Oma (Schwiegermutter) bevorzugt lieber die anderen Kinder!

    • (1) 28.05.18 - 22:57

      Hallo zusammen!
      Wie schön in der Breffzeile formuliert, geht es darum, dass ich das Gefühl habe, dass mein Kind benachteiligt wird.

      Kurz zu der Geschichte:
      Ich habe unsere Tochter vor 7 Monaten entbunden. Es ist das erste Kind für mich und meinen Mann. Meine Familie wohnt 400 km entfernt. Wir wohnen berufsbedingt im Kreise meiner Schwiegereltern. Das Verhältnis war eigentlich immer ganz gut, aber seit unser Kind da ist, ist es sehr komplex geworden.

      Meine Schwägerin hat sich vor 5 Jahren scheiden lassen. Hat zwei Kinder und ein Berg voller Schulden. Der Ex-Mann hat sie betrogen. Dieses Schicksal wünscht man natürlich keinem. Sie hat nun seit 4 Jahren einen anderen Lebenspartner. Er ist ein total klasse Mann und akzeptiert die Kinder und die Kinder lieben ihn.

      Meine Schwiegermutter verbringt sehr viel Zeit mit den anderen Kindern und sagt, dass sie ihr Leid tuen und unser Kind ja einen Papa hat, wir verheiratet sind, ein geregeltes Einkommen usw. wir haben studiert und ihre Tochter hat das alles nicht und ist die einzige aus der Familie die sich scheiden lies.. dann meinte sie, dass ihr deswegen die anderen Kinder am liebsten sind.

      Mein Kind wird von ihr überhaupt nicht besucht (was ich etwas bedauere, aber mittlerweile für gut heiße). Kurz gesagt: meine Schwiegermutter geht mir auf die Nerven! Sie werden nun auch gemeinsam in den Urlaub fahren. Haben unseren Urlaub gebucht und da wollten sie nicht mit, aber mit den anderen Kindern fährt sie natürlich lieber hin. Mein Mann findet das nicht okay, aber er nimmt seine Mutter in Schutz.

      Wie soll ich mich am Besten verhalten? Abgeben tue ich meine kleine sehr ungern. Mittlerweile will ich das überhaupt nicht mehr..

      Freue mich auf eure Antworten und wünsche euch ein schönen Abend.

      Grüße, Marie :)

      • (2) 28.05.18 - 23:17

        Hallo Marie,
        Ich glaube was zusätzlich eine große Rolle bei deiner Schwiegermutter spielen wird ist das Alter deines Kindes. Bei uns hat sich die SM zwar gekümmert, aber in dem Alter konnte sie noch nicht soviel mit der Kleinen anfangen. Als sie älter wurde, wurde das Verhältnis immer besser und enger. Ich war auch erst enttäuscht über weniger Engagement als erhofft, aber wie gesagt, es wurde stetig besser. Ich weiß ja nicht ob das vielleicht bei deiner SM auch noch mit reinspielt? Das musst du beurteilen. Grundsätzlich würde ich aber darauf achten dass dein Kind und deine SM Kontakt haben (abgesehen davon dass es gut für das Kind ist) ist es wirklich wichtig jemanden zu haben der mal euer Kind betreuen kann (Notfall, du bist krank, oder willst einfach mal Zeit für dich/euch als Paar). Vielleicht hilft auch irgendwann mal eine Ansage von deinem Mann an die SM, dass ihr euch mehr Kontakt mit ihr zum Enkel wünscht? Ich finde das wäre besser als wenn du sie damit konfrontierst.
        LG

        • Hallo,
          geht es euch wirklich um Kontakt zum Kind? Oder eher zu Euch?

          Euer Baby ist erst 7 Monate. Klar, für euch ist es das erste Kind, alles dreht sich ums Kind. Das ist gut und richtig so.

