Kindesmutter hält sich nicht an Vereinbarungen und provoziert permanent. Was kann man tun??

    • (1) 17.05.18 - 08:39

      Liebe alle,

      ich wende mich an euch weil ich hoffe, dass ihr mir mit eurer Erfahrung oder ähnlichen Umständen Ratschläge geben könnt.

      Mein Partner ist nun 3 Jahre von seiner Exfrau getrennt. Sie haben eine gemeinsame Tochter (9 Jahre), die bei der Mutter und dem neuen Partner lebt. Beide haben das Sorgerecht.

      Lieder ist es so, dass die Kindesmutter sich nicht an Absprachen hält, alles vorschreibt und ständig provoziert.

      Mein Freund hat daher zu Beginn des Jahres, den Entschluss gefasst den Umgang gerichtlich regeln zu lassen, sodass er das Kind auch an den geplanten Tagen sieht. Es sind nun Tag, Zeit und Abholort für das komplette Jahr 2018 geklärt. Wir dachten, dass die KM dann endlich von Ihrem hohen Ross herunterkommt und sich an das vereinbarte hält. Fehlanzeige.

      Ich möchte gern 3 aktuelle Beispiele nennen, wozu ich gern eure Meinung hätte.

      1.) Gerichtlich wurde festgelegt, dass das Kind am 04.05. um 15:30 Uhr abgeholt werden sollte. Mein Freund war zu dieser Uhrzeit da, Kind und Mutter allerdings nicht. Als er versuchte sie anzurufen ging sie nicht ran, schrieb dann ein paar Minuten später, „dass sie noch einkaufen seien und sie dachte es wäre 16 Uhr.“ Es war der erste Termin nach gerichtlicher Vorgabe und sie hat sich sofort nicht daran gehalten. Um 15:50 Uhr, also 20 Minuten später war die KM dann mit dem Kind. Hat jemand Erfahrung ab wann es Sinn macht dem Gericht mitzuteilen, dass sich der andere nicht an die Zeiten hält? Kann man das bei 20 Minuten bereits machen?

      2.) Am Sonntag, den 06.05. hat er das Kind dann wieder zur KM gebracht. Leider hatte er die Jacke vom Kind bei uns in der Wohnung vergessen, was er der KM auch sofort an der Tür mitteilte, die darauf meinte „dann muss Papa wohl nochmal losfahren.“ Ist ja auch kein Problem, nur macht der Ton eben die Musik. Als er auf dem Rückweg war um die Jacke zu holen, bombardierte die KM ihn dann gleich mit Nachrichten. „Es sei des Kindes einzige dünne Jacke und wenn er diese nicht bis Montag X Uhr bei ihr abliefern würde, dann würde er das Kind vorläufig erstmal nicht mehr sehen. Sie hätte seinen Spielchen satt.“ Hat man irgendwelche Möglichkeiten, wenn die KM derartige Drohungen ausspricht? Oder muss man sich das gefallen lassen, dass sie ständig damit droht, dass er das Kind nicht sehen darf? Oder muss man es darauf ankommen lassen? Wir haben die Jacke übrigens an dem Abend (ohne auf die Nachrichten zu reagieren) zurück gebracht. Aufgemacht wurde uns von der KM nicht aber die Nachbarn haben uns reingelassen. Man hörte an der Haustür wie die Kleine weinte, weil sie natürlich nicht verstanden hat, warum sie ihrem Papa nicht die Tür aufmachen durfte. Es war so traurig.

      3.) Zusätzlich musste mein Freund mit der Kindesmutter zu Elternberatung. Jede direkten Gespräche hat sie vermieden. Sie sagt, dass sie nur im Beisein von anderen Menschen mit ihm sprechen möchte. Warum auch immer? Dort wurde eine zusätzliche Telefonzeit, JEDEN MITTWOCH um 18 Uhr vereinbart. 3 Wochen hat das geklappt. Als er es gestern versuchte, ging niemand ans Telefon. Als er ihr schrieb, dass er gern wie vereinbart sein Kind sprechen möchte oder er es zumindest gut finden würde, wenn sie vorher Bescheid sagt, dass es nicht klappt, schrieb sie: „Es geht hier um das Kind richtig und nicht um dich. Wir haben es vergessen und wollte später gestern nicht mehr telefonieren. Was auch ihr gutes Recht ist. Wenn sie dich anrufen möchte außerhalb deines Mittwochs, wird sie das tun. Sie darf das jederzeit. Wir haben ein Leben. Da bist du kein großer Teil von.

      Ich will nicht glauben, dass wir uns all das gefallen lassen müssen, und nichts dagegen machen können? Es muss doch eine Möglichkeit geben, oder? Wir sind wirklich mit unserem Latein am Ende. Mein Partner probiert alles, dass es normal abläuft aber es ist nahezu unmöglich.

      Ich freue mich auf eure Ratschläge, Erfahrungen und Tipps.


      Liebe Grüße

      • Das erste Beispiel finde ich noch menschlich. 20min zu spät kommen und sich im Termin irren, das geht noch klar, finde ich. Bei Nummer zwei verhält sie sich beschissen, aber nicht so, dass es schwierig ist. Nr. 3 ist da definitiv entgegen der Abmachung. Ist dieses Telefonat auch gerichtlich abgesegnet? Ich würde Buch führen über alle nicht eingehaltenen Abmachungen und ihre Nachrichten, in denen sie dieses ja zugibt, speichern.

