Das kann doch von der Natur kaum so gewollt sein...

    • (1) 03.07.18 - 10:04
      Inaktiv

      Guten Morgen,

      zur Zeit gehen die Hormone etwas mit mir durch (25. SSW), aber diese Gedanken beschäftigen mich eigentlich schon seit der Geburt meiner Tochter im Sommer 2016.


      Folgendes:

      Es kann doch wohl nicht von der Natur vorgesehen sein, dass sich oft nur 1-2 Leute 24 Stunden am Tag, rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr ohne ausreichend Schlaf, Zeit für sich, ausreichend Essen und Bewegung, um das gesamte leibliche und physische Wohl eines oder mehrerer Kinder kümmern müssen!

      Davon kann man doch nur körperlich und seelisch krank werden (siehe Statistiken zum Anstieg der Mutter-Kind-Kuren der letzten Jahre)!

      Verwandte und Freunde sind ja auch nicht immer zur Hand. Oder müssen selbst arbeiten und können nicht helfen, wenn sie gebraucht würden. Einige haben auch keine Lust, sich um ihre Verwandtschaft zu kümmern, ja, die gibt es auch...


      Eltern sollen immer lieb und freundlich zu ihren Kindern sein, nie laut werden oder gar schimpfen, immer verständnisvoll und ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen. Die kriegen leider sehr häufig aus allen Himmelsrichtungen Schelte, egal, was sie tun. Und werden schlimmstenfalls als allesamt böse und gewalttätig hingestellt. Warum?


      Aber Moment, sind Eltern nicht auch Menschen? Brauchen sie nicht auch mal Unterstützung, etwas Ruhe und Erholung oder einfach mal ein paar Minuten für sich? So kommt es mir oft vor, wenn ich Dinge höre wie:"Ja, wenn man Kinder hat, hat man sich selbst aufzugeben und nur noch für die Kinder da zu sein." Ähhh…. Moment, wie passt das mit dem Mantra der Selbstverwirklichung zusammen, des Ich-Ich-Ich? Das beisst sich doch!

      Was denn nun? Selbstaufgabe und null Rücksichtnahme auf die eigenen Gefühle und Bedürfnisse bis zum Tod durch Erschöpfung, Trennung, Weglaufen? Selbstverwirklichung (vielleicht an der Kasse bei Al..) *haha* ohne Rücksichtnahme auf Bedürfnisse anderer?

      Wahrscheinlich würden die ganzen Familienhilfen und Co. KG größtenteils (nur in harten Fällen wie Drogen- und Alkoholkonsum, häusliche Gewält o. Ä.) gebraucht werden in Deutschland, wenn die Menschen einfach wieder mehr aufeinander achten und einander helfen würden, Familien und soziale Netze wieder richtig gepflegt und aufrechterhalten würden (Der Spruch "Blut ist dicker als Wasser" stimmt für mich vollkommen. Familie lässt man nicht so einfach im Stich. Nicht umsonst der letzten Rückzugsort der Menschen in unserer heutigen Zeit.), Nachbarn sich wieder umeinander kümmern würden und das sprichwörtliche afrikanische Dorf jungen Eltern vor und nach der Geburt eines Babys Unterstützung bieten würde.

      Dann würde auch kaum noch jemand sein Baby anschreien oder schlimmstenfalls vor Erschöpfung schütteln... Wie oft lese ich, dass solche Sachen aus Überforderung und Erschöpfung resultieren. Anstatt hier anzusetzen, gibt es dann einen Riesenaufschrei. Klar ist das schlimm, aber wäre es nicht grade dann an der Zeit, das Problem an der Wurzel zu packen und zu beseitigen anstatt an den Symptomen herumzudoktern?

      Warum wird Hilfe benötigen (sei es durch Verwandte, Freunde oder sonstwen) als Schwäche oder gar als Gefahr angesehen? Niemand kann immer alles allein! Wir sind doch Menschen! Das macht uns doch aus!

      Ich jedenfalls wünsche meinen Kindern, wenn sie später mal Familie haben (was ich ihnen wärmstens empfehlen werde und das auch in den besten Jahren, heutzutage gibt es so viele Bildungsmöglichkeiten, was ich toll finde), dass sie in einem menschenfreundlicheren, zugewandteren Umfeld ihre Kinder mit viel Unterstützung aufziehen dürfen.