          Ich habe zwei Kinder: das erste wurde ab Geburt drei mal wöchentlich von Oma betreut. Beim zweiten Kind wußte ich und hatte auch Oma deutlich erfahren, dass das so früh eigentlich zu viel war. Also habe ich beim zweiten Kind ein halbes Jahr Elternzeit genommen und sie kam erst mit 7 Monaten zu Oma. Bei einem dritten Kind wäre eine Oma-Betreuung aus beruflichen Gründen nicht mehr nötig und es würde wohl erst nach dem Babyjahr ernsthaft Zeit mit Oma verbringen.

          Ganz ehrlich: wenn meine Schwester jetzt ein Kind bekäme, wäre sie vermutlich auch enttäuscht.
          Aber bei uns haben alle eben schon einmal die Erfahrung gemacht, dass man ein Baby zwar mal halten kann, aber mit einem Dreijährigen kann man eben doch mehr anfangen. Dazu kommt: die größeren Kinder fragen selbst nach Oma. Unsere sind jetzt 4 und 6 und eine Übernachtung bei Oma geht weder von Oma noch von mir aus ;-) auch wenn es mir natürlich sehr recht ist!

          Übrigens: seit ich selbst kein Baby mehr habe, nehme ich Babys auch eher als "Beiwerk" zur Mutter da. Als junge, kinderlose Frau hatte ich da irgendwie einen anderen Blick drauf ("oooh, wie süß!"); mittlerweile sehe ich eher eine Mutter mit Baby auf dem Arm.
          Laß deiner Schwiegermutter Zeit, bis sie euer Baby als eigenständiges Kind wahrnimmt. Die Zeiten kommen schon noch. Und dann kannst du genießen, daß sie durch die großen Cousins schon Kindererfahrung hat, die halbwegs auf dem neuesten Stand ist.

          LG!

      Hallo.

      Ich möchte deine Schwiegermutter keines falls in Schutz nehmen, aber bei uns ist es ähnlich.

      Mein Mann hat eine Schwester (2 Kinder) ich habe einen Bruder (2 Kinder) wir wohnen alle in unmittelbarer Nähe.

      Meine Mama hat einen viel engeren Bezug zu meinen Kindern wie die von meinem Bruder. Genau so ist es bei meiner Schwiegermutter und den Kindern ihrer Tochter. Sie wohnen auch noch Garten an Garten. Also ist da das Verhältnis total anders. Meine Eltern sehen meine fast jeden Tag, die Kinder von meinem Bruder alle 14 Tage. Aber auch erst seit dem er in Scheidung lebt und er vorbei kommt wenn er die Kinder hat.

      Meine Schwiegermutter bzw Eltern sind in Rente und sie sehen die Jungs natürlich auch jeden Tag. Meine Mädels sind ein bis zwei mal die Woche zu Besuch.

      Leider war das auch nicht immer so. Als unser Sohn noch lebe war lange funkstille zwischen den Schwiegereltern und uns, weil sie selten nach ihm gefragt haben und wir darüber echt enttäuscht waren. Jetzt seid der Geburt der Zwillinge ist es besser. Sie haben wohl s
      Daraus gelernt wie kostbar die Zeit ist.

      Sorry für den langen Text. Ich bekomme das auch bei Freunden mit. Die Großeltern sind immer eher auf die Kinder ihrer Töchter fixiert bzw haben einen engeren Bezug zu den Kindern wie bei Söhnen.

      Trotzdem bin ich der Meinung, man kann sich echt bemühen und mehr Kontakt zu deiner Tochter aufnehmen. Denn irgendwann wird sie älter und keinen Bezug zu ihr haben. Und dann wird sich wahrscheinlich auch beschwert.
      Leider kann ich dir keine Tipps geben.

      LG und eine gute Nacht.

      Du schreibst, Du findest es mittlerweile gut, dass Deine SM Dein Kind nicht besucht, dass sie Dir auf die Nerven geht und dass Du Dein Kind ungern abgibst.

      Ich sach mal: Dann ist doch alles gut!! ;-)

    • Ich gebe dir den Rat "Hake es ab"

      Ich bin in ähnlicher Situation, auch meine Schwiegereltern haben die Kinder der Töchter immer um sich und für unsre keine Zeit.

