Streit mit Eltern wegen umzug

    • (1) 16.04.18 - 12:16

      Hallo ihr Lieben. Ich schreibe nicht oft hier aber jetzt muss ich mir was von der Seele schreiben. Ich hänge wirklich sehr an meinen Eltern, gestern haben wir Ihnen gesagt das wieder ziehen. 100 km weiter nördlich.
      Und was soll ich sagen es war die Hölle. Mein Vater redet seit dem nicht mehr mit mir alles was kam naja musst selbst wissen du kommst eh nicht alleine klar. Und vom bad Fenster aus hatte ich gehört wie meine Eltern mit meiner Schwester darüber gesprochen haben. Dabei sind Dinge gefallen die mich echt verletzt haben.

      Ich liebe meine Eltern über alles und könnte echt heulen wie jetzt die Stimmung ist. Mein größte Angst ist das sie es meinen Kindern zu spüren geben. Der kleine wird Freitag 1 Jahr und der große hat im August Einschulung. Angst davor das sie zu beiden feiern nicht kommen werden.
      Und am Ende alles nur wegen 100 km.

      Zurzeit wohnen wir im selben Dorf, ja sie haben mich so unter Kontrolle und ja ich bin auch öfters bei ihnen gerade weil mein Mann auch nur aller 2 Wochen heim kommt. Aber ich will endlich nein eigenes Leben leben ohbe Kontrolle sozusagen.

      Niemand von der ganzen Familie hat gefragt warum oder weshalb. Sie wissen nicht was ich für Arbeit in der neuen Heimat habe Schule und Krippe von den Kindern, ob Haus oder Wohnung einfach nichts....

      • Oh je.....das lief ja nicht gut. Ich denke, sie müssen den Schock erstmal verdauen. Gib ihnen Zeit und sei nicht eingeschnappt.
        Es wird Zeit, sich abzunabeln, da gebe ich dir recht.
        Sie wollen dich an sich binden, sie werden älter.
        Als wir umgezogen sind (von 40 auf 45 km Entfernung von meinen Eltern), haben meine Eltern uns alles, aber auch alles am neuen Haus madig gemacht. Reiiiiiiin zufällig gab es zu dem Zeitpunkt direkt in ihrer Straße ein Baugrundstück, das wäre doch viiiiiiiiel toller und besser usw.! Wir haben uns daraufhin zurückgezogen und unser Haus gekauft :-). Kurz darauf kamen sie an, jaaaaa, es wäre ja schon ein sehr schönes Haus, sie wollten sich entschuldigen und sich nun von Herzen mit uns freuen.
        Zugegeben, dass sie uns nur in direkter Nähe haben wollen, haben sie nie. Wobei man auch erwähnen muss, dass sie in 6 von 12 Monaten im Jahr gar nicht zuhause sind, aber wäre halt praktisch gewesen. Egal.
        Von daher: Lass sie erstmal. Nach dem Schreck kommt die Neugierde. Kannst ja mal berichten, wenn du magst. VG

        • Das mit den binden denke ich auch. Meine Schwester wohnt 30km weg und ist nicht so oft da wie ich jetzt. Aber es macht einen halt wirklich fertig wenn die eigenen Eltern nicht mehr mit einem Reden

          • Ich würde sie sich ausbocken lassen, je älter man wird, desto sturer und eingefahrener wird man auch. Glaub mir, sie werden sich melden. Alles Gute!

      Deine Eltern haben Dich wohl schon immer gerne unter ihrer Kontrolle? Sagen Dir auch, was Du im Leben zu tun und zu lassen hast und mögen es am Liebsten, wenn Du das entscheidest, was sie richtig finden? Waren sie schon öfter erzürnt, wenn Du etwas nicht so gemacht hast, wie sie es erwartet haben?

      Falls das alles zutrifft: Sei dankbar über die 100 km Abstand und verinnerliche mal die Haltung, dass Eltern zwar gerne auf Nachfage ihren Rat geben dürfen, sich aber auf keinen Fall des Lebens der Kinder bemächtigen sollten. Du entscheidest, wo Du lebst und da hat niemand reinzureden, auch nicht Deine Erzeuger. Und wenn sie zur Einschulung oder zum Geburtstag nicht kommen wollen, weil sie beleidigt sind, dann ist das das beste Zeichen, dass sie sich selbst erstmal abnabeln und erwachsen werden sollten.

