SILOPO: Vorwürfe meine Mutter

    • (1) 24.05.18 - 10:05

      Ich muss es mir mal niederschreiben, da ich die Nacht nicht geschlafen habe und sehr traurig bin.

      Anfang Mai hatte ich leider eine FG bei 12+0 und dazu noch ein schlechten PAP Abstrich, der in 4 Monaten wiederholt werden muss.Somit bin ich leider nervlich sehr am Ende und reizbar.

      Nun kam gestern noch mehr "Pech" hinzu. Mein Mann war mit unserem Sohn unterwegs und hatte unser Auto genommen. Wir sind gerade bei meinen Eltern zu Besuch, da diese in den Urlaub fahren und wir uns um das Haus und die Tiere kümmern sollen . Da das Wetter furchtbar war, habe ich von meiner Mutter das Auto genommen und fuhr einkaufen.
      Anscheinend habe ich die Handbremse nicht bis zum Anschlag angezogen und das Auto ist nach hinten gerollt, auf einen nagelneuen BMW #klatsch -> Kratzspuren, Stoßstange beschädigt
      Also gut... Besitzer gefunden, Daten ausgetauscht usw.
      Nun das Problem: Das Auto gehört meiner Mutter und somit ist IHRE Versicherung zuständig, nicht meine. Es gab gestern ein riesen Geschrei und ich bekam Vorwürfe an den Kopf geknallt (Was wäre, wenn das Auto auf die Hauptstraße gerollt wäre vom Parkplatz, wenn es ein Kind überrollt hätte, wenn mein Sohn drin gewesen wäre (natürlich lasse ich ihn NICHT im Auto !!!) Vor allem aber musste ich mir anhören, dass die Versicherung hoch geht und das Auto zerkratzt sei.
      Ich habe ihr angeboten es zu bezahlen... NEIN... darum ginge es nicht. Ich würde nicht denken, sei unvorsichtig.....
      Abends spielte sie mit meinem Sohn und sagte noch "Du armes Kind, hoffe, dein Hirn hast du nicht von deiner Mutter...". Da hat es mir gereicht und ich bin in Tränen ausgebrochen. Auf einmal kam alles hoch, die FG, der PAP Abstrich und nun der Unfall.....
      Dieses ständige niedermachen, ob vom Schicksal oder von Mitmenschen.. ich halte es kaum aus. Gestern bekam ich wieder meine Blutungen, obwohl sie vor 4 Tagen aufgehört hatten. Meine Eltern sind heute abgereist, mein Vater hat normal mit mir geredet und meinte, er lässt es lackieren. Gibt Schlimmeres, es sei aber ärgerlich und ich muss in Zukunft besser acht geben, gerade wenn es mir nicht so gut geht.
      Natürlich war es mein Fehler, aber ich finde es unmöglich, wie meine Mutter mit mir redet. Ich bin keine 16 und die Vorwürfe bringen mich nicht voran. Übertreibe ich?

      • Nachtrag: Ich verstehe es, falls sie sich Sorgen macht. Allerdings kann man es ruhig und sachlich sagen, statt zu schreien und wirklich "worst szenario" zu machen (Das Auto hätte ein Kind überfahren, falls es dahinter gewesen wäre). Mein Sohn fing das Weinen an und mein Mann musste leider mit ihm raus aus dem Haus...Mir ging es um den Ton. Absicht war es nicht, Unachtsamkeit...

        Hallo,

        Also ehrlich, ich finde deine Mutter übertreibt. Klar ist richtig sche*ße gelaufen, aber das passiert und wird immer wieder passieren, also auch anderen. Schlimmer wäre es gewesen, du wärst einfach abgehauen. Wir sind nun mal Menschen und machen Fehler - so what.
        Ich hoffe deine Mutter kommt im Urlaub etwas runter.

        Liebe Grüße und dir alles Gute.

        Heike mit Sternchen im Herzen, Knirps (2) an der Hand und Bubi im Bauch 23.ssw

          • Richtig, dafür sind Versicherungen da und dafür zahlt man auch genug. Es gibt auch Versicherungen, wo man nicht gleich hochgestuft wird.

            Danke für die Wünsche zur Schwangerschaft :)

      (6) 24.05.18 - 10:31

      Wenn ich für einen Fehler einstehe und mich entschuldige und man macht mich nach dem ersten Schreck weiter so zur Sau, wäre ich ersthaft sauer. Und nach dem Spruch zum Kind hätte ich mein Kind genommen und wäre gegangen. Hätte sie zusehen müssen, wer ihr Haus sittet. Das ist eine bodenlose Frechheit.

