Vorsätze und Pläne und was davon übrig bleibt

    • (1) 17.04.18 - 10:24

      Hallo ihr Lieben,
      ich weiß nicht genau in welche Kategorie das Thema am besten passt, denn es umfasst eigentlich alle Bereiche.
      Man (zumindest mein Freund und ich) macht ja in der Schwangerschaft und auch vorher Pläne, wie man sein Kind erziehen möchte, wie man mit zu den unterschiedlichsten Themen steht. Man sieht, wie andere Eltern mit ihren Kindern umgehen und sagt sich, das ist super, das machen wir genau so oder wir machen das "besser".
      Ich frage mich jedoch, was bleibt von diesen guten Vorsätzen wenn das Baby tatsächlich da ist und größer wird? Dass man nicht alles 100% umsetzen wird ist mir klar, aber wie viel ist es dann am Ende? Was habt ihr euch vorgenommen? Was zieht ihr durch und was habt ihr dann letztendlich doch über Bord geworfen?
      Ein Beispiel was ich meine: eine Freundin hatte sich vorgenommen mit Stoffwindeln zu wickeln und hat jedoch nach sehr kurzer Zeit entgegen ihrer Überzeugung auf Einweg gewechselt da es ihr einfach zu viel und zu unpraktisch war.

      Wir nehmen uns vor, nur selbst Brei zu kochen und auf fertige Gläschen zu verzichten. Auch wollen wir den Krümel nicht mit Spielzeug und Klamotten überhäufen sondern lieber nach dem Motto "weniger ist mehr" kaufen. Wir finden diese Reizüberflutung ganz schrecklich und möchten damit nicht schon bei einem Baby anfangen.
      Aber was am Ende daraus wird, wenn man im Laden ist und alles sooooo süß aussieht, werden wir sehen 😉

      Also, wie sind eure Erfahrungen?

      • Ich hatte mir - um bei deinem Beispiel zu bleiben - z.B. vorgenommen, selbst Brei zu kochen. Das habe ich auch gemacht, habe mich für unterwegs aber dennoch so manches Mal für Gläschen entschieden.

        Weiterhin hatte ich mich entschieden, keine der Mütter zu werden, die immer und überall stillen. Leider ist es aber nicht so planbar wie man als Laie denkt und muss sich ggf. eben doch mit dem Stillen in der Öffentlichkeit anfreunden.

        Weiterhin wollte ich keine Tragemama werden, die ihr Kind "immer und überall" trägt und ich wollte auch kein Kind in meinem Bett. All das haben wir über Bord geworfen.

        Auch hatte ich mir vorgenommen, dass unser Mädchen nicht komplett in Rosa gekleidet herum läuft - aber irgendwann suchen sich die Kinder das selbst raus und dann verliert man. :-D

        Viel mehr als praktische Fragen verändert sich jedoch die Einstellung zur Erziehung. Bei einigem dachte ich mir, dass ich diese und jene Dinge garantiert auf eine bestimmte Weise handhaben werde. Irgendwann erkannte ich aber, dass es nicht immer so funktioniert wie in meiner Vorstellung und dass sich einiges einfach nicht so umsetzen lässt.

        • (3) 17.04.18 - 13:25

          Hallo,

          So richtig was vorgenommen habe ich mir eigentlich vor der Geburt des Großen nicht.

          Meine Vorstellung war dass er als Baby einen Schnuller hat und gerne im Kinderwagen geschoben wird. Naja, mein Sohn mochte Schnuller einfach nicht (die Kleine jetzt auch nicht), ich habe so viele durchprobiert...keine Chance :-)

          Kinderwagen fand er auch blöd bis er sitzen konnte und in den Sportsitz gewechselt ist. Ich habe da vorher nicht großartig drüber nachgedacht, fand den Kinderwagen ganz normal für Babys. Tragen fand ich immer eher "Öko" ;-) habe dann ganz schnell Tragetuch, Ringsling und Trage angeschafft. Es geht doch nichts über zufriedene Babys ;-)

          Bei allem anderen bin ich nicht groß von meinen Vorstellungen abgewichen. Ich erziehe nach Gefühl, der Große ist jetzt 6 und durchaus gut geraten :-)

          Fernsehen gab es beim Großen unter 3 nicht (kannte er einfach nicht, wurde also nicht aktiv verboten, sondern schlichtweg nicht vermisst), ich hoffe bei der Kleinen bleibt der Fernseher ähnlich lange uninteressant. Aber das lasse ich auf mich zukommen.