      • Ja so ist das. Seit dem 5 Jahren in denen wir hier im Dorf wohnen. Vorher hatten wir 690 km Entfernung und da war das Verhältnis weitaus besser.

    (8) 16.04.18 - 15:01

    Hallo,
    du sagst du bist sehr oft bei deinen Eltern, weil dein Mann nur alle zwei Wochen zuhause ist. Machen deine Eltern denn auch noch viel für dich und die Kinder? Kochen, auf die Kinder aufpassen etc. oder bist du sehr selbständig und gehst eigentlich nur mal auf einen Kaffee hin?
    Kommst du wirklich gut alleine klar oder ist an den Zweifeln deiner Eltern etwas dran, weil sie viel für dich geregelt haben, wenn dein Mann weg war? Bist du in der neuen Stadt auch immer alleine mit den Kindern?

    Die Reaktion deiner Eltern ist nicht schön, aber es wirkt auf mich komisch, dass du sehr oft da bist und den Umzug schon komplett organisiert hast mit Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Kindergarten und Co, deine Eltern aber rein gar nichts davon gewusst zu haben scheinen. Dann hast du sie ja aus dem Nichts vor vollendete Tatsachen gestellt, obwohl ihr so eine enge Bindung habt. Vielleicht fühlten sie sich dadurch vor den Kopf gestoßen, sodass als erstes die Enttäuschung aus ihnen sprach?

    Ich kenne deine Eltern nicht, aber vielleicht muss auch erstmal die Info sacken, dass sie euch jetzt nicht mehr so oft sehen werden. Und fslls sie im Alltag viele Aufgaben übernommen haben sollten, haben sie vielleicht den Eindruck, dass es ganz alleine schwer für dich wird. Dann wäre das eone gute Gelegenheit ihnen zu zeigen, dass du sehr wohl selbständig bist. Ich würde dem Ganzen etwas Zeit geben. Oft fällt die erste Reaktion nach ein paar Tagen viel milder aus.

    • Klar waren wir kann zum Essen dort auch ich bin den Kindern. Aber am Ende ist es so das ich eher gut für uns alleine sorgen kann. Ja wir haben eine enge Bindung aber genau wegen dieser Reaktion habe ich rein gar nichts vorher erzählt. Dort habe ich niemanden das ist klar. Aber hier bin ich bis auf meine Eltern auch alleine. Gerade aus der kleine auf die Welt kam haben sie mir viel geholfen aufgrund Kaiserschnitt und weil der Grosse viele Termine hatte mit Therapien. Daswsren ca 4 Wochen. Klar wenn ich dort bin kümmern sie sich um die beiden aber welche Oma und Opa tun das nicht.

      Hätte ich alles vorher probiert hätten sie es mit aller Macht versucht uns auszureden.

Hi du! Ich finde ihre Reaktion auch sehr traurig für dich vor allem weil dich keiner nach den Gründen fragte oder was eben es dort dann alles gibt. Aber ich wünsche dir das sie sich wieder einkriegen. Meine haben damals auch nicht verstehen können das ich von der alten Heimat ( in der ich mich nicht wohl fühlte und zu meinen Eltern hatte ich auch kein gutes Verhältnis) weggehe. Sie hatten sogar Leute auf mich angesetzt die mich davon abbringen sollten und noch weitere Storys.

Ela

  • Und wie kommst du jetzt mit deinen Eltern klar?

    • (12) 16.04.18 - 19:13

      Warum hast du ihnen nichts gesagt? Wahrscheinlich können sie das nicht nachvollziehen und mussten den "Schock" erst mal verkraften.
      Trotzdem ist ihre Reaktion unfair, weil sie dich in deinem Vorhaben nicht unterstützen und dich auch nicht sehr ernst nehmen.
      Ziehst du zu deinem Mann oder wirst du ihn weiterhin so selten sehen?

      Wie ich jetzt mit Ihnen klarkomme, ganz einfach: GAR NICHT. Wir haben seit 15 Jahren keinen Kontakt mehr aber noch aus anderen Gründen. Und ehrlich gesagt gehts mir damal seitdem auch viel besser. Es waren einfach zuviele Dinge.

      Ela

Ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen, aber wenn Eltern so reagieren war schon vorher etwas nicht in Ordnung.

