Familie verlassen???

    • (1) 14.05.18 - 05:16

      Ich bin fertig mit der Welt. Mein Mann hatte im letzten Jahr einen schweren Autounfall, den er selber nicht verschuldet hat. Seitdem ist er im Krankenstand zu Hause. Im November 2017 wurde uns die Wohnung wegen Eigenbedarf gekündigt. Wir haben eine neue Wohnung gefunden. Da wir alleine den Umzug nicht stemmen konnten, mussten, mussten wir eine Umzugsfirma nehmen. Das hat alles sehr viel Geld gekostet. Mein Mann hat sich Geld bei Freunden geliehen, da Er im April 2018 von der gegnerischen Versicherung Schmerzensgeld erwartete. Bis jetzt hat die Versicherung nicht gezahlt. Statt zu sparen, gibt mein Mann das wenige Geld mit vollen Händen aus. Es bringt mich zur Verzweiflung, da mein Mann keine Einsicht zeigt. Meine Versuche mit Hilfe von Schuldnerberatung, Therapie die Probleme in den Begriff zu bekommen sind gescheitert. Der Unfall hat meinen Mann so verändert. Wir streiten nur noch um das Geld. Er zeigt keine Einsicht. Wir haben zwei Kinder im Alter von 15 und 18 Jahren. Nachdem ich anscheinend meinen Kindern nichts mehr Wert bin, keine Anerkennung zum Muttertag bin ich am überlegen, ob ich meine Familie und Arbeit bei Nacht und Nebel verlasse und mich in ein neues Leben wage.
      Ich habe einfach keine Kraft mehr, so kann ich nicht weiterleben....

      • Warum bei Nacht und Nebel verlassen?
        Beorte alle mal an einem Tisch, bringe dein Leid und Sorgen vor. Das es für dich nicht so weiter geht, dass du ernsthaft nachdenkst auszuziehen.
        Vielleicht solltest du anschließend mal 1-2 Wo. Auszeit nehmen , bei einer Freundin, Eltern ect. , damit sie mal merken, auf sich allein gestellt zu sein und dass dein Kummer nicht nur so herausgejammert war.

        Auch wenn ich mir jedes Jahr vermeintlich so sicher bin, dass mir Muttertag egal ist, bin ich jedes Jahr am Muttertag voller Trauer, Sehnsucht und Schmerz.
        Denn meinen Teenagern ist Muttertag tatsächlich schei..-egal, schon immer, auch als sie klein waren. Oma kriegt einen Anruf, die Nachhilfelehrerin Blumen, ich: nichts.

        Deshalb kann ich mir sehr gut vorstellen, dass du genau über diese Tage deine Situation mehr hinterfragst als die Tage zuvor.
        Was deinen Mann anbetrifft: Hat er beim Unfall Kopfverletzungen erlitten oder sonstige neurologische Schäden, die seine Urteilsfähigkeit trüben? Könnte sein Unvermögenmit Geld umzugehen unfallbedingt sein? Wenn ja, dann wende dich an einen Anwalt/Beratungsstelle/Arzt/Psychiater um seine Geschäftsfähigkeit begrenzen zu lassen. Bevor er euch in den Ruin treibt.

        Familie bei Nacht und Nebel verelassen (ausser vielleicht für eine Auszeitwoche irgendwo in den Bergen) würde ich nicht. Aber ins Auge fassen, ob und was du sonst ändern kannst, das solltest du dringend. Leider kann eine Krankheit/ein Unfall einen Partner im Wesen so verändern, dass die Beziehung keine Chance mehr hat.

