Babysitter...

    • (1) 22.07.18 - 21:04

      Hallo,

      mich beschäftigt das Thema "Babysitter". Es sagt sich immer so leicht "dann muss eben mal ein Babysitter ran" wenn Kinder irgendwo nicht so gut dazu passen.

      Aber:
      Thema abendliche Feier: bis wann bleiben eure Babysitter? Neulich war ich auf einer Hochzeit eingeladen. Da gab es um 20.00 etwas zu essen. Das zog sich dann (Suppe, Hauptgericht, Nachtisch) bis 22.30. Dann habe ich eine halbe Stunde mit meiner Cousine gequatscht, dann versucht, zwecks Verabschiedung an die Braut heran zu kommen (20 Minuten), bin zum Auto gelaufen (10 Minuten) und eine halbe Stunde nach Hause gefahren.
      Hm - ich selbst war um Mitternacht Zuhause. Ein Babysitter wäre deutlich nach Mitternacht Zuhause. Machen eure Babysitter das mit?
      (Ach ja: ich war froh, meinen Mann Zuhause gelassen zu haben - zum Tanzen wären wir in der kurzen Zeit eh nicht gekommen...)

      Thema "Auswirkungen": wenn ein Babysitter (wir hatten 3 verschiedene bisher) die Kinder ins Bett bringt sind sie aufgekratzt und schlafen deutlich später als sonst. Am nächsten Tag sind sie quengelig und müde. Wie oft nehmt ihr das in Kauf? Oder ist das nur bei unseren Kindern so? Ich möchte das auf keinen Fall jedes Wochenende haben. Auch nicht jedes zweite. Vielleicht bin ich da besonders empfindlich, weil wir Sonntags arbeiten.

      Aber mein Fazit ist gerade: Für klar umrissene Veranstaltungen wie Theater/Kino oder mal in den Biergarten ist ein Babysitter zwar teuer aber prima. Aber da wir von Berufs wegen eh schon immer mal einen Babysitter brauchen sind solche Aktionen bei uns eben selten.

      PS
      Wir haben uns gerade dagegen entschieden, einen Babysitter/Tagesmutter für einen Abend pro Woche zu engagieren - obwohl ich damit zumindest einen Teil meines Jobs riskiert habe. Das Verständnis für diese Entscheidung bewegte sich zwischen völligem Unverständnis (die Kinder können doch wohl einmal in der Woche von einem Babysitter ins Bett gebracht werden) bis hin zu totalem Verständnis ("jede Woche? Nie!")

      Wie ist das bei euch?

      Für welche Gelegenheiten engagiert ihr Babysitter? Und wie oft etwa?

      LG!

      • Wie definierst du Babysitter?

        Mein Kind habe ich bisher meistens mitgenommen zu Veranstaltungen (ruhiges Kind, das gut klar kam und überall schlief) oder ich bin zu Hause geblieben.

        Für wichtige, sehr wichtige Termine habe ich Freunde gefragt. Dies wollte und möchte ich nicht zu oft ausnutzen, daher nur für dann, wenn es wirklich nicht anders geht.

        Je nach Termin, wäre dort auch eine Übernachtung möglich gewesen. Die Betreuung findet/fand meistens bei meinen Freunden statt. Entweder weil sie selbst Kinder haben oder weil sie dann flexibler sind und mein Kind hätte dort schlafen können.


        Andere Babysitter habe ich zwar angefragt, diese würden aber nur dann babysitten, wenn es in den Ferien ist, nicht zu lange am Abend oder am besten nur nachmittags.
        Für einen Elternabend würde es nicht gehen, da sie selbst um diese Uhrzeit zu Hause sein müssen und am nächsten Tag Schule haben.

        Erwachsene (fremde) Babysitter gibt es hier nicht, da die meisten Erwachsenen entweder selbst arbeiten oder selbst pflegebedürftig sind.
        Nachbarn etc. fallen daher auch raus.


        Diejenigen, die am lautesten darauf beharrten, ich solle mir endlich mal einen Babysitter suchen, waren jene, die 2x Großeltern und Geschwister zu jeder Uhrzeit verfügbar hatten. Egal welcher Tag, egal wie oft, egal welcher Grund.


        Ich bin dankbar für jede Hilfe, die ich bekommen kann.
        Respektiere jedoch, dass Jugendliche selbst zur Schule müssen, Erwachsene arbeiten und es oft ein logistisches Problem ist, das zu organisieren.


        Da ich nicht die einzige damit bin, sind Feiern häufig so ausgelegt, dass Kinder mit dabei sein können.
        Ob sie nun durch die Feier zu spät ins Bett kommt oder wegen eines Babysitters, der nur selten Zeit hat, um das zu Bett bringen zu lernen (Erfahrung zu sammeln), macht dann kaum einen Unterschied.