          Süßigkeiten gab es für den Großen auch erst spät (auch hier nach dem Motto was er nicht kennt, vermisst er nicht), bei der Kleinen wird das nicht mehr lange gutgehen. Sie schaut schon sehr dass sie auch das bekommt was wir essen, da war der Grund einfacher, der wollte einfach nur was zu Essen, was genau war ihm lange nicht wichtig. Solange er also mit Gurke oder Apfel zufrieden war wenn wir Eis gegessen haben, war das eben so.
          Ich sehe das nicht verbissen, lasse es auf mich zukommen und sehe die Kinder individuell. Kann also durchaus sein dass die Kleine unter einem Jahr am Eis lecken darf oder mit 2,5 Jahren den Sandmann gucken darf. Lasse ich auf uns zukommen
          ;-)

          Ich koche den Brei selbst, unterwegs gibt es Gläschen. Das mögen beide Kinder auch so.
          Ich stille solange es Spaß macht (mein Maximum sind 12-18 Monate). Der Große wurde 10 Monate gestillt, die Kleine ist 8,5 Monate und wird noch gestillt. Hätte es nicht geklappt, hätte es eben Flaschen gegeben.

          Ich denke mit zu starren Vorstellungen und Plänen macht man es sich selbst nicht einfach. Also einfach abwarten und beobachten.

          LG

        (5) 17.04.18 - 16:46

        "Weiterhin hatte ich mich entschieden, keine der Mütter zu werden, die immer und überall stillen. Leider ist es aber nicht so planbar wie man als Laie denkt und muss sich ggf. eben doch mit dem Stillen in der Öffentlichkeit anfreunden."

        Stimmt, das ging mir auch so. Das lag aber - bei mir zumindest - v. a. daran, dass ich davon ausging, dass ein Baby ohnehin nur alle 4 Stunden Hunger hat. Das war die Meinung in meinem Umfeld.

    Was bei uns alles nicht geklappt hat:

    - Kind schläft im eigenen Bett (im Elternschlafzimmer) und zieht mit 1 Jahr ca ins eigene. Wir schlafen inzwischen seit fast 3 Jahren im Familienbett und wollen es gar nicht anders.

    - Brei selbst kochen und dafür sogar nen thermomix gekauft. Realität war Mini hat alles selbstgekochte ausgespuckt und nur Gläschen gegessen. Ok ist halt so und bei Nummer 2 hab ich weder die Zeit noch die Nerven fürs kochen.

    - zumindest 3 Monate wollte ich versuchen zu stillen...nach 8 Wochen aufs Fläschchen gewechselt und sehr froh darüber 😉

    Geklappt bzw durchgezogen:

    - Kinder gleich in die komplette Familie integrieren und auch die Großeltern wichtige Bezugsperson sein lassen (die alles machen dürfen)
    - weiterhin bewusst Zeit als Paar nehmen auch wenn man müde ist
    - keine Fremdbetreuung vor dem dritten Geburtstag
    - auch mit Kind viel reisen und unternehmen

    Gibt bestimmt vieles was ich inzwischen auch wieder vergessen habe und nicht alles hat auf Anhieb funktioniert. Am besten bleibt man flexibel und pocht nicht zu sehr auf Einhaltung aller Vorstellungen.

