Was stimmt nicht mit mir?­čśö

    • (1) 22.04.18 - 15:39

      Hallo ihr Lieben verzeiht schonmal im voraus f├╝r mein schreibverhalten und den langem text...
      Ich habe bis heute nicht wirklich mit jemandem gesprochen doch muss ich heute einfach mal meine seele frei schreiben.. mein gr├Â├čtes gl├╝ck ist 7 Monate alt. Mein problem ist das ich mich ├╝berhaupt nicht von ihm trennen kann er war in den 7 monaten nicht mal1 stunde weg von mir. Wenn wir bei meiner schwiegerfamilie sind und ihn jemand von ihnen hat ist es als w├╝rde ich innerlich sterben.. ich wurde schon hingestellt als h├Ątte ich depressionen weil ich mein kind nicht abgebe.. was mich so traurig und w├╝tend zugleich macht was ist falsch daran sein kind als mama immer bei sich haben zu wollen es ist doch mein baby ich habe es doch nicht bekommen um es abzuschieben nat├╝rlich kann ich es verstehen manchmal aber mein baby ist noch so klein.. immer muss ich mir dumme spr├╝che anh├Âren. Jetzt wohnen wir seit paar monate t├╝r an t├╝r mit ihnen und ich habe das gef├╝hl zu ersticken und kontroliert zu werden. Klar ist es manchmal anstr├Ągend Haushalt und baby zugleich aber ich schaffe das so toll als w├Ąhre ich als mama geboren­čśé.. ich bin auch sehr oft alleine da mein mann nur Wochenende zuhause ist.. aber kann mir vlt jemand sagen ob ich spinne oder was och dagegen machen kann oder gibt es hier vlt mamis die ├Ąhnliches durch machen/machten.. bin f├╝r jede antwort dankbar. Ps ich und mein mann sind seit6 jahren zusammen und vor unser baby hab ich mich mit seiner familie extrem gut verstanden

      • (2) 22.04.18 - 15:48

        Ein bi├čchen beklemmend finde ich dein besitzergreifendes Verhalten dem Kind gegen├╝ber schon.

        Es muss ja nirgends ├╝bernachten, aber bei Familienmitgliedern, die man grunds├Ątzlich mag schon an der Uhr zu drehen, wenn sie das Kind in deinem Beisein mal auf dem Arm haben, klingt nicht gesund.

        LG

        • (3) 22.04.18 - 15:54

          Da hast du vollkommen recht das weiss ich auch das das auch nicht sch├Ân ist denn wenn mein sohn mal ein enkel nachhause bringt m├Âchte ich auch was davon haben

      " ich bin auch sehr oft alleine da mein mann nur Wochenende zuhause ist.."

      Kann es sein, dass du dich einsam f├╝hlen w├╝rdest, wenn du deinen Sohn mal abgeben w├╝rdest und deshalb so an ihm klammerst?

      Liebe Gr├╝├če

      • Ja stimmt ich f├╝hle mich sehr einsam und das ist auch das warum ich ihn ungerne abgebe ich bin zwa oft mit ihm drau├čem und unternehmen viel aber mir fehlt mein mann schon sehr

    (6) 22.04.18 - 16:18

    Hallo.

    Du musst dich selber versuchen ein wenig zu entspannen und zu Entw├Âhnen.

    Kleine Schritte sind ein guter Anfang.

    Dein kleines zb der Oma ├╝berlassen und du gehst mal 30 minuten in ruhe einkaufen.

    Oder leg dich mit deinem lieblingsbuch in die Badewanne.

    Triff dich mit einer guten Freundin f├╝r eine Stunde zum Kaffee. Dann bist du nicht allein.

    Wichtig sind kleine Schritte

    Eine Liebe Oma ist eine wunderbare Insel und viel wert. Versuch es zu genie├čen ÔÜśÔŁĄ

    Alles Gute.

(9) 22.04.18 - 17:17

Ich m├Âchte dir mal eine andere Sichtweise nahe bringen.

du schreibst, dass dir dein Mann fehlt und du dich alleine f├╝hlst erst recht wenn du deinen Sohn nicht bei dir hast. Sieh es mal so. Du musst ja nicht einsam sein, such dir z.B. eine Krabbelgruppe, da lernt man andere Leute kennen und ist schon mal einen halben Tag nicht allein zuhause.
BIst du vor der Schwangerschaft einem Hobby nachgegangen, dann mach das wieder oder such dir f├╝r den Anfang eine Besch├Ąftigung die du zuhause machen kannst. Mir gehtes einfach nur darum,dass du dich f├╝r was anderes als dein Kidn interessierst und auch was gegen deine Langeweile tust.

