Neid zwischen Alleinerziehenden und "Familien"?

    • (1) 09.05.18 - 11:34

      Hallo zusammen,

      und noch eine Frage, die mich schon länger beschäftigt... wahrscheinlich ein sehr kontroverses Thema, aber daher wahrscheinlich umso besser um es zur Diskussion zu stellen. Und da würde ich mich wirklich über Meinungen von beiden Seiten der Medaille freuen.

      Gibt es Neid zwischen Alleinerziehenden und "Familien" mit 2 Elternteilen?

      VORWEG:
      Bei uns gibt es 2 extreme Beispiele - auf der einen Seite meinen Mann und mich: seit ein paar Jahren verheiratet, stabile Beziehung (natürlich auch mit Höhen und Tiefen), gesundes glückliches Kind (2,5), 2 Vollzeit-Jobs, Haus, finanziell sehr gut aufgestellt usw. Dieser Status war und ist harte Arbeit, wir hatten & haben natürlich auch Hilfe aber eben nur weil wir vorher selbst für eine gute Basis gesorgt haben. Grundsätzlich funktioniert bei uns alles mehr oder weniger reibungslos: Wir hatten 2 gute Tagesmütter (es gab zwischendurch einen Umzug), der (Traum-)KiTa-Platz ist auch schon sicher ab August, beruflich und finanziell ist alles sehr gut und wir haben auch ein wirklich gutes soziales Umfeld. Wir können uns also nicht beschweren! Tun wir auch nicht. ;)

      Und dann ist da die Schwägerin...alleinerziehend (sie kam eines Tages schwanger nach Hause, niemand kennt den Vater), Kind ist 1, zwar auch ein wirklich guter Job, aber sonst läuft wirklich nix rund. Tochter ist untergewichtig (14 Monate - kaum 8 kg), deswegen natürlich im Teufelskreis von dauernd krank und nimmt kaum zu. Mutter klettet (vielleicht auch deswegen) massiv an ihrer Tochter, die dadurch sehr sensibel ist, keiner außer den Großeltern darf ans Kind ran, also fremdelt die Kleine total. Finanzielle Mittel sind überschaubar (was da ist, wird auch schnell wieder für unwichtige Sachen ausgegeben) plus teurer Lebensstil (teure Wohnung, teures Auto, etc.). Aber jede Menge Unterstützung durch ihre Eltern. Bis zur Aufopferung!! Und natürlich trifft sie auch in wirklich allen Bereichen bisher und weiterhin immer die logisch falschesten Entscheidungen, die dann immer wieder mit angekündigtem Anlauf zur Katastrophe führen.

      FAZIT: Unser Verhältnis untereinander ist schwierig. Wir bemühen uns zwar immer wieder, bieten Unterstützung an und sind wirklich mehr als nur verständnisvoll, aber es bringt gar nichts. Wir müssen hart kämpfen um an unsere Nichte ran zu dürfen und die Tatsache, dass sie daran zu knabbern hat, dass wir ihr vermeintlich die perfekte Familie vorleben (was wir auf gar keinen Fall sind - und wenn nur durch sehr viel harte Arbeit und kluge Entscheidungen) wird allgemein als absolut verständlich hingenommen. Also erlaubter Neid auf Kosten ihres Kindes. Noch dazu vergöttern sich unsere Kinder untereinander und würden gerne soviel Zeit wie nur möglich miteinander verbringen. Das geht aber nur wenn wir den Umweg über die Großeltern nehmen, die das zumindest teilweise unterstützen.

      Was kann man da noch machen? Wir würden so gerne helfen und ein enges Verhältnis zu unserer Nichte aufbauen, sie bei der Betreuung unterstützen und somit vor allem die, bis über den Grad der Belastbarkeit hinaus, eingespannten Großeltern entlasten. Aber wir kommen einfach nicht ran. Immer gibt es neue Ausreden warum jetzt der falsche Zeitpunkt ist, leider auch von der Oma. Der Opa hätte sehr gerne ein bisschen Entlastung.

      Habt ihr Tipps? Meinungen? Irgendwas?

      VG

      • Lies Dich doch durchs Forum.

        Deine beiden gerade eröffneten Themen sind öde und mindestens 1x/Monat wiederkehrend hier.