  • Hallo
    Ich hatte nie super viele Vorsätze und habe vieles einfach kommen lassen und dann geschaut was past.
    Dafür wurden die „Vorsätze“ (irgendwie ein blödes Wort in dem Zusammenhang) die wir hatten eigentlich alle umgesetzt. Teils haben wir es von Anfang an so gemacht, teils hat es sich ohnehin genau so ergeben,...
    Das war zB.: Kind schläft im eigenen (Beistell)Bett und kein Brei,sondern Familientisch. Aber ja, im Leben läuft nicht immer alles nach den eigenen Vorstellungen und gerade mit Kindern muss man halt auch mal umdisponieren. Es muss eben für alle Beteiligten passen. Es bringt nichts wenn Familienbett,Trage,... gepredigt wird, wenn das Kind damit unglücklich ist.
    Aber auf der anderen Seite stößt man vielleicht auch auf Dinge an die man nie gedacht hätte. Das wären hier zB. Stoffwindeln. Ab dem 3 Kind haben wir diese genutzt und waren sehr zufrieden damit.

    LG

    (8) 17.04.18 - 11:27

    Dein Beitrag ließ mich schmunzeln...

    Ja, man kann sich furchtbar viel vornehmen, was man alles machen oder anders machen will... Manche Dinge lassen sich leicht realisieren, andere sind schwerer umsetzbar.

    Am leichtesten war es, glaube ich, noch mit Baby... gut man nimmt sich vor mindestens ein halbes Jahr zu stillen... Wenn das Kind dann aber kurz vor der Geburt als zu klein ausgegeben wird uns wirklich mit einem geringen Geburtsgewicht zur Welt kommt, dann kommt man schon mal ab von solchen Vorstellungen. Natürlich bedeutet das nicht, dass man nicht stillt, deswegen... aber mir ging es so, dass ich mit Geburt des Kindes immer größere Angst bekam, dass ich es nicht satt kriegen würde, dass ich mir da komplett selber im Weg stand. Nach 6 Wochen und einer unerträglichen Nacht, weil ich das Baby gar nicht mehr weglegen konnte (es wurde einfach nicht satt, es kam aber auch nichts mehr), habe ich angefangen die Flasche zu geben. Schnell gab es nur noch die Flasche... endlich konnte ich sehen, wie viel das Baby getrunken hatte... das hat mir Sicherheit gegeben.
    Wenn man sich vornimmt, das Kind möglichst zuckerfrei zu ernähren, das kann man machen, funktioniert aber nur, wenn man sich und das Kind dabei selber geißelt... Meine Schwester hat den Zugang zu Süßigkeiten stark reglementiert... wir gar nicht. Die Kinder meiner Schwester stürzen sich auf alles Süße und essen mit einem mal alles auf... unser Kind hat freien Zugang und isst gelegentlich Süßigkeiten....

    Riesenthema ist auch immer das Schlafthema. Unser Kind schlief erst im Stubenwagen mit uns im Zimmer, das sollte so bleiben bis es ca. ein Jahr wäre. Als es 3 Monate war hatte mein mann so einen riesen Schnarchanfall, dass Baby und ich wach waren für den Rest der Nacht. Ab da hat Baby in seinem Bett, im eigenen Zimmer geschlafen und wir haben ein Babyphone gekauft ;-)

    Auch das Sauberwerden ist immer so eine Geschichte... viele nehmen sich vor gar nichts zu unternehmen und zu warten bis es klappt, andere setzen das Kind jede Nacht aufs Töpfchen... Wir hatten uns nichts dazu vorgenommen. Es war eben irgendwann sauber, erst tagsüber, dann auch nachts....

    Es gibt viele Dinge, die man so im Voraus plant und sich hübsch ausmalt. Aber Leben ist das, was passiert während du Pläne machst. Vieles ergibt sich einfach so... manchem muss man auch mit Versuch und Irrtum begegnen... Plane am besten nicht so viel. Du musst eh nehmen, was du kriegst. Es kommt so, wie es kommen soll. Das stimmt versöhnlicher mit manchen Dingen, die man eigentlich ganz anders (machen) wollte.

    (9) 17.04.18 - 11:32

    Hallo!

    Schönes Thema!

    Ich hatte mir vorgenommen, den Brei für meinen Sohn selbst zu kochen....auch hier wurde der Thermomix angeschafft (jaja, gute Ausrede.... :-P ) Tja, er wollte meinen Brei nie so wirklich...Also gab's auch selbst gekauft. Mittlerweile isst er mein Essen sehr gerne (meistens), aber er bekommt auch schon lange das Essen vom Familientisch mit (seit er knapp ein Jahr ist).

