Wann und Wie habt ihr euren Kind/er gesagt das ein Geschwisterchen unterwegs ist?

    • (1) 24.06.18 - 08:56

      Guten Morgen Ich bin aktuell bei 9+0ssw ich habe eine 11 Jährige Tochter und einen 7 Jährigen Sohn 2017 2* .Ich wollte euch Mal fragen wann und wie ihr es euren Kind/er mitgeteilt habt das ein Geschwisterchen unterwegs ist ?am liebsten hätte ich es schon längst gesagt aber wegen der 2* letzten Jahr bin ich diesmal noch zurück haltend obwohl sie vll in den älter sind und es besser verstehen.Ich bin von Anfang krankgeschrieben weil auch ein Hämatom hatte da musste ich es auch ruhig angehen lassen .Wie viele bin ich auch von Dauerübelkeit und diverse andere Schwangerschaft Symptome nicht verschont geblieben seit dem 20.bin ich nun auch im Beschäftigungsverbot von Arbeitgeber.Also sie merken schon das was ist aber nicht was.Der jüngste fragt mich schon wann ich eigentlich wieder Arbeite.Also das war ein bisschen was zu mir würde gern eure Meinung hören

      • (2) 24.06.18 - 09:02

        Ich bin auch 9+0.
        Mein Sohn ist 4 und wir werden es ihm an 12+0 sagen.

        Bei der FG hatten wir es ihm sehr früh gesagt. Es wussten dann natürlich viele im kindergarten #rofl er war so furchtbar traurig als es dann schief ging, dass wir diesmal einfach die 12 wochen abwarten wollen. Dann bekommt er ein grosser Bruder tshirt und darf es in der Welt herumschreien:-)

        (3) 24.06.18 - 09:36

        Wir haben es unserer Tochter, zu dem Zeitpunkt gerade 3,5 Jahre alt, bereits in der 9. Woche erzählt. Wir wollten beide, dass sie es von uns hört bevor sie hört, dass wir mit anderen darüber sprechen.

        Ich selbst litt auch ziemlich unter Übelkeit, einem Hämatom und wir waren auf eine Hochzeit eingeladen und ein Urlaub mit Freunden stand bevor wo wir dann nicht wussten ob und wie ich teilnehmen könnte.

        Mein großer- damals 7 - hat es in der 9. Woche erfahren..
        Mir ging es zwar gut aber die Großeltern wussten es und ich wollte nicht, dass sich der verplappert.

      • (5) 24.06.18 - 10:01

        Ich hatte noch nie eine fehlgeburt, daher hab ich es ihm gleich gesagt. Er war zu dem Zeitpunkt noch 5, ich hab ihm einen Test in die Hand gegeben und ihm gesagt, wenn ein Plus angezeigt wird, dann geht dein Wunsch vom Geschwisterchen in Erfüllung.

        Er hat sich dann riesig gefreut als das Plus im Display erschien, hat es aber erstmal nicht allen erzählt, sondern mich gefragt, wann er es erzählen darf.

        (6) 24.06.18 - 10:19

        Hallo,
        also unsere Tochter ist 3,5 und wir haben es Uhr in der 9.SSW gesagt, sie hat es sich so sehr gewünscht eine große Schwester zu werden und wir haben uns gedacht, dass sie bei einer Fehlgeburt auch merken würde wenn ich traurig bin . Ich wollte auch für meine Übelkeit und alles nicht immer Ausreden suchen . Wir haben es dann auch auf Video aufgenommen und dass dann auch so zur Verkündung bei der Familie genutzt^^
        Ich schaue mir das Video jetzt noch gerne an.

        Lg
        Mond mit Prinzessin an der Hand und Prinzessin im Bauch 21.Ssw

        • (7) 24.06.18 - 10:42

          Auf Video festhalten ist auch eine gute Idee ich denke die große würde dicht halten aber der momentan jüngste würde es weiter erzählen☺️ fande es schon schlimm das die auf Arbeit eher bescheid wussten wie meine Familie vll werde ich nach meinen nächsten Termin ist am 3.7 Kids informieren bzw die Große ist da gerade zur Orchesterreise müsste noch 2 Wochen länger warten