      Mich auf das weitere Jahr freuend, auf die Ankunft unseres kleinen Mannes, den Umzug und neue/alte Freunde, wünsche ich euch allen eine schöne Woche bei #sonne#schwitz und einen kühlen Bad. ;-)

      Eure Sonnenschein.86

      • (2) 03.07.18 - 10:46

        Oijjoijoi.
        Deine Hormone meinen es ja wirklich gut mit Dir......

        Putzig ist, daß Dir hier jeder zustimmen wird - von denen aber jeder 2te Dir später sagt, daß- sollte Deine Schwiegermutter, Mutter, Tante, Schwester, Bruder etc. und ... schlag mich tot nicht so funktionieren, wie DU Dir das vorstellst, ein Kontaktabruch, die einzig mögliche Lösung sei.

        Tja.... - einen Tod muß man sterben.

        • (3) 03.07.18 - 10:51

          #rofl Ja, Frieda05, das tun die Hormone diesmal wirklich. Da gebe ich dir Recht.

          Nö, ich denke, in der Hinsicht bin ich ganz unkompliziert. Mein Mann und ich haben als Eltern grobe Absprachen mit Verwandten und Freunden getroffen, die grob eingehalten werden. Aber letztendlich sind Oma, Opa, Patentante, usw. NICHT die Eltern. So lange sie sich an unsere Absprachen halten, ist es vollkommen ok, dass sie eigene Elemente in die Beziehung zu unserem Kind/bald Kindern mit einbringen.

          Ich jedenfalls freue mich über jegliche Unterstützung von Menschen, die ich schätze und denen ich vertraue. #pro

          • (4) 03.07.18 - 12:41

            Ich denke, ein funktionales, soziales Netz erleichtert einiges.

            Bei uns ist Großfamilie Programm. Böse Zungen bezeichnen es auch als Rudelbildung. Dies ist nicht immer einfach oder gar schmerzfrei. In Sachen Kinderbetreuung und auch Erziehung darf ich sagen, - ich hätte es kaum besser treffen können. Dies war allerdings auch vor "ansetzen" des Nachwuchses abgeklärt. Nicht alle halten sich an die Koalitionsverhandlungen, aber dann muß man als Mutter halt auch mal merkeln ;-). Das eine was man will - das andere was man muß (Raute)

      (5) 03.07.18 - 10:58

      "Es kann doch wohl nicht von der Natur vorgesehen sein, dass sich oft nur 1-2 Leute 24 Stunden am Tag, rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr ohne ausreichend Schlaf, Zeit für sich, ausreichend Essen und Bewegung, um das gesamte leibliche und physische Wohl eines oder mehrerer Kinder kümmern müssen!"

      Naja, soo anstrengend finde ich das nun auch wieder nicht. Irgendwie eigentlich ganz normal, als Erwachsener in den besten Jahren (also den Jahren, in denen man am meisten leisten kann) wäre es doch ein bisschen wenig, wenn man nur auf sich selbst schauen müsste. So kann Gesellschaft nicht funktionieren.
      Viel Stress mach man sich ja schon selbst, entweder unbewusst oder weil man seinen eigenen Ansprüchen genügen möchte.


      Sicher ist es schön, wenn sich die Familie und die Nachbarn umeinander kümmern. Nur ist das eben nicht nur ein Nehmen sondern auch ein Geben. Und das Geben kann ganz schön anstrengend sein.
      Ich komme aus einer "traditionellen" Familie und habe Nachbern, die sich gegenseitig helfen. Doch das heißt u.a. auch Sonntag morgen spätestens um 7 bei der Oma Schnee zu schaufeln (dass das unsinnig ist, braucht man mit einer 85ig Jährigen nicht diskutieren) oder mal eben ein Wochenende spontan die drei Kinder der Nachbarin zu hüten, weil die 3 Tage weg ist.

      • (6) 03.07.18 - 11:08

        Ja, geben und nehmen ist auch anstrengend. Dem stimme ich zu. Aber letztendlich haben da ja alle Seiten was von. Eine Hand wäscht die andere, so heißt es doch. #huepf

        Wenn alle aufeinander angewiesen sind, behandelt man sich gegenseitig aus besser, weil man weiss, dass man den Anderen braucht. Braucht man den Anderen nicht, gibt man sich auch keine Mühe (mehr), ihn gut zu behandeln, mal überspitzt gesagt.