    Stillen....wollte ich auch möglichst lange, möglichst ausschließlich. Es hat auch toll geklappt, muss ich wirklich sagen. Aber nach 4 Monaten war ich so ausgelaugt und hatte weniger Gewicht als vor der Schwangerschaft drauf. Ich habe dann langsam abgestillt, ab 5,5 Monate bekam der Kleine Pulvermilch.

    Spielzeug...wollte ich möglichst wenig, möglichst nur schöne Dinge aus Holz oder so. Jo...er bekommt viel von Tanten, Onkel, Omas etc. Und natürlich nicht nur die hübschen Holzspielzeuge....Nein, die tollsten Spielsachen sind natürlich die, die blinken und/oder Krach machen (z. B. diese TutTut-Flitzer etc #schock )

    Fernsehen...Ich wollte nicht, dass er TV schaut, bevor er drei ist oder so. Naja, jetzt mit knapp zwei darf er öfters mal eine Folge 'Meine Freundin Conni' schauen. (die geht 10 Minuten, er LIEBT Conni #hicks ) und es gibt zum Zähneputzen und Nägelschneiden ein Youtubevideo mit einem Traktor, welches er liebt. Damit hält er still....Hätte ich noch vor nem halben/dreiviertel Jahr fürchterlich gefunden.

    Achja...kommt bestimmt noch so einiges zusammen mit der Zeit.

    Liebe Grüße!! #sonne

    Hallo!

    Ich war als mein Sohn noch ein Säugling war bereits im Beikostseminar, da ich ausschließlich selber kochen wollte. So habe ich dann auch Gemüse nur beim Bauern gekauft, alles auch in Miniportionen eingefroren... Was soll ich sagen? Mein Kind hat alles ausgespuckt und verweigert - er war ein richtiges Gläschenkind 😂

    Euch alles Gute ,
    Jenny

    (11) 17.04.18 - 11:42

    Hallo,

    ich hatte vor dem ersten Kind auch genaue Vorstellungen wie es laufen soll: mindestens 6 Monate stillen, keinen Schnuller, selbstgekochter Brei in Bioqualität, wenig Spielzeug aus Naturmaterial, viel draußen spielen, viel Bewegung, Kind soll früh selbstständig werden, Mannschaftsoport in Vereinen machen, später sollte es Abi haben und studieren... Viele dieser Vorsätze entstanden aus Erwartungen aus der Gesellschaft, "weil man das als gute Mutter eben so macht".

    Umgesetzt und als Vorsatz geblieben ist von den oben genannten Punkten NICHTS! #rofl

    Stillen hat mich mehr gestresst, als dass ich es genießen konnte; Schnuller bekam mein Sohn noch im Krankenhaus; ich koche nicht gern; statt draußen herumzutoben, sitzt mein Kind lieber im Haus und baut stundenlang mit Legos oder ähnlichem; große Gruppen überfordern ihn eher, Mannschaftssport fällt daher weg; Abi und Studium, seh ich nicht mehr als wichtig an.

    Es gibt für mich nur noch drei Regeln in Bezug auf mein Kind:
    1. mein Kind soll jeden Abend mit der Gewissheit ins Bett gehen, dass es geliebt wird.
    2. mein Kind sollen alle Türen für ein Leben offen stehen, dass ihn glücklich macht
    3. Das Familienleben soll Spaß machen. Kinder sollen für mich nicht "Arbeit" bedeuten, über unwichtige Dinge wird nicht gestritten oder gemaßregelt.

    Mehr nicht. Viele Alltagsfragen, die man sich als Elternteil stellt, werden dadurch unwichtig. Es ist egal, ob das Kind als Baby einen Schnuller hatte oder ob es gestillt wurde: mein Kind ist glücklich und wird geliebt. Mit Schnuller und ohne Stillen war das Familienleben für uns entspannter, also war es für uns so der richtige Weg.