Nimm die Reaktion deiner Eltern als Aufforderung es auch ohne sie zu schaffen. Ich weiß wie hart das ist. Mein Mann hat auch noch viel auf Montage gearbeitet, meine und seine Familie leben 350km weit entfernt. Da gab es schon Zeiten wo ich am Ende des Tages auch am Ende war und nicht wirklich mehr Kraft hatte. Aber es geht und vor allem: Es wir wirklich besser mit der Zeit.

Kontakt: Meine Schwiegereltern haben nicht wirklich Interesse an ihren Enkelkindern, wenn wir "Glück" haben kommen sie Weihnachten, öfter auf keinen Fall. Meine Eltern sind da anders und kümmern sich trotz der vielen km echt gut um die Kids, mit Besuchen und Telefonaten. Das gefällt uns allen. Aber ich würde nie um etwas (wie Besuche etc.) betteln, alle so wie sie wollen.

(15) 16.04.18 - 20:40

Ich versetze mich jetzt mal in die Situation deiner Eltern und glaube, dass sie sich mega erschreckt haben. Du hast sie absolut vor vollendete Tatsachen gestellt, aus deinem Post entnehme ich, dass du Wohnung, Schule, Krippe, Arbeitsstelle alles fix hast!?
Das heißt du hast lange, lange, lange hinter ihrem Rücken an all diesem gefeilt, während du, wie du sagst sehr häufig bei ihnen warst und hast in all diesen gemeinsamen Stunden keinen Ton verlauten lassen. Da wäre ich auch etwas beleidigt und getroffen, dass meine Tochter mich so wenig an ihrem Leben und ihren Plänen teilnehmen lassen will.
Versuch ihnen mal etwas Zeit zu geben, bei dir haben deine Pläne ja auch nicht von einem Tag auf den anderen geklappt und du musstest dich damit auseinandersetzen, da kannst du von ihnen auch seit gestern noch keine Luftsprünge erwarten. Zudem sie ja auch genau wissen, dass sie deine Kinder (die gerade so in dem schönen Oma und Opa Vertuddel Alter) sind dann wesentlich seltener sehen werden. Das wird ihnen auch zu schaffen machen.
Mit Verständnis von beiden Seiten (auch von dir jetzt!) klappt es bestimmt bald wieder!
LG

Hallo,

lass sie diesen Schock erstmal verdauen. 100 KM geht ja noch, ich habe meinen Eltern vor 3,5 Jahren gesagt dass wir 900 KM weit weg ziehen. Sie waren auch wütend, haben eine Zeit lang nicht mehr mit mir geredet außer Vorwürfe sie würden ihre Enkelkinder wenn mal welche da sind nie sehen usw.. ( wir waren jetzt grad erst wieder bei ihnen zu besuch mit unserer Tochter, das letzte mal waren wir im Januar da und das nächste mal sind wir im August da nur mal so)
Irgendwann hatten sie sich dann wieder gefangen und meine Mutter sagte mir wenn es mich glücklich macht stehen sie mir natürlich nicht im Weg. Zu kämpfen hatten sie damit natürlich trotzdem.
100 KM gehen ja wirklich noch, aber vielleicht ist es einfach auch der erste Schock bei ihnen..
Das wird sich schon alles wieder hinbiegen wenn etwas Zeit vergangen ist und sie sich mehr mit dem Gedanken "angefreundet" haben.

Liebe Grüße

Hi,

du bist erwachsen... und ich verstehe dich voll und ganz das dich die Reaktion verletzt. Es sind die eigenen Eltern und die können mit unter die Menschen sein (neben den eigenen Kindern) die einen am tiefsten in der Seele verletzten können.

Dennoch musst du deinen/euren Weg durchziehen. Ihr werdet die Entscheidung nicht leichtfertig getroffen haben und 100 km meine Güte, man kann auch echte in Fass aufmachen. Das ist immernoch ne Distanz die mit nem Auto einfach zu Managen ist. Wir waren erst am Wochenende auf nem Ausflug über 80 km entfernt... oh mein Gott und das gleich an 2 Tagen hintereinander. Also ne absolut zumutbare Distanz. Mit weniger Kontrolle für die Eltern aber dennoch jederzeit Besuchsfähig von der Distanz.