        • Liebe kekskuchen77,

          dann lies doch was anderes! :) Ich bin das erste Mal in solchen Foren unterwegs und wollte einfach mal schauen ob sowas eine geeignete Plattform ist um sich auszutauschen. Natürlich habe ich gelesen, dass es dazu andere Diskussionen gibt, die aber entweder veraltet oder nicht ganz passend sind. Und natürlich kommen solche Themen auch immer wieder auf, da sie ja auch immer wieder präsent sind.

          Also mal abwarten, wie sich das entwickelt. Ansonsten bist Du mich sicher ganz bald wieder los. :)

      (6) 09.05.18 - 11:53

      Du klingst sehr herablassend und verächtlich bei der Beschreibung der Lebensumstände Deiner Schwägerin. Sicher, dass du helfen willst? Sicher, dass nur sie neidisch ist?

      • Naja, herablassend ist das wohl das falsche Wort. Verzweifelt trifft es eher. Und ja, da bin ich sicher! Und ich bin mir sogar sicher, dass ich nicht alles richtig mache. Daher versuche ich einfach ein paar wirklich sinnvolle Ratschläge zu bekommen.

        Gerne auch in die Richtung: Alleinerziehende hassen es wenn... oder Hast Du schon mal über folgenden Punkt nachgedacht? Etc etc... :)

        • "Und ich bin mir sogar sicher, dass ich nicht alles richtig mache."
          Dann lies deinen eigenen Text nochmal durch, vielleicht kommst du dann drauf, was du nicht richtig machst #kratz!

    Du klingst herablassend und arrogant. Und für mich gehört ihr mit einem Einzelkind und zwei Vollzeitjobs (viel frühe Fremdbetreuung) garantiert nicht in die Schublade "perfekte Familie". Bild dir da mal nix ein...
    Und mit dem wertenden Satz "sie trifft immer die falschesten Entscheidungen" wäre ich auch vorsichtig.

    Der einzige Tipp der mir einfällt:

    Steig runter von deinem hohen Ross. Dann klappt's auch mit der Schwägerin.

    (11) 09.05.18 - 12:10

    <<<Also erlaubter Neid auf Kosten ihres Kindes. Noch dazu vergöttern sich unsere Kinder untereinander und würden gerne soviel Zeit wie nur möglich miteinander verbringen. >>>

    Wie kommst du darauf, dass deine Schwägerin neidisch auf euch ist. Und wie kann man sagen, die Kindern vergöttern sich untereinander, in solch einem jungen Alter. Mir liest es sich eher, dass du neidisch darauf bist, dass ihre Eltern wirklich helfen wollen und euch nicht, da ihr es nicht nötig habt. Und vielleicht bist du auch neidisch darauf, dass die Kleine deiner Schwägerin mehr Aufmerksamkeit bekommt als dein Kind.

    Ich denke, du oder ihr solltet euch da raushalten. Wer weiß, mit welcher Hilfe ihr ankommt.

    (12) 09.05.18 - 12:15

    "Gibt es Neid zwischen Alleinerziehenden und "Familien" mit 2 Elternteilen?"

    Ausgangspunkt für Neid ist zunächst die Unzufriedenheit mit der eigenen Situation und der Umgang damit. Die allgemein gestellte Frage wird man so gar nicht beantworten können. Ob man nun neidisch ist, weil - vermeintlich oder wirklich - das Gras anderswo grüner wächst, hängt von der eigenen Einstellung ab. Klar: hat man die vermeintlich perfekte Familie vor Augen und kämpft selber an allen Froten, wird man sich sicher mal wünschen, es selbst auch leichter zu haben.

    Ich habe aber den Eindruck, dass es dir hier nicht um eine allgemeine Betrachtung geht, sondern um die Beziehung zu Schwägerin und Nichte, da du deren Lage konkret schilderst und auch Fragen zur Verbesserung des Verhältnisses stellst.

    Dass du ihr helfen möchtest, ist zwar schön und ehrt dich, aber wenn sie diese Hilfe nicht annehmen möchte, kannst du das nicht ändern.

    Hinterfragen solltest du aber, worum es dir vorrangig geht: eine Entlastung der Großeltern wäre zwar wünschenswert, aber es ist alleine deren Sache, inwieiweit sie sich da einbringen möchten. Wenn man deine Zeilen zum Thema Unterstützung durch die Großeltern bis hin zur Aufopferung liest, könnte man ebenso auf den Gedanken kommen, dass du neidisch bist, weil ihr alles selbst regelt.