        Ja, natürlich sollen sich hauptsächlich die Eltern kümmern, aber nicht nur. Darum ging es mir doch. In den besten Jahren sollte aber auch "niemand auf dem Zahnfleisch kriechen müssen". Man sollte in dieser Zeit dazu in der Lage sein, das Beste für sich und seine Familie zu schaffen. Das geht aber nur (meiner Meinung nach), wenn man voller Kraft, Zuversicht und ausgeruht das Familienleben und den Alltag mit Beruf, Haushalt, Terminen usw. stemmen kann.


        Jeder hat dazu eine eigenen Meinung, was ja auch eine Diskussion spannend macht. #pro#danke

        • (7) 03.07.18 - 11:20

          Nur weil man Kinder betreut, kriecht keiner auf dem Zahnfleisch. Wenn doch, macht man entweder etwas falsch, ist krank, oder hat chronisch kranke Kinder.

          Natürlich ist es schön, wenn alle ein bisschen auf einander achten und sich gegenseitig helfen. Aber ist ja nicht Neues, das weiß ja jeder.

          Aber Familie ist eben immer beides, Entlastung und Belastung. Ob man mit oder ohne Familie ausgeruhter und entspannter ist, ist vermutlich Typsache.

          • (8) 03.07.18 - 11:38

            Obwohl mein Kind nicht chronisch krank ist bin ich auch auf dem Zahnfleisch daher gekrochen. Von daher kann ich dem so nicht zustimmen.

            (9) 03.07.18 - 12:24

            Doch, einige Eltern gehen an ihr Limit, auch bei gesunden Kindern.

            Der eine hat ein dünnes Fell, nimmt sich alles sehr zu Herzen und macht sich stetig Sorgen, der andere sticht durch innere Gelassenheit hervor.

            Das ausgeglichenen Naturell, welches durch einen chilligen und gelassenen Umgang mit seinen Kindern beeindruckt, verunsichert den ängstlichen Typ noch zusätzlich.

            Und besonders gemein ist es, dass sich Unsicherheiten und Ängste bedauerlicherweise auf die Kinder übertragen können und deren Gemüter aufregen.
            Nachfolgend haben dann wenig belastbare Eltern eher anstrengendere Kinder.

            Und das kann durchaus dazu führen, dass man
            auf dem Zahnfleisch geht.:-(

            • (10) 03.07.18 - 12:35

              "Der eine hat ein dünnes Fell, nimmt sich alles sehr zu Herzen und macht sich stetig Sorgen.."

              Das meinte ich mit "er macht etwas falsch".
              Natürlich gibt es komplett überlastete Eltern, aber wenn man einzig und allein durch die Betreuung von zwei normalen Kindern dauerhaft ans Limit kommt (zeitweise verstehe ich das, jeder hat mal schlechte Tage), dann muss man vorallem bei sich selbst etwas ändern.

              • (11) 03.07.18 - 15:25

                Oder durchhalten bis es besser wird und sich nicht vergleichen.

                Was mich tierisch nervt, sind Mütter, die meinen, andere immer übertrumpfen zu müssen,
                bezüglich ihrer Belastungsfähigkeit.

                ,

        (13) 03.07.18 - 13:06

        a", natürlich sollen sich hauptsächlich die Eltern kümmern, aber nicht nur. Darum ging es mir doch. In den besten Jahren sollte aber auch "niemand auf dem Zahnfleisch kriechen müssen". "

        machen doch (leider) eh nur noch wenige.
        Die Krippen sind voll!

        Und wenn mir ein Kind schon zu anstrengend ist, dann sollte man sich überlegen, ob man wirklich noch ein zweiter (oder gar drittes) möchte.

        • (14) 03.07.18 - 13:16

          Kinder sind anstrengend. Das ist ein Fakt. Sie lassen einen auch hin und wieder wahnsinnig werden. Trotzdem ist es auch wahnsinnig schön mit ihnen und ich möchte es nicht mehr missen.

(15) 03.07.18 - 11:50

Mein Mann und ich haben die Kinder gewollt (3 in 4 Jahren)...also ist da auch unser Ding - und bisher habe ich das auch nicht als schlimm empfunden (meine Älteste ist 9).

Meine Eltern und Schwiegereltern arbeiten selber, haben mehr Enkel als nur unsere 3. Das ist doch nicht die Aufgabe der Verwandschaft sich mit zu kümmern. Oder hast du erstmal in der Verwandschaft und Bekanntschaft gefragt ob es okay ist ein Kind zu bekommen und sie sich beteiligen?!