    Ich plane das Leben unserer Kinder (wir bekommen bald das zweite) nun gar nicht mehr und bleibe für alles offen. Wir probieren aus, was für uns funktioniert, was sich für uns gut anfühlt. Und das kann man nicht planen. Für jedes Kind fallen die Entscheidungen anders aus. Manchmal entscheiden wir täglich neu.

    Vielleicht empfinde ich das Stillen beim zweiten Kind als etwas schönes? Vielleicht ist es ohne Schnuller glücklich, braucht dafür aber ein anderes Trostmittel? Das spannende in der Babyzeit und später ist es, all das herauszufinden und zu entdecken, wer der kleine Mensch, den man geboren hat, überhaupt ist. Erwartungen vernebeln einem dabei nur die Sicht ;-)

    Alles Gute!

Hallo,

das ist ja mal ein schöner Thread.
Vor der Geburt: Stoffwindeln, keine Gläschen, Stillen bis der Arzt kommt ( allerdings wollte ich mit 12 Monaten abgestillt haben), kein TV bis ewig lange, keine Süßigkeiten, kein anpampen oder anmaulen, einfach lieb haben und genieße.
Nach der Geburt: Bloß keine Stoffwindeln, ein Glück, daß es Wegwerfwinden gibt.
Alles, was ich gekocht habe, wurde abgelehnt. Ne Zeit lang gingen nur Bananen und Milchbei. Abgestillt habe ich mit 9 Monaten, ich sah inzwischen aus, wie ein Hungerhaken dank des kleinen Milchvampirs. Obst musste ich mit Mandelmus aufpimpen, dann wurden zumindest ein paar Löffel gegessen und später gingen fast nur Gläschen. Das Kind war dermaßen lebhaft, natürlich wurde ich schnell mal laut #hicks
Ach ja, und TV...wenn das Kind dann früh um 5 Uhr wach war, ich gebe zu, am WE haben wir dann schon mal den TV angemacht und wenn das Kind krank war, war TV das Heilmittel, für mich und für das Kind.
Heute ist sie 14 Jahre alt, schaut selten TV, ist sehr selbstständig und, wie ich meine, relativ gut erzogen. Also alles können wir nicht falsch gemacht haben ;-)

LG

Also richtig vorgenommen haben wir uns nichts.
Aber Brei selber kochen ist ein gutes Stichwort. Ich hab mir den Avent Dampfgarer besorgt und nach 2 Monaten Beikostzeit bisher halte ich eisern durch, es gab nie ein Gläschen. Eine Freundin mit gleichaltrigem Baby hat noch zwei größere, für die wäre das niemals möglich gewesen, sagt sie selber.
Stillen wollte ich unbedingt. Naja, durch eine Verkettung blöder Umstände pumpe ich seit 6 Monaten ab, konnte mir aber früh nicht vorstellen, die einzige Nahrungsquelle zu sein. Demnach bin ich zufrieden so.
Familienbett war eigentlich keine Überlegung, ist aber schnell "unser Ding" geworden.
Klamotten hat der Kleine mehr als mein Mann und ich zusammen 😅 Aber eigentlich alles gebraucht, hab gerade für die ganze Sommerausrüstung gut 50 Euro bezahlt. Aber auch gestern im Laden ein T-Shirt für 13 Euro gesehen. Gefiel mir, wird eingepackt.
Fernsehen haben wir gar nicht, deshalb ist das kein Thema hier. Und mal was auf Netflix zusammen schauen wird auf Abends verlegt, wenn der Kleine schläft.
Wollte eigentlich auch erst mit 3 Jahren im KiGa starten. Leider wurde ich während der Ausbildung schwanger und um keine zu große Lücke zu haben, wird er mit 22 Monaten starten. Gefällt mir nicht, muss aber.

Richtige Erziehung gibts bei uns mit 6 Monaten ja noch nicht, mal sehen was da kommt.

Alles Liebe!