        Kino und Paarzeit fällt bei mir sowieso raus.
        Veranstaltungen für Größere kommen jetzt so langsam wieder. Je nachdem was es ist und mein Kind auch interessiert. Und wenn nicht, dann warte ich eben noch ein bisschen. In ein paar Jahren schafft mein Kind auch einen Abend/halbe Nacht ohne mich, dann geht das wieder.

        • Ah, schön, das mal so deutlich zu hören.
          Ich höre auch einfach zu oft den Satz "könnt ihr da nicht einfach einen Babysitter bestellen".
          Dabei haben wir sogar meine Mutter in Reichweite. Aber gerade bei der (die auch gerne viel und oft zusagt) denken wir eben für den Babysitter mit: wenn wir um Mitternacht Zuhause wären, wäre sie erst um 1.00 im Bett...

          Und Babysitter waren mal Studenten, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen waren (schlecht) oder Schüler, die u.U. Mamas Auto nehmen dürfen, aber am nächsten Morgen früh raus müssen.

      Hallo
      "Hm - ich selbst war um Mitternacht Zuhause. Ein Babysitter wäre deutlich nach Mitternacht Zuhause. Machen eure Babysitter das mit? " Klärt man nicht vorher ob die Ansprüche, wie zB. der Besuch von Events bei dem man eher nicht vor Mitternach heimkommt, mit denen Vorstellungen des Babysitter zusammen passen? Wir sind gerade dabei, haben einen Babysitter gefunden und beim Kennenlernen darüber geredet für welche Situationen wir jemanden suchen.
      Diese "Auswirkungen" konnte ich bisher noch nicht feststellen, wenn nur etwas Aufregung vorher wegen der Freude. Babysitter waren bei uns bisher immer sehr beliebt. In letzter Zeit aber eher selten, da es durch Familie und Freunde eigentlich immer eine Lösung gab.
      Jetzt fällt das zum größten Teil weg. Wir werden wegen der Arbeit einmal die Woche einen Babysitter brauchen um es für alle entspannter zu machen. Ansonsten, mal schauen.

      LG

      • Hallo,
        da wir auch meine Mutter in der Nähe haben, haben wir nie gezielt nach einem Babysitter gesucht, der alle Bedürfnisse abdeckt.
        Mal ergab sich etwas und wir waren froh, meine Mutter entlasten zu können.
        Mal war Not am Mann (meine Mutter verunfallt) und ein junges Mädchen ist spontan eingesprungen.

        Sehr beliebt waren und sind Babysitter bei uns auch! Allerdings ist gerade unsere Große eben auch sehr speziell, was das abendliche Einschlafen angeht. Es ist mittlerweile viel besser, aber wenn etwas anders und ungewohnt ist (egal wie toll) wird es eben leider spät...

    (6) 22.07.18 - 21:40

    Wir hatten immer junge Schülerinnen als Babysitter, die hatten überhaupt kein Problem damit, lange aufzubleiben. Sonst bringt das ja alles gar nichts, wenn man dann doch früher heim muss von einem Konzert oder so.

    • Ja, eben.
      Was ist für dich eine junge Schülerin? 16?17? Und wie lange bleibt die dann? Mitternacht oder länger?

      • Unsere 17 jährige Babysitterin damals, blieb am Wochenende auch mal bis 1.00 oder 2.00.
        Wo ist da das Problem?
        Selbstverständlich wurde sie nach Hause gefahren.
        Unter der Woche geht das weder bei den Eltern noch beim Babysitter und beschränkt sich auf den frühen Abend.

        (9) 23.07.18 - 07:47

        Ja, so u gefähr vom Alter her und bis 1:00 h waren wir immer spätestens daheim. Die letzte hat um die Ecke gewohnt und die vorherige hat m ein Mann schon immer heimgefahren, klar.

Kommt auch drauf n wie alt der Babysitter ist. Wir hatten eine junge Dame, die schon volljährig war, die ist einmal bis 1.30 geblieben. Ich fand das damals nen guten Kompromiss,, wir konnten noch das Mitternachtsbüffet noch "mitnehmen" und uns dann in Ruhe verabschieden und nach Hause fahren.

Die junge Dame ist dann noch mit Auto nach Hause. Wir hatten ihr aber angeboten bei uns auf dem Sofa zu schlafen, also als Gast, nicht mehr als Babysitter.
Von nem jüngeren Babysitter hätte ich nicht erwartet, dass sie so lange aufpasst, aber auch wenn sie "nur" bis Mitternacht geblieben wäre, hätte ich ihr eine Schlafmöglichkeit angeboten.

Ach ja.. wir haben unserem Babysitter damals großzügig mehr bezahlt als nur den Stundenlohn als sie so lange blieb. Sie meinte, das müsse nicht sein, uns war es das aber wert.

Als ich selber damals Babysitter war, war ich auch flexibel; bin mal schon ab Nachmittag hin bei Bedarf oder auch so bis 1.00 Uhr geblieben, wenn die Eltern auf ner Feier waren.

