Die Sache mit der Hochbegabung

    • (1) 12.03.18 - 13:25

      Unser Land hat wirklich Glück... es wimmelt nur so von klugen Köpfen und es werden immer mehr! Ein hoch auf die Hochbegabung!

      Aber mal ehrlich Leute... was läuft eigentlich falsch?
      Egal wo och hin gehe, irgendjemand erklärt mir immer dass sein Kind hochbegabt ist.
      Meistens sind es die Kinder die sich sehr assozial vehalten. Jede aggression wird heutzutage mit mehr intelligent erklärt. Das sich das Kind auf das Niveu des anderen kindes herablässt, dass es einfach nicht gebug geförder wird und langeweile hat (ist das im Kindergarten wirklich möglich?)

      Ich kenn ein Kind, dass tatsächlich hochbegabt ist. Aber es ist alles andere als Aggressiv. Eher ruhig, zurückhaltend, sehr interessiert, hat eine hohe Auffassungsgabe und beschäftigt sich mit den Dingen die ihn Interessieren, auch schon im Kindergarten. Jetzt ist er 12 und war noch nicht einen Tag einem anderen Kind Agressiv gegenüber.

      Sorry wenn ich das jetzt einfach so mal sag, aber es nervt mich so sehr. Früher hatten alle ADHS und heute sind sie alle super Schlau...
      Vorallem die Kinder die nur negativ auffallen.

      Ist das bei euch im Umfeld auch so schlimm?

      Lg

      • Oder sie sind Hochsensibel! Das ist der neuste Schrei! 😉
        Ein freches, sozial auffälliges Kind ohne "Diagnose" ist selten.
        Früher waren sie einfach frech, unerzogen oder zappelig. 🤷‍♀️ Heute muss dahinter immer irgendwas stecken. Und wenn dann erst der Stempel drauf ist, lehnt man sich zurück weil man ja nun schwarz auf weiß hat: Kevin-Leopold ist nicht frech oder schlecht erzogen, Kevin-Leopold ist ein armer, missverstandener, hochbegabter, hochsensibler Junge. Aber er war bestimmt auch ein High-Need-Baby.

        • (3) 12.03.18 - 16:45

          😂
          Du hast geschrieben was ich denke! 😂

          Vielen Dank dafür!
          Meine Tochter wollte auf nem Kindergartenfest bei einem Auftritt nicht mitmachen.
          Kam dann auch eine andere Mutter mit einem sorgenvolle Gesicht an und sagte: Ach sie ist bestimmt hochsensibel und kommt mit diesem immensen Druck nicht klar.
          Ich habe sie dann einfach sachlich davon in Kenntniss gesetzt, dass mein Kind nicht hochsensibel, sondern gerade eine kleine Zicke ist, die halt einfach keinen Bock hat für alle den Hampelmann zu machen. 😋

      • High-Need Baby; hab ich ja noch nie gehört. Was ist denn das? Wow, da ist mir ja echt was entgangen. Aber das pathologisieren von schlechtem Benehmen scheint echt en vogue zu sein. Hauptsache es gibt eine Diagnose, egal wie skurril sie auch sein mag #klatsch.
        LG #hund

    Hallo
    DIE Hochbegabung gibt es nicht. Auch Kinder die negativ auffallen können betroffen sein.
    Ich finde man merkt recht schnell bei wem es ernst ist und wer sich tatsächlich mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Fällen in denen Eltern die immer und überall gleich „Hochbegabung!!!“ raushauen, fallen da meiner Erfahrung nach eher nicht drunter. Das ist dann eher ein Wunschtraum verbunden mit falschen Vorstellungen.
    Ehrlich gesagt, sowas ist jetzt nicht unbedingt der größte Segen. Auch die Kinder die angepasst sind, ruhig und unauffällig wirken, können innerlich ganz schön damit zu knabbern haben.