Wenn du dir bei der ersten Geburt schon so viele Gedanken gemacht hast, und alles so schwer und anstrengend ist, warum dann das zweite?!? Das ist nicht böse gemeint, aber ich finde diese Gedanke suspekt.

Früher mag das so gewesen sein, dass sich Gott und die Welt mit gekümmert hat. Da hat man aber anders gewohnt, sich gegenseitig gekümmert usw. Wenn meine Eltern in Rente sind und sich kümmern könnten (um wen der aktuell 6 Enkel?), sind meine alt genug um sich selber zu versorgen.

  • (16) 03.07.18 - 12:07

    Wir wollten noch ein Kind, weil wir es trotz aller Anstrengungen schön finden mit unserer Tochter. Das Eine schließt das Andere doch nicht aus.

    Da unsere Familie liebend gern an unseren Kindern teilhaben und uns unterstützen möchte, so wie wir sie auch bei Bedarf, ziehen wir ja auch bald um, dorthin wo wir das bekommen, was wir als kleine Familie brauchen. Jeder ist da anders. Wir freuen uns auf Unterstützung und liebe Menschen in der Nähe. :-)

(17) 03.07.18 - 11:51

Hi,

ich gebe dir Recht. Wir leben hier auch ganz harmonisch mit der Schwiegerfamilie zusammen. Früher in einem Haus, heute im eigenen nebenan. Uns war immer klar, wenn wir ein Haus kaufen, dann nur dieses.

Oma und Opa sind immer griffbereit und helfen auch gerne und jederzeit. Natürlich nach Absprache. Wenn ich einkaufen gehe sag ich Bescheid und frage ob was gebraucht wird und umgekehrt.

Das Problem das viele haben, zumindestens wenn man hier liest, alles was nicht 100% der eigenen Meinung entspricht, ist gleich übergriffig und dumm.
Dabei wird dann oft vergessen, dass mit den Dummheiten man selbst oder der Mann wohl ganz gut durchgekommen sind.
Es wird dann erwartet, dass sich Oma und Opa den Regeln der Mutter zu unterwerfen haben, weil ist ja klar: Mein Kind - Meine Regeln.

Bei uns gibt es keine Regeln für Oma und Opa, wenn er dort ist, ist es ihre Sache ob er da mit dem Opa spielt oder auf Omas Handy was schaut. Lediglich habe ich darum gebeten, ihn nicht so viel Cola trinken zu lassen, wegen dem Koffein. Opa stellt sein Glas immer auf den Wohnzimmertisch und der Große kommt halt dran. Inzwischen bekommt er daher ein eigenes Glas und einen Mini Schluck rein. Opa ist da etwas großzügiger, Oma deutlich strenger 😉

Sie dürfen Süßigkeiten geben, verwöhnen und knuddeln, genauso wie mit ihm schimpfen und erzieherisch werden.
Inzwischen kommt er zu mir und beschwert sich wenn Oma schimpft😂. Muss ihm dann nur leider immer erklären, dass die Oma Recht hat.

Ich unterhalte mich viel mit meiner Schwiegermutter und sie hat auch Mal gesagt, dass sie fast das Gefühl hat, dass sie alles falsch gemacht hat, weil inzwischen alles anders ist und gemacht wird.
Ich kann das gut verstehen und erkläre ihr auch gerne warum man dies und jenes jetzt so macht.
Aber viele stellen dann die Omas hin als wären sie doof, wenn diese ihre Ratschläge weitergeben. Und dann geht Oma irgendwann halt auch mal zum Angriff über und ist beleidigt. Kann ich nachvollziehen.

Irgendwie fehlt vielen der Respekt vor dem was geleistet wurde oder es wird abgetan, dass die Frauen es früher leichter hatten.

So ohne Geschirrspüler, Trockner und anderen Haushaltshelfern.

Ich bin froh über mein kleines afrikanisches Dorf 😊 und werde es nachher nutzen und die Kleine zur Oma bringen, damit ich den Großen in aller Ruhe und ohne Hetzen aus dem Kiga abholen kann und er ein paar Minuten nur mit Mama alleine hat.

