Schwangerschaft, schwierige Verhältnisse

    • (1) 21.03.18 - 11:35

      Hallo,

      würde gerne Eure Meinung hören.

      Person A ist 19 Jahre alt und schwanger, und seit ein paar Wochen wieder offiziell mit Person B zusammen. Allerdings sind haben beide inoffiziell schon seit Ende Januar was mit einander. Bevor die beiden offiziell zusammen gekommen sind, hatte Person A einen One Night Stand. Da über den Befruchtungszeitraum sowohl Person B als auch der One Night Stand in Frage kommen, kann die Vaterschaft noch nicht bestimmt werden.
      Person A lebt momentan so halb vei Person B, ist aber noch bei ihren Eltern gemeldet. Nun sagt Person B das er das Kind nicht akzeptieren kann, wenn es von dem ONS ist, wenn es vom Ex von Person A gewesen wäre, aber schon. Person B kommt momentan auch nicht an Person A ran, da sie zur Zeit noch nicht über das Thema reden will. Meine Vermutung sie braucht Zeit um sich selber erst einmal klar zu werden, da die Schwangerschaft ungeplant war, und sie selber mitten in der Ausbildung ist.
      Die Eltern von Person A stehen hinter ihrer Tochter, und würden sie in allen Belangen unterstützen. Sie würden sogar in der 4 Zimmerwohnung in der sie mit noch 2 Kindern leben, enger zusammen rücken, damit Person A plus Kind genug Platz hätten. Eigentlich war geplant das Person A und Person B zusammen ziehen, aber ich sehe das unter den Vorraussetzungen sehr kritisch. Auch will Person B kein Geld in die Hand nehmen, bevor er nicht weiß das er der Vater ist. Aber weder Person A noch die Familie von Person A sucht einen Versorger für das Kind, die Familie schafft das auch ohne einen "Vater ", auch wenn dies für das Kind sehr schade wäre. Ich bin der Meinung das es keinen Sinn hat wenn Person A und Person B zusammen ziehen, weil was wenn das Kind dann doch nicht von Person B ist? Ich persönlich sehe dem ganzen kritisch entgegen. Wie seht ihr das? Wie würdet ihr, als Person A oder als Eltern von Person A handeln?

      VG

      (4) 21.03.18 - 11:52

      Hallo,

      Ich kann Ihn verstehen dass er nicht mit ihr zusammen ziehen will, wenn es nicht mal sicher sein Kind ist. Sie kann bei Ihren Eltern bleiben und nach der Geburt wenn der Vaterschaftstest gewissheit bringt können sie alles weitere entscheiden. Sorry aber wenn sie mit 2 Männern ohne Verhütung schläft hat sie selber pech, der arme Typ tut mir leid. Was wenn die zusammen ziehen und nach der geburt kommt raus dass nicht er Vater ist?!?! Soll er sie dann rausschmeißen???

      DiMama

      • *** Sorry aber wenn sie mit 2 Männern ohne Verhütung schläft hat sie selber pech, der arme Typ tut mir leid. ***

        SIE hat selber Pech und er ist arm?

        Was ist denn das für eine Logik. Sie haben beide nicht verhütet. Also beide Pech oder beide arm. Gleiches Recht für alle.

        • Ich gehe davon aus ihr Freund hat aus er mit ihr geschlafen hat nix von dem ONS gewusst und er möchte ja auch mit ihr zusammen ziehen und für das Kind da sein wenn es SEIN Kind ist. Also wo ist das Problem?

    Zum Sex ohne Verhütung gehören immer zwei. A, B, C und sind alle gleichermaßen verantwortungslos. Wirklich leid tun kann einem eigentlich nur das Kind.

    • Die Eltern von Person A sorgen schon dafür das es dem Kind an nichts fehlen wird, und auch nur das bestmögliche für das Kind getan wird.

      • Das will ich auch gar nicht bezweifeln. Trotzdem sind die Verhältnisse nicht ideal und es lässt sich nur spekulieren, welch einen Rattenschwanz das ganze noch hinter sich her ziehen könnte. Im schlimmsten Fall wächst das Kind ohne Vater auf, falls sich der ONS nicht weiter interessiert. Das finde ich schon traurig. Jedes Kind hat eigentlich ein Recht auf beide Eltern, ob diese nun ein Paar sind oder nicht finde ich Nebensache. Aber ganz ohne Vater aufzuwachsen finde ich schon hart, das können auch Oma und Opa nur bedingt wett machen.

*** wenn es vom Ex von Person A gewesen wäre, aber schon. ***

Also gibt es da noch eine Person C, die als Vater in Frage kommt?

Wenn ich das richtig verstehe steht und fällt die Beziehung zwischen A und B mit der Vaterschaft. Das fände ich höchst fraglich, denn eine Beziehung sollte auf anderen Dingen beruhen, als darauf welche Spermien jetzt zufällig die schnelleren waren.

A sollte sich wirklich gut überlegen ob B überhaupt der richtige Partner ist. Vaterschaft hin oder her. Was soll man mit jemanden, der derartige Bedingungen an die Beziehung stellt. Das wäre meine größte Sorge als Elternteil von A.

Dass B nicht unbedingt Geld für ein fremdes Kind in die Hand nehmen möchte, kann man erstmal nachvollziehen. Muss er aber doch auch nicht, er kann doch trotzdem mit A zusammenziehen, dann bezahlt halt B die babyrelevanten Sachen erstmal selbst, kriegt man ja alles auf dem Flohmarkt/bei ebay fürn Appel und nen Ei.

Aber dazu müsste B das Kind von A akzeptieren. Das machen tausende Andere auch, die sich in jemanden verlieben, der ein Kind hat.

Alles Gute S.

  • Wie schon geschrieben geht es absolut nicht um die babyrelevanten Sachen.

    Genau Deine Bedenken sind auch die größte Sorge von den Eltern. Entweder er nimmt die Tochter mit Kind, egal ob von ihm oder dem anderen. Oder er lässt es ganz bleiben. Ich persönlich finde seine denkweise mehr als merkwürdig. Wenn B sie wirklich so sehr liebt, wie er sagt, wäre es ihm erst einmal egal. Das nach der Geburt die Vaterschaft geklärt werden muss, steht außer Frage.

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