      Erst habe ich mich massiv geärgert, denn ich habe eben keine Mutter in der Nähe, aber ich habe das akzeptiert.

      Nun meckern die Schwiegereltern rum, wir würden uns kaum sehen lassen und die Kinder seien ihnen fremd.

      Ja was denn nun?
      Wenn man mir ständig absagt, wenn ich mal zum Arzt wollte ect, frage ich eben irgendwann nicht mehr.

      Läuft bei mir unter "selber schuld"

      Ich würde das aussitzen.
      Die merkt das schon noch, dauert zwar Jahre aber - die Erkenntnis tut sicher auch weh.

      Wenn eure Bezieung kompliziert ist, Sympathie begrenzt, warum solltet ihr zusammen in Urlaub fahren?
      Ich fahre nur mit Menschen in Urlaub mit derer Gegenwart ich mich völlig frei und unverkrampft fühle.

      Beziehungen, Verbindungen lassen sich nicht erzwingen, nicht unter Erwachsenen und nicht bei Kindern.
      Lieblingsmenschen zu haben ist ebenfalls normal. Solange deine Schwiegermutter später ansonsten gerecht gegenüber allen Enkeln ist, gleichwertige Geschenke macht usw. ist es doch ok?

      (9) 29.05.18 - 06:57

      Hi,
      ich glaube es ist oftmals so, das die Enkel der eigenen Tochter höher gewichtet werden, als die der Schwiegertöchter.

      Und ja, wenn die eigene Tochter solche aprobleme hatte, ist es doch selbstverständlich, das dort geholfen wird.
      Der neue Mann kann noch so toll sein aber es ist nicht der vater, der dazu noch finanziell für alles der Kinder aufkommen muss. Wenn die SM da noch hilft, sei Betreuung, Urlaub...ist doch normal.

      Warum bist du Eifersüchtig, du scheinst sie ja eh nicht besonders zu mögen?
      Oder geht es rein ums Prinzip, das dein Kind nicht im Mittelpunkt steht?

      lg
      lisa

      • (10) 29.05.18 - 07:30

        Hallo.

        Das war und ist bei mir nicht. Meine Eltern (Mutter + Stiefvater) haben mir nicht geholfen, als ich mich trennte. Pech für mich, warum trenne ich mich. Kümmer dich um deine Kinder und gut ist. Als meine Schwester sich ein Jahr später auch trennte, Oh Gott war das schlimm. Ihre Trennung war ja so schlimm und die armen Kinder. Hm Ihre Trennung ist genauso abgelaufen wie meine, aber ich war bei mir selber Schuld und meine Schwester war die Arme. Ich denke mal, es kommt drauf an, welchen Status man schon immer hatte bei den Eltern. Meiner war von Anfang schlecht, daher konnte es ja nur so kommen. Aber dass meine Eltern durch ihr Verhalten auch einen Keil zwischen mir und meiner Schwester schießen, dass merken sie nicht oder wollen nicht. Trotzdem möchte ich nicht mit meiner Schwester tauschen, denn sie hat noch nicht wirklich ein geregeltes Leben. Ohne Hilfe meiner Eltern wäre sie schon längst eingegangen. Ich kann aber von mir sagen, ich brauch die Hilfe meiner Eltern nicht. Und meine Kinder auch nicht, sie haben sich auch von meinen Eltern zurückgezogen. Daher gelten sie als unhöflich und unerzogen. Nur wenn sie nicht beachtet werden kann ich es verstehen.

        <<<Oder geht es rein ums Prinzip, das dein Kind nicht im Mittelpunkt steht?>>>

        Ich glaube der TE geht es nicht darum. Nur die Aussage, sie hat die anderen Kinder lieber trifft schon sehr. Und Kinder merken es auch.