      Hat deine Mutte eine narzisstische Freude dran, auf dir rumzutrampeln?

      LG

    Hallo,

    Nein du übertreibst nicht. Du hast halt vergessen, die Handbremse richtig anzuziehen sowas passiert. Ich will mal die Person sehen, die noch nie einen Fehler beim Autofahren gemacht hat. Ich bin einmal (allerdings sehr langsam) beim einparken gegen eine Mauer gefahren, weil ich vergessen habe die piepser einzuschalten 🙄
    Und zum Glück ist ja nichts weiter passiert, von daher ist das hätte wäre wenn nicht notwendig.
    Alles gute für dich und lass dich nicht unterkriegen!

    • So sehe ich das auch.Solche Fehler passieren, sind ärgerlich..... aber man kann es nicht rückgängig machen und im Gegensatz zu meiner Fehlgeburt ist das nichts. Es gibt so viel Schlimmeres...
      Wäre es ein richtiger Unfall auf der Autobahn, wären alle froh, dass man überlebt hat. Bei kleineren Dingen, kommen aber Vorwürfe.
      Danke für deine Worte!

Naja,
Ich wäre auch richtig sauer auf dich, aber Gott sei Dank ist es nur ein Blechschaden und nicht mehr mehr. Dass es dir gut geht, ist ja primär das wichtigste.
Hast du das Auto ungefragt genommen? Dann würde ich ihre Reaktion noch mehr verstehen, auch wenn ich es nicht gutheisse.

Sie hat schon recht. Ihre Versicherung könnte hochgehen oder zahlt ggf. Gar nicht, aber du hast ja schon angeboten, den Schaden zu übernehmen.

Horch mal in Dich. War es vielleicht gar nicht so schlimm und deine Hormone sind mit dir durch? Du hast ja gerade eine richtig doofe Zeit und da kann sowas noch mal schlimmer sein, als es tatsächlich war.

Zusammenfassend: irgendwie verstehe ich ihre Reaktion. Es war wohl eine Mischung aus Wut, Sorge uns Frust. Sie hat es an Dir ausgelassen, was zwar nicht die feine englische Art ist, aber nun hoffentlich geklärt.

Kopf hoch, einen leckeren Kaffee oder Tee trinken und das Auto nicht mehr anfassen :)

  • Danke, ungefragt habe ich es nicht genommen.
    Es ist ärgerlich... andererseits sind wir eine Familie.
    Ich denke, es wird wieder...
    Ich hoffe mal, auf positivere Zeiten nach all dem Stress.

    • Na siehst du. Wenn du gefragt hast, dann kann das schon mal passieren.
      Ich hab mal beim Parken einen Blechschaden verursacht, weil ich besonders toll stehen wollte. Das war Dummheit. Bei dir war es nur ein doofes Vergessen. Passiert.
      Abhaken, noch mal passiert dir das eh nicht:)

Meine Güte #augen. Du Arme!

Deine Mutter möchte ich nicht geschenkt haben...

Wenn sie solche Probleme damit hat, dürfte sie ihr Auto nicht verleihen und zwar an niemanden! Dass sie dir vorwirft, du seist gedankenlos, finde ich total unangemessen. Mir sind schon sooo viele Dinge aus Gedankenlosigkeit passiert - das ist doch völlig normal und menschlich.

Schlimm finde ich, dass sie dein Kind mit da rein zieht. Erstens in ihren Szenarien, die so ja niemals stattgefunden hätten (weil du das Kind nunmal nicht im Auto lässt) und dann auch noch vor dem Kind zu sagen, dass es das Hirn hoffentlich nicht von dir hat. Gott sei Dank ist dein Kind noch klein, wenn sie größer werden geht sowas gar nicht.

Deine Mutter muss sich ja eigentlich denken können, dass du den Unfall weder provoziert hast, noch billigend in Kauf genommen hast. So viel Menschenverstand muss jeder haben.

  • Mir sind schon sooo viele Dinge aus Gedankenlosigkeit passiert - das ist doch völlig normal und menschlich.


    Oh ja... es ist ärgerlich, wenn es andere betrifft (durch das Auto), aber man macht es nicht beabsichtigt. Kein Mensch ist perfekt. Ein anderer wirft dafür etwas um, ein anderer verliert was...

Ja was soll man sagen, blöd gelaufen.

