Regeln mit 14

    • (1) 27.05.18 - 12:12

      Hallo
      Wie macht ihr das mit eurem 14 Jährigem Kind.
      Wir haben etwas Probleme.
      Er darf nur 2 Stunden am Tag Playstation spielen dies tut er übers Internet.
      Das ist ihm zu wenig.

      Man muss dazu sagen er ist super in der Schule, hilft auch mit im Haushalt.
      Und geht 2 mal zum Training in der Woche .

      Aber wenn am Wochenende nichts los ist und er mit seinen Aufgaben fertig ist meint er das es ja nicht schlimm ist mal 1 ,2 Stunden länger zu spielen.

      Was habt ihr für eine Meinung!!

      • Wie wäre es mit einem Wochenbudget statt einem Tagesbudget? Beginn immer Samstag, dann kann er selbst entscheiden, wie er die einsetzt.
        Ich finde allerdings 2 Std. am Tag, v.a. in der Woche, viel zuviel. Schule/Lernen, Sport, Musik, Verabredungen, Pflichten gehen hier eindeutig vor. Meiner hätte dann gar keine 2 Stunden mehr jeden Tag.

            • (5) 27.05.18 - 12:41

              Wieso muss man das begrenzen? Wo ist der Sinn dahinter?

              LG

              • MUSS man nicht, KANN man aber!
                Warum? Weil es deutlich bessere Beschäftigungen gibt, die Körper und Seele fordern und fördern, Spaß machen, die Sonne scheint und weil Eltern im Normalfall wissen, was gut für ihr Kind (ja, auch für ihren 14Jährigen) ist und was nicht.
                Kann ja jeder handhaben wie er will, ne :-)?

                • (7) 27.05.18 - 12:52

                  Dass es "deutlich bessere Beschäftigungen" gibt, lass ich mal dahingestellt.
                  Das ist deine Ansicht - vermutlich zockst du selber nicht und kannst dich deshalb auch nicht da reindenken, was daran so Spaß macht und was eben nicht schlecht oder nutzlos daran ist. :-)

                  LG

          (8) 27.05.18 - 18:00

          Was ist denn soo schlimm daran, wenn er MAL etwas mehr spielt? Ich würde mir in dem Alter eher Gedanken machen WAS er spielt als wie lange.

          Bei uns war auch die Regel maximal 2 Std. Wenn unser Sohn dann aber mal per Fifa-Spiel vernetzt mit anderen Fußball spielte o.ä. waren es auch mal mehr als 2 Stunden.
          Geschadet hat es ihm nicht, auch sitzt er deswegen nicht Stunden oder gar tagelang am Computer. (seit er 18 ist gibt ja keine Vorgabe mehr)
          Und sitzt du nicht auch manchmal länger vorm Fernseher als normalerweise; und überleg mal wie oft du die Medien nutzt wie Handy-Apps u.a. da kommen sicher nicht immer 2 Stunden am Stück zusammen, aber sicher mehr als 2 Stunden am Tag.
          Und dein Mann spielt keine Playstation? Da beobachte mal wie viele Stunden ER da dran sitzt.

          Vertrau deinem iknd doch mal, er ist alt genug selber zu entscheiden. Gib ihm mehr Eigenverantwortung z.B. in Form von Wochenzeit, die er selber verbraucht wie ER meint.

    (9) 27.05.18 - 12:33

    Hallo,

    was möchtest du denn, dass er stattdessen tut? Ich finde Zocken nicht schlimm. Es ist ein Hobby wie jedes andere, wenn darunter keine Verpflichtungen oder Freundschaften leiden.

    LG

    • (10) 27.05.18 - 12:35

      Ja das ist ne gute Frage die er mir auch schon gestellt hat und da keine Freunde Zeit haben habe ich so richtig keine Antwort

      • (11) 27.05.18 - 12:39

        Dann lass ihn doch spielen.
        Zocken wird immer so verteufelt, dabei wird z.B. nicht bedacht, dass es Menschen gibt, die sich wirklich stundenlang - und das deutlich mehr als zwei Stunden - mit einem guten Buch verkriechen können und andere dafür nicht gemacht sind, weil sie keinen Zugang zum Lesen haben und das einfach nicht mögen. Ich zocke selbst - mich entspannt das und es ist wie Miniurlaub.