        LG

        • (11) 29.05.18 - 19:24

          Ihr Kind ist 7 Monate alt, es wird rein gar nicht die nächsten Jahre merken.
          Ausser die TE sagt " Deine Oma mag nicht nicht, weil..."

          Meine Kids sind ohne Grosseltern aufgewachsen, sie haben es erst wirklich mit 6/7 Jahren bemerkt, da bei einer Freundin dann die Oma ständig da war.
          Wenn man es nicht ständig thematisiert, das andere Kids bevorzugt werden, der Kontakt minimalisiert wird....wo soll das Kind die kommenden Jahre einen Unterschied merken?

          LG
          Lisa

          • (12) 30.05.18 - 06:14

            Wir thematisieren das gar nicht. Wenn wir durch Feierlichkeiten alle zusammentreffen, dann ist das vorprogrammiert. Wenn irgendetwas passiert (fällt was runter etc.), dann sind es erst mal meine Kinder und werden ermahnt. Aber wenn es sich herausstellt, dass sie nicht Schuld sind, dann kommt auch keine Entschuldigung. Und das finde ich schon provozierend auffällig. Bin auch schon gegangen, als es mir zu viel wurde. Aber die Zeiten sind ja vorbei. Meine Kinder sind groß und können alleine entscheiden, ob sie mitkommen oder nicht. Außer der Kleine. Meine Kinder haben auch noch nie dort übernachtet, was die Kinder meiner Schwester ständig machten. Sie haben gefragt und es wurde verneint mit irgendwelchen Ausreden. Auch auf die Bemerkung, L... und A.... schlafen ja oft hier und wir noch nie. Da kommt nur dann habt ihr Pech. Daher steh ich auf der Seite meiner Kinder, wenn sie meine Eltern meiden. Die können mich runter machen, aber sollen meine Kinder dann wenigstens in Ruhe lassen. Und das klappt jetzt ganz gut. Also es müssen nicht unbedingt die Eltern die Großeltern schlecht machen, das können diese auch alleine. :-p

    (13) 29.05.18 - 07:17

    Hallo.

    Also bei uns sind es meine Eltern (Mutter + Stiefvater). Bei uns spiegelt es ich wider, wie man den eigenen Status bei den Eltern hat. Meiner ist gaaaanz weit hinten und so sind es auch meine Kinder. Sie gelten ja als unhöflich und unerzogen, nur weil sie sich nicht freuen, dass Oma und Opa zu Besuch sind. Wie es in den Wald hineinschallt...... Ich ignoriere es mittlerweile, weil ich weiß, dass es nicht stimmt und ich nichts ändern kann. Kenne ja meinen Status und da kämpfe ich schon lange nicht mehr. Diese Verhalten hat auch einen Knacks zwischen mir und meiner Schwester gegeben. Wir verstehen uns, aber etwas Spannung ist zwischen uns. Ich meide meine Eltern soweit es geht. Wenn wir uns besuchen, dann meistens ohne Kinder (die haben natürlich keine Lust). Aber da müssen sie durch. Reicht schon, wenn ich es immer zu spüren bekomme, da halt ich meine Kinder lieber raus. Sie kommen damit ganz gut klar.

    Warum gibst du die Kleine überhaupt dort ab. Ich hätte da kein gutes Gefühl. Ich würde einfach immer abblocken. Dein Kind spürt auch die Ablehnung, besonders wenn alle da sind. Das muss man sich nicht antuen.

    LG

    PS: Mit meiner Schwester möchte ich trotzdem nicht tauschen. Mir gehts auf jeden Fall besser als ihr.

