Schwiegerfamilie

    • (1) 30.06.18 - 16:03

      Mit meinem Freund bin ich schon eine ganze Weile zusammen und war eigentlich der Meinung ich hätte zu seiner Familie ein gutes Verhältnis.
      Mittlerweile könnte ich aber ausrasten, da seit meiner Schwangerschaft irgendwelche Anfeindungen starten.
      ZB : Er und seine Schwester haben sich seit 6 Jahren kein wenig füreinander interessiert und ich wurde nun doppelt von meiner Schwiegermutter angefragt, warum ich den Kontakt unterbinde. Dann habe ich ihr erklärt dass ich das nicht tue, aber nach Gewissen Vorfällen sicher nicht versuchen werde zu kuppeln. Wenn sie wöllten können sie sich gern sehen. Ich war Mal mit der Tochter leicht befreundet, bis sie aus heiterem Himmel anfing mich aufs derbste an einem Feiertag zu beleidigen und ich sie abhakte.
      2. Bsp: Ich hatte öfter schon starkes Bauchweh und habe von der Ärztin gesagt bekommen ich solle mehr Ruhe halten. Bis mir meine Schwiegermutter erzählte ich würde höchstens psychosomatisch Stress haben, ich mache ja nichts groß. Klar, der Haushalt für einen schlumprigen Mann, ein Vollzeitstudium und 2 Nebenjobs, eine Hochzeit planen, das Kinderzimmer versuchen mit wenigen Mitteln einzurichten etc sind nicht viel....
      3. Ich sollte doch Mal Rücksicht darauf nehmen den Sohnemann nicht zu sehr zu belasten, er arbeitet ja so schwer. Gut, er hat auch einen anstrengenden 40h Job. Das heißt nicht dass er mehr tut als ich.

      Mein Partner übernimmt manchmal sogar diese Einstellung und ich weiß nicht so Recht ob ich ihn heiraten soll, da er offenbar nicht versteht, welchen Kraftakt ich eigentlich abstemme.
      Hatte jemand mit sowas schon Erfahrungen? Ich weiß ja auch nicht ob diese Anfeindungen von SM oder Schwägerin oder sogar meinem Partner der mich vllt komisch hinstellz herkommen. Habt ihr Tipps was ich tun kann?
      Ich fühle mich unglücklich.

      LG

      • Ich frage mich was du alles mit deiner Schwiegermutter besprichst?
        Meine Exschwiegermutter (die ich sehr mag) hat von meinen Schwangerschaftswehwehchen überhaupt nichts gewusst.

        In Summe würde ich aber wirklich gucken, ob du diesen Mann heiratest, gerade wenn ihr finanziell eh knapp seid. Damit hast du schon mal ein ToDo weniger. Großartig Kinderzimmer einrichten muss man auch noch nicht.
        Aber auch das sind nur Kleinigkeiten. Ich denke bei euch ist mehr los...

        Hallo,


        ich kann durchaus verstehen, dass Du mit Deiner/Eurer aktuellen Situation nicht glücklich bist.

        Viele Dinge sollten dringend mit Deinem Freund geklärt werden, u.a. die Aufteilung der Aufgaben, die in EUREM GEMEINSAMEN Haushalt so anfallen.

        Ein viel größeres Problem sehe ich jedoch darin, dass er bezüglich seiner Familie nicht 100%ig an Deiner Seite zu stehen scheint. Es gibt nichts Schwierigeres, als einen Partner, der sich (noch) nicht richtig von Mama lösen kann, zwischen den Stühlen hockt und sich nicht traut, seinen Eltern bei Bedarf sachlich, aber direkt seine Meinung zu sagen. Sowohl in seinem eigenen Interesse, als auch dem der Partnerin.

        Wie bereits geschrieben wurde, wird eine Hochzeit diese Schwierigkeiten nicht "in Luft auflösen"- im Gegenteil! So lange seine Mutter mit ihren "Interventionen" weiterhin Erfolg hat und Dein Freund nicht selbst erkennt, was für eine tragfähige Beziehung wichtig ist, steht Euer ganzes Vorhaben meines Erachtens auf eher wackeligen Beinen.

        Du solltest in einer ruhigen Minute- geplant- mit Deinem Freund über diese Dinge sprechen. Nicht in Form von Vorwürfen, sondern indem Du Deine persönlichen Wünsche und Erwartungen freundlich, aber direkt ansprichst. Je nachdem, wie er darauf insgesamt reagiert, solltest Du Dir überlegen, was für Dich als nächstes in Frage kommt (Thema Hochzeit).

        Liebe Grüße & alles Gute #blume,

        Kathrin

      • Hallo sorgenzwerg,

        den vorherigen Antworten zustimmend möchte ich es noch etwas klarer formulieren:
        Es geht um deine Beziehung, also zuallererst mal um deinen Partner und dich.

        Mit ihm solltest du sowohl deine körperlichen Lasten (wie Bauchschmerzen und Empfehlungen des Arztes) wie auch deine Gefühle besprechen. In Ruhe, vielleicht auch mit Vorschlägen für geteilte Verantwortlichkeiten und konkrete Aufgaben, die du an ihn abgeben möchtest. Nimm ihn als Partner ernst, fordere Partnerschaft - und laß die dann auch zu, denn ganz sicher wird er manche Dinge anders handhaben als du. Eure Beziehung könnt ihr nur miteinander klären und leben. Das ist eure Geschichte, schreibt sie selbst.

        Auf diesem Weg wirst du herausfinden, ob du einen Partner hast oder ein weiteres Kind... und was du selbst möchtest. Wenn du nicht weißt, ob du ihn heiraten sollst - tu es nicht! Auf einem kalten Herd kann man nicht kochen.

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