  • (18) 03.07.18 - 12:20

    Das hast du schön beschrieben. Vorallem der Punkt, dass du mit Schwiegermama redest und sie dir ihre Gedanken geschilert hat, dass sie damals gefühlt ALLES falsch gemacht hätten... ich denke, genau das ist ja der Knackpunkt, warum es oft so kracht. Wenn man den Alte zugestehen würde, dass sie damals das bestmögliche nach damaligem Stand des Wissen getan haben und man es eben heute aus besagten Gründen anders mach, dann wäre auch mehr Verständnis auf beiden Seiten füreinander. Die haben es ja nicht mit Absicht falsch gemacht sondern man wußte es damals einfach nicht besser bzw. hatte andere Ansichten.

    • (19) 05.07.18 - 09:42

      Oh man. Die „Alten“ haben damals alles falsch gemacht?

      Auch etwas engstirnig oder?

      Vielleicht schaust du mal in deine Familie und bemerkst, was die „Alten“ alles richtig gemacht haben?
      Mit 5 Kindern alleine zuhause, trotzdem gearbeitet, ohne Kindergarten, Waschmaschine, Backofen oder Badewanne? ohne TV?

      Was steht auf der anderen seite? Haben sie ihren Kindern mal nen klaps gegeben? Ihnen zuckerhaltige Limonade gegebene?

      Ich würde hier echt darum bitten, gnädig zu sein. Es gibt nicht nur falsch und richtig, schwarz und weiß.

      Vielleicht schreiben unsere Kinder oder Enkel irgendwann ebenfalls über die Fehler die wir gemacht haben. Jede Generation hat ihre Herausforderungen. Ich bin stolz auf meine Mutter und meine Oma, dass sie trotz der Umstände in denen sie Kinder groß gezogen haben, so viel richtig gemacht haben!

      • (20) 05.07.18 - 09:49

        Ich bitte dich meinen Post noch einmal mit etwas weniger Emotionen zu lesen... ich schreibe hier nirgends, dass irgendwer etwas mit Absicht falsch gemacht hätte, sondern nur, dass die Zeiten damals anders waren und man andere Ansichten und Einstellungen und ein anderes Wissen um die Dinge hatte.... und ich bin mir sicher, dass man in 30 oder 40 Jahren nocheinmal ganz anders darüber denkt und dann auch den Kopf über dies oder das schüttelt, was heute ein absoutes Must-Have oder To-Do ist.

        Ich denke, dass es eben oft das "Gefühl" der älteren Generation ist, sie hätten alles "falsch" gemacht, weil es heute so anders ist als vor 60 oder sogar 20 Jahren. Und dass dadurch ein Problem zwischen Großeltern un Eltern entsteht, weil man eben nicht offen miteinenader redet und nicht zu seinen Gedanken oder Gefühlen stehen kann. Die Schwiegermutter der Frau, der ich geschrieben hatte redet offen darüber, so dass sie und die Schwiegertochter da einen guten Umgang damit finden. DAS wollte ich damit sagen. Sonst nix.

Also ehrlich gesagt hab ich die 3 Jahre Elternzeit die ich mit meiner Tochter daheim war, als Urlaub empfunden...
Anstrengend finde ich oft meinem Job in dem man zu zweit nachmittags mit über 40 Kindern davon oft 18 bis 19 Krippenkindern alleine ist.
Und das afrikanische Dorf find ich ein schlechtes Beispiel; denn die Pädagogik in Afrika sieht so aus...überall wuseln Kinder rum und sind sich selbst überlassen und wenn es den Erwachsenen zu dumm wird, wird geschlagen und bestraft.

  • (22) 03.07.18 - 12:14

    Das mit dem afrikanischen Dorf ist doch nur eine Metapher. Natürlich finde ich die Art und Weise der Erziehung in einem echten afrikanischen Dorf nicht gut.

    • Das ist mir schon klar dass das eine Metapher ist...trotzdem steht es ja für ursprüngliche Familiengefüge...und. die waren auch bei uns früher nicht besser...da hatte man dann diedominante Schwimu am Hals ob man wollte oder nicht, die hatte das sage, Kinder liefen nur nebenher, wenn nicvt pariert wurde, gab es Schläge...so wars früher...schön wars da.

      • (24) 03.07.18 - 12:35

        Ja, sowas war wahrscheinlich bei vielen Familien an der Tagesordnung. Und das ist sicherlich nicht schön und erstrebenswert. Gut, dass es heutzutage so nicht mehr Gang und Gäbe ist. Gehe ich mal von aus...😏

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