    Wenn es dir um einen engeren Kontakt mit der Nichte geht, wäre es gut, solche Gegenüberstellungen und Vergleiche zur eigenen Sitaution gar nicht erst anzustellen, vor allem, nachdem sie aus deiner Sicht immer zum absoluten Nachteil der Schwägerin ausfallen und du ihre Entscheidungen nicht nur in Frage stellst, sondern sie veurteilst. Das steht dir aber gar nicht zu, nachdem es nicht dein Leben ist.

    Diese Gedankengänge in Richtung "sie macht alles falsch" muss zwangsläufig das Verhältnis trüben. Sie wird ja erkennen und zumindest unterschwellig auch zu spüren bekommen, auch wenn du es nicht deutlich sagst, dass du sie verurteilst. Auf dem hohen Ross sitzen kommt nie gut an.

    Daher würde ich versuchen, die Nichte zum Beispiel möglichst oft einzuladen, vielleicht am Anfang dann eben zusammen mit den Großeltern, bis sich euer Verhältnis entspannt hat.

    (13) 09.05.18 - 12:28

    Ganz ehrlich: DU bewertest hier deine Schwägerin extrem: ich lese raus: Helikoptermum die über ihren Verhältnissen lebt.

    Ihr seid wirklich toll, aber nur wegen wahnsinnig guter Entscheidungen und extrem harter Arbeit #augen

    Hallo,

    irgendwie klingt die Selbstbeschreibung von Dir und die Beschreibung Deiner Schwägerin wie der Vergleich Goldmarie vs. Pechmarie.
    Und das kommt eben sehr überheblich rüber.

    Du beschreibst hier leuchtend Deine hübsche Rama-Familie mit gesundem und glücklichem Kind, Haus, Status, Traum-Kitaplatz, Freunde. Alles schön gutbürgerlich geplant und überlegt, erst geheiratet, dann das Kind, usw.
    Und dass Ihr immer kluge Entscheidungen trefft und hart arbeitet. Eigentlich fast schon etwas zu überzeichnet für meinen Geschmack. Es fehlen nur noch die Disney-Vögelchen.
    (sorry für meine Ironie)

    Ich glaube Euch das alles und freue mich für Euch und gönne es Euch auch, aber warum betonst Du es so sehr in Bezug auf Deine Schwägerin?
    Ich denke, genau das ist es was sie so stört.

    Und Deine Schwägerin zeichnest Du, als würde sie unter einer Regenwolke im Jammertal leben.
    Ein ungeplantes Kind nichts aussergewöhnliches mehr und sicherlich war und ist es für sie auch nicht leicht. Und für was sie ihr Geld ausgibt, ist ihre Angelegenheit und nicht die Deine. Sie kann mit ihrem verdienten Geld machen, was sie möchte und wenn sie eine schöne Wohnung möchte und nicht die hinterste Bude, dann lass sie doch.
    Sie arbeitet ja auch, hängt also nicht zuhause herum und ist stinkefaul. Über ihre finanziellen Mittel hast Du eigentlich nicht zu urteilen. Und den gesundheitlichen Zustand ihres Kindes sollte ein Arzt im Blick haben, wovon ich ausgehe.
    Ich verstehe auch nicht, warum Du so sehr kritisierst, dass sie an ihrem Kind klettet. Sie liebt ihr Mädchen und sorgt sich halt auch um sie.

    Und was die Aufopferung der Großeltern betrifft:
    Das sind erwachsene Menschen, die selber entscheiden können, wo deren Schmerzgrenze ist. Keiner muss sich irgendwie aufopfern. Der Opa kann genauo "Hier ist jetzt Schluß!" sagen, wenn es ihm zu viel wird.
    ich finde nicht, dass Du Dich da groß einmischen musst.

    Du solltest dieses "Helfersyndrom" mal sehr stark reduzieren.
    Ich vermute, dass die Schwägerin dieses (sicherlich im Guten gemeinte) Helfen als übergriffig sieht, als Einmischerei.

Wo bzw in welcher Form soll denn da der Neid sein ? Ich lese da nichts raus, was auf Neid schließen lässt.