    (14) 29.05.18 - 08:52

    Nimm es so, wie es ist, alles Andere macht Euch das Leben zusätzlich schwer. Meine Mutter macht das auch so. Das fing schon in meiner Kindheit an, dass sie uns Kinder "aufteilte": Als meine kleine Schwester geboren wurde, wurde ich zum "Papakind" erklärt, und meine Schwester war das "Mamakind". So lief es immer. Wenn ich Schwierigkeiten hatte, etwas wollte...hieß es, "Du bist das Kind von B". Um meine Schwester kümmerte sie sich immer viel mehr. Schon meine Oma bevorzugte die Ältere Schwester meiner Mutter, zumindest behauptete das meine Mutter. Und bevorzugte dann angeblich auch den Sohn der Schwester mehr als mich und meine Schwester. Kann ich im Nachhinein jedoch nicht wirklich bestätigen. Das empfand meine Mutter wohl nur so.
    Na, auf jeden Fall werden die Kinder meiner Schwester jetzt auch eindeutig bevorzugt, sogar die Enkel meiner Tante bevorzugt meine Mutter vor meinen Kindern!
    Das steckt in meiner Mutter total drin, dass sie meint, man müsse manche Kinder vor anderen bevorzugen. Das ändert aber nichts an meinem Verhältnis zu meiner Schwester (wir verstehen uns sehr gut, sie findet dieses "mein Kind/dein Kind" auch schrecklich) oder zu meiner Tante. Ich selbst kann ja frei entscheiden, was ich daraus mache. Ob ich mich davon beeinflussen lasse, oder nicht. Meine Kinder sind zwar enttäuscht von Oma, dass sie so etwas macht, aber sie entwickeln sich auch so zu tollen Menschen.

    (15) 29.05.18 - 08:58

    Das Thema hatten wir hier neulich grad.

    Dein Kind ist gerade 7 Monate alt. Da ist ja noch ne Menge Luft nach oben. Jetzt schon einen Wettbewerb der Enkel einzuläuten, finde ich übertrieben. Meine Schwiegereltern haben 4 Enkel. 3 Jungs und 1 Mädchen. Hatten selbst 2 Söhne. Zusätzlich dazu betreibt das Mädchen den Sport auf den die komplette Familie seit 40 Jahren abfährt. Jetzt rate mal, wer total bevorzugt wird.

    Und ist das unverständlich? Mein Schwiegervater gibt auch offen zu, daß da keiner an meine Tochter rankommt - zumal sie 6 Jahre Vorsprung vor meinem Sohn und jeweils 2 weitere vor ihren Cousins hat.

    Wenn dann noch dazu kommt, daß Du Deine Lüdde ungern bei Ihr lässt, endet dies in einer Abwärtsspirale.

    Übe Dich in Geduld und lebe mit den Umständen.

    (16) 29.05.18 - 09:25

    Hallo,

    wer nicht will, der hat schon.

    Meine Großeltern haben auch meine Cousine und meinen Cousin bevorzugt. Daraufhin habe ich eben meine andere Oma bevorzugt, zu der ich ein prima Verhältnis hatte. Ich habe sie auch als Erwachsene regelmäßig besucht, sowie später im Pflegeheim, als sie nicht mehr gut beieinander war.

    Die anderen Großeltern waren mir herzlich egal. Die habe ich als Kind zu Weihnachten und bei Geburtstagen Sonntag nachmittags gesehen und damit hatte sich der Fall. Als Erwachsene hatte ich gar keinen Kontakt mehr zu ihnen, weil sie sich auch noch meiner Mutter (ihrer Tochter) gegenüber unmöglich benommen hatten.

    Hak' das Thema ab.

    LG

    Heike

    (17) 29.05.18 - 10:48

    Hallo,

    die Frage ist, was erwartest du von deiner SM? Wenn du dein Kind ohnehin nicht gerne abgibst, dann kann sich die SM doch krumm machen wie sie möchte.

    Beziehungen jeder Art sind ein gegenseitiges Geben und Nehmen und nicht ein einseitiges Fordern.

    Meine eine Schwägerin ist eine Gluckenmutter, sie hat ihr Kind in den ersten Lebensmonaten noch nicht mal dem Vater (meinem Bruder) überlassen geschweige denn meinen Eltern, die darüber sehr traurig sind, weil sie sich gerne kümmern würden.

