Ich möchte noch besser, schneller, höher und weiter

    • (1) 03.07.18 - 11:33

      Hallöchen und guten Morgen oder Mittag! Ich weiß nicht wie alle anderen es schaffen, aber ich habe das Gefühl, nichts mehr richtig zu schaffen. Zu mir. Ich bin 35Jahre alt und habe 4 Kids. 17, 13, 12 und 6. Ich gehe Teilzeit auf 30 Std arbeiten und Abends habe ich noch einen Minijob für gut zwei Std. Ich möchte gerne noch so mehr tun, aber irgendwie scheint mein Körper da nicht mitzumachen. Ich habe Abends einfach keinen Bock mehr auf auf kochen, bügeln und waschen. Klar, könnte ich das auch in den Morgenstunden erledigen. Aber mein innerer Schweinehund lässt mich nicht vor fünf aus dem Bett. Ich habe das Gefühl, nur noch zu funktionieren. Wie ferngesteuert. Hobbys Fehlanzeige, genau so wie Urlaub. Ich würde mich dabei nicht Wohlfühlen, denn den Luxus kann und will ich mir nicht leisten. Genau gesagt, würde ich mich sogar schämen. Sogar am WE, mache ich nichts anderes wie putzen , waschen kochen. Wehe es kommt jemand und iwo liegt ein Hundehaar!!! Kann und will ich nicht. Aber habe jetzt das Gefühl, komplett irre zu sein. Bin ich das? Oder nur zu faul?

      • (2) 03.07.18 - 11:36

        Hallo?

        Bist du alleinerziehend?

        • Nein, ich habe auch einem Partner. Aber der arbeitet noch mehr als ich. Wir sehen uns ja kaum

          • (4) 03.07.18 - 11:56

            Und am WE?

            Du übernimmst ALLES (inklusive der alleinigen Zuständigkeit für die Kinder) und arbeitest,
            er arbeitet und übernimmt sonst keine Pflichten innerhalb des Haushaltes/Familie?

            Warum glaubst du, dass alles von dir geleistet werden muss?

            Glaubst du, dass du deinen Mann
            schonen musst?

            Hast du Angst, dass er auf Forderungen ablehnend/gereizt reagiert?

            Du gibst mehr als du eigentlich kannst und auf dich braucht niemand Rücksicht zu nehmen?

                • Aha. 😂 Deine Weltanschauung muss man sich auch leisten können.

                  • Hä?
                    Du meinst also wenn der Mann als was auch immergutes Geld nach Hause bringt und sie als Putzfrau und Melkerin nur die Hälfte zählt sie weniger und muss das durch Mehrarbeit zu Hause ausgleichen???

                    Darum geht es doch gerade hier, dass ihr Mann mehr verdient und sich deswegen zu Hause schonen muss, das kann doch nicht nach dem Verdienst gehen wer zu Hause wieviel arbeitet?

                    Und ja für mich ist die schlecht bezahlte Arbeit die ja gerade im sozialen und Dienstleistungssektor geleistet wird genauso viel wert wie die vom Börsenhengst in Frankfurt, eigentlich sogar mehr. Das hat nichts mit sich leisten könne zu tun sondern mit Respekt vor dem was andere Menschen leisten.

                  Dein geblubbere auch

    (11) 03.07.18 - 11:46

    Nur ganz kurz:
    3 Kinder sind doch alt genug, um einen Großteil Haushalt zu übernehmen.
    Dein Partner muss genau so unterstützen.

    Ich habe ab 12 meine Wäsche gemacht, gekocht, Einkäufe in der Woche (nicht Großeinkauf)und ein Stockwerk geputzt- Mama Schichtdienst und leider das Modell "Männer machen nix im Haushalt".
    Und ich war nicht versklavt und es war auch sicher nicht alles perfekt, aber meine Mutter war dadurch sehr entlastet (sie hat ja immer noch viel gemacht).
    Schon mal mit den Kids/Partner Bereiche aufgeteilt?
    Ihr seid eine Familie, die Belastung sollte gleichmäßig aufgeteilt werden.

    Lg, Emmi

    • Kind mit 17 macht eine Lehre zum Heizungsbauer. Der ist mehr als 12 Std außer Haus. Dem mute ich bestimmt nichts zu, da er den Abschluss als Bester erreichen möchte. Und gute Chancen darauf hat . Kind zwei muss viel lernen um Chancen aufs Abi zu haben. Kind 3 ist eine Sportskanone. Die hat genug mit Training und Schule zu tun. Und Kind vier wird jetzt zeitnah eingeschult.

      • Die Kinder von allem fern zu halten und dich selbst dabei kaputt zu machen ist aber auch keine Lösung. Auch wenn der Älteste 12 Stunden täglich außer Haus ist, kann er mal noch was machen. Es geht ja nicht darum, dass er stundenlang Hausarbeit macht. Aber jedes der drei älteren Kinder kann seinen eigenen Kram wegräumen, mal eine Wäsche aufhängen oder Abendessen vorbereiten.

        Du musst lernen, etwas abzugeben. Du kannst nun mal nicht 2 Jobs und 4 Kinder händeln, einen Mann versorgen und dich um alles alleine kümmern. Wo bleibst du?

        Sehr lobenswert, wie du auf alle schaust!

        Aber wann kommst du? Eine Mutter hat auch das Recht auf ein Hobby oder eine Pause.

        (15) 03.07.18 - 18:29

        Tja, ich weiß ja nicht..habe auch Schule und Hobbies gehabt und konnte trotzdem ein paar Ladungen Wäsche nebenbei waschen, Bad putzen und staubsaugen..
        Klingt für mich seltsam, sie sollen doch später auch mal einen Haushalt führen.
        Ich hätte mich nicht zu Lasten meiner Mutter ausruhen wollen. Und dein 17jähriger macht nüscht? Das finde ich extrem schwach in dem Alter.
        Sonst putzt doch zu fünft einen Tag am Wochenende, dann ist es halt ein Aufwasch zusammen.
        Aber du musst es wissen.
        Meine Tochter hat seit dem Kindergartenalter feste Arbeiten im Haushalt, die sich steigerten, obwohl sie starke Defizite hatte.
        Gerade deshalb stärkten wir die Selbstständigkeit.
        Inzwischen gehört zumindest der Geschirrspüler, Küche wischen, Gartenarbeit und kleines Bad putzen zu ihren alltäglichen Aufgaben.
        Wir kochen auch zusammen am Wochenende und jedes 2. Wochenende kocht sie eine Mahlzeit. Ich finde es extrem unrealistisch, Kinder und Jugendliche vom normalen Alltag fernzuhalten und dann zu hoffen, dass sie ohne Probleme mal den eigenen Haushalt wuppen, wenn sie selbst dann Vollzeit arbeiten.
        Mir scheint nur, du hast für jeden eine "Ausrede", als sei Hausarbeit was total Nebensächliches und zugleich Unerträgliches, das "Arbeitenden" (Mann), "Azubis und Schülern" (Kinder) nicht aufzubürden wäre...warum musst du es dann machen, du arbeitest doch auch und versorgst Kinder und einen Jugendlichen, der im Hotel Mama wohnt?
        Ich sehe da eher Kompetenzerwerb und Alltagstauglichkeit, Dinge, die man so früh wie möglich erlernen sollte.
        Die Großfamilien, die ich kenne, leben davon, dass alle mithelfen, weil es für eine Mutter/einen Vater zuviel wäre.
        Liebe Grüße, Emmi

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