

                    • Nur weil deine Schwester und du niemanden mitgebracht haben, muss das doch nicht auf deine Kinder zutreffen, oder doch? Wird ihnen da verboten? Oder trichtert ihr ihnen bereits jetzt ein, dass "sich das nicht gehört"? Ist ja in muslimischen Familiengebilden ja nicht unüblich...

                      Ich bin in einem ganz streng religiösen Haushalt aufgewachsen. Meine Eltern dachten auch immer, dass ich DIESE DINGE nie tue ;-) Fakt ist: Kinder finden einen Weg. Zur Not heimlich! Das ist jedoch ein Armutszeugnis für die Eltern... Meine Meinung #schein

                      • Es gibt wahrscheinlich auch Sachen die du verbieten oder nicht gern sehen würdest bei deinen Kindern, oder? Die du einfachganz selbstverständlich mal nicht in Betracht ziehst oder? Dass sie meinetwegen Schule schmeißen, Drogen konsumieren, klauen oder sonst wastun das dich enttäuschen oder dir Sorge bereiten würde.
                        Eltern haben bestimmte Erziehungsprinzipien. Es istkindisch zufragen "und was machst du wenn dein Kind diese Sachen tut"?
                        Klar, der Vergleich hinkt jetzt hier für alle weil das eine ja "normal" ist das und das andere wirklich schlimme Dinge und "no go". Aber da sind die Maßstäbe bei verschiedenen Erziehungsmodellen eben verschieden, das darf man auch gern mal tolerant und freundlich betrachten, statt so herablassend wie es hier einige tun.

                        • Ich erziehe mein Kind offen. Ich arbeite nicht mit "Verboten". Wenn meine Tochter mit 13 einen Freund mit nach Hause bringt, dann verbiete ich ihr das nicht. Denn das Ende vom Lied wird sein, dass sie sich heimlich mit ihm an der Bushaltestelle etc. trifft.

                          Ja, ich versuche mein Kind vor Schaden zu schützen. Dazu gehört, dass ich sie aufkläre.
                          Ein Kind ist kein asoziales Wesen, das noch "richtig" gemacht werden muss. Kinder sind eigene Wesen mit eigenen Bedürfnissen, Wünschen etc. Und ja, sie können sehr wohl von denen der Eltern abweichen.

                          Das ist jedoch die Aufgabe der Eltern, damit umzugehen. Es ist das Problem der Eltern, wenn sie meinen, ihr Kind müsse es genauso wie sie machen, genau dieselben Werte leben etc.

                          Für mich gehört zur bedingungslosen Liebe, dass ich mein Kind in allem unterstütze und wenn es die Schule schmeißen sollte, Drogen konsumieren sollte etc. würde ich mich fragen, was mein Kind wohl vermisst.

                          Ich möchte auch die Bedürfnisse und Wünsche meiner Kinder achten und bei Problemen will ich für sie da sein.
                          Ich hoffe dass unser Vertrauensverhältnis gut bleibt und sie nicht glauben uns etwas verheimlichen zu müssen.

                          Eine religiöse Einstellung, Leben als Muslime bedeutet nicht dass die Kinder an kurzer Leine gehalten und eingeschränkt werden.
                          Ich bin auch keine strenge Mama, wenn ich die Freundinnen meiner Tochter so höre. Da haben die russischen, nichtreligiösen einen ganz anderen Ruf leider.

                          Ich lebe nach meinen Überzeugungen vor und vermittle religiöse Inhalte so gut ich kann.
                          Wichtig ist uns ein offenes gutes Verhältnis. Sie sollen nicht glauben es UNS rechtmachen zu müssen. Ich finde das immer sehr schade und skuril wenn man in vielen arabischen und türkischen Familien beobachtet, dass es um Traditionen geht und voller Angst vor dem Vater gekuscht wird.
                          Das ist nicht Sinn der Sache.

                          Jetzt mal im Ernst: Willst du deinen Kindern Musik hören, lernen, selbstbefriedigung etc. verbieten? Den Wunsch nach Ruhe unterdrücken? Das hat nichts mehr mit Toleranz zu tun!
                          Dass du es nicht willst, dass sie ihre Lover mit nach Hause bringen ist ja noch OK, aber alles andere??

Top Diskussionen anzeigen