    Dementsprechend haben meine Eltern den besten Kontakt zu unseren Kindern, obwohl wir 400 km entfernt wohnen. Ich erlebe es häufig, auch in den eigenen Herkunftsfamilien, dass die Enkel der eigenen Töchter eine engere Bindung zu den Großeltern haben als die Enkel der angeheirateten Schwägerinnen.

    VG

    Da kannst du leider nicht viel ändern.

    Die Eltern meines Mannes sind getrennt und jeder (seit vielen Jahren) in einer neuen glücklichen ehe. Zu seiner Mutter und dem Stiefpapa haben wir ein tolles verähltniss. Wir waren die ersten die Kinder in die Familie gebracht haben, seit letztem Jahr gabs zuwachs (sein Bruder wurde Papa) unser Neffe wird genau so geliebt und betüddelt wie unsere Kinder #herzlich

    Zu dem leiblichen Vater und seiner Frau war die beziehnung schon immer "schwirig" bevor unsere erste Tochter geboren wurde hatten wir ein paar Jahre einen tollen kontakt, haben uns regelmäßig besucht usw. als unser Sohn knapp ein Jahr war brach der kontakt schlagartig ab #schmoll keine Ahung warum (mein Mann ist auch sturr und will den Kontakt nicht mehr)
    Wir fanden irgendwann herraus das seine Enkelin ein baby bekommen hat und wir vermuten das, dass interesse für uns dann einfach weg war. (Enkelin ist die Tochter der Stiefmutter) #gruebel hoffe du kannst mir noch folgen #rofl naja zumindest haben die beiden unsere Jüngste Tochter noch nie gesehen (6 Monate) interessiert sie auch nicht #contra naja ich hoffe sie werden es irgendwann bitter bereuen #schmoll

    Versuch das ganze entspannter zu sehen. Es ist nunmal ein weitverbreitetes Phänomen, dass sich Großeltern bei den Kindern der Tochter mehr engagieren als bei den Kindern der Söhne. Und hier liest man ja (leider!!!), dass manche Schwiegertöchter ein echt biestiges Verhältnis zur Schwiegermutter haben #zitter

    Außerdem haben die Kinder deiner Schwägerin die ganz großen Vorteile auf ihrer Seite: die Oma wird in der Trennungszeit viel auf die Kinder geschaut haben, also haben sie ein sehr inniges Verhältnis. Sie sind auch schon älter, haben einen eigenen Charakter, die Oma kann mit ihnen spielen... Kleinkinder sind nun mal nicht jedermanns Sache.

    Warte mal ab, bis dein Kind größer wird. Und überdenke auch deine Einstellung zu deiner Schwiegermutter. Wenn du ihr so negativ gegenüber stehst ("meine Schwiegermutter geht mir auf die Nerven!"), färbt das auf auf das Enkel-Oma-Verhältnis ab. Wie man in den Wald hineinruft....

    Weil so wie sich das liest, ist eure Beziehung schon in der Abwärtsspirale. Du stehst deiner Schwiegermutter ablehnend gegenüber, sie fährt natürlich lieber mit ihr wohlgesonnen Leuten in den Urlaub, das hälst du ihr aber wiederum vor (obwohl du eh nicht mit ihr in den Urlaub fahren möchtest) etc...

    (20) 29.05.18 - 11:46

    "Mein Kind wird von ihr überhaupt nicht besucht (was ich etwas bedauere, aber mittlerweile für gut heiße)."

    Was genau ist jetzt dein Problem #kratz?

    (21) 29.05.18 - 12:11

    Hallo Marie.

    Versuch vielleicht mal, die Situation neutral zu sehen und dann verstehst du sie vielleicht besser.

    Du bist jetzt Mutter und stellst vielleicht fest, dass man sich um die Kinder sorgt. Solche Sorgen sind nicht immer rational und es ist auch bei Jedem unterschiedlich ausgeprägt. Seitdem ich Mutter bin, heule ich bei Filmen deutlich schlimmer als früher, wenn Kindern etwas passiert. Dann bin ich Polizeibeamtin und habe schon einige Tragödien erlebt. Auch da bin ich sehr empathisch involviert und kann es kaum aushalten, mir vorzustellen, dass meinen Kindern etwas zustößt.