(16) 17.04.18 - 11:48

Hi,

ich hatte mir folgendes vorgenommen:

Brei wird selbstgekocht: erfolgreich durchgeführt,😁 Sohnemann fand den aber doof und futterte lieber Gläschen😫

Im Laden wird die Brezel erst bezahlt und dann gegessen: Hüllen wir den Mantel des Schweigens darüber 😂😂 Ich war eine zeitlang echt froh, dass er mit Essen überhaupt mal im Kiwa blieb, er wollte meist lieber auf den Arm und getragen werden, aber bitte nicht im Tuch oder Trage, nein auf dem Arm.

Ich werde mein Kind im Tuch tragen: joa, hab ich ein Mal gemacht, danach fand Minimann das doof, weil man ja nicht so kucken konnte. Auf Mamas Arm war es viel schöner. Hoffe das Tuch kommt jetzt bei Nummer 2 zum Einsatz 😊.

Wir werden stillen: Erledigt und hat auch zum Glück suuuper geklappt.

Ich werde ihm viel Gemüse zum probieren geben: Durchgeführt, der kleine große Mann kommt aber nach Papa und findet Gemüse doof. Außer ab und an mal ein Mini Stück probieren ist nicht. Er bekommt es immer Mal angeboten, aber wenn er nicht will, dann eben nicht, Papa ist auch groß und stark geworden 😉

Das fällt mir jetzt mal spontan dazu ein.😊.

Im Endeffekt habe ich auf mein Baby und Bauchgefühl gehört und es lief wunderbar und es war die meiste Zeit sehr entspannt.
Ich habe auf Ratgeber verzichtet, mich grib orientiert, wann man was ungefähr erwarten kann und ansonsten einfach mein Baby angeschaut und geschaut was er kann und will.
Er ist jetzt 3, topfit und ein liebes und fröhliches Kind.
Bei Nummer 2 werden wir es genauso machen.

  • Genau, die im Tuch-Trage-Sache....einmal und nie wieder. Hochsommer, ich hab geschwitz, wie ein .... und ich hatte das teuerste Tragetuch der Welt #schock
    Mein Mann hat das zum Glück ein paar mal übernommen #rofl

    • Ich bin zum Glück da geizig und hab ein Tuch von Didymos gebraucht ersteigert für "nur" 40€.

      War auch wirklich Top 😊aber liegt halt seit 3 Jahren im Schrank. Aber im Sommer stelle ich es mir auch im Kiwa besser vor, als so Haut auf Haut.

      Naja, in 5 Wochen etwa bin ich schlauer, was Nummer 2 zum Thema Tuch sagt.

(20) 17.04.18 - 15:31

Vorgenommen habe ich mir

1. auf meinen Bauch zu hören.
Darauf zu achten, was MEIN Kind braucht. Was UNS als Familie gut tut.

2. nicht perfekt machen wollen
sondern so gut wie möglich
bestMÖGLICH

3. tief durchatmen und Situationen auf mich zu kommen lassen.
Nehmen wie es kommt.

Das hat bisher gut funktioniert. Und funktioniert immer noch. Das hilft mir durch schwere Zeiten und ich erfreue mich an guten Zeiten.

Perfekt gibt es sowieso nicht.
Wenn es gut läuft, warum dann einem Besser hinterherrennen, das zwar besser "aussieht", aber mich mehr stresst als mir hilft.

Mein Kind wird satt
Mein Kind ernährt sich im Durchschnitt gesund
Liebe ist genug da
Prima

Warum noch besser, noch perfekter?
Um durch den Stress noch kränker zu werden? Nö.

(ich hatte eine Mutter, die alles perfekt machen wollte. Die Vorsätze hatte. Die immer unzufrieden war, weil sie nicht schaffte, was sie wollte
und diesen Stress tu ich mir nicht an.