    LG

    Hallo,

    meine 3 haben eine Hochbegabung und zwar im Bereich "Mama die Nerven zu rauben"

    Lg

    (11) 12.03.18 - 13:47

    Kann dich schon verstehen, mich nervt es auch.
    Allerdings glaube ich, dass ganz viele Eltern die überfordert sind einfach nach möglichen Ursachen suchen um sich ihre eigene Hilflosigkeit zu erklären. Ich selbst habe das gesamte Internet nach Diagnosen abgesucht. Hier meine Favoriten:
    Mein Kind ist:

    - Kiss/kidd
    -ADHS
    -Hypersensibel
    -Hochbegabt
    -Autist Asperger

    Ja bei allen finde ich Parallellen zu meinem Sohn, weil ich danach suchte. Ist natürlich quatsch!! Ich war /bin???? einfach nur labil und überfordert und allein.....#schmoll

    Auffälliges Verhalten ist auch viel leichter hinter einer "scheindiagnose" zu verstecken anstatt sich selbst mal unter die Lupe zu nehmen. meist stecken auch Bindungsprobleme dahinter. Ich bin mir sicher, dass Kinder das Verhalten ihrer Eltern in gewisser Weise spiegeln.

    • (12) 12.03.18 - 14:19

      Ich glaube dir, dass man immer versucht einen Grund dafür zu finden. Und es kann j auch sein, dass dieses Verhalten durch unterfderung kommt. Aber nicht jede Unterforderung bedeute gleich, dass ein Kind Hochbegabt ist.
      Ich würde einfach erst mal sagen „schlaues Kerlchen“

      Weißt du, mein Sohn ist auch etwas „auffällig“. Aber eher in die andere Richtung.
      Ich sehr auch parallelen zu Autismus, Hochbegabung, Hypersensiblel.
      Aber wahrscheinlich ist er einfach nur interessiert an anderen Dingen wie gleichaltrige und hat genau den gleichen ruhigen Charakter wie ich.
      Andere würden erklärungen suchen. Hab ich auch. Aber ich hab gelernt meinen Sohn so zu sehen wie er ist und ihn darin zu bestärken was er mag und zu akzeptieren was er nicht mag.
      Und mit dieser Akzeptanz ist dann auch die „besserung“ gekommen.
      Keine Ahnung ob es in die andere Richtung auch funktioniert.
      Was ich sagen will ist einfach, dass man aufhören sollte immer irgend einen Grund hinter irgend einem Verhalten zu suchen.

(13) 12.03.18 - 13:54

Hm, ich hab es ja gleich dreifach erwischt;-). Einmal hochbegabt, zweimal ADHS, jeweils offiziell getestet. Aber asozial ist keiner von denen, und aggressiv ist der Große überhaupt nicht und die beiden ADHSler nur manchmal gegenseitig und nicht gegenüber anderen.

Auch die anderen hochbegabten Kinder, die ich bisher kennengelernt habe waren freundlich und nicht aggressiv. Manche haben allerdings unter Unterforderung ziemlich gelitten.
Nein, Hochbegabung als Ausrede kenne ich in meinem Umfeld nicht.

(14) 12.03.18 - 14:22

Ich denke, hier sollte man nicht schwarz/weiß sehen. Es ist gut, dass bei vielen "Auffälligkeiten" erst mal genauer hingesehen wird, damit den Kindern adäquate Hilfe zuteil wird. Deswegen bin ich auch kein Freund dieses unreflektierten und stammtischmäßigen "Modediagnose"- und "Früher hat man die Kinder einfach erzogen und gut war"-Geschreis.

Man weiß heute z.B., dass viele erwachsene Suchtkranke unerkannte ADSler sind/waren, die einfach irgendwann gemerkt haben, dass sie sich interessanterweise unter Alkohol z.B. besser konzentrieren können (so lange nicht Vollrausch besteht) und sich so quasi selbst mittels Alkohol medikamentiert haben.

Ich denke, du spielst auf diesen Thread an:

https://www.urbia.de/forum/6-kids-schule/5047874-kind-stellt-sich-bewusst-im-kiga-dumm#p-34731590

Hier sieht man schon, dass man recht schnell mit der "Diagnose" Hochbegabung um die Ecke kam, während andere - ich auch - hier erst mal bei der Erziehung durch die Mutter ansetzen würden. Wobei die Mutter hier in meinen Augen etwas, hmm..., pychisch schräg unterwegs zu sein scheint. Ich halte es aber für wenig hilfreich, die Mutter auch noch auf das Pferd "Hochbegabung" zu heben, denn der Junge scheint recht "normale" Dinge zu können, die Mutter überhöht aber in meinen Augen das Knäblein und das sorgt dafür, dass er eine adäquate Hilfe bekommen wird.

Wie gesagt, es gibt hier kein schwarz und kein weiß.