        LG

        #rofl

        Sorry. Das passt gerade! Dein Kind liefert mit 14 absolut vernünftig und reflektiert Argumente. Du gehst darauf nicht ein, bist aber verunsichert und fragst deshalb ein Forum.

        Statt deinem Kind und seinen Argumenten zu vertrauen, fragst du virtuell fremde Menschen (geht das dann von deiner Medienzeit ab?).

        Manchmal Frage ich mich, wer in diesen filmreifen Jugendlichen-Mütter-Beziehungen der Erwachsene ist.

    (13) 27.05.18 - 18:05

    Oft sitzen sie ja länger dabei, weil sie vernetzt sind und in Gruppe spielen. und DAS fördert ja die Freundschaft. Bei meinem Sohn höre ich oft durch die Tür, wie er sich mit anderen unterhält Kommentare zu Aktionen der Anderen äußert. Also nichts von wegen Einzelgänger ohne soziale Kontakte.

Hallo!

Wenn er die 2 Stunden unter der Woche fast nie ausnutzt, dann kann er sie doch an langweiligen Wochenenden gut nutzen. Klar kann er da ein wenig länger zocken, wenn sonst wenig geboten ist.

Bei manchen Spielen braucht man auch etwas Zeit, um richtig "reinzukommen", sich in die Spielwelt reinzudenken und mit der Steuerung wieder zurechtzukommen, da ist man nach einer halben Stunde erst wieder richtig drin. Da sind zwei Stunden dann viel zu wenig.

(15) 27.05.18 - 12:42

Ich finde diese Stundenvorgabe nicht so toll. Meine Tochter ist erst 10 und manchmal guckt sie ihr Nintendo die ganze Woche nicht an und plötzlich am Wochenende möchte sie intensiv damit spielen. Das würde ich niemals unterbinden wenn sonst alles klappt wie du beschreibst.

Teste es doch mal aus. Lass die 2-h Vorgabe weg und guck mal auf wieviel er ohne diese Regel kommt.

Diese Regel finde ich schon deswegen blöd weil sich damit das Kind immer auf 2 h am Tag berufen kann!!! Aber nicht immer passt es in den Tagesablauf rein. Und wenn ich sehe mein Kind hat Augenringe und sieht schlecht aus würde ich es nicht 2 h an eine Spielkonsole lassen.

kulo

Unser Sohn ist 13 Jahre alt und ich habe aufgehört das zu begrenzen, würde es aber sofort wieder tun, sollte die Schule, Freundschaften oder Pflichten leiden. Hier ist es so das er manchmal mehr und manchmal weniger spielt. Es gibt auch Tage an denen der PC gänzlich ausbleibt weil wir unterwegs sind. Hier klappt das ganz gut. Es ist nicht so das er Freunden absagt weil er zocken will sondern bricht auch ab und geht raus. Also alles im grünen Bereich. Wichtig ist halt nur das alles andere nicht darunter leidet. Ich kenne Erwachsene die am WE auch mal stundenlang zocken. So what, es ist ein Hobby wie jedes andere auch und erst wenn er garnicht mehr vom Rechner wegkäme und alles andere vernachlässigen würde würde ich es beschränken.

  • (17) 27.05.18 - 13:45

    Genau so handhaben wir das auch #pro

    Die Schule muss stimmen, seine kleinen Aufgaben im Haushalt, die Hobbies und Freunde nicht ausgelassen werden und dann ist mir das herzlich egal, wie lange er zockt.

    Wenn wir Eltern unsere Aufgaben erledigt haben, sitzen wir doch auch am PC oder gucken fern. Da käme ich mir auch ziemlich blöd bei vor, von "Urbia" aufzuschauen und zu sagen "Jetzt mach mal den PC aus."

    Sowas kann man reglementieren, wenn es vollkommen außer Rand und Band gerät oder das Verhalten, die schulischen Leistungen oder Hobbies und Freundschaften leiden.

    Mein Sohn schaut zB gar nicht fern. Interessiert ihn einfach nicht. Und streng genommen ist das Dadden noch wesentlich kreativer als das stumpfe Glotzen in den Fernseher.