Gut ist gut genug. Perfekt muss nicht sein.
Gute Zeiten genießen ist mir so viel wert. Gut durch schlechte Zeiten durchzukommen reicht aus ;-)

Ich wollte stillen - ging aber nicht, so mußte ich ganz früh meinen "wichtigsten" Plan aufgeben. Das hat viel Frust und viele Tränen gegeben, aber auch viele Gespräche, mit der Hebamme, dem Kinderarzt, einer Kinderkrankenschwester etc. Das war gut und ich konnte mich so ein bißchen "justieren" - eben real bleiben.
Ja, ich habe viel selber gekocht, aber unterwegs gerne auf gekaufte Gläschen zurückgegriffen. Stoffwindeln habe ich lange gehabt - ich hatte einen Windelservice und damit kommen die Kinder auch eher auf dem Topf, weil sie eben den nassen Po nicht mehr haben wollen...
Spielzeug eigentlich wollte ich nur Holz, zumindest in den ersten Jahren und dann kam SchwieMu, der das sch...egal war was ich für Vorstellungen hatte und hat das Kind "zugemüllt" mit Plastikschrott. Nach ihren Besuchen habe ich immer ganz viel beim Kinderschutzbund abgegeben... Wie oft habe ich und auch mein Mann gesagt, nein soetwas nicht und trotzdem hat sie immer wieder so einen Scheiß gekauft

Oder Kleidung, erstmal hat sie einen furchbaren Geschmack und dann ist eigentlich alles was sie kauft aus Kunststoff (Polyester, Viscose etc) da kriege ich das kot.. und habe meinen Kindern auch solche Sachen nie angezogen.

Erziehung: Da waren mein Mann und ich uns einig: Erstmal sollen die Kinder lernen, was in unserer Gesellschaft geht und was nicht. Das hat gut geklappt, jetzt mit 9 und 13 finden sie ihre eigenen Wege und wissen aber wo drauf es ankommt, wenn ich Teil dieser Gesellschaft sein möchte. Wir reden viel, aber manchmal muss man ein "nein" auch mal akzepieren.

Hallo!

Ich finde das Thema auch sehr interessant. Erst gestern habe ich mich mit einer Freundin unterhalten, die im Sommer ihr 1. Kind bekommt und mich fragte was ich mir vorgenommen habe, was wichtig ist usw.!

Ich habe inzwischen zwei Kinder - 3 Jahre und 3 Monate alt... und ja, ich habe mir die gleichen Gedanken gemacht wie du jetzt auch und hatte meine "Vorsätze". Ich glaube, dass das auch völlig normal ist und einfach dazu gehört.
Inhaltlich ist das natürlich sehr individuell und jeder Familie überlassen, was für sie der beste Weg ist.

Rückblickend auf die (viel zu schnell) vergangenen drei Jahre würde ich sagen, dass Beste und wichtigste was man sich vornehmen kann ist: "Offenheit"! Sei offen dem gegenüber was dich erwartet, wie dein Baby/Kind sein wird, wie du als Mama/ihr als Eltern sein werdet und passt euch ggf. an. Nicht alles was man sich in der Theorie vornimmt klappt/passt dann auch für euch so in der Praxis.

Bzgl. dem Shoppingwahn in dem man durchaus sehr leicht verfallen kann - ein Dank an die tollen Hormone #schein ... achte ich immer sehr auf mein Bauchgefühl.
Zwei Mal im Jahr - zum Herbst/Winter und zum Frühjahr/Sommer wird "Großeinkauf" gemacht, ansonsten werden Einzelstücke nach Bedarf gekauft bzw. im Babyalter wenn sie eben zu klein sind. Ich suche dann erstmal alles zusammen was mir gefällt und schaue wie viele Teile ich habe und sortiere aus, was zu viel ist. Mir fällt es leichter wenn ich die Sachen nebeneinander halten kann und man hat meist immer ein Bauchgefühl was einem besser gefällt.
Wenn natürlich kein Bedarf da ist und man trotzdem etwas sieht... achte ich drauf ob es einfach nur ein "Ach, ist ja süß" - wie bei gut 95% der Babykleidung ist oder ob das "Oh Gott, ist das SÜß" vom Herzen kommt... nachdem ich einige Mal bewusst darauf geachtet habe merke ich einen deutlichen unterschied. Und wenn es so eine "Herzensache" ist, dann kaufe ich es auch und meist sind das dann auch die Teile die meine Kids sehr, sehr oft an haben ;-).