Vielleicht benötigen sie nur etwas Zeit um damit klar zu kommen, immerhin haben sie offenbar bis jetzt nie zugelassen das die Nabelschnur durchtrennt wird und dich wie in nem Käfig gehalten wo du nur mal zu Ausgangszwecken ausfliegen durftest. So klingt es jedenfalls.

Manchmal hilft es in so Situationen besser einen Brief zu schreiben und nicht zu reden. Weil einen Brief muss man durchlesen ehe man drauf antworten/reagieren kann... ein Gespräch kann unterbrochen werden indem einem ins Wort gefallen wird.

Schreib deinen Eltern einen Brief. Indem du alles erklärst und auch das sie dich in ihrer Reaktion darauf bis ins tiefste seelisch verletzt haben. Das du deine neue Haustür jederzeit offen halten wirst und hoffst, dass sie darüber hinaus das nicht ihre Enkel zu spüren lassen und trotzdem beider Einschulung etc. dabei sein sollten - nicht ihretwegen, nicht deinetwegen - der Kinderwegen! Und auch dazu schreiben es das es sich ja um eine zumutbare Distanz hält die man auch für spontane Besuche bewältigen kann, wenn man möchte und wenn sie dich wirklich lieben - das kein Hindernis darstellen dürfte. Natürlich so verpackt das es deinen Eltern möglichst bekömmlich serviert wird und nicht zu mehr streit führt. Wenn sie darauf nicht eingehen und wegen so einer Lapalie die es letztlich ist und die auch normal und teils nötig ist um sein eigenständiges Leben beginnen zu können, dazu führt das deine Eltern mit dir brechen. Ist das eine Entscheidung die DEINE Eltern so entschieden haben, nicht du... die nichts mit Liebe zu tun hat sondern mit dem durchsetzen eigener Interessen ohne Rücksicht auf Verluste. Ich finde es zudem sehr bedenklich wenn Eltern von erwachsenen Kindern diese in ihrem Leben/Entwicklung und Entscheidungen einschneiden, beschneiden und behindern weil sie nicht los lassen können. Die Aufgabe von uns Eltern ist es, unsere Kinder aufs SELBSTÄNDIGE Leben vorzubereiten und wenn sie Hilfe brauchen für sie da zu sein, nicht um ihnen mit 40 noch die Bettdecke hochzuziehen und ne Gute Nachtgeschichte vorzulesen.

In deinem Fall haben deine Eltern versagt, nicht du. Nicht deine Eltern als Eltern die dich groß gezogen haben... sondern deine Eltern als Eltern einer erwachsenen Frau, die sie immernoch als Kleinkind sehen das 24 Stunden beobachtet und betütelt gehört. Sie haben den Absprung nicht geschafft und reagieren nun über und verletzten dich, obwohl DU keinen Fehler begangen hast. Wirklich nicht und red dir das ja nicht ein. Den Fehler haben hier deine Eltern begangen nicht du.

  • Absolut gut geschrieben und das unterschreibe ich!

    Mir ist schon im Post der TE dieses "Kontrolle haben" aufgefallen.
    Meine Eltern ticken da genauso, es gab damals auch Streit als ich weggezogen bin.
    Und meine Mutter sagte auch noch "Ja, der Papa will die Kontrolle nicht verlieren!".

    Umso weiter bin ich weggezogen, weit weit weg.
    Er hat dann versucht, mich z.B. über Myspace etc auszuforschen und hat mich mit Dingen konfrontiert, die ihn nichts angehen. Warum ich da und dorthin gehe? Warum mein Exfreund in der Freundesliste ist? Wer ist der neue Typ da, der an meine Pinnand geschrieben hat? Oder als wir auf einem Konzert beim Burgeressen waren kam die Frage, ob mein Freund mich nicht "richtig zum Essen einladen kann? Hat der kein Geld oder was?!"
    Daraufhin habe ich mir Avatare angelegt, die er in hundert Jahren nicht herausfindet. Oder bei FB und Co auf privat gestellt Meine Mutter meinte später, dass er da tiefst beleidigt war. Klar, er konnte nicht mehr rumschnüffeln. Schade-Schokolade.