Handelst du öfter leichtsinnig? Wenn dir öfter Sachen passieren, die unter diese Kategorie fallen, solltest du tatsächlich dein Verhalten überdenken. Dann könnte ich deine Mutter auch verstehen. Es ist echt zermürbend, wenn geliebte Menschen derart Unachtsam und Leichtsinnig mit Hab&Gut oder mit der Gesundheit (von sich selbst oder anderen) umgehen. Dann kann man vor lauter Hilflosigkeit schonmal seine gute Schule vergessen.

Falls das tatsächlich ein blöder Einzellfall war, finde ich auch, dass deine Mutter überreagiert hat. Jeder macht mal Fehler. Wenn man so pingelig auf sein Auto ist, sollte man es nicht verleihen oder andere damit fahren lassen!

Dass du den von dir verursachten Schaden zahlst, halte ich übrigens für selbstverständlich. #aerger

Ich wünsche dir, dass es dir gesundheitlich und emotional bald wieder besser geht!

(17) 24.05.18 - 11:50

wie kann man nur so sein als Mutter :-[ ich werde es nie verstehen:-(

nimm es mit auf Deinen weiteren Lebensweg und werde nicht so#schock

kulo

Natürlich hat Deine Mutter völlig überzogen reagiert. Ihren Ärger kann ich nachvollziehen, allerdings kann man das auch anders äußern und nicht auch noch das Kind mit rein ziehen. das geht wirklich gar nicht!
Allerdings halte ich es für völlig selbstverständlich, dass Du den Schaden bezahlst. Darüber würde ich überhaupt nicht groß nachdenken, das ist doch ganz klar! Frage einfach nach den Versicherungs/Werkstattkosten und überweise den Betrag.
In Deinem Posting klingt das irgendwie so, als wäre das von Dir irgendwie besonders nett gewesen, dass Du das kurz angeboten hast. Und ob sie das jetzt haben wollen oder nicht, wäre mir total egal. Ich würde ihnen selbstverständlich den Betrag bezahlen.

(19) 24.05.18 - 12:20

Im Gegensatz zu anderen hier, finde ich das Geschehene überhaupt nicht leichtsinnig.
Auch unter Ignoranz dessen dass es Dir im Moment nicht so gut geht, sowas passiert halt.
Mach Dir bloß keine Vorwürfe.

Ich sage immer:"Auf Aktion folgt Reaktion."
Und hier war eindeutig die Reaktion (Mama) falsch und fehl am Platz.
Hätte sie diesen beachriebenen Satz zu meinem Kind gesagt wäre ich geplatzt, da hast Du sogar noch ruhig reagiert, wenn auch mit Tränen.

Ich erzähle Dir mal was:

1.)
Als ich bei meinem letzten Arbeitgeber noch in Beschäftigung war, hatte ich einen schweren Autounfall.
Ich war noch 3 Stunden von meinem Urlaub entfernt, wollte mich beeilen und war einfach nur in Gedanken mit meiner guten Laune.
Ich unterschätzte eine verregnete Kurve sehr (obwohl ich nicht zu schnell fuhr - 100 waren erlaubt, ich fuhr 80), kam von der Fahrbahn ab, schleuderte mich um 180 Grad und prallte mit vollem Kawumm gegen einen Baum. Dieser schlug exakt 10 cm hinter meinem Kopf ein.
Das Auto war ab meinem Sitz nicht mehr vorhanden und natürlich ein Totalschaden.
Das ich da lebend raus kam ist ein kleines Wunder gewesen.
Das Auto war nagelneu, vor 4 Tagen gekauft worden und hatte nicht mal 100km runter.
Obwohl ich auch aus diesem Grund kündigte war mein Chef nie böse mit mir. Er hat mich nie negativ spüren lassen das ich Mist gebaut habe.

2.)
Mein Mann und ich fahren einen Mercedes.
Im November gekauft für viel, viel Geld, Neuwagen, Kombi.
Ich hab mich ewig nicht getraut damit zu fahren weil ich wirklich Angst hatte auch nur einen Kratzer zu machen.
Nach einem Gespräch darüber, denn mein Mann wunderte sich schon sehr warum ich nicht mehr Auto fahren wollte, fuhr ich wieder und liebe es bis heute 180PS unter meinem Hintern zu haben, denn, wie mein Mann sagte:"Nichts ist so wichtig wie Du, scheiss doch auf das Auto wenn's kaputt geht, das kann man ersetzen- Dich aber nicht."