Wünsche dir alles Gute

(23) 17.04.18 - 16:43

Hallo,

einiges von dem, was wir uns vorgenommen hatten, haben wir beim ersten Kind schnell über Bord geworfen. Das betraf aber v. a. Meinungen früherer Generationen. Wir dachten eben, wir machen das auch so, wie wir das kennengelernt haben.

Babys können ruhig mal schreien; stillen kann man nur 6 Monate, dann gibt es die Flasche; Babys gehören in den Kinderwagen; Babys sollten schnell im eigenen Bett schlafen und möglichst auch im eigenen Zimmer; Kinder sollten vor dem zweiten Geburtstag trocken sein, Töpfchentraining lässt grüßen... Das sind Dinge, die wir über Bord geworfen haben. Sofort nach der Geburt haben wir uns da völlig neu ausgerichtet und haben unseren eigenen Weg gefunden.

Beikost haben wir selbst gekocht, wie wir uns das vorgenommen haben. Nur nicht in Breiform. Gläschen haben wir gar nicht erst ausprobiert, auch nicht als unser Baby "einfach nicht essen wollte".

Spielzeug hatten unsere Kinder als Babys tatsächlich nur wenig, aber mit den Jahren häuft sich da genug an #schein

LG

(24) 17.04.18 - 17:38

Vorsätze hatte ich keine in dem Sinn. Habe und lasse alles auf mich zukommen. Das ich Stille war irgendwie für mich ganz klar und das tu ich immer noch nun 9 Monate.
Zum Glück hat es geklappt :-) Naja ich habe mir vorgestellt mehr selber zu kochen, doch im Endeffekt jetzt gibt es doch auch mal ein Gläschen oder mein kleiner bekommt es so in die Hand, was er übrigens am liebsten mag! Ich hatte eig mehr Pläne was ich in der elternzeit erledigen möchte, das war streichen, Fotoalben und die Küchenschränke mal wieder so richtig sauber machen und aufräumen. Naja was soll ich sagen irgendwie habe ich es bis jetzt nicht getan, verbringe viel zu gerne Zeit mit meinem Baby. Ich genieße es richtig. Ja und wenn er mal mittags schläft höchstens 60 min, da nutze ich die Zeit zum entspannen, in Ruhe Kaffee trinken, auf Klo gehen oder was im Haushalt zu machen was mit baby ziemlich umständlich ist zb Boden wischen.

(25) 17.04.18 - 18:24

Ich habe mir gar nicht so viel vorgenommen, weil ich dachte, dass man es eh nicht einschätzen kann, wie man als Mutter tickt. Und das ist das, was ich jeder werdenden Mama und Papa erzähle. Nehmt euch nicht zu viel vor, sonst scheitert ihr an euren Ansprüchen. Ihr wisst nicht, wie es ist ein Kind zu haben und noch viel weniger wisst ihr, wie das Kind tickt. Für viele geht es im ersten Jahr nur ums Überleben.
Ich habe Stoffwindeln gekauft und bin zumindest im ersten Jahr dabei geblieben, da ich das für weniger hielt als ich mir vorher ausgemalt hatte. Als er dann so richtig mobil wurde, bekam auch er Wegwerfwindeln, einfach weil die schneller angezogen sind und nicht so viel beim laufen stört. (und sie haben nicht mehr gepasst ;))
Was ich mir wirklich vorgenommen habe und wo alle sagten, dass hälst du nie durch, war entspannt zu sein, wenn er sich ausprobieren wollte. Ihn mal hinfallen lassen, irgendwo hoch klettern lassen. Das habe ich tatsächlich "durchgezogen" und werde nun mit einem fitten kleinen Kerl belohnt, der sich schon mit seinen 15 Monaten gut abfangen kann, ziemlich gut einschätzen kann, was geht und was nicht. Auch wenn mir da andere Mütter oft den Vogel zeigen und gezeigt haben, wenn ich mal wieder nicht hinterher gelaufen, geklettert bin. Er konnte deswegen übrigens verschiedene Sachen, wie laufen etc nicht früher als andere Kinder, nur sehr schnell sehr viel sicherer und er tut sich sehr selten weh.

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