Nachnamen vom Baby đŸ€”

    • (1) 25.03.18 - 21:47

      Guten Abend ihr lieben,

      mich beschÀftigt gerade der Nachname von unserem Sohn..

      Wir haben vor ein paar Wochen das gemeinsame Sorgerecht + Vaterschaftsanerkennung "angemeldet".

      Da fragte uns die Dame, wie der Nachname werden soll, ob meinen oder den von meinem Freund, wir sind nicht verheiratet..
      Verlobt auch noch nicht..

      Wir haben aber schon ĂŒber einer Hochzeit gesprochen..


      Meiner Frage oder eher meine Gedanken lassen mich gerade grĂŒbeln..

      Wie ist es, wenn unser Sohn meinen Nachnamen bekommt und wir dann heiraten? Und ich dann den Nachnamen von meinen Freund annehme, wie ist das dann mit dem von unseren Sohn? Hat er den dann auch automatisch?

      Wie wĂŒrdet ihr es machen?
      WĂŒrdet ihr den Nachnamen vom.Freund nehmen oder euer?

      Vielen Dank
      Liebe grĂŒĂŸe
      Perleee

          • SelbstverstĂ€ndlich muss er... Es heißt dann zwar nicht adoptieren sondern irgendwie anders (ist mir nur entfallen wie man das nennt) aber das Prinzip ist das selbe...
            Die Ausnahme tritt dann ein, wenn die Ehe in einem bestimmten Zeitraum nach der Geburt geschlossen wird... Dann können die Eltern einen Antrag beim Standesamt stellen... Ich weiß das daher, da es bei mir selbst der Fall war... Meine Eltern haben erst ein halbes Jahr nach meiner Geburt heiraten können und mein leiblicher Vater musste mich adoptieren... Bei mir lief aber noch so einiges drum herum... Ich bin im scheidungsjahr meiner Mutter geboren und bekam dadurch den ehenamen, da ich ja innerhalb der Ehe geboren bin...
            Ist aber alles etwas kompliziert... Ich glaube das Gesetz wurde auch nur ein wenig frisiert in den letzten 20 Jahren, jedoch nicht komplett abgeschafft!!!

            Um mir und meinem Mann diesen Stress nicht antun zu mĂŒssen, haben wir einfach schnell geheiratet... Aber selbst wenn wir das nicht getan hĂ€tten, hĂ€tte unser Sohn trotzdem den Familiennamen meines Mannes bekommen... Es gehört sich einfach... Mit weiteren meiner Argumente wĂŒrde ich warscheinlich so einigen heftigst auf die FĂŒĂŸe treten, darum endet meine Argumentation hier...

            Alles liebe

            • Nein, selbstverstĂ€ndlich muss das leibliche Kind nicht adoptiert werden.
              Mein Sohn ist geboren als ich noch verheiratet war. Vaterschaftsanerkennung und Sorgerecht haben wir in der Schwangerschaft gemacht.
              Nach Geburt und Scheidung war es absolut kein Problem auch den Nachnamen des Kleinen zu Àndern... das waren 2 Unterschriften von mir und eine vom Papa... Zeitaufwand c.a. 10 Minuten im Standesamt.
              LG

      • (11) 25.03.18 - 21:55

        Der leibliche und eingetragene Vater muss sein eigenes Kind NICHT adoptieren. Das Kind nimmt den Ehenamen an und gut ist es.

        LG

        • (12) 25.03.18 - 22:04

          FrĂŒher war das aber in der Tat so...

          Von daher ist es nicht falsch, nur veraltet ;-)

          (16) 26.03.18 - 09:08

          Nein, leibliche Kinder wurden nie adoptiert...
          auch ich bin unehelich geboren und wurde durch die Hochzeit meiner Eltern „legitimiert“...
          Wenn der Vater bei der Geburt angegeben wurde, musste nicht adoptiert werden...

          • (17) 26.03.18 - 10:38

            Mein leiblicher Vater (auch als solcher eingetragen) hĂ€tte mich adoptieren mĂŒssen, wenn sie nicht innerhalb von 6 Monaten nach meiner Geburt geheiratet hĂ€tten.

            So geschehen1982 in Berlin.

            • Auch das ist 1982 in Berlin nicht so geschehen.
              Fordere doch mal ein Geburtenregister von Dir an.

              • HĂ€h? Da steht doch nicht drin, was nicht passiert ist, weil meine Eltern noch rechtzeitig geheiratet haben?

                Sie werden denke ich noch ganz gut wissen, warum sie 5 Monate nach meiner Geburt geheiratet haben, obwohl sie es nicht wollten #rofl

                • (20) 27.03.18 - 00:18

                  Und weil das anno dunnemals angeblich (!) so war, MUSS das natĂŒrlich heute auch noch so sein.... #augen

                  Mein Vater (damals 19, VolljĂ€hrigkeit galt ab 21) wurde bei der Eheschließung meiner Eltern 1969 fĂŒr volljĂ€hrig und zum Vormund meiner Mutter (damals 17) erklĂ€rt - das ist doch bestimmt heute auch noch so bei Teenagerehen und heißt nur anders, nech?!

                  #augen

            (24) 27.03.18 - 00:15

            Man hat dir Stuss erzÀhlt.

            • (25) 27.03.18 - 11:38

              Meine Eltern hatten nicht vor zu heiraten und haben es nur getan, weil mein Vater mich sonst hĂ€tte adoptieren mĂŒssen. Damit er das nicht musste, sollten sie innerhalb von sechs Monaten nach meiner Geburt heiraten. Warum sollten sie sich das ausdenken? Warum mich belĂŒgen? Zumal der Rest meiner Familie das ja miterlebt hat.

              Bist du 60 und hast damals im Standesamt gearbeitet, dass du das so genau weißt? Kannst du belegen, dass es dieses Vorgehen niemals in Deutschland gab?

              Wenn nicht, lass uns doch hier am besten abbrechen, denn ich denke niemand bekommt gerne indirekt unterstellt, die eigenen Eltern wĂŒrden einen anlĂŒgen.

              Vielen Dank!

Top Diskussionen anzeigen