    Du sagst, die Schwägerin ist als Einzige in der Familie geschieden und hat keine hohe Bildung. Vermutlich ist ihre Mutter immernoch oft besorgt ihretwegen ob das nun notwendig oder berechtigt ist, oder eben nicht. Vermutlich hat es auch gedauert, bis der neue Mann in das Leben der Schwägerin getreten ist. In der Zwischenzeit hat die Mutter ihrer Tochter sicherlich sehr viel geholfen, die Enkel viel gehütet. Es ist also zwangsläufig eine sehr innige Nähe und Bindung entstanden.

    Deine Schwiegermutter hat nunmal auch begrenzte Ressourcen. Es wird ihr gar nicht so sehr bewusst sein. Aber sie gibt es ja auch zu, dass ihre Enkel ihr leid tun. Also sie wiegelt deine Bedenken nicht einfach ab.

    Weißt du, dieses akribische Gleichhalten aller Familienmitglieder ist doch bescheuert. Einer wohnt weiter weg, Andere haben mehr Gemeinsamkeiten, die Konstellationen der neuen Kernfamilien ändern sich... ob das immer so richtig möglich ist und auch den realen Gefühlen entspricht?

    Wenn die Schwägerin nicht wäre, würdest du wirklich viel Zeit mit deiner SM verbringen wollen? Oder ist es doch nur Neid, weil du etwas nicht bekommst, obwohl du es selbst nichtmal möchtest?

    Denk doch mal aufrichtig über alles nach. Wenn du sie vielleicht doch magst und schätzt, rede mal ruhig mit ihr. Vielleicht bekommt ihr dann auch ein nettes Verhältnis und du eine Unterstützung für gelegentliche Sittingtermine. Auch, wenn es weniger häufig und weniger eng als bei den anderen Enkeln wäre, kann es doch trotzdem schön und bereichernd sein. Es wäre eine eigene Beziehung zwischen euch und ihr. Die muss nicht an anderen Beziehungen gemessen werden.

    Im restlichen Leben ist es doch auch so. Mit manchen ist man enger befreundet als mit anderen. Und im Freundeskreis gibt es ebenfalls engere und lockererer Verpaarungen untereinander. Das zu beneiden ist doch unsinnig und führt zu nichts Gutem.

    Alles Gute für euch.

    (22) 29.05.18 - 13:47

    Wie kann sie dir auf die Nerven gehen, wenn ihr euch kaum seht?

    Mein Gott, dieses Geheule über Schwiegermütter, die einen machen zuviel, die anderen machen zu wenig....
    Ich mag überhaupt nicht Schwiegermutter werden, hab ich ja jetzt schon Angst.

    Braucht ihr denn Hilfe? Wenn ja, habt ihr gefragt? Willst du denn tatsächlich mit ihr in den Urlaub fahren oder findest du es erstmal nur per se doof, weil sie es mit deiner Schwägerin tut?

    Es ist die Mutter deines Mannes, sie verhält sich offensichtlich nicht übergriffig, also brauchst du dich gar nicht in einer bestimmten Weise verhalten.

Tja was soll man da sagen meine Tochter Saskia war das erste Enkelkind. Seit dem die Schwester von meinem Mann ihr Kind da ist ist unsere Tochter abgeschrieben. Dann kam unser Sohn auf die Welt. Und für den war und bis heute kaum Interesse da nur für die Kinder der Schwestern. Mal schauen was sie sagen wenn unser letztes Kind auf die Welt kommt davon wissen Sie noch nichts, aber auch dieses Kind wird für sie nicht so wichtig sein wie die Kinder der beiden Schwestern.
Mir ist es egal die Quittung haben sie schon unsere Tochter mag kaum noch hin unser Sohn will zu niemanden von den auf den Arm und ignoriert sie ist den meisten Fällen müssen sie mit leben.

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