Wie hier schon geschrieben, beginne mit kurzer Trennung. Das kann ja auch zum BAginn sein,dass du den Kleinen bei Oma udn Opa l├Ąsst. wenn du die Waschmaschine anstellst oder die W├Ąsche aufh├Ąngst. Irgendwann wird es nicht merh seltsam f├╝r dich sein und du gehst dann mal ne halbe Stunde einkaufen.

Und sieh es mal so. Die Beziehung und das Zusammensein mit den Gro├čeltern bereichern das leben von beiden Seiten. G├Ânn deinem Sohn das Zusammensein mit Oma und Opa. wenn du den dreien gar keine Chance l├Ąsst ist das sicher nicht zu gut f├╝r das Verh├Ąltnis.

(10) 22.04.18 - 17:37

Vielleicht ist es auch einfach nur innere Abwehr.
Nicht gegen das Abgeben als solches!
Sondern gegen├╝ber der Erwartungshaltung.

Vielleicht brauchst du auch einfach nur Zeit, in EUREM Tempo zu entwickeln.


Bei meinem Kind war es bisher immer so: wenn ICH wollte, dass mein Kind in ihrem Bett schl├Ąft oder was auch immer. Dann klammerte mein Kind sehr stark an mir.
Wenn ich entspannt war und es mir nichts ausmachte, dass sie bei mir schlief, dann zog sie wenige Minuten sp├Ąter von sich aus in ihr Bett. Mama, ich bin gro├č, ich kann das.

Mal ehrlich, als Erwachsene geht es mir manchmal auch so.
Wenn ich MUSS oder von mir ERWARTET wird, dann rebelliere ich innerlich.
Manchmal gebe ich nach - wenn rationale Gr├╝nde daf├╝r sprechen und gehe mit meinen Emotionen selbst um
und manchmal streike ich bzw. setze dann Grenzen.

STOPP, das geht mir zu schnell!


Auch wenn andere meinten an meinem Kind ziehen zu m├╝ssen. Kind kann dies nicht, Kind kann das nicht. DU MUSST am Gras ziehen, damit es schneller w├Ąchst #augen
Da half nur Grenzen setzen (oder aus dem Weg gehen), selbst bl├Âde Spr├╝che bringen (zum Nachdenken anregen)
Geduld haben
meinem Kind die Zeit geben, die mein Kind brauchte.

Alle Entwicklungen waren im Rahmen, manche auch ein bisschen fr├╝her. Kein Fr├╝hstarter in allen Bereichen, wie ich es durch Erziehung h├Ątte erzwingen sollen.


Was ich damit sagen m├Âchte
1. h├Âr auf dein Bauchgef├╝hl!
2. reflektiere, welches Tempo IHR braucht. Mal du, mal dein Kind (auch ihr beide werdet nicht immer das gleiche Tempo haben)
Beobachte dabei dich selbst, achte dabei auf dein Kind. Wann geht es dir zu schnell, passt aber f├╝r dein Kind? Wann passt es f├╝r dich, aber noch! nicht f├╝r dein Kind?

3. Wie kann man eine L├Âsung finden, die f├╝r beide passt?

4. Setze Grenzen. In dem Fall bez├╝glich des Punktes, dass du dich nicht dr├Ąngen l├Ąsst.
Wird dir die Zeit gelassen, die du brauchst. Hast du mehr Freiraum die Gelassenheit zu entwickeln, die du brauchst.

off topic: ob das Wort Gelassenheit von "es wird einem Zeit/Gegenstand gelassen" kommt? Wer unter Zugzwang steht, hat weniger gelassenheit. Man wird ja nicht "in Ruhe gelassen" in dem Moment #schein

5. Rede mit ihnen. Was brauchst du, damit es dir besser geht? Was brauchen sie, damit es ihnen besser geht?
Vielleicht sind ja Kompromisse m├Âglich.

6. reflektiere dich selbst.
Warum geht es dir so?
Sind deine Bed├╝rfnisse gut f├╝r dein Kind? (z.B. wenn dein Kind Schutz braucht oder noch nicht soweit ist)
Sind deine Bed├╝rfnisse eher hinderlich? z.B. wenn du merkst, dass es deinem Kind gut geht, gerne m├Âchte, aber etwas in dir ausbremst.
Das muss nicht immer gleich sein. Kann auch von Situation zu Situation variieren.

7. sprich mit deinem Mann

8. frage auch mal nach. z.B. wenn dich das Verhalten anderer zu erdr├╝cken scheint.
Manche wollten mir schon Dinge aufzwingen, weil SIE es sich w├╝nschen w├╝rden. Dass es MIR dabei nicht gut gehen w├╝rde, interessiert sie nicht. Weil sie in dem Moment ihre Bed├╝rfnisse auf mich ├╝bertragen und erwarten, dass ich "das haben kann, was sie nicht hatten".
Manchmal kann das ganz hilfreich sein. Als Basis f├╝r Kompromisse.