Außer der eine Satz, dass die Großeltern deine Schwägerin bis hin zur Aufopferung unterstützen.
Und der spricht eher dafür das du neidisch darauf bist 🤷

(18) 09.05.18 - 12:43

Steck deine Überheblichkeit weg und sei einfach da. Fertig.

Meine Freunde mischen sich quer beet aus Alleinerziehenden, Familien, Patchwork, früh verstorbenen Elternteilen und einigem mehr.

Was ich aber nicht ab kann, sind Menschen, die seien was besseres, wenn sie ihr eigenes Leben zu sehr betonen. Da ist mir dann der Verwandtschaftsgrad schnuppe! Das liegt dann an den Menschen selbst - persönlich also. Fertig :-p

  • Puh, also scheinbar waren meine Formulierungen etwas unglücklich gewählt oder ich habe eben in ein Wespennest gestochen. Wahrscheinlich beides. Zumindest dachte ich eher daran hier Anregungen zu finden als Beschimpfungen.

    Aber um es festzuhalten:
    1. Wir bekommen genug Unterstützung, sonst wäre unser Leben nicht so möglich, wie wir es leben.
    2. Ja, ich nehme mir das recht heraus Entscheidungen zu bewerten, wenn ich genau die gleichen Entscheidungen in der Vergangenheit, wenn auch aus einer anderen Perspektive heraus, auch treffen musste und das Ergebnis bei mir ein anderes und positiveres war. Das hat nichts mit Arroganz zu tun.
    3. Ich finde es nur schwierig wenn mein Kind indirekt unter den absichtlich getroffenen Fehlentscheidungen einer anderen Person leiden muss und hatte gehofft hier Ansatzpunkte zu finden etwas daran ändern zu können. Selbstverständlich auch wenn es hier um Änderungen an meinem eigenen Verhalten geht. Also da sich der Arroganz-Punkt wiederholt. Ist es doch etwas wo ich ansetzen kann.

    Verrückt wie so etwas in eine so massive Form des Bashings umschlagen kann. Ein Hoch auf die Anonymität des Internets. ;)

    • Ich finde nicht das es dir überhaupt zusteht zu entscheiden wer hier die richtige und wer die falsche Entscheidung getroffen hat. Kann es nicht auch mehrere "richtige" Entscheidungen geben? Gibt es bei Entscheidungen überhaupt ein richtig und ein falsch? Und wer entscheidet das was richtig und was falsch ist? Du?

      "Absichtlich getroffene Fehltentscheidungen"? Du unterstellst ihr also das sie Entscheidungen trifft nur um dich zu ärgern? So wie du deine Schwägerin beschreibst macht sie auf mich nicht den Eindruck, als hätte sie großes Interesse an die, warum sollte sie also absichtlich blöde Entscheidungen treffen nur um dich zu ärgern ?

      Ich glaube tatsächlich das du dir selbst einen zu hohen Stellenwert zuschreibst.

      "Gerne auch in die Richtung: Alleinerziehende hassen es wenn... "
      welche Alleinerziehenden meinst du?

      Ich kenne nur MENSCHEN
      und jeder Mensch hasst/mag etwas anderes.

      Nenne mir 5 Menschen und ich nenne dir 20 verschiedene Dinge, die sie nicht mögen

      "oder Hast Du schon mal über folgenden Punkt nachgedacht? Etc etc... :) "

      Hast du schon mal über folgenden Punkt nachgedacht: deine Schwägerin selbst zu fragen?
      Vielleicht ist es ja kein Neid. Vielleicht ist es ja was persönliches und sie kann dich nur nicht leiden :-p



      Um deine Sorgen auszudrücken hätte es ohne dein überhebliches Getue auch getan. Das betont deinen Schwerpunkt zu sehr. Auch wenn du noch so sehr drum herum schreibst.


      Hört zu Leute, ich habe eine Schwägerin mit krankem Kind. Ich mag sie, kann sie aber nicht einschätzen.
      Wie kann ich ihr helfen?
      Ich mag meine Nichte, ich weiß nur nicht, wie ich an sie heran komme. Meine Schwägerin hat eine schwere Zeit hinter sich und das scheint zu prägen.

