Arbeiten mit 3 Kindern

    • (1) 03.02.18 - 18:45

      Hallo

      Ich wollt mal fragen wieviele Stunden ihr arbeitet und wieviele Kinder ihr habt ?
      Ich habe 3 Kinder und arbeite derzeit 27,5 Stunden .
      Meine Kinder sind 12,7 und 4.
      Irgendwie hab ich das Gefühl das mir die kleinste durchs arbeiten zu kurz kommt .
      Irgendwie bin ich mit der stundenanzahl nicht glücklich .

      • Hallo!

        Meine Jüngste wird diesen Monat 4, die anderen zwei sind 5 und 10.

        Ich arbeite 30 Stunden und finde das perfekt. Bzw. könnte mir auch drei, vier Stunden mehr vorstellen, werd das aber die nächsten Jahre eher nicht machen.

        Bis vor einem dreiviertel Jahr hatte ich 20 Stunden, das fand ich deutlich zu wenig.

        Hast du keine Möglichkeit, die Stunden ein wenig zu reduzieren? Oder kannst du eventuell etwas an den Arbeitszeiten ändern? Ein ganz langer Tag und dafür vier recht kurze?

        LG Claudi

        Hallo,

        ich habe drei Kinder (14, 12 und fast 2) und arbeite voll, in meinem Fall 37 Std./Woche. Mein Mann arbeitet TZ, muss aber nur einen Nachmittag präsent sein, sonst macht er Homeoffice.
        Dadurch wird unser kleiner Sohn zuhause betreut und kommt erst mit 3 in den Kindergarten.
        Ich genieße die Zeit mit ihm sehr und bin dank flexibler Arbeitszeiten zweimal die Woche schon recht früh zuhause. Dadurch habe ich nicht das Gefühl, dass etwas zu kurz kommt.
        Wenn er so lange in der Krippe wäre, hätte ich kein gutes Gefühl, aber er ist bei meinem Mann oder bei meiner Schwiegermutter.
        Unsere Töchter kommen erst nachmittags aus der Schule, so dass wir fast zeitgleich nachhause kommen.
        Kannst du ggf. reduzieren bzw. dein Mann, damit dein jüngeres Kind nicht so lange in den Kindergarten muss?
        Ich vertrete die Meinung, dass es für die Eltern passen muss und sie hinter ihrem Betreuungsmodell stehen müssen.
        Sonst überträgt sich die Unsicherheit auf das Kind.
        LG

        Hallo
        Ich arbeite 34 Stunden, davon in der Regel an zwei festen Tagen daheim. Habe 2 Kinder mehr als du, wobei die älteste erwachsen ist und natürlich keine Betreuung mehr braucht ;-)
        Vergleiche sind schwer. Es kommt ja extrem auf deinen Arbeitsalltag an. Ich muss sagen, ich war positiv überrascht wie gut es sich hier eingependelt hat. Die Kinder kommen nicht zu kurz. Jedoch habe ich meine eigenen festen Termin ganz hinten angestellt. Den Yoga Kurs musste ich streichen. Das war mir zu stressig und das reicht jetzt auch fürs erste alleine daheim. Mit Freunden treffe ich mich spontan wie es passt. Auch mal einfach in den 30 Minuten die ich zwischen Arbeit und Kinder abholen habe. Einkaufen wird eingeteilt und auch möglichst ohne die Kinder erledigt. So haben wir alles in allem gut Zeit zusammen.

        LG

      • 2 Kinder (6 und 3). Ich arbeite 40 Stunden. Finde nicht, das jemand zu kurz kommt.

        • Habe auch zwei Kinder (19 und 14 Jahre, der Jüngste ist mehrfachbehindert). Der Große
          ist jetzt außen vor. Doch seit 10 Jahren bekomme ich es gut auf die Reihe, trotz vieler
          Therapien und anderer Termine. Wichtig, ein gutes Netzwerk.

      Ich habe drei kinder (12, 8 und 1 1/2) und arbeite 30 stunden die woche. Das einzige was mich wirklich stört, ist die putzerei samstags. Da geht wirklich der ganze samstag drauf, mein mann baut was, repariert, mäht rasen, bringt müll zum wertstoffhof, ich putze etc., die zwei grossen helfen, wenn nix anderes ansteht (freunde, basketballspiele), die kleinste hängt immer an mir oder den schwestern, da zieht sich der papa aus der affäre 😉

      Ich hätte gern auf 24 stunden reduziert und damit einen freuen tag zum putzen aber das kostet uns zu viel geld.