9. wachse mit deinem Kind.
So lange du nicht in dem Zustand bleibst, sondern es dir gegen├╝ber zul├Ąsst, dass du mit deinem Kind mitw├Ąchst (in deinen Aufgaben, Verteilung der Freir├Ąume, Regeln und neuen Lebensabschnitten), prima.
Falls du merkst, dass du darin feststeckst oder wirklich klammerst (dein Kind einschr├Ąnkst, weil du (noch) nicht soweit bist), dann besprich dich mit deinem Mann, je nach Alter des Kindes auch mit deinem Kind und dann kann auch Hilfe von au├čen sinnvoll sein. z.B. 6. nicht ausreicht.

Bis dahin h├Âr auf dein Bauchgef├╝hl und rede mit deinem Mann. Vor allem wenn er ein Grund f├╝r dein insgesamt nicht gut f├╝hlen ist (Einsam f├╝hlen weil er oft weg ist). Dann wird sich auch zeigen, ob das die Ursache f├╝r das hier geschilderte Problem ist oder "nur" ein anderes Problem, das nebenher l├Ąuft und nichts damit zu tun hat.

(12) 22.04.18 - 18:54

Hey,

ich finde, dein Verhalten ist zu krass. Erstmal finde ich es befremdlich sein Kind als gr├Â├čtes Gl├╝ck zu bezeichnen. Es ist ein Kind. Ein Lebewesen. Ein eigener Mensch.

Das Kind mal eine Stunde "wegzugeben" ist kein Abschieben.
Dieser Vergleich ist krass. Krass ist es auch, wenn du das Gef├╝hl hast innerlich zu sterben, nur weil jemand anders das Kind h├Ąlt. Darf dein Mann euer gemeinsames Kind halten?

Ich w├╝rde an deiner Stelle aufpassen, dass du zu gegebener Zeit (nicht unbedingt jetzt) deinem Kind auch den Abnabelungsprozess zugestehst. Binde dein Kind nicht an dich.

Da du so direkt gefragt hast, ich finde dein Verhalten nicht normal. Benutzt du dein Kind vielleicht als Partnerersatz? Nur so als Denkansto├č?!

Sch├Âne Gr├╝├če

  • (13) 22.04.18 - 19:07

    Der Beitrag wurde ausgeblendet Der Beitrag wurde von den Administratoren ausgeblendet.

    • ├ähhmm...du fragst um Meinung und wenn dir jemand SEINE ehrliche Meinung darlegt, greifst du diesen an und wirst beleidigend.

      ****vom urbia-Team editiert**** Und wenn man sich so einsam f├╝hlt, ohne den Mann dauernd an der Seite zu haben, spricht das ja auch f├╝r sich. Hast Du keine anderen Interessen? Eine gute Ablenkung und Bereicherung w├Ąre gegebenenfalls irgendein Kurs - Schreiben zum Beispiel.

      (15) 22.04.18 - 20:20

      Ich habe exakt das selbe gedacht, wie tigerbabe.
      Wo genau bei dieser Antwort dein Problem liegt, w├╝rde ich gerne wissen. Und weswegen man da gleich so unh├Âflich werden muss?!

      • (16) 22.04.18 - 20:51

        Das Problem? Diese Antwort trifft wahrscheinlich den Nagel auf den Kopf. Meine Oma hat immer gesagt, getroffene Hunde bellen. :-)

        ****vom urbia-Team editiert**** . Und das schreibe ich als Mutter. Mein Sohn war das erste Mal eine Stunde alleine mit Oma (Schwiegermutter) spazieren da war ich noch im Wochenbett. Und er voll gestillt. Hat super geklappt und er ist so gern bei Oma und Opa.

        Ein afrikanisches Sprichwort sagt, man braucht ein Dorf um ein Kind gross zu ziehen. Und Ich beobachte bei uns das sich viele Frauen gerne als Mama unentbehrlich machen wollen weil sie sonst keinen sinnvollen Lebensinhalt haben. Ein Kind braucht ganz sicher eine stabile und liebevolle Bezugsperson. Aber daneben k├Ânnen andere einen sehr wertvollen Beitrag leisten. Und m├╝ssen das sogar. Menschen sind Herdentiere.

        (20) 23.04.18 - 09:02

        Oooh, welch wahre Worte.