      Was für eine Ätzkuh.

      Was steht denn im Beschluss für den Fall, dass Vereinbarungen nicht eingehalten werden? Sind Ordnungsgelder angedroht? Wenn das fehlt, sollte er für eine Erweiterung des Beschlusses klagen.

      Wenn der Beschluss das enthält, sollte er sie darauf hinweisen, dass er bei der nächsten Kapriole die Festsetzung eines Ordnungsgeldes beantragt. Dass man bei der ersten Zeit was verwechselt, glaube ich auf gar keinen Fall. Die versucht nur zu zeigen, wer am längeren Hebel sitzt.

      Man kann nur hoffen, dass sie irgendwann kapiert, was sie dem Kind damit antut. Und falls nicht, dass sie die Rechnung dafür von der Tochter präsentiert bekommt. Das passiert öfter, als man meint.

      Dein Mann sollte der Tochter unermüdlich zeigen und ggf. sagen, dass nichts und niemand ihn davon abbringen wird, um und für sie zu kämpfen. Das ist wichtig für die Tochter und für eine gesunde Entwicklung, dass sie eine starken Papa hat.

      LG

      Ps: ich empfehle deinem Mann (!) eine Anmeldung auf vatersein.de

      • Leider wurden gerichtlich nur die Tage geregelt und keine Konsequenzen. Das wollte er aber nochmal nachholen und auch die Telefonzeiten fixieren lassen. Macht wahrscheinlich auch Sinn um solche Aktionen in Zukunft zu unterbinden.

    (6) 17.05.18 - 10:01

    Furchtbar, solche Frauen! Sie benutzt das Kind als Druckmittel!
    Tagebuch führen und jede noch so kleine Abweichung aufschreiben! Und das Wichtigste: Versucht Euch nicht zu sehr provozieren zu lassen, und entfernt Euch durch den Stress nicht voneinander! Das ist nämlich genau das,was solche Frauen erreichen wollen!

Ich empfehle euch eine Mediation. Die Eltern sollten (erst einmal ohne Einfluss der neuen Partner) versuchen sich wieder menschlich miteinander zu unterhalten und sich respektieren lernen. Wenn man sich ständig voneinander provoziert und gedemütigt fühlt, tut man nicht nur der eigenen Psychohygiene, auch dem Kind keinen Gefallen.

Ich gehe davon aus, dass das Gericht zukünftig nicht mehr so diplomatisch agieren wird. Ich schlage dir vor, deinen Freund darin zu unterstützen die Kindesmutter als einen Partner für das Kind zu betrachten, anstatt diese Konflikte über Kleinigkeiten immer weiter anzuheizen.

(11) 17.05.18 - 10:37

ehrlich gesagt, wenn ihr wegen 20 Minuten einen Aufstand macht oder e n telefonat, welches von der Ihrzeit vergessen worden ist, ....und überlegt schon das Gericht einzuschalten...sorry, ist es dann nicht verständlich, das die andere Seite genauso zickt.

ehrlich...die Zickerei scheint von beiden Seiten auzugehen....aber es wird immer gerne dem anderen den schwarzen Peter zugeworfen, oder?

chillt alle mal ein bisschen....Treffen die auf die Minute funktionieren sollen....die das ganze Jahr geplant sind....da würde mir selber die Hutschnur hochgehen und ich lebe nicht getrennt. Ich bin selber extrem Pünktlich aber auch mir passiert es mal, das ich einen Termin verschwitze.

Boah, das arme Kind....ihr macht es nicht besser.

Lg
lisa

  • (12) 17.05.18 - 11:40

    Er sieht das Kind sowieso nur einmal im Monat für 2 Tage, ich finde schon, dass die KM darauf Rücksicht nehmen kann, dass das mit dem Telefonat klappt. Und der Ton macht die Musik. Wenn sie es ihm vernünftig erklären würde, wäre das was ganz anderes aber sie wird sofort immer persönlich und verletzend.

    • (13) 17.05.18 - 11:51

      oha, dann war das Familiengericht ja echt streng zu deinem Mann, warum eigentlich?

      lg
      lisa

      • (14) 17.05.18 - 12:09

        Er arbeitet in Schichten und kann daher nur an bestimmten Tagen die Kleine nehmen. Von 4 Wochenenden arbeitet er 2, eins ist die kleine Maus da und 1 zum Luft holen und ausschlafen. Gewünscht war es, dass er die Tage raussucht und die Kindesmutter sich mit ihren flexiblen Arbeit anpasst. Aber das hat auch wieder nicht geklappt gehabt und er hat sie dadurch auch in der Ferien sehr selten. 😔 Deswegen ist ihm das Telefonieren so wichtig.

        • (15) 17.05.18 - 14:22

          nana, ob das so stimmt....nur ein Wochenende! weil er ausschlafen und erholen will?

          ich kenne einige Väter die einen stressigen Job haben und viele km auf der Autobahn verbringen , um die Kids zu sehen...aber da stehen die Kids im Vordergrund, nicht die Arbeit oder eigene Erholung...

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