LG
o_d

  • (15) 12.03.18 - 14:33

    "das Knäblein und das sorgt dafür, dass er eine adäquate Hilfe bekommen wird."

    "KEINE adäquate Hilfe" war natürlich gemeint.

    (16) 12.03.18 - 15:54

    Habe den Thread gerade das erste mal gesehen.

    Es geht wirklich um mein Umfeld wo es immer und immer wieder jemand um die Ecke kommt und denk sein Kind sei Hochbegabt. So heute wieder. Ein Kind das immer wieder extrem aggressive Phasen hat. Jetzt soll es plötzlich Hochbegabt sein und sie wollen das Testen. Bei einem 3 Jährigen, fast 4 Jährigem Kind.

    Warum wollen alle Eltern ein hochbegabtes Kind? Was haben sie davon?
    Aggression ist bestimmt ein Zeichen von unterdordert sein. Dann muss man einfach den kindern mehr anbieten.

    • (17) 12.03.18 - 18:35

      Meine Erfahrung mit wirklichen (getesteten) Hochbegabten nach Leidensgeschichte:

      sie reden nicht drüber. Sie suchen Hilfe! Bei Beratungsstellen, bei Ärzten, bei den Lehrern, bei .... aber bloß nicht im Umfeld. Dort schön die Klappe halten. Weil echte Probleme bei dem Thema oft nicht anerkannt sind :-(

      Was du beschreibst kenne ich allerdings auch.
      Das macht mich wütend und traurig. Deswegen, weil Trittbrettfahrer (sie würden gern, aber machen nicht, prahlen damit aber) es den wirklich Betroffenen sehr schwer machen. Schwerer, als diese es sowieso schon haben. :-(

      Für mich selbst habe ich den Schluss gezogen: wer damit prahlt, aber nichts tut (weder testen lassen, noch dem Kind wirklich versuchen zu helfen), dem gehe ich aus dem Weg. Nicke ab, denke mir meinen Teil, suche mir aber andere "Gesellschaft" aus.

      Einfacheres Beispiel:
      wenn ich merke, dass mein Kind leidet, z.B. schlecht sieht. Gehe ich zum Augenarzt. Frage Lehrer wie es in der Klasse ist. Gehe zum Augenarzt und lasse das testen. Mit dem Test kann meinem Kind mit Brille geholfen werden. Den wichtigen Personen in dem Zusammenhang geht es gut.

      Eltern, die immer wieder betonen wie schlecht es dem Kind geht, Ausgleiche oder sonstiges wollen, aber sich strikt weigern den Arzt/Augenarzt/Optiker mal darauf anzusprechen, diese nehme ich nicht ernst. Warum? Wie soll dem Kind geholfen werden, wenn kein Versuch unternommen wird dem Kind zu helfen.
      Ergo steht das Kind nicht im Mittelpunkt. Also nicht das Kind als Mensch, was das Kind braucht.

      Bei ADS/ADHS, HB und anderen Diagnosen ist es ähnlich. Nicht so einfach, aber heute gibt es durchaus einige Möglichkeiten. Wer wirklich an seinem Kind und dessen Ausgangslage interessiert ist, damit das Kind Hilfe (und somit auch die Eltern Entlastung) bekommen, hat mindestens einen Versuch unternommen, herauszufinden, wie man dem Kind helfen kann. Mit oder ohne Diagnose.
      Lange Wartezeiten und unqualifizierte Ärzte in dem Bereich gibt es immer mal wieder. Aber Minimum mit dem Kinderarzt gesprochen, sucht nach Antworten, wie man dem Kind helfen kann (nicht warum es sowieso schon alles perfekt läuft).

      Von daher schaue ich hinter die Fassade. Schon seit Kindheit. Da wusste ich selbst noch nichts von dem was ich habe. Habe aber mitbekommen, dass der Schein oft trügt.

      Je größer die Klappe, desto vorsichtiger bin ich, was (vielleicht) dahinter steckt.
      Prüfe jedoch im Einzelfall nach. Einfach weil ich den wirklich Betroffenen nicht weh tun möchte (egal worum es geht). Aber die, die KÖNNTEN, WÜRDEN, MÖGLICHERWEISE und nie tun #schein nicht mal versuchen #schein #nanana, die können mich .... nicht könnten mich vielleicht, sondern können mich wirklich :-p .... nur nicht mehr volltexten :-p

      (18) 14.03.18 - 00:17

      Aggression kann auch ein Zeichen von Überforderung sein, oder von Ängsten. ... So einfach wie in Eurer Stammtischpsychologie ist das jetzt nicht wirklich man muss ernsthaft schauen woher sie kommt.