    LG

(18) 27.05.18 - 13:03

Wir haben keine Begrenzung, wenn mir das zu viel wird, finde ich immer Möglichkeiten, ihn davon auch wegzulotsen.
Entweder Hilfe im Garten, Eisessen fahren, gemeinsam Sport machen....
Unter der Woche gibt es leider bei uns keine Verabredungen, da die Mitschüler alle sehr weit weg wohnen. Ausser Schule,, Hobby, Radln und Sport ist nicht viel drin, da kann es schon recht öde sein. Im Ort selber gibt es keine Freunde.

lg
lisa

Hey!

Ich hatte und habe mit meinem Großen (11) überhaupt nie eine zeitliche Regelung des Medienkonsums.

Er ist sehr gut in der Schule, macht Sport und hat Freunde. So lange das so bleibt, kann er seine Freizeit gestalten, wie er möchte.
Kann sein, dass er dann mal einen ganzen (Regen-)Tag durchgehend spielt oder fernsieht, aber das kommt tatsächlich gar nicht so oft vor.

LG Claudi

Hi,

wir haben Internetzeiten über den Router geregelt--jeden Tag verteilt 4 Stunden und am WE 6 Stunden.
Die werden aber tagsüber nicht genutzt, hier wird eher abends im Bett noch Youtube geguckt oder über WA gechattet. Spielekonsolen (WII und PS3) stauben hier nur ein.
Aber sie gucken neuerdings Serien über Amazon Prime, das darf dann auch keine Dauerschleife werden. Generell finde ich es einen Unterschied, ob man 2 Stunden am Stück guckt oder zockt oder eben immer mal wieder über den Tag verteilt. 2 Stunden am Stück reichen, über den Tag verteilt darf es auch mal mehr sein.

lg

  • Ja das stimmt aber diese Antwort die man manchmal von solchen pubertären Kindern bekommt. Die Zeit ist nicht einfach

    • (22) 27.05.18 - 22:52

      Hallo tina,

      mein Sohn zockt auch gerne und ausführlich, inzwischen ist er 16. Mein Mann hat es auch immer so mit Regularien und Einschränkungen - dabei hockt der selbst mit Vorliebe vor dem Rechenknecht. Ich habe mich jetzt insoweit durchgesetzt, dass es hier keine Einschränkungen mehr gibt. Unser Sohn trainiert Parkour, ist mit seinen Freunden diesbezüglich oft genug unterwegs und auch sonst gerne draußen. Oder tageweise eben drinnen. Grad dieses WE ist eine seiner großen Schwestern zu Besuch hier, mit kleinem Baby. Das Pubertier hat bis morgens um 1 gezockt und steht 6 Uhr früh auf der Matte, um seiner Schwester mit dem Baby zu helfen sobald er nur das kleinste Geräusch gehört hat. Kocht Tee, macht Frühstück, trägt seinen kleinen Neffen herum und singt ihm was vor - die Nachkommen sind goldrichtig und wir "Alten" sollten viel, viel mehr vertrauen.

(23) 27.05.18 - 15:21

Hallo, wir haben das gleiche Problem. Unsere Grossen sind 14 und 12 Jahre alt und wwnn sie dürften würden sie den ganzen Tag spielen.
Unsere dürfen unter der Woche gar nicht, und am WE 2 Std.täglich spielen.
Allerdings ist es so das wir merken das Ihnen das spielen nicht gut tut.

Ich denke, Du sollstest mitbekommen, dass Dein Kind langsam ein Jugendlicher wird und deshalb andere Regeln braucht als kleine Kinder.

Eine Zeitbegrenzung haben meine Kinder nicht. Wenn ich das Gefühl hätte, sie würden zu viel Zeit mit Elektronik verbringen, dann würde ich ihnen andere Angebote machen.

Dass Dein Sohn zocken will, wenn ihm langweilig ist, das ist doch ok.

Da würd ich nicht argumentieren mit "die Zeit, die Mama willkürlich festgelegt hat ist um" sondern mit "das tut dir nicht gut, was kann ich Dir als Alternative anbieten"?

Im Enddefekt, wenn er seine Sachen wie Hausaufgaben, Lernen, Aufräumen und gewisse Hausarbeiten erledigt hat und dann seine Freizeit hat, würde ich jetzt nicht kleinlich Zeitbegrenzungen für seine Freizeit einführen, solange er seine Schule und Freunde dadurch nicht vernachlässigt.

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