die Schwiegermutter und die Wahrheit

    • (1) 17.05.18 - 16:34

      Meine Schwiegermutter kann, wie viele Schwiegermütter , schwierig sein. Nun behauptet sie, dass wir es nie geschafft hätten ihr und auch ihrem Mann selber zu sagen, dass wir ein Kind erwarten. Das ist zwar schon viele Jahre her, aber es stimmt einfach nicht. Bei unserer ersten SS hatte ich sogar Stress mit meinen Eltern, weil ich sie gebeten hatte es vorerst für sich zu behalten, genau wie meine SE auch. Die haben es aber jedem erzählt, auch den Bekannten meiner Eltern.
      Ihre Behauptungen ärgern mich sehr.Sie bleibt aber dabei und erzählt es sicherlich auch so in der Weltgeschichte. Wie soll ich ihr da nur gegenüber treten?

      • Ernsthaft? Ihr setzt euch wie Erwachsene Menschen an einen Tisch, besprecht das Thema und klärt es. Ist doch wirklich kein Drama.

        • Ein Drama ist es nicht, aber wenn sie der Meinung ist,dass es so war, dann lässt sie sich nicht davon abbringen.Letztens hat sie behauptet, dass sie es mitbekommen hätte, als ich es in ihrem Beisein einem alten Lehrer erzählt hätte. Dabei habe ich gar keinen Kontakt zu ehemaligen Lehrern und für wie blöd stellt sie mich hin?

          • (4) 17.05.18 - 17:58

            Wenn sie das wirklich so fest glaubt, würde ich mir eher Gedanken um ihren gesundheitlichen Zustand machen. Verwechselt sie denn in letzter Zeit häufiger Dinge oder erinnert sich anders an Geschehnisse, als sie sich zugetragen haben?

            • (5) 18.05.18 - 00:00

              Ich weiß nicht...
              Aber wenn ich darüber nachdenke...... ist mir aufgefallen,dass sie sehr oft über ihre Mitmenschen meckert bzw lästert und dabei über das Ziel hinaus schießt und Dinge behauptet,die gar nicht so waren...

              • (6) 18.05.18 - 05:42

                Genauso hat es bei meiner Mutter angefangen.(Demenz)
                Versuche nicht alles an dich ran zu lassen, und denke nicht daran was andere über dich denken können.

                Meine Mutter erzählt um Beispiel jeden der es nicht wissen will, das Sie ihre Zeit nur bei uns verbringt weil sie das Haus putzen und den Garten machen muss, weil mein Mann und ich den ganzen Tag im Bett verbringen.Wenn dann jemand dagegen spricht weil derjenige mich gesehen hat dann fängt sie an auf ihre Meinung zu pochen.

                Meine Mutter ist auch extrem Geltungsbedürftig geworden.Alle Leute sind doof, bringen nichts können nichts, sind hässlich, faul und dumm. Nur Sie kann alles, macht alles und weiß alles.;-)

                Meine Oma (Mutter von meinen Vater) hat mich früher immer mit ihrer Tochter verwechselt.Alles was die Tochter in Kindertagen gemacht hatte war ich gewesen.

                Mein Tipp für dich, genieße die Zeit wenn ihr noch ordentlich reden könnt, ansonsten sage Ja und du hast Recht.Erzähle ihr nicht mehr zu viel, vor allem nicht deine Probleme und lass sie Reden.

                • (7) 27.05.18 - 22:08

                  Manchmal ist es leider keine Demenz sondern ein extrem übler Charakter. Ich drücke die Daumen das es "nur" Demenz ist, da kann die "Märchenerzählerin" dann ja nichts für.
                  Leider gibt es aber auch Menschen die einfach nur verlogene M....... sind.
                  Mein Schwiegerdrache behauptet immer noch die müsste mein Kind aufziehen, weil ich mich nicht drum kümmern würde. Und das obwohl sie eine komplette Kontaktsperre hat (mit Jugendamt erwirkt, da sie öffentlich mit Entführung in ihre Heimat gedroht hat). Und sie gibt sogar zu so lange Lügen zu verbreiten bis sie ihr "Recht" durchsetzt und mein Kind ausgehändigt bekommt.
                  Da wäre mir Demenz lieber.