Und genau so ist es auch!
Es hätte Schlimmeres passieren können.
Beruhige Dich und lass Deiner Mum ruhig spüren das sie, vor allem mit dem Satz zu Deinem Kind, deutlich zu weit gegangen ist.

Es tut mir sehr leid das ihr eine Fehlgeburt erlitten habt, ich wünsche euch alles, alles Liebe!

Liebste Grüße von Stephie, mit Emma (4) an der Hand, Sternchen fest im Herzen und Wunschkind im Kopf.

Deine Mutter übertreibt maßlos. Ich als Fahranfängerin mir damals das Auto mit meiner Mutter geteilt - IHR Auto. Ich hatte insgesamt 3 Miniunfälle die in die Kathegorie Parkrempler gruppiert werden können. Reine Lackschäden!

Meine Mutter (meine Familie kommt aus der Fahrschulszene) war die allererste, die mir nach dem Erhalt vom Führerschein folgendes gesagt hat.

"Schatz, auch wenn dir das der Fahrlehrer anders beigebracht haben wird - weil das immer beigebracht wird - du ziehst bitte NICHT die Handbremse an, wenn du das Auto abstellst. NUR am Hang, sonst nirgendwo!" Ich schau sie an wie ein Schwein wenns blitzt und sie weiter. "Wer sowas im Sommer macht, macht das aus Automatismus auch im Winter. Wenn du die Handbremse im Winter anziehst und es Minusgrade drausen hat, bekommst das Auto nicht mehr weg vom Fleck, weil dir die Bremse einfriert!"

Gesagt getan und ich mach es 11 Jahre später IMMERNOCH so. Ich stelle mein Auto NIE mit Handbremse ab, nur an Hängen. Ansonsten lediglich 1. Gang. Klar kann der Gang rausspringen. Im Leerlauf stellt man ein Auto ja eh nicht bewusst ab. Aber mir ist das in 11 Jahren noch nie passiert das mir der Gang rausgesprungen ist und das Auto sich verabschiedet hat.

Und hätte hätte Fahrradkette. Es hat aber kein Kind überrollt und es ist nicht auf ne Kreuzung gerollt. Klar ist das ärgerlich! Aber meine Güte, deine Mutter wird dermaßen niedrig in der SFK eingestuft sein, dass sie dafür max. ein bis zwei Jahre zurückgestuft würde und sich der Mehraufwand vielleicht pro Monat um 10-15 Euro belaufen würde. Falls überhaupt.

Zumal du wirst mit Sicherheit ne Situation ausgraben können, wo deine Mutter mal scheiße gebaut hat mitm Auto weil sie nicht 100% aufgepasst hat. Meine Mutter hat mal schon 2x mit ihrem Auto (jeweils ein anderes) die Garageneinfahrt beim rausfahren touchiert und jedesmal nen Kratzer von mind. 10 cm länge und 1-2 cm breite inkl. Dellen reingefahren.

Vorwürfe sind ok, wenn man fahrlässig handelt - aber das ist bei dir nicht der Fall gewesen.:-p

  • 1. Hast du nicht fahrlässig gehandelt - selbst wenn du die Handbremse nicht angezogen hättest aber den Gang drin.

    2. Ich bekomm z.b. heute noch nen Anfall, wenn jemand (meine beste Freundin macht das andauernd und dafür könnt ich sie manchmal hauen vor genervt sein) bei mir Beifahrer ist. Ich das Auto abstelle und wir aussteigen und derjenige ohne mein Wissen, aus Automatismus meine Handbremse anzieht. Und ich beim wieder losfahren mit angezogener Handbremse losfahre (wenn die nicht 100% drin ist, check ich erst nach einigen Minuten warum mein Auto so lahm vom Fleck kommt). Und ich jedesmal nur "willst du mein Auto schrotten wenn ich hier ständig mit angezogener Handbremse los fahre"

    • Punkt 1 lese ich jetzt erst richtig.
      Es war also höhere Gewalt und nicht zu verhindern, das das Fzg. unkontrolliert weggerollt ist und ein anderes Auto beschädigt hat? Das erzähl mal dem Versicherer oder einem Richter 🤣
      Es gibt da nämlich durchaus Mittel, solche Unfälle mit einfachsten Mitteln zu verhindern - einfach eine ordentliche Wasserwaage in den Kofferraum gepackt und bein Abstellen kurz gecheckt, ob man das Risiko eingehen muss, dass Kfz Steuer erst nach dem nächsten Winter wieder nutzen zu können, weil die Handbremsen wieder mal eingefroren ist.....oder sich angewöhnen, sie grundsätzlich zu nutzen, weil doppelt einfach besser hält #klatsch