      LG Bianca

      Wir haben 3 Kinder und ich bin jetzt nach einem halben Jahr wieder mit 30 Stunden eingestiegen - arbeite jetzt mehr als mit 2 Kindern und finde es perfekt so. Mein Mann macht dafür jetzt auch weniger. Arbeiten jetzt also beide im Teilzeitwechselmodell. Jeder hat einen freien Tag zur Verfügung, aber klar, da gibt es auch mal Arzttermine und andere Verpflichtungen.

      Aber wir haben jetzt ganz klar weniger Stress als vorher- und vor allem mehr Zeit für die Kinder und auch finanziell läuft es super bei uns... Wir teilen alle Aufgaben, ob Haushalt, Kinderbetreuung etc. Die Kinder werden jeden Tag um 15 Uhr abgeholt. Der nicht zuständige Elternteil arbeitet entweder an dem Tag länger wenn erforderlich oder wir genießen den Nachmittag noch gemeinsam...

      Was will man mehr... werden das jetzt erst mal so beibehalten. Für uns ist es das perfekte Modell.

      (9) 03.02.18 - 21:00

      Ich habe 3 Kinder, 12,9 und 2 Jahre alt und arbeite 35 Stunden.
      Muss sagen momentan finde ich es auch etwas viel,bin aber auch gesundheitlich angeschlagen momentan.
      Mit 2 Kindern habe ich noch ohne Probleme 40 Stunden gearbeitet.
      Bin am Nachdenken ob ich die Stunden wieder etwas runterfahren, aber das ist natürlich auch eine finanzielle Frage.

      LG Sarah

      (10) 03.02.18 - 21:23

      2 Kinder, Vollzeit

      Hallo,

      ich habe drei Kinder (16, 12 und 10) , arbeite zwischen 35 und 45 Stunden im Hauptjob und habe derzeit finanziell bedingt noch einen kleinen Nebenjob (ca. 2-3 Abende im Monat oder auch mal einen Samstagvormittag).

      Mein Mann arbeitet weniger und wuppt glücklicherweise den Haushalt. Ich koche manchmal am Wochenende, einfach, weil ich das gerne mag. Ich habe meine Arbeitszeit auch gesplittet - ich arbeite fest 5x von 7 - 13 Uhr, dann einen festen Mittag und einen festen Abend und den Rest nach Bedarf des Betriebes. Ich habe einen Schlüssel und konnte bis vor kurzem gehen und kommen, wie ich wollte. Das geht nun nicht mehr so einfach ... Ich bin also vier Nachmittage die Woche für die Kinder da und vier Abende ... und am Wochenende. Der einzige, der wenig Freizeit hat, bin ich. Sobald wir finanziell stabiler dastehen, werde ich versuchen, auf 35 Stunden runterzugehen. Solange komme ich selbst zu kurz.

      GLG
      Miss Mary

      Hallo.

      Es hilft dir ja nix, wenn du weißt, wie es bei anderen zugeht.

      Wenn sowohl du, als auch mind. eines deiner Kinder mit der Situation unglücklich seid, dann solltest du was ändern. Entweder die Stunden reduzieren oder evtl. die Betreuung ändern.

      LG

      (13) 03.02.18 - 21:30

      Hallo,

      wir haben drei Kinder (11, 9 und 5 Jahre alt). Ich habe eine halbe Stelle und arbeite im Monat etwa zwischen 60 und 80 Stunden bei weitestgehend freier Zeiteinteilung. Auch bezüglich meiner Aufträge bin ich flexibel, letztlich bestimme ich selbst, wie viel und welche ich annehme.

      Das ist vor allem deshalb hilfreich, weil mein Mann im Wechseldienst arbeitet. Das bedeutet oft deutlich mehr Stunden als eine durchschnittliche Vollzeit-Tätigkeit, mit unkonventionellen Arbeitszeiten (24-Stunden-Dienste, Wochenenden, Feiertage, ...). Nachmittags sowie in den Ferien arbeiten wir beide so, dass jeweils Einer von uns zu Hause bei unseren Kindern sein kann. Passt für uns gut, wobei wir dadurch sowie durch die Wochenend-Dienste meines Mannes manchmal etwas weniger Familien-Zeit haben als viele andere Familien mit eher klassischen Arbeitszeiten.

      Zu kurz kommt hier zum Glück Niemand, vor allem die Kinder nicht. Wenn wir das Gefühl hätten, könnte ich relativ kurzfristig meine Stunden reduzieren, das ist sehr hilfreich. Die letzten beiden Jahre habe ich eher mehr gearbeitet (ca 80 bis 100 Stunden/Monat), dass wäre mir aber langfristig doch etwas zu viel.