      • (19) 14.03.18 - 06:18

        Da hast du recht...
        aber komischerweiße wird hinter aggressionen immer häufiger sofort eine Hochbegabung vermutet. Und das ärgert mich, weil es doch eher seltener der Grund dafür ist

        • (20) 14.03.18 - 07:21

          Sei doch einfach froh dass du nicht solche Scherereien hast und halt dich mit Wertungen zurück.

          Es ist doch immer so hat man ein braves pflegeleichtes Kind 'hat man Glück gehabt dass man so ein Kind hat', hat man ein anstrengendes Kind 'macht man wohl irgendwas falsch' und immer wissen alle was gut ist.

          Es gibt nun mal sehr anspruchsvolle Kinder. Mein Bruder war auch so ein 'Aggrokind'. Ich überhaupt nicht eher das Gegenteil. Meine Eltern haben bestimmt nicht bei mir alles gut gemacht und bei ihn nicht. Sie sind von Potius zu Pilatus gerannt um razszufinden was los ist genau weiß es keiner . diverse 'Verdachtsmomente' Und es ist verständlich dass man lieber erst mal auf zu schlau geht als auf doof. Ich kenne viele Familien denen es so geht, es ist einfach jedes Kind anders und manche sind eben wirklich leichter als andere zu erziehen.

          Ich hab da echt die Nase voll. Unser Lütte geht zur Logo weil man ihn kaum versteht weil er unsicher und leise spricht. Grundursache ist dass er wohl ne Stimmbandschädigung durch ne intubation hat. Uns was kommt fast IMMER? 'Immer gleich zur logo jaja mann muss doch nur immer mit ihm reden und mehr vorlesen dann wird das schon' Erstens bin ich eigentlich dafür bekannt viel zu plappern und zweitens nein Atemtechnik lernt er so nicht. Aber Hauptsache mal was alle über einen Kamm geschoben.

          Also hört bitte auf immer zu erzählen das man 'einfach' mehr oder weniger reden oder fördern oder Sport machen muss oder strenger oder verständnisvoller sein musd damit alles gut wird.

          • (21) 14.03.18 - 07:46

            Also irgenwo scheinst du scheinst du meinen Post nicht so verstanden zu haben wie ich es meinte.

            Mit ist bewusst dass es solche und solche Kinder gibt und stehe auch voll hinter deinen Aussagen.
            Weiß jetzt wirklich nicht auf welchen Post von mir du dich beziehst.

(22) 12.03.18 - 18:20

"Ich denke, hier sollte man nicht schwarz/weiß sehen. Es ist gut, dass bei vielen "Auffälligkeiten" erst mal genauer hingesehen wird, damit den Kindern adäquate Hilfe zuteil wird. Deswegen bin ich auch kein Freund dieses unreflektierten und stammtischmäßigen "Modediagnose"- und "Früher hat man die Kinder einfach erzogen und gut war"-Geschreis.

Man weiß heute z.B., dass viele erwachsene Suchtkranke unerkannte ADSler sind/waren, die einfach irgendwann gemerkt haben, dass sie sich interessanterweise unter Alkohol z.B. besser konzentrieren können (so lange nicht Vollrausch besteht) und sich so quasi selbst mittels Alkohol medikamentiert haben.
"

#pro

mein Vater war umtrainierter Linkshänder, hatte einige Folgen davon. Er wusste es selbst nicht und quälte sich lange Zeit. Nach seinem Tod habe ich von Verwandten davon erfahren. Wurde halt so gemacht.

Ich selbst trage Brille. Auch da hieß es lange: käme von der Erziehung, zu viel Fernsehen und so. Fernsehen durfte ich erst im Grundschulalter, erste Brille bekam ich schon als Kleinkind.

ADHS habe ich auch :-p Diagnostiziert und im Erwachsenenalter erfahren.
Nicht weil ich mich nicht benehmen konnte, sondern weil ich mir das Leben sinnvoller gestalten wollte.

Ohne Brille bzw. ohne ADHS Diagnose kam ich zwar irgendwie durch. Nur auf Eigenkosten. Es ging, nur eben sehr beschwerlich.

