Tochter Rebelliert

    • (1) 07.04.18 - 19:31

      Hab mich nach langer Zeit mal wieder hier eingeloggt, da ich dringend hilfe wegen meiner Jüngsten Tochter (17) brauche.

      Sie hört auf niemanden mehr, weder auf mich noch auf meine Frau geschweige denn auf ihren leiblichen Vater. Seit sie 16 ist kauft sie sich täglich Alkohol, trinkt diesen dann nachts ALLEIN in ihrem Zimmer aus. Es sind meistens um die 2-3 Flaschen Sekt oder Hugo die ich dann morgens unter ihrem Bett finde. Das ging ca. 5-6 monate lang dann fing sie an jeden Abend feiern zu gehen und das trotz verbot. Wenn ich ihr sage sie soll um 24 uhr Zuhause sein ist sie stunden ohne Rückmeldung zu spät. Als meine Frau und ich ihr erklären wollte dass sie uns krank vor sorge macht mit ihrem verhalten hat sie darauf keinerlei Verständnis gezeigt. Ich habe stunden mit ihr darüber geredet, diskutiert und gestritten. Bin nur mittlerweile echt am ende. Es wird alles immer schlimmer statt besser. Sie wird immer aggresiver gegen über ihrer familie. Wenn sie (alle 14-Tage) meinen Ex-Mann besucht ist sie wie ausgewechselt, trinkt nicht, geht nie raus und ist respektvoll. Bei mir hingegen geht sie bei jeder Kleinigkeit an die Decke und beleidigt mich. Wir haben eigentlich ein unglaublich gutes Verhältnis gehabt, meine Frau ist ihr wie eine 2. Mutter und kümmert sich auch wie eine um meine Tochter. Doch seit sie 16 ist spinnt sie vollkommen...
      Der kindsvater glaubt mir das natürlich alles nicht, er geht sogar so weit dass er behauptet meine frau und ich stellen sie so hin, das wir einen Grund haben sie weg zu schicken. Daweil ist genau das gegenteil der fall! Es würde mir das Herz brechen sie weh schicken zu müssen. Leider kam es letzte Nacht zu einem Vorfall, über den ich mir schon stunden den kopf zerbreche. Aufgrund der ausgaben meiner tochter (alkohol, klamotten etc.) haben wir ihre karte sperren lassen, worauf sie uns angefleht hat ihr 100€ zu geben. Meine Frau bot ihr einen 20er an worauf sie so ausgerastet ist das sie ihr mit der Faust ins Gesicht geschlagen hat. Ich war in dem moment so sauer das ich nicht weiß ob ich nich falsch reagiert habe...
      Ich habe sie am arm in ihr zimmer gezogen und gesagtsie soll sich bloß nicht mehr raus trauen bis ich es ihr erlaube Und hab darauf die tür zu geknallt. Es war das erste malseit Monaten wo sie wirklich respekt hatte und erst raus kam als ich eine Viertel Stunde später zu ihr rein kam. Ich wusste mir in dem moment nicht mehr anders zu helfen und musste sie einfach weg holen bevor ichihr vielleicht aus wur noch eine mit gegeben hätte...ich habe meine kinder nie geschlagen und würde es auchnie aber ich war einfach so wütend auf sie. Ich bin mir sicher das ist das erste aber sicher nicht letzte mal das sie uns gegenüber handgreiflich wird. Vor ein paar Wochen hatten wir eine ähnliche situation. Die gleich altrige Tochter meiner Schwester war zu besuch, meine Schwester saß mit uns am Tisch als wir vom kinderzimmer schon das Geschrei hörten. Die Mädchen haben sich so gestritten das meine Tochter ihrer Cousine das Auge blau geschlagen hat.
      Ich hoffe ihr versteht meine/unsere Sorgen und könnt uns weiter helfen. Wie wir mit ihr umgehen sollen, um ihr endlich wieder Respekt bei zubringe.