      Hättest Du denn die Möglichkeit, Deine Stunden ein wenig zu reduzieren?

      Viele Grüße,

      Kathrin

      (14) 03.02.18 - 21:36

      Hallo,
      wir haben drei Kinder (15,8 und 7) und ich arbeite ca. 40 Stunden pro Woche, ca. die Hälfte davon von zu Hause aus. Mein Mann arbeitet ca. 50-60 Stunden. Funktioniert bei uns gut. Die Kinder kennen es nicht anders und dadurch, dass wir selbstständig sind, sind wir flexibel. Wenn ein Kind krank ist oder uns anderweitig dringend braucht, können wir es immer irgendwie einrichten. Ich kann, wenn es sein muss auch komplett von zu Hause aus arbeiten, habe ich während die Kinder noch nicht im Kindergarten waren auch so gemacht.
      LG

      (15) 03.02.18 - 22:10

      Er passt seine Arbeitszeiten an meine an .
      Um die kleine pünktlich aus der Kita abholen zu können .ihre Betreuung endet um 14 Uhr . Da arbeite ich an 4 Tagen in der Woche noch.
      Ich wollte nie mehr wie 20 Stunden . Aber 20 Stunden stellen sind sowas von selten .

      (16) 03.02.18 - 22:26

      Hallo,
      ich habe 3 Kinder (12,10 und 4) und arbeite 40 Stunden in der Woche. Klappt ganz gut. Manchmal ist man durch die Zusatztermine nachmittags bisschen gestresst. Da ich gerade nochmal eine Ausbildung im Steuerbüro mache, muss ich abends zusätzlich noch lernen. Das ist hart, aber in ca. 1 Jahr habe ich das auch geschafft und brauch nie wieder im Mindestlohnsektor arbeiten oder Call Center. Da war ich nämlich gelandet, obwohl ich einen 1er Abschluss als Bürokauffrau habe.
      Seit kurzem fahren die beiden Großen allein zum Handballtraining und Reiten. Das stärkt beide ungemein und hat sie deutlich in der Entwicklung nach vorne gebracht und mir nimmt es etwas den Wind aus den Segeln. Vielleicht kann man da auch ansetzen. Einfach mal schauen, was auch die Kinder oder andere Personen zur Besserung beitragen können.

      (17) 03.02.18 - 23:36

      Meine KInder sind 6,5 Jahre (kommt im Sep in die Schule) und fast 3,5 Jahre.
      Der KLeine wird an meinen Arbeitstagen (2x 8Std) erst um 15 Uhr von der Oma abgeholt.
      Wenn ich frei habe, dann hole ich ihn schon um 13 Uhr weil das sonst zuviel für ihn werden könnte. ich habe eine 16 Std/Woche und mir reicht das. Am liebsten würde ich sogar mehr Fahrerei in Kauf nehmen und nur vormittags arbeiten , sodass mein Kleiner nicht bis 3 in den Kiga muss und ich es ohne HIlfe von Großeltern schaffe.
      Aber im Moment ist das nicht möglich. ABer ich denke für die Kinder ist es vollkommen In Ordnung. Würde ich das GEfühl haben, dass es meinen Kinder nicht gut tut, würde ich definitiv etwas ändern!! Meine Kinder gehen immer vor...

      (18) 03.02.18 - 23:40

      Ich bin etwas schockier wieviele STd die meisten Mamas hier arbeiten? Wo werden die Kinder denn da die ganze Zeit verstaut?? Oder ist es zu schaffen, die ganzen STunden am vormittag, wenn die Kinder in der SChule oder Kiga sind abzuarbeiten?
      Wenn ich mehr als 16 Std arbeiten würde, müsste ich meine Kinder ständig bis 15 Uhr im Kiga lassen. vorallem für meinen 3 1/4 jährigen wäre das im Moment noch etwas zuviel.
      Wenn die Große im Sep in die SChule kommt, kann ich sie ja nicht jeden Tag bis 4 Uhr in die Hausaufgabenbetreuung stecken. DAs fände ich sehr übel.. Da habe ich schon ein Kind und sehe es dann nur 3 Std oder weniger am TAg. fände ich übel..

      • Wenn man die Antworten aufmerksam liest, sieht man, dass viele der arbeitenden Mütter einfach sehr gut organisiert sind und teils frühmorgens oder eben auch mal abends arbeiten - der Tag hat 24 Stunden - resp. mit ihrem Partner ein gutes Modell gefunden haben, sodass sie Ihre Kinder nirgends zu "verstauen" brauchen. Da braucht man also nicht schockiert zu sein.