      Schwupps wäre das Gespräch anders :-p


      Meine Erfahrung mit dem Thema Neid ist: wer behauptet andere könnten neidisch sein, ist
      a) es selbst
      b) mit sich selbst nicht zufrieden
      c) möchte sich b) selbst nicht eingestehen
      d) hat nur eine Fassade außen, aber kein Leben (das man zeigen würde)
      e) eine psychische Störung (diagnostizierte Beispiele)

      Wen den Mensch wirklich interessiert, wirft nicht alle in einen Topf
      und fragt nicht mit dem Fokus auf die eigene Fassade mit Vergleichen, sondern schildert kurz die Situation und sucht konkrete Tipps ohne Wetterungspotential.

      Ist nur meine Erfahrung. Aber da ich ja Mensch bin... deckt sich deine Meinung mit meiner? Immerhin sind wir ja beide Menschen (nehme ich jetzt mal frech an) und Menschen sind ja in einem Topf.... :-p

      • Meine Mutter hat auch immer behauptet, ALLE wären auf sie, ihr Aussehen, ihre Klamotten etc. neidisch. Von Klein auf hat sie mir das eingetrichtert und als ich in die Pubertät kam, sortierte sie mich direkt zu den Neidern dazu.
        Alle aufgezählten Punkte passen auf meine Mutter! Habe ich mir noch nie Gedanken drum gemacht, danke dir!!

    (23) 09.05.18 - 14:44

    2. Ja, ich nehme mir das recht heraus Entscheidungen zu bewerten, wenn ich genau die gleichen Entscheidungen in der Vergangenheit, wenn auch aus einer anderen Perspektive heraus, auch treffen musste und das Ergebnis bei mir ein anderes und positiveres war. Das hat nichts mit Arroganz zu tun.

    -> das ist so dermaßen überheblich! Welche genau gleiche Entscheidung hast du denn bezüglich Kind getroffen?

    3. Ich finde es nur schwierig wenn mein Kind indirekt unter den absichtlich getroffenen Fehlentscheidungen einer anderen Person leiden muss und hatte gehofft hier Ansatzpunkte zu finden etwas daran ändern zu können. Selbstverständlich auch wenn es hier um Änderungen an meinem eigenen Verhalten geht. Also da sich der Arroganz-Punkt wiederholt. Ist es doch etwas wo ich ansetzen kann.

    -> wo leidet dein Kind jetzt indirekt?

    • -> das ist so dermaßen überheblich! Welche genau gleiche Entscheidung hast du denn bezüglich Kind getroffen?

      => Naja, zb ganz banal bei materiellen Dingen. Wohnung, Auto, sonstiges. Wenn man da bei allem die große Nummer braucht, darf man sich hinterher nicht wundern, dass der Monat früh zuende ist. Und darüber jammern schon gar nicht. Es gibt genügend Familien egal in welcher Konstellation, bei denen der Monat trotz harter Arbeit und einem bescheidenen Leben früh zu ende ist und die sich nicht beschweren.
      Oder im Bezug darauf, dass man sich entscheidet sein Kind völlig auf sich zu fixieren und am Ende jammert, dass man "das Kind ja nirgendwo in Betreuung geben kann" weil es Mama immer so vermissen würde. Was noch nicht mal stimmt, dank unglaublich wundervoller, herzensguter Großeltern.

      -> wo leidet dein Kind jetzt indirekt?
      => Es gibt nunmal 2 Kinder und 2 Enkelkinder und wenn dann Kind 1 mit Enkelkind 1 die Großeltern so in Beschlag nimmt, dass Enkelkind 2 sie so wenig sehen kann (und ich meine sehen, nicht betreut werden), dass es darüber traurig ist und fragt, dass finde ich das nicht so super.

      • (25) 09.05.18 - 15:17

        Mein Kind ist auch wahnsinnig anhänglich und ich bin nicht der Meinung, dass ich das forciert habe. Eher denke ich, dass es automatisch so entstanden ist, da er sich eben oft von Mama trennen muss.

        Pumpt sie euch um Geld an?

        Mein Kind war auch mal 2,5 und ich bin mir sicher, dass eures nicht einen Gedanken daran verschwendet, dass das andere Kind evtl. öfter bei Oma und Opa ist. Und wie geht das überhaupt, wenn sich dieses Kind gar nicht abgeben lässt?

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