    Und die haben sehr lange gebockt, wenn ich nicht so wollte wie sie es sich vorgestellt haben. Sie kamen auch später nicht zur Hochzeit etc. unter anderem, weil meine Mutter wollte, dass wir in ihrem Garten die Hochzeitsfeier ausrichten.
    Sie hat sich das immer so vorgestellt (aber nie mit mir darüber gesprochen!). Damit rückte sie erst später raus. Und als ich fragte, wie wir rund 100 Leute da unterkriegen sollen, kam nur "Mei, dann feiert Ihr halt nur mit dem engsten Familienkreis!"
    Du siehst - immer nur die eigenen Interessen durchdrücken und auf die Ansichten, Wünsche, Vorstellungen und Gefühle anderer keine Rücksicht nehmen.

    Dementsprechend neutral ist unser Verhältnis heute.

    Inzwischen lasse ich sie bocken, denn man ändert sie nicht mehr.
    Ich diskutiere da nicht mehr.
    Mein Vater bockte zuletzt beim Hausbau ordentlich rum.
    Warum wir uns keine alte Villa gekauft hätten und saniert hätten sondern einen Neubau.
    Und eine offene Küche, das "macht man nicht". Da gehört eine Tür hin, abgetrennt zum Wohnzimmer. Das gefällt ihm nicht. Und, und und.
    Irgendwann meinte mein Mann ganz ruhig: "Du X, in welchem Zimmer möchtest du eigentlich leben? Hast Du Dir schon eins ausgesucht? Damit wir schon mal einrichten können."
    Mein Vater: "Wie? Nein, nein, ich will doch hier nicht einziehen..wie kommst Du darauf?"
    Mein Mann: "Och, ich dachte nur, weil Du Dich hier teilweise anstellst, als würdest Du demnächst hier auch wohnen!" :-D

    Rumms, das saß. Mein Mann hat ihm damit einfach klar gemacht, dass das unser Haus ist, dass wir hier wohnen, dass wir alles selber bezahlen (von meinen Eltern kam nichts dazu, was ja auch nicht schlimm ist. Aber eben auch keine Ansprüche rechtfertigt) und mein Vater hier nicht bockbeinig sein Ding durchziehen kann. Er hat sein eigenes Haus, er kann dort machen was er will. Aber wir machen unser Ding.

    LG

Ich würde die Info erstmal sacken lassen und dann schauen, wie sie langfristig darauf reagieren. Eine Strecke von 100km umzuziehen, nur um der Kontrolle der Eltern zu entfliehen finde ich bedenklich, denn du nimmst sicher auch sehr häufig ihre Hilfe in Anspruch. Dass dein Vater dir direkt vorwirft, ohne sie nicht zurecht zu kommen, finde ich etwas hart. Aber bist du sicher, dass du das alleine und ohne ihre Hilfe schaffst?

Gibt es denn noch andere Beweggründe für den Umzug als "nur" dich der Kontrolle deiner Eltern zu entziehen?

Danke für eure Antworten. Die Sache wird ziemlich schwierig noch für mich. Zurzeit sieht es wirklich so aus als wenn sie nicht mehr mit mir zu tun haben wollen. Leider. Ich weiß nicht was ich noch machen soll. Die Antwort mit dem Brief ist super. Ich denke das werde ich machen.

Ja also ich habe ihre Hilfe in Anspruch genommen das stimmt, aber ich habe mich nie aufgedrängt etc wenn wir telefoniert haben und ich meinte nur ich melde mich später ich fahre jetzt mit dem kleinen einkaufen. Hieß es nur auch bei dem Wetter brauchst du nicht raus mit dem kleinen bringe ihn hoch. Er muss nicht in die Kälte hoch und all solche Sachen. Am Ende waren sie mit meinen Lebensstil sage ich mal mir besonders glücklich. Weil ich nicht immer das gemacht habe was sie wollten war quasi nie die vorzeige Tochter trotzdem hatten wir eigentlich immer ein sehr gutes Verhältnis gerade ich zu meinen Papa. Das ihn das verletzt unseren großen nicht mehr regelmäßig zu sehen ist mir wirklich klar und das merke ich auch. Da er sehr an ihm hängt und auch viel für ihn gemacht hat. Aber das hetzt so extrem am mir auszulassen habe ich nicht erwartet.

Ich hoffe echt das es jetzt nur verletzt stolz ist und die Enttäuschung und das wirklich alles wieder wird. Heute wurde mir leider gesagt ich solle mich entscheiden familie oder mein Mann. Das hat gesessen wenn ich ehrlich bin. Und mir setzt diese Sache gerade wirklich verdammt zu.

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