Das kann man doch,wenn man einen Babysitter aussucht schon ansprechen, bzw,., wenn ihr schon einen habt, fragen und eben erwähnen, dass es etwas Extrabezahlung gibt für solche Aktionen.

Wir haben regelmäßig einmal die Woche einen Babysitter und der ist auch mal bis 22 Uhr da ( ist aber selten )
Für besondere Anlässe kommt der Babysitter auch und dann auch bis Open end- ich sehe das Problem da nicht?
Es ist alles ne frage der Absprache

Hallo,
wir brauchten eher selten einen Babysitter, da wir meine Mutter im Haus haben und da war es dann auch egal, wann wir nach Hause kamen. Sie hat, wenn wir unterwegs waren, oben bei uns gesessen und hat, wenn sie ins Bett wollte, das Babyphone mitgenommen. Das habe ich dann, wenn wir nach hause kamen, eben aus ihrer Wohnung geholt.
Wenn meine Mutter mal nicht konnte, haben auch schon mal meine Freundin, die Patentante unseres Kleinen oder deren Tochter aufgepasst.
Bei meiner Freundin und auch der Patentante war es egal, wann wir wiederkamen. War aber nie nach 1 Uhr, alles andere hätte ich unhöflich gefunden. Wenn die Tochter aufgepasst hat, hat sie bei uns geschlafen. Das war für alle die einfachste Lösung.
Ach so,
wir brauchten eigentlich nur Babysitter, wenn wir mal in ein Konzert gehen wollten oder zum feiern gehen wollten. Wie oft das war, kann ich gar nicht sagen. Und wie gesagt, da meine Mutter sowieso im Haus war und auch eigentlich abends nicht alleine ausgeht, war das sowieso egal. Da hätten wir theoretisch jedes Wochenende unterwegs sein können...das mit dem ins Bett bringen klappte bei der Oma auch immer ohne Problem. Bei den anderen 3 Babysittern war das aber auch problemlos.
LG
Elsa01

Hmm... Babysitter.... ja erstmal "gute" finden....Wenn man das dann geschafft hat ( damit meine ich pünktliche und vorallem zuverlässige Menschen)
Dann stellt sich heraus wie gut dieser Sitter dann mit meinen Kindern "klar kommt".... denn wenn absolut keine " Bindung" aufgebaut werden kann zwischen Sitter und Kinder... tja dann nützt mir der zuverlässigste und pünktlichste Mensch nix....
Ist die Zweite Hürde geschafft... joar .. dann geht es ans eingemachte....
Wir haben Allergiker Kinder und da kann ganz viel passieren.. daher erstmal abklopfen ob Erstehilfe sitzt .... dann der Gebrauch von Inhalatoren, Zäpfchen,Etc....
Wer bis dato noch nicht schreiend unser Haus verlassen hat....Glückwunsch .....weiter gehts....wir können es wagen das Haus zu verlassen...
Für den Notfall haben wir extra laminiert eine Notfallkarte vorbereitet.. da stehen ALLE Wichtigen Infos drauf...
Adresse unseres Hauses, Name und Geburtsdaten der Kinder, Allergieen,
Hausarzt, welches Krankenhaus im Notfall , Feuerwehr/ Polizei
und unsere Handynummern...
Zudem stehen da auch die Anweisungen drauf was im Notfall zutun ist....

Klingt ein wenig Paranoid aber wenn man mal in einem Notfall steckt ist findet man all diese Infos wirklich hilfreich....

Hey!
Wir haben ein junges Nachbarsmädchen (16 Jahre), das bisher bis längstens 22.30Uhr geblieben ist. Ich würde sie aber auch ggf fragen, ob sie mal bis Mitternacht / 1Uhr kann.
Ich selbst war von 15 bis Anfang 20 bei einer Familie Babysitterin und einmal mit 16 sogar wegen einer Hochzeit von Mittags mit Mitternacht dort. Generell war auch 1 Uhr für mich kein Problem (ich war froh über das Geld.;-)) Einmal bin ich auch mit 16 Jahren bis 3 Uhr geblieben, aber da kam die Schwester spontan zur Welt, nachdem ich dort war, weil die Mutter beim Geburtsvorbereitungskurs war. Das war so nicht geplant.

(15) 24.07.18 - 11:49

Noch haben wir keinen Babysitter für unsere Tochter gefunden, aber ich berichte gern von meiner Erfahrung als Kindermädchen.

Ich hab mit 14 angefangen auf Nachbarskinder aufzupassen, meist waren es 2 Kinder und anfangs ein Nachmittag pro Woche. So konnten sich alle aneinander gewöhnen (sehr wichtig).
Bei einer Familie war ich jede Woche an einem Abend von 18 Uhr bis Mitternacht, damit die Eltern was unternehmen konnten. Die Regelmäßigkeit hat den Kindern Struktur gegeben, sodass ich sie nach ein paar Wochen zur "normalen Zeit" gut ins