        • (4) 14.05.18 - 09:37

          Hallo Bambuswald,

          ich bin Dir ehrlich gesagt sehr dankbar für Deinen Beitrag!
          Auch meinen Kindern ist dieser Tag schon seit fast immer sch..egal und auch mein Mann hält nichts davon die Kinder mal zu irgendeiner Nettigkeit anzuhalten.
          Seit Jahren sage ich, mir ist dieser Tag egal und mein Verstand findet das auch absolut richtig.
          Und dann kommt dieser bescheuerte Tag und ständig wird man gefragt: "Und was haben Deine Kinder nettes gemacht? Meine haben mir Frühstück gemacht.. und meine haben mir einen kleinen Brief geschrieben, dass sie mich lieb haben... und meine haben Blumen gepflückt ..."
          Meine Mutter signalisiert mir jedes Jahr wieder wenn ich sie lieb bedenke, dass ich da ja wohl etwas falsch gemacht haben muss.
          Hätte ich meine Kinder zwingen sollen an einem Tag im Jahr besonders nett zu mir sein zu müssen?
          Ich weiß, dass mich meine Kinder lieb haben, aber dieser blöde künstlich produzierte Tag und die zur Schaustellung von "Liebesbeweisen" führt jedes Jahr wieder dazu, dass es mir an diesem Tag schlecht geht.
          Ich dachte immer, ich bin die Einzige, weil alle um mich herum ihre Kinder scheinbar perfekt trainiert haben (achso nein, alle um mich herum haben Kinder die sie lieb haben und die das an diesem Tag aus vollstem Herzen und Überzeugung kundtun wollen).

          Also hab ganz herzlichen Dank für Deinen Beitrag!
          Sunny

          • (5) 14.05.18 - 11:13

            Woher sollen die Kinder denn wissen, daß sie dir an Muttertag eine Freude machen sollen.
            Du lebst ihnen vor, daß du diesen Tag nicht wichtig findest und wahrscheinlich haben deine Kinder auch mitbekommen, daß du deiner Mutter nur aus Pflichtgefühl bedenkst.

            Wie sollen sie da Sensibilität für diesen Tag bekommen?
            für sie ist der Tag ein Tag wie jeder andere, weil du es ihnen so vorlebst.

            • (6) 14.05.18 - 11:20

              Hallo cora 282340,

              was für eine freundliche und konstruktive Antwort.
              Wie schön, dass du genau erspürst wie es hier bei mir ablief seid die Kinder geboren sind
              und was ich meinen Kindern vorlebe.
              Ganz großartig ist auch wie du aus meinen Zeilen herausliest, dass ich meine Mutter nur aus Pflichtgefühl bedenke.

              Ganz herzlichen Dank
              Sunny

              • (7) 14.05.18 - 11:23

                Du betonst in deine Ausgangspost nun mal sehr oft und deutlich, wie unwichtig du diesen Tag findest.
                Was soll ich denn sonst denken?
                Warum genau schenkst du deiner Mutter etwas, wenn du den Tag nicht wichtig findest? Weil deine Mutter ihn wichtig findet? DAS ist dann Pflichtgefühl.

                • (8) 14.05.18 - 11:35

                  Hallo cora282340,

                  ich glaube nicht, dass ich es erreichen werde, dass du meine Sichtweise verstehst.
                  Trotzdem noch ein kleiner Versuch:
                  Ich schenke meiner Mutter an diesem Tag etwas, weil ich weiß, dass es ihr viel bedeutet und weil ich sie so lieb habe, dass es mir eine Freude ist, ihr eine Freude zu machen.
                  Pflichtgefühl ist für mich eine Sache die man tut obwohl sie einem keine Freude bereitet.

                  Ich habe mich hier bei einer Userin für ihren Beitrag bedankt und ihr meine Gedanken dazu geschildert. Warum jemand drittes darauf antwortet um mir mitzuteilen, dass ich selber Schuld bin ohne mich zu kennen oder nachzufragen wie es denn von Anfang an gelaufen ist, ist weder konstruktiv noch nötig.

                  Aber es ist ein typisches Verhalten in der heutigen Zeit jemandem ungefragt öffentlich ohne Begrüßung und Verabschiedung zu kritisieren und ihm ein schlechtes Gefühl zu vermitteln ohne eine Lösung anzubieten.

                  Ich danke Dir trotzdem für Deinen Beitrag er hat mich wieder darin bestärkt doch lieber private Nachrichten zu verfassen als öffentlich zu schreiben.
                  Liebe Grüße
                  Sunny

                  • Hallo Liebe TE -

                    nur mal ganz grundsätzlich: Du bist hier in einem öffentlichen Diskussionsforum, da ist es durchaus üblich, "ungefragt" seine Meinung zu äußern.

                    Trittst Du privat Zuhause weniger entschlossen und forsch auf oder wie kommt es Deiner Ansicht nach dazu, dass Dich Deine Familie nicht wirklich ernst nimmt?

                    Gruß
                    W

                kleiner Tipp: prüf noch mal, wer die TE überhaupt war.