      • Deswegen zahlen trotzdem alle Versicherer den Schaden vom Gegner. Max. mal beim eigenen Schaden könnten sie sagen "nö selbst schuld". Und klar wenn ein Personenschaden entsteht wird jeder Richter dies als Fahrlässigkeit einstufen. Dennoch - wenn man keine Vorstrafen hat, würde man hier nur geringfügig höher bestraft werden, als wenn man vorschriftsmäßig alle Korrekt gemacht hat aber dennoch zur Verantwortung gezogen würde. Nur steht dann halt die Fahrlässigkeit nicht im Raum.

        Wenn ne Versicherung jeden Schaden nicht begleichen würde, der aus Fahrlässigkeit heraus entsteht. Würden keine Schäden mehr beglichen werden. Denn nahezu jeder Auffahrunfall geschied aus Fahrlässigkeit weil wissentlich der Abstand nicht eingehalten wird, eher selten weil das Wetter (Glatteis) schuld ist. Jeder Unfall würde nicht beglichen werden, wo einer dem anderen die Vorfahrt nimmt etc. Und das sind Unfälle aufgrund von Fahrlässigkeit die MILLIONENFACH häufiger vorkommen als das ein Auto unter Milliarden mal vom Fleck rollt weil trotz Handbremse das Auto wegrollt oder trotz eingelegtem Gang das Auto wegrollt. Die TE hat hier nen Fall von der Marke "sie wurde vom Blitz beim Scheißen erwischt". Ist nix schlimmeres passiert und gut ist.

        Ich mag zwar keine Handbremse einlegen, wenn es unnötig ist. Dafür kann ich von mir behaupten, dass ich wohl nie in den Genuss kommen werde einen Unfall aus Fahrlässigkeit zu verschulden, weil ich Abstände beim Autofahren nicht eingehalten habe.
        Das was der TE passiert ist ist irre irre irre selten und nebenbei die wenigsten ziehen ihre Handbremse komplett bis auf Anschlag rauf. Meistens wird die nur bis zu 2/3 hoch gezogen und damit nicht 100% wenn dann noch ggf. der Leerlauf eingelegt wird (warum auch immer) ist hier die Wahrscheinlichkeit vom Wegrollen viel mehr gegeben als wenn ich mit Gang eingelegt parke OHNE Handbremse.

Deine Szenefamilie sollte mal nachschulen und die StVO lesen bzw sich technisch belesen.
Das Fzg dee TE wird nucht auf 100%iger Ebene gestanden haben oder es war sehr windig, sonst wäre es ja nicht gerollt #augen

  • Meine Güte du schon wieder... "Szenefamilie" - immer schön draufhauen, so kennt man dich.

    Handbremse wird bei mir und meiner Familie überall angezogen, wo an Hängen geparkt wird. Ansonsten nicht! Wie gesagt, wenn man das dann nämlich auch im Winter macht drausen bei Minusgraden. Viel Spaß beim wieder anfahren wollen.

    Es ist keine Pflicht - nur eine Empfehlung. Und ja man kann dafür haftbar gemacht werden wenn es zu solch einem Fall kommt. Dennoch übernimmt die Versicherung immer den Schaden vom Unfallgegner. Die eigene Vollkasko könnte höchsten Bocken wenns um den eigenverschuldeten Schaden geht. Aber wenn man nicht an nem Hang parkt (wo ich wiegesagt auch die Handbremse betätige) gleicht es einem Lottogewinn, dass eine Situation entsteht wie bei der TE beschrieben. Weil 1. muss dann der Gang rausspringen. 2. es abschüssig sein und oder wie du sagst windig und 3. selbst der Motor allein bremst minimal ab. Sprich da müssen sehr viele ungünstige Faktoren zusammenkommen, das es einem Lottogewinn gleicht das sowas passiert.

    Ich habe nie die Handbremse angezogen ohne Hang, immer nur den Gang eingelegt und fahre seit 11 Jahren Auto, meine Eltern jeweils über 30 Jahre und mein Vater (auch wenn ich nix mit ihm anfangen kann) ist Fahrlehrer und weicht privat von dem was er offiziell empfehlen soll auch ab. Und nie nie nie kam sowas vor. Eher trifft einen der Blitz beim Kacken als das sowas passiert beim eingelegtem Gang.

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