          • (8) 24.06.18 - 12:14

            Das Video würde ich aber privat halten. Je nachdem wie die Kinder reagieren und sich fühlen, finden sie es vielleicht nicht so genial wenn so ein Moment rumgezeigt wird.
            Aber ich bin ohnehin kein Fan von sowas. Wir waren diese Woche auf einem Geburtstag eingeladen (8 Geburtstag, Familie und Freunde der Familie waren da). Es wurde dann als Überraschung ein Video gezeigt durch das die Schwangerschaft verkündet wurde. Das Kind konnte einem nur leid tun #zitter

            • Finde ich auch furchtbar! Sowas ist doch privat und sehr intim und betrifft in erster Linie die Kernfamilie. Wie unpassend, es allen zusammen zu sagen :-(. Wir haben es immer zuerst unseren Kindern erzählt, dann unseren Eltern und dann dem Rest.

      (11) 24.06.18 - 10:22

      Meine Tochter war dabei als der Arzt aus der Pränatalpraxis anrief und mir einen unauffälligen Harmony-Test durchgab. Vor Erleichterung bin ich in Tränen ausgebrochen, beim Bäcker... Da musste ich ihr das natürlich erklären. Sie wollte dann gleich ein paar Schnuller kaufen 😂
      Am Nachmittag durfte sie es dem großen Bruder (9) erzählen. Wir wollten bis nach dem Test warten und hätten den beiden das dann eh erzählt. Meine Eltern und die Kollegen wussten es schon vorher, haben aber dichtgehalten.
      Liebe Grüße!

      (12) 24.06.18 - 11:55

      Wann? Als es alle wissen durften... Wenn Kinder was erfahren, ist es ja oft so, dass der Mund schneller ist als das Denken, da kommen gesagte Sachen aus den Kinder raus, bevor sie nachdenken... Wenn es also noch nicht alle wissen dürfen, würde ich noch warten...
      Bei uns war das in der 9. Woche, als ich meinen Arbeitgeber informiert hatte, denn unsere Mittlere war zu der Zeit im Kindergarten, bei dem mein Arbeitgeber Träger ist... Bevor sie da also was ausposaunt und meine Chefin es über andere erfährt, haben wir solange gewartet...

      Wie? Wir haben sie ins Wohnzimmer gerufen und haben sie gefragt, ob sie einen Bruder oder eine Schwester haben möchte... Unsere Mittlere wollte eigentlich lieber ein Pony, aber damit konnte ich leider nicht dienen, es wurde eine kleine Schwester...

      LG

      • (13) 24.06.18 - 11:59

        Achso, im Nachhinein haben wir öfter gesagt, dass wir lieber noch etwas hätten warten sollen mit der großen Neuigkeit... 40 Wochen bzw noch knapp 30 sind für Kinder in dem Alter (bei eurer Großen vielleicht nicht unbedingt, aber mit 7 Jahren schon) einfach wahnsinnig lang... Da kamen sehr oft Rückfragen, warum das so lange dauert etc... Manchmal war es nervig und für die Großen war die Warterei eben auch nicht so angenehm...

        (14) 24.06.18 - 20:01

        Als mein Großer damals der Oma erzählte, dass wir noch ein Baby bekommen, fragte die ihn auch, was er sich denn wünschen würde:
        "Ich wünsche mir den Buddel und den Heppo!"
        "Nein, ich meinte doch, ob du dir einen Bruder oder eine Schwester wünschst."
        "Aber Oma, da kann man sich doch nichts wünschen, da muss man nehmen, was man bekommt!"

    (16) 24.06.18 - 12:08

    Hallo
    Als es generell öffentlich wurde, um die 12 Woche. Wir haben uns ruhig hingesetzt, es verkündet und dann darüber geredet (Kinder waren 6 bzw. 7 und fast erwachsen).
    Für uns hat das so gut gepasst.

    LG

    • Also, wir wollten es erst zwischen der 10. und 12. SSW sagen. Dann hatte ich zweimal eine Fg (9. und 7.SSW) und war entsprechend traurig. Damit die Jungs das nicht auf sich beziehen oder andere diffuse Ängste entwickeln, haben wir ihnen dann gesagt, dass wir traurig sind, weil wir dachten, dass ein Baby in meinem Bauch wächst, aber das Baby nicht weiter gewachsen ist. Natürlich hat das der Große (5) dann allen im Kiga erzählt. Na und? Ist das Normalste der Welt, auch wenn es furchtbar traurig ist. Beim nächsten Mal würde ich wieder etwas warten, aber einfach nur, weil ich nicht weiß, wem mein Sohn alles von der Schwangerschaft erzählt. Wenn es dann nochmal schief gehen würde, wüsste ich nicht, wer alles noch informiert werden "muss", dass es nicht geklappt hat. Da ist es leichter, wenn mein Sohn nur die FG rum erzählt.
      Alles Liebe!