        Ich glaube, das rahme ich mir ein ­čśä

(21) 22.04.18 - 21:20

Du hast gefragt und eine Antwort erhalten. Die Antwort passt dir nicht, dass tut mir leid f├╝r dich. Vielleicht denkst du in einem ruhigen Moment ├╝ber den Inhalt meiner Antwort nach.

Sch├Âne Gr├╝├če

(22) 22.04.18 - 22:06

Ich glaube nicht, dass das Kommentar mit dem Partnerersatz auf eine ekelhafte Art und Weise gemeint war. das hast du falsch verstanden. Es geht eher um die emotionale Einsamkeit, die du vielleicht versuchst durch dein Kind zu ersetzen. Aber warum weshalb und was genau "mit dir nicht stimmt" m├Âchte ich nicht urteilen. Ich wollte nur erw├Ąhnen, dass du da was missverstanden hast. Dein Kind ist noch sehr klein und ich finde es v├Âllig okay, wenn du so sehr die N├Ąhe zu deinem Kind genie├čt. Ich habe auch mein Kind immer bei mir gehabt, nur wenn die Gro├čeltern oder nahe Angeh├Ârige das Kind auf die Arme genommen haben, war es f├╝r mich kein Weltuntergang, sondern ganz normal. Und in dem Punkt, solltest du vielleicht etwas lockerer werden.

Du fragst in deiner ├ťberschrift, was mit dir nicht stimmt und wenn man eine Theorie aufstellt, wirst du beleidigend? #contra

Ich sehe das wie die meisten hier, ein Kind kann f├╝r einen das gr├Â├čte Gl├╝ck sein, aber man ist nicht allein seins! Auch die Gro├čeltern sollten - ohne das du gleich innerlich stirbst #augen - ihren Enkel mal bei sich haben d├╝rfen.
Mach weiter so und dein Sohn wird irgendwann froh sein, von Mutti wegzukommen!

Hast du Freunde? Oder gibt es nur deinen Mann und deinen Sohn f├╝r dich?
DAS ist dann vermutlich dein Problem. Daran solltest du was ├Ąndern.

(24) 22.04.18 - 20:58

Noch schaffst du alles, weil das Kind nicht so viel von dir fordert ­čśé irgendwann wenn die schwierigen Phasen beginnen, bist du froh, wenn du mal eine Stunde in Ruhe was machen kannst. Wir sind vor kurzem umgezogen, unser Kind ist 2,5J und glaub mir, ich die auch fr├╝her immer alles geschafft hat, schaffe mittlerweile nichts mehr, Kind will st├Ąndig Aufmerksamkeit und f├╝hlt sich allein gelassen, wenn Mama sich um die Wohnung k├╝mmern muss. Und wenn nicht der Opa sie stundenweise abnehmen w├╝rde, w├Ąre ich echt aufgeschmissen. Das was du beschreibst, kommt mir bekannt vor, erstes Kind, man will die perfekte Mama sein, man traut keinem anderen was zu, und ├╝berhaupt schafft man alles, aber das kann sehr schnell auch zur physischen und psychischen ├ťberlastung f├╝hren. Lg

(25) 23.04.18 - 08:39

Guten Morgen.

Ich kenne das Gef├╝hl, auch, wenn du es sehr extrem beschreibst. Kann es sein, dass du eigentlich doch kein so gutes Verh├Ąltnis zu der Schwiegerfamilie hast? Wie ist es bei deiner Familie?

Bei mir war/ist es ├Ąhnlich. Allerdings war ich auch schon vor der Geburt so. Vorher hatte ich eigene Pferde. Da h├Ątte ich zB auch nie eine Reitbeteiligung haben k├Ânnen. Man h├Ątte es mir eh nicht gut genug machen k├Ânnen. Ich hatte einfach immer das Gef├╝hl, ich selbst kann es am besten. Das ist eigentlich bei Allem, was ich gut kann, der Fall. Es f├Ąllt mir schwer, Verantwortung abzugeben. Wenn ich etwas nicht kann, oder wei├č, Jemand Anders kann es besser, dann habe ich keine Probleme, das Ruder aus der Hand zu geben.

Die Kinder betreffend ist es so, dass ich sie einfach nicht Jemandem geben kann, den ich nicht aufrichtig mag. Darunter fallen die eigene und die Schwiegerfamilie. Da konnte ich auch gar nichts ertragen und das hat sich nie ge├Ąndert. Dagegen habe ich keinerlei Probleme, wenn ich die betreuenden Personen mag. Wie sch├Ątzt du das bei dir ein?

Bei dir kommt mit Sicherheit hinzu, dass du deswegen immer Gegenwind bekommst. Verst├Ąndnis w├Ąre nat├╝rlich viel besser.

Ich w├╝nsche dir alles Gute.

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