Gegen Zahnspange habe ich mich gewehrt :-p
Die waren zu meiner Jugendzeit "in" und Mode. Ca. 75 % der Schüler meiner Klassenstufe hatte eine.
Auch heute gibt es noch Kinder, die wirklich eine brauchen. Nur dass es jetzt schwieriger ist, die Kosten übernommen zu bekommen, weil es unreflektiert verschrieben wurde.
Kieferorthopäde schaute mir weder in den Mund, noch ins Gesicht, als die Behandlung beschlossen war. "Mach den Mund auf, damit wir anfangen können" DA gegen habe ich mich gewehrt.

Meine Freundin habe ich aber sehr gut verstanden, die alle Qualen auf sich genommen hatte, um danach wenigstens beißen zu können. Einfach weil sie es brauchte.


Bei ADHS/ADS und HB, Brille, Hörgerät, Diabetis, Schilddrüsenprobleme, Burn Out usw. sehe ich es ähnlich.

Wer Hilfe braucht, sollte diese bekommen!
Einfach weil der Mensch es wert ist, nicht leiden zu müssen.

Diese Laiendiagnosen oder "ich will aber dass" gehen mir allerdings auf den Keks.
Leider machen sie es für die wirklich Betroffenen umso schwieriger.


Auffälliges Verhalten, das mit Erziehung nicht in den Griff zu bekommen ist, sollte (im Sinne des Kindes!) abgeklärt werden. Auch für die überforderten Eltern.
Sind sie überfordert, weil es dem Kind offensichtlich nicht gut geht oder ist das Kind auffällig, weil die Eltern bereits überfordert sind? ;-)

ADS/ADHS braucht teilweise eine andere Erziehung, um das gleiche Ziel zu erreichen.
Bei einigen Kindern mit dieser (ernsthaft geprüften Diagnose) klappt das sehr gut.
Seit die Eltern davon wissen, klappt es umso besser.


Die wenigsten, die ich kenne nutzen ADS/ADHS, HB etc. als Ausrede. Im Gegenteil. Die wenigsten reden darüber, weil sie Angst vor Vor(ver)urteilung haben :-(
Und ja, die, die es zur Schau stellen, jede Diagnose ablehnen (weil sie es auch so schon "wissen" gehen mir zugegebenermaßen auch auf den Keks. Eben weil sie es Betroffenen umso schwerer machen.

Am nervigsten finde ich aber jene, die alle in einen Topf stecken. Nicht darüber nachdenken, was sie anderen damit antun. Das ist schade und macht mich manchmal auch wütend. :-( Traurig auch.
Egal um welche Krankheit, Einschränkung, Lebensgeschichte es geht.

Zur Hochbegabung: Ich habe mir angewöhnt da mach genauer nachzufragen und, siehe da, es handelt sich zu 99% um eine TEIL!!!!!Hochbegabung und die hat sicherlich fast jeder Mensch mit einem durchschnittlichen IQ. Es ist einfach nur so, dass die anderen Kinder einfach nicht getestet werden.

Das assoziale Verhalten hat meiner Meinung nach nichts mit dem IQ zu tun, sondern mit dem Mangel an Erziehung. Wenn Eltern lieber "gute Freunde" ihrer Kindern sein wollen findet eigentlich keine Erziehung mehr statt, sondern das Kind (die Kinder) bestimmen zu Hause. Und das geht dann spätestens mit dem Schulstart in die Hose, weil es die Kinder garnicht kennen etwas "zu Müssen". Deshalb wird alles verweigert und ein Schulversagen ist eigentlich vorprogrammiert. Wie gesagt völlig frei vom IQ!!!!!

  • Das meiste assoziale Verhalten, kommt vorwiegend vom Aufmerksamkeitsdefizit#schein
    Kommt meist vom eigenen Familienleben, also lenkt man ständiges Fehlverhalten auf eine evtl. HB, das klingt besser......wie AD(H)S besser klingt, als Zappelphilip und Konzentrationsschwäche.

    • (25) 12.03.18 - 16:25

      Wie wäre es, wenn du dich erst mal damit befasst, was AD(H)S wirklich ist?!

      ADS hat nichts, aber auch gar nichts damit zu tun, dass ein Kind zu wenig Aufmerksamkeit bekäme! Und es ist auch weit mehr als eine "Konzentrationsschwäche".

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