      • Habe bisschen unübersichtlich beschrieben, da mein pc ein paar zeilen gelöscht hat...: der vater weiß mittlerweile wie sie ist. Und sie benimmt sich nun bei ihm genauso

        (3) 07.04.18 - 19:54

        Also ich kann nicht glauben dass das erst so ist seit sie 16 Jahre alt ist. Kennt sie keine Grenzen? Ist vielleicht was vorgefallen, also außerhalb der Familie?

        Extrem finde ich auch dass die zwei Mädels sich so streiten und sogar schlagen. Klingt für mich auch nach einem Hilfeschrei. Hat das Mädchen Drogenprobleme?

        Ich würde mir jemanden von außerhalb dazu holen bevor das noch eskaliert.
        Gabi

        • (4) 07.04.18 - 20:04

          Dachte ich auch schon. Nur hab ich ja leider selber erfahrungen auf dem gebiet und für mich macht sie nicht den eindruck als hätte sie damit etwas zu tun. Ich denke wirklich das wir zur familien therapie gehen oder so um uns einen rat zu holen. Nur wird es extrem schwer sie dazu zu überreden

        • (5) 07.04.18 - 21:14

          "Hat das Mädchen Drogenprobleme?"

          Seit wann ist Alkohol keine Droge mehr?

          "Seit sie 16 ist kauft sie sich täglich Alkohol, trinkt diesen dann nachts ALLEIN in ihrem Zimmer aus. Es sind meistens um die 2-3 Flaschen Sekt oder Hugo die ich dann morgens unter ihrem Bett finde. Das ging ca. 5-6 monate lang dann fing sie an jeden Abend feiern zu gehen und das trotz verbot."

          Eine 16jährige, die TÄGLICH solche Mengen konsumiert, hat: Ein Drogenproblem.

    (15) 07.04.18 - 20:31

    Hallo

    Wie sieht es mit dem Alltag aus ?

    Schule ? Ausbildung? Wie soll das gehen?

    Lg

    (16) 07.04.18 - 21:12

    Das Kind hat ein Alkoholproblem und ist süchtig, seht Ihr das nicht?! Dringend zu einem Arzt, zur Suchtberatung gehen, notfalls erst mal nur die Eltern! So schnell wie möglich!

    • (17) 07.04.18 - 21:20

      Danke für die schnellen antworten. Ja ihr habt recht. Denke ich rede mit meiner frau darüber. Wir nehmen sie das nächste mal mit zu unserer paar Therapy. Die ist auch auf jugendliche spezialisiert

      • Vielleicht findet sie es ja doch nicht so prickelnd, 2 Mütter zu haben? Und dann scheint's ja auch nicht so rund zu laufen, sonst bräuchtet ihr ja keine "paar Therapy"?

        • Ja das glaube ich auch :/
          In unserer ehe läuft Prinzipiell alles super. Wir gehen dort von anfang an hin, da meine partnerin wegen eines traumas in ihrer Kindheit (sie wurde von ihren vater jahre lang Missbraucht) Probleme hat.
          Hab ich Therapy falsch geschrieben?
          Deutsch ist nicht meine mutter sprache. Hab es studiert und dort jahre lang gelebt aber schon seit jahren nicht mehr praktisch angewandt. Also entschuldigt bitte grammatikalische
          fehler ;)

          • (20) 08.04.18 - 08:53

            In Deutschland schreiben wir Substantive zusammen. Das Getrenntschreiben von eigentlich zusammengesetzten Substantiven ist ein Trend, der aus dem Englischen zu uns kommt. Dieser Trend wird mit einem eher niedrigen Bildungsstand assoziiert und liebevoll 'Deppenleerzeichen' genannt.

            Es heißt schlicht "Paartherapie".

            "Paar Therapy" sah einfach aus wie "ich bin cool und schreibe Denglisch, ich muss mich nicht an die Regeln der Rechtschreibung halten". Dass du Ausländerin bist, kann man an deinem Text sonst nicht erkennen, da sind solche Fehler natürlich nachvollziehbar.

      Ich nochmal an dieser Stelle:

      "mal eben einfach so" könnt und solltet Ihr Deine Tochter nicht mit zu EURER Therapeutin nehmen.