      Sorry, sollte an die Posterin gehen.

(19) 24.06.18 - 12:25

Hallo,

wir haben es mit dem positiven Schwangerschaftstest auch dem Großen gesagt. Er war damals jünger als deine Kinder, trotzdem würden wir es immer wieder so machen.

Hätte ich das Kind verloren, wären sowohl mein Mann als auch ich sehr traurig gewesen und das hätte der Große ohnehin bemerkt. Im Fall der Fälle wäre es unserer Meinung nach für ihn einfacher zu verstehen gewesen, da er vorher wusste, dass ich schwanger war. Ich finde es ungünstig, die Kinder erst mit einer Fehlgeburt einzuweihen.

LG

(20) 24.06.18 - 12:30

Sofort natürlich.

Man würde doch eine Fehlgeburt ohnehin nicht vor den engsten Familienmitgliedern geheim halten, ich kann die Überlegung gar nicht nachvollziehen.. ?!

  • (21) 24.06.18 - 14:13

    Ja nur dass es dabei um kleine Kinder geht ,die das ganze noch nicht richtig zuordnen und verarbeiten können *kopfschüttel*?

    • (22) 24.06.18 - 18:36

      Kleine Kinder „verarbeiten“ das normalerweise besser als wir Erwachsenen. Fürs „zuordnen“ sind vor allem die Eltern verantwortlich. Man muss ihnen ja nichts von einem gestorbenen Baby erzählen, wenn es sich um einen frühen Abgang handelt. Mein Sohn hat es mit sechs verstanden, dass sich ein minikleiner Embryo nicht weiterentwickelt hat.

      Kann ja jeder handhaben wie er es für richtig hält und vor allem, wie er seine Kinder einschätzt, aber zum Kopfschütteln ist das eine auch nicht mehr als das andere.

      • (23) 25.06.18 - 07:42

        Ich verstehe aber generell nicht die nötigkeit es Ihnen so früh zu erzählen .kinder verstehen durchaus mehr als wir meinen . Ich finde Kopfschütteln da sehr wohl richtig ,da der Vergleich oben nicht passt ,dass man es ja anderen auch erzählt .ich muss mein Kind nicht unbedingt traurig machen ,ich kann auch warten bis die Schwangerschaft in relativ sicheren Tüchern ist .zumal ich es auch nicht so früh erzählen würde ,weil Kinder gerne alles unbedacht erzählen .

        • (24) 25.06.18 - 08:33

          Ich sagte nicht, es sei notwendig, es so früh zu erzählen, ich sagte nur, Kinder können damit umgehen. Mein Sohn bekam immer alles mit. Ich wollte nicht, dass er es woanders aufschnappt, vielleicht falsch versteht und sich Gedanken macht.
          Wenn ich es erzähle, habe ich in der Hand, was ich erzähle, und über ein paar Zellen, die sich nicht entwickelt haben, war er nicht traurig.
          Kopfschütteln kannst du natürlich so lang es dir Freude macht;-).

    (25) 24.06.18 - 19:05

    Kleine Kinder nehmen so etwas mit wesentlich weniger Drama hin als die Eltern.

    (Lies mal mit einem kleinen Kind Grimms Märchen und dann mit einem 6jährigen Kind, dann wirst Du schnell merken, dass das 6jährige Kind schon mitleidet - aber auch kognitive Fähigkeiten zur Verarbeitung hat - während das Kleinkind die grausamen Stellen mit einem "Aha" zur Kenntnis nimmt, ohne sich da wirklich einzufühlen)

    Die Kinder merken, dass die Eltern traurig sind, wenn das Baby gestorben ist, aber das merken sie ja sowieso. Davor bewahrst Du sie auch nicht, wenn Du sie im Unklaren darüber lässt, warum ihr traurig seid. Die meisten Kinder können besser damit umgehen, wenn sie wissen, was los ist als wenn ihre Eltern sie zu sehr vor der Realität schützen wollen und sie dann unsicher im Regen stehen lassen.

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