        Zwillinge, 19Mte, vertragliche Arbeitszeit 40h/Wo, häufig Nacht- und Wochenenddienste, somit unter der Woche und tags doch recht häufig zuhause. Bisher nicht das Gefühl, dass jemand zu kurz käme - ansonsten würden wir unser Modell ändern. Sind glücklich und zufrieden so, das doppelte Einkommen sekundär.

        Hallo,

        die Kinder werden nicht verstaut, das sind ja keine Socken. Die Kinder werden betreut und die Eltern haben ein gutes Netzwerk.


        vg
        novemberhorror

        Ich arbeite 30 Stunden und die Kids sind jeden Tag bis 14 Uhr im Kindergarten.

        LG

        Du bist hier bei Urbia. Da arbeiten angeblich fast alle Vollzeit, egal, wie viele Kinder sie haben. Und natürlich läuft das bei allen super. Ich glaube davon NICHT EIN WORT!
        Ein Haushalt mit zwei oder drei Kindern läuft nicht einfach nebenher. Aber vielleicht sind´s ja alle Leute aus der Großstadt, die in einer Mietskaserne hocken, ohne Grundstück usw. Mit Kitas, die von 6 Uhr bis 20 Uhr auf haben, wo sie ihre Kinder hin stopfen, damit sie Knete scheffeln können! Wenn man vielleicht in einem Mietbunker auf 3 Zimmern hockt und nix drum herum hat, kann das eventuell stimmen.
        Wenn man aber seinen Kindern kochen möchte, sich um sie kümmern möchte und ihnen bei den Hausaufgaben behilflich sein möchte, so ist das in meinen Augen nicht möglich. Erst recht nicht mit Haus und Grundstück und den entsprechenden Arbeiten.
        Es sei denn, bei denjenigen sieht es aus wie in einem Saustall. Kenne ich in meinem Umfeld auch und wahrscheinlich würden diese Leute auch angeben, dass alles super läuft. Eben, weil sie gar nicht merken, was abgeht.
        Wenn man ein anständiges Familienleben haben will, kann man als Mutter nicht Vollzeit arbeiten gehen mit Kindern. Es sei denn, man schiebt sie den ganzen Tag ab.
        Aber so ist das halt in diesem Land. Es ist politisch gewollt und die ganzen geldgeilen Weiber rennen der Kohle nach vernachlässigen ihre Kinder. Nur damit sie protzen können mit ihren materiellen Dingen..

        • Endlich sagt mal jemand wie es wirklich ist!
          Kann mir doch keiner sagen das immer alles so schön und toll ist 30 Std und mehr arbeiten zu gehen, dann noch der Haushalt, Garten etc. Wo bleiben da die Kinder, bis zum Anschlag in der Ganztagsschule und Krippe / Kiga etc. Wofür habe ich denn dann Kinder bekommen? ??? Um sie abzuschieben? ?? Klar geht es ums Geld. Denn der Kredit muss bedient werden, das Leasing Fahrzeug bezahlt werden und 2-3 mal im Jahr muss der Urlaub ja drin sitzen. Könnte hier manchmal kotzen.... manche sollten sich mal vorher überlegen ob sie sich Kinder leisten können! !!
          Und an die Karriere Weiber: man kann auch mal ein paar Jahre reduzieren und weniger arbeiten, es läuft nichts weg.

          • Aus euren gehässigen Antworten kommt euer Glück und die Entspanntheit über euer so unglaublich viel erfüllenderes Mutterdasein so richtig rüber.
            Und die Analyse, weshalb die Karriere-Weiber arbeiten gehen und ihren Haushalt vernachlässigen, ist ebenfalls überaus differenziert, sodass eure Kinder von Glück reden können, in so einem wertfreien, offenen und notabene sauberen! Umfeld aufwachsen zu dürfen.

            • das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Es ist einfach zum ausrasten, wenn Eltern behaupten sie haben genug Zeit für ihre Kinder. Auch ihre TAge haben nur 24 Std.Klar, gibt es fälle, in denen die Kinder tatsächlich nicht merken, dass die Mutter auch arbeitet. Zb wenn sie nur vormittags arbeitet, wenn die Kinder eh im Kiga oder Schule sind. dagegen ist auch nichts einzuwenden.
              Aber leider müssen immer mehr Kinder bis 4 oder länger in die Kigabetreuung oder Hausaufgabenbetreuung. Das soll das BEste für die Kinder sein.. Ich weis ja nicht..

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