      Erstens muss zunächst geklärt werden, was sie genau benötigt an Hilfe, zweitens wird es nicht nützen, sie- wahrscheinlich gegen ihren Willen- einfach irgendwo hin zu zerren. Sie sollte ein eigenes Setting bekommen- die gleiche Therapeutin wird mit hoher Wahrscheinlichkeit noch mehr Widerstand bei Deiner Tochter auslösen.

      • (22) 07.04.18 - 23:28

        Ich finde es inzwischen entsetzlich, wie da von allen Erwachsenen offenbar mit den Kindern umgegangen wird!

        • (23) 07.04.18 - 23:57

          Ich verstehe ehrlich gesagt nicht auf was ich das jetzt beziehen soll, oder wie du das meinst?

          • (24) 08.04.18 - 12:19

            "Mein Ex-Mann und ich haben damals eine offene Beziehung geführt. Wir hatten uns nach all den Jahren einfach so auseinander gelebt das ER zu mir kam und meinte, ob es nicht das beste wäre wenn wir uns trennen. Innerhalb kürzester Zeit #aha bin ich dann mit meiner Frau zusammen gekommen"

            (...)

            "Er war immer für mich da. Er, der vernünftige bodenständige und ich, die Naive Freundin die sich bei jedem problem besäuft ,das sie nicht mehr bis drei zählen kann."

            (...)

            "Doch 2013 lief alles anders. In dem Jahr hat er mich 2 mal betrogen. Er ist Heroin abhängig geworden."

            (...)

            "Meine frau ist aber um einiges älter wie ich selbst. Sie ist letzte Woche 67 geworden..."

            https://www.urbia.de/forum/12-familienleben/4771270-kinder-hassen-neue-n-partner-in

            Wir fassen zusammen:

            Beide Eltern eine Sucht-/Substanzmissbrauchsvorgechichte.

            Gewalt.

            Beide Eltern hatten schon immer eine "komische" Beziehung zueinander. Er wird fremdgegangen, Drogen konsumiert, gesoffen... sich dann unter Gewalt getrennt

            Und innerhalb "kürzester" Zeit bekommen die Kinder dann eine weitere "Mutter" vorgesetzt, die auch noch inzwischen neunundsechzig (!) Jahre alt und damit VIEL älter als die leibliche Mutter ist. Das war, als deine Tochter so zehn, elf Jahre alt war.

            Ja, da kann man dann schon mal durchdrehen als Teenager...

            Und dann kam schon deine Älteste nicht mit deiner Frau klar. Sicher, dass mit der alles in Ordnung ist? Wohl kaum, bei Ihrer Vorgeschichte!

            Da sind also drei hochgradig therapiebedürftige Erwachsene um die Kinder herum, das lesbische "Mütter"paar rennt seit Anbeginn der Beziehung zur Paartherapie, der Vater ist ein (Ex?)-Junkie, die leibliche Mutter hat auch bereits gesoffen. Kurz nach er Trennung der Eltern wird den Kindern eine neue Partnerschaft "serviert", die - neben der Tatsache, dass Muttern plötzlich gleichgeschlechtlich unterwegs ist - auch noch beinhaltet, dass da eine "Oma" als Partnerin der Mutter daher kommt.

            Nochmal: Ja, da kann man schon mal durchdrehen als Teenager, wenn alle um einen herum scheinbar völlig narrisch und egozentrisch hoch zehn unterwegs sind! Und dabei ist es völlig wurscht, welches Geschlecht da gerade mit wem ins Bett steigt. Für mich haben alle drei "Eltern" in dieser Konstellation den größten Hau und keinen Respekt vor anderen - ihr müsst Respekt lernen! Woher sollte die Tochter es sonst können, sie wurde ja auch nicht respektiert bei eurem Beziehungs-/Trennungs-/ und Paartherapie-Zirkus!

            • Der Umgang mit den Partnerschaften ist definitiv ein Problem und auch Heroin 2013 ist noch nicht lange her. Aber ein lang zurücklegendes Suchtproblem oder anderes psychisches Problem hat nichts mit den aktuellen Fähigkeiten als Eltern zu tun.

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