              (8) 18.05.18 - 06:33

              Wenn Du mal weitere Hinweise sammelst kannst Du mal bei Deinem Allgemein-/Hausarzt das Thema ansprechen. Die haben ja zwangsweise am Häufigsten mit Alterserscheinungen zu tun und man kann Dir dort sagen, ob es sich um eine beginnende Demenz handeln könnte.

              Mit meiner Mutter, sie wird dieses Jahr 78, hatte ich neulich auch eine unschöne Auseinandersetzung, weil sie behauptet hat, sie hätte mich über etwas informiert, was sie aber definitiv nicht hatte. Sie wurde richtig wütend, weil ich ihr versicherte, das war einen Monat früher. Sie schnauzte mich richtig an, ich soll aufhören, ihr einreden zu wollen, sie wäre beschränkt. Sie wisse genau, das war so! Da es sich um ein nachvollziehbares wiederkehrendes Ereignis handelte konnte ich ihr später nachweisen, dass sie mir die Info wirklich nicht an dem Tag gegeben haben konnte. Wir waren beide ziemlich erschüttert, weil ihr Gedächtnis ihr da so einen Streich gespielt hat.

              Es bringt aber nichts, sowas auszudiskutieren, wenn man keine Beweise hat. Dann sag einfach: Okay, ich habe meine Erinnerung, Du hast Deine und dabei sollten wir es belassen.
              Und falls Dich Menschen darauf ansprechen, klärst Du die Situation einfach auf.

              • Oh je, das tut mir leid.

                Es muss ziemlich schrecklich sein, wenn man mitbekommt, dass das eigene Gehirn einen im Stich lässt, und die Leute einen darauf aufmerksam machen - und dann noch einen Beweis präsentiert bekommen tut wirklich weh. Dann kann man die Schuld niemand anderem mehr zuschieben.

                Demenz ist wirklich großer Mist.

    Also ganz ehrlich, es wäre sicherlich nicht schlecht hier ein vernünftiges Gespräch zu führen. Ich wage aber zu bezweifeln das es was bringt, geschweige denn das sie hier ihre Behauptungen ändert oder gar unterläßt. Diese falschen Anschuldigungen hat sie wohl schon zu weit erzählt als das sie zugäbe das hier etwas nicht richtig war. Damit würde sie sich doch ins eigne Fleisch schneiden. Von daher würde ich klar machen das die Tatsachen nicht wahr sind. Würden mich andere drauf ansprechen würde ich nicht drauf eingehen oder klar machen das sie ja nur eine Seite kennen!
    Ich weiß nicht ob es überhaupt was bringt.

    Ela

    • Danke Ela!

      Ich weiß auch nicht, ob das wirklich was bringt...

      • Ja leider wird das möglicherweise nichts bringen.
        DAnn wirst du es wohl hinnehmen müssen auch wenns blöde ist. Aber ich gebe zu aufregen würde es mich dennoch. Ich wohne inzwischen auch schon sehr viele Jahre 300km weg von meinen Eltern. Wir haben seit fast 15 Jahren keinen Kontakt mehr. Tut mir nicht leid dafür waren zuviele DInge. HIer haben sie aber auch anderen Leuten Zeug erzählt wo es dir teilweise die Haare aufstellt. Verfolgen lassen wollten sie mich auch und solches Zeugs. Ich kenne also auch diese Seite. Hier hätte ein Gespräch auch nichts gebracht weil sie immer meinten im Recht zu sein.
        Wie auch immer würde ich, wenn mich jemand anspräche klar sagen das sie 1. nicht alles glauben müssen und 2. ich mich weigere mich dazu zu äußern eben weil sie nur eine Seite kennen. Da ich aber zu selten in der Ecke noch bin kratzt mich das eher wenig. Es gibt Menschen die ändert man leider nicht mehr.

        Ela

(13) 17.05.18 - 18:22

Lass sie doch maulen und ihre uralten Päckchen alleine hervorholen. Wenn du dich daran beteiligst, hast du selber Schuld. Denk dir deinen Teil (Demenz?) und gut is'!

Hallo!

Gibt es Verdachtsmomente in Richtung Demenz?

So eine ganz eigene Version von Wahrheit, die denjenigen völlig überzeugt, kann ein Anzeichen sein.

Habt ihr genug Kontakt, um Warnzeichen mitzubekommen? Hat sie in letzter Zeit ungewöhnliches erzählt? Auf einem eigentlichen bekannten Weg verfahren, Essen das sie schon zig mal gekocht hat, ist nichts geworden, Zucker und Salz verwechselt?

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