    Hallo,

    ich würde auch ganz dringend zu professioneller Hilfe raten. Du und dein Mann benötigt sie in jedem Falle.

    Was dieses Muttertagsding angeht: mach dich nicht so klein, hab Selbstbewusstsein. Die Kinder werden jeden Tag froh sein, dass es dich gibt und du deren Mutter bist. Warum gibt es immer wieder die Erwartung, dass man dafür eine Anerkennung braucht in Form eines Blumenstrauß oder eines gedeckten Frühstückstischs? Das ist doch Quatsch.
    Deine Kindet können ja auch nichts dafür, dass sie da sind. Wir Mütter sind diejenigen, die uns Kinder gewünscht haben und uns dazu entschlossen haben, sie zu umsorgen. Sie sind sicherlich dankbar dafür, da brauchst keinen Tag der Anerkennung. Aber das ist nur meine Meinung...

    Ich wünsche euch alles Gute. Es gibt viel Hilfe da draußen, nutzt die Angebote 🍀

    Hallo!

    Was jetzt der Unfall deines Mannes und dein Verhalten deiner Kinder gestern miteinander zu tun haben, kann ich nicht erkennen und auf mich wirkt deine Einstellung dazu etwas sehr dramatisch ...

    Wie hier vorgeschlagen: an einen Tisch setzen und mal ordentlich draufhauen, dass es so nicht weitergehen kann.
    Dein Mann lebt zum Glück und sollte einsehen, dass das Geld auch in Zukunft reichen sollte, auch wenn er gerade der Meinung ist, dass das Leben so schnell zu Ende sein kann (hat er ja fast erlebt).

    Und deine Kinder: in dem Alter doch eigentlich normal oder?! Wegen so was gleich über das Verlassen nachdenken? Wie gesagt, etwas viel Drama ...

    Alles Gute!

    ,,Wie in guten und schlechten Zeiten"

    Aber das hat heute leider keine Bedeutung mehr.

    Hast du mal gefragt warum er so viel Geld ausgiebt? Nach dem Unfall hat er vielleicht gemerkt das er Leben" will, nicht alles ernst nehmen möchte und einfach frei sein möchte was Probleme angeht. Schließluch hat er am eigenem Leib gespürt, wie schnell doch das Leben vorbei sein kann.

    Viele denken wenn sie bei Nacht und Nebel verschwinden, verschwinden sie in besseres Leben. Das reale Leben sieht jedoch meist anders aus!

    Hallo!

    Es tut mir leid, dass Deine Familie in so einer Situation ist.

    Wie ist denn die Prognose bei Deinem Mann? Wird er wieder arbeiten können? Ist das absehbar?

    Ihr macht gerade eine schlimme Zeit durch. Sowas gehört aber zum Leben dazu.

    Wir hatten vor drei Jahren auch so eine Familienkrise. Nach dem Tod der Mutter meines Mannes sind wir in das geerbte Haus meiner Schwiegereltern gezogen. Das musste von Grund auf saniert werden und wir haben aus finanziellen Gründen viel in Eigenregie gemacht. Das hat viel Kraft gekostet. Unmittelbar vor dem Umzug - mit dem ich nie richtig glücklich war, weil das hier absolut nicht meine Region ist und ich sehr viel aufgeben musste - verlor mein Mann seinen Job. Nicht ganz unverschuldet. Dann starb noch mein Schwiegervater.
    Es folgte der Umzugsstress mit den Kindern (Damals 7 und knapp 4 Jahre alt) in ein natürlich unfertiges Haus, Beerdigung und Trauer mit dem ganzen Rattenschwanz der nach einem Todesfall des letzten Elternteils so auf die Kinder zukommt, gerichtliche Auseinandersetzung mit dem alten AG meines Mannes...
    Dann fand mein Mann zum Glück einen neuen Job und nur wenige Wochen nach Arbeitsantritt erkrankte er und musste operiert werden mit anschließender Reha. Wieder monatelanger Ausfall usw.

    Irgendwann kippte bei uns auch die Stimmung. Das Problem hier war, dass mein Mann sich in der ganzen Zeit ausschließlich auf sich konzentriert hat und ich alles allein auffangen musste. Wäre die Situation aber umgekehrt gewesen hätte ich von ihm nicht mal ansatzweise dieselbe Unterstützung bekommen, wie er von mir.
    Das war eine harte Zeit, aber wir haben es überstanden.
    Abgesehen davon, dass ich hier am neuen Wohnort tatsächlich nicht glücklich geworden bin, geht es uns als Familie und auch als Ehepaar wieder gut. Die Probleme sind überwunden.

    Wie war Eure Ehe und Euer Familienleben denn vor dem Unfall? Gab es da auch schon ernsthafte Probleme? Ich kann total verstehen, dass es Dir im Moment alles zu viel ist. Aber wegen einen miesen, halben Jahr gibt man doch eine anscheinend so lange Partnerschaft nicht einfach auf.
    Und was die Kinder angeht - das sind Teenager! Die haben den Kopf im Moment überall, aber nicht bei ihren Eltern.
    Aber sie sind in einem Alter, in dem man mit ihnen offen reden kann. Also: Rede mit Deiner Familie!
    Sprich über Deine Gefühle und Gedanken, überlegt zusammen, was sich kurzfristig ändern lässt und setzt es um.

    Aufgeben kann man immer und zu jeder Zeit. Aber wenn man den Schritt einmal gemacht hat, ist es sehr schwer einen Fehler wieder zu korrigieren.

    Ich wünsche Euch viel Glück., Deinem Mann gute Besserung und Euch allen eine gute Lösung!

    Alles Liebe

    Oh man das tut mir wirklich leid für dich! Lass dich beraten bei einem Anwalt bezüglich der Trennung. Und deine kinder rede mit ihnen. Sag ihnen wie du dich fühlst und das du das so nicht mehr kannst. Sag ihnen du trennst dich von ihrem vater aber bist weiter für sie da und das sie entscheiden können was sie möchten ob mit dir gehen oder beim Vater bleiben. Wichtig wäre ihnen zu sagen das sie nicht schuld sind und du immer für sie da sein wirst.

    • Ich finde es gibt genügend Alternativen statt einer Trennung. Das hier hört sich tatsächlich etwas dramatischer an als es vielleicht ist.
      Sich trennen kann jeder, aber heiratet man nicht eigentlich, um Krisen gemeinsam zu bewältigen?
      Dem Mann/Papa geht es bestimmt auch nicht gut.

      Ich würde erstmal Tacheles reden, mit ein paar Tage Auszeit können, dann nochmal alle an einem Tisch und einen „Zukunftsplan“ erstellen sozusagen 😉

Ich denke, das sind die Krisen, die das Leben so mit sich bringt. Das ist sicher eine sehr schwere Zeit für Euch - aber letztlich denke ich, dass das Situationen sind, mit denen jeder früher oder später konfrontiert sein kann. Unfall, schwere Krankheiten, Tod von Angehörigen etc. - in diesen Situationen zeigt es sich, ob eine Partnerschaft eine gemeinsame Basis hat. In solchen Zeiten muss jeder selbst schauen, dass er klar kommt, und Kompromisse und aufeinander eingehen sind oft nicht mehr drin. Dann merken viele, dass sie letztlich nicht am selben Strang ziehen.

Mir ist es mit meinem Partner vor einigen Jahren genauso gegangen. Wir haben nach einigen Schicksalsschlägen gemerkt, dass wir nicht die gleiche Art haben, mit Krisen umzugehen, und dass wir so nicht zusammen passen können. Vielleicht seid ihr auch an dem Punkt. Aber ich denke, bevor ich die Familie bei Nacht und Nebel verlassen würde, würde ich schauen, ob es nicht vielleicht doch eine Möglichkeit gibt, sie zu retten. Schuldnerberatung hast Du versucht. Was ist mit einer Familienberatung? Ich würde mir einen neutralen Gesprächspartner suchen und herausarbeiten, ob es weitergehen kann. Wenn nicht, was ich völlig legitim finde angesichts der Umstände, würde ich geordnet die Familie auf eine neue Basis stellen und mich trennen.

(19) 14.05.18 - 12:42

Hast du es selbst schon mit therapeutischer Hilfe versucht. Für dich selbst?

Ja, er ist der Betroffene, aber du bist die Begleitperson. Die, die das auch alles mitbekommt und mitmacht.

Was sagen die Ärzte?
Was wurde euch in der Reha empfohlen?
Hatte er dort psychologische Beratung?
Hattest du da auch ein Gespräch, für dich als Angehörige, wie es weiter geht? (Manche Rehas bieten das an!) Unterstützung für den Partner geht nur, wenn auch die Angehörigen Hilfe bekommen. Damit sie helfen können und selbst für sich, für weitere Angehörige (Kinder) stabil bleiben können.

Gab es eine Sozialberatung in der Reha?
Finanziell, Anträge, Pflegegeld, Pflegestufe, Erwerbsunfähigkeit, Wiedereingliederung usw.

Wenn ja, zieht er da mit oder blockt er alles ab?

Bei Nacht und Nebel würde ich nicht ausziehen. Das macht es u.U. nur schlimmer.
Aber mal sachlich und emotional an die Situation rangehen würde ich schon.

Wie geht es dir damit?
Wie KÖNNTE es weitergehen - mit ihm / ohne ihn?

In beiden Fällen je separat:
was könntest du selbst dafür tun? Welche Voraussetzungen müsstest du dazu schaffen.
Eigene Wohnung, Einkommen, Anträge etc.
Wenn du wirklich ausziehen willst, kannst du das auch durchziehen. Nur würde ich das dann eben Schritt für Schritt machen und nicht hauptsache raus, nicht wissen wohin, wieder zurück usw. das kostet nur unnötig Kraft und bringt noch mehr Unruhe rein. Auch für dich.

Vielleicht wäre eine Mütterkur mal ein Anfang um etwas Abstand und Ruhe zu bekommen?

Lg,
Fina

(21) 14.05.18 - 14:25

aha, du willst alles hinter dir lassen...du weisst schon, wenn die Kinder beim Vater bleiben, das du Unterhalt zahlen musst? Das du arbeiten musst? Das du womöglich auch für die Schulden weiterhin aufkommen musst? Das Du womöglich deinen Mann finanziell unterstützen musst....

OK man kann es sich einfach machen...arbeitslos, Amt zahlt die Wohnung, etc.....auf Kosten der Allgemeinheit.
In einer Nacht und Nebel Aktion verschwinden.....hast du noch Geld um ins Ausland zu gehen? Ohne Krankenversicherung, etc...? Wird das Leben dann wirklich besser?

Und das wegen "keine Anerkennung zum Muttertag" und an diesem Tag läuft dir die Galle über. Jedes Ehepaar hat mehr oder weniger mal super schlechte Zeiten, wenn man sich trennen will, dann aber richtig mit Plan.

lg
lisa

Hallo,

ich denke der Muttertag ist bei Dir nur ein Auslöser.
Das sage ich, weil ich mir normalerweise auch nicht viel draus mache, aber gestern bin ich schon mal sauer geworden.
(Liebloser Frühstückstisch, Mann hängt während dem Frühstück nur am Handy, Kinder kloppen sich einmal um den Tisch rum, im Radio wird der Muttertag erklärt und ich dachte etwas Grünling an die glücklich-grinsenden Mütter auf FB oder Insta, die von ihren Männern hübsche Blumen oder Herz-Törtchen an schönen Tischen kredenzt bekommen haben - während mein Herr und Gebieter mir hier einen Haufen Zeug zum Korrekturlesen kredenzte sowie eine getragene Unterhose am Treppenpfosten! Bravo, sehr appetitlich,das mal zur allgemeinen Erheiterung. Habe ihn dann auch gefragt, ob ich hier eigentlich der A**** vom Dienst bin oder was! )

So, das mal nebenher, da ist meine Bagage muttertagstechnisch auch nicht besser!

Bei Euch ist es die finanzielle Belastung, die vor allem Dich beschäftigt. Und Dein Mann hat hier kein Einsehen, was sehr unvernünftig ist.
Sprich ihn an.
Und ich würde nicht gleich die Familie verlassen - aber mal eine angekündigte Auszeit von ein paar Tagen schadet sicher nicht. Dann hat er mal Zeit zum Nachdenken, darf sich auch mal um die Kinder kümmern und sieht, was an Dir alles so hängen bleibt während er das Geld ausgibt. Und erkennt Deine Arbeit und alles auch mal mehr an.
Vielleicht hilft Euch das.

LG

Warum solltest DU gehen? Die Kinder können doch nichts dafür. Dann bleibt ihr in der Wohnung und ER zieht aus. Ihm reicht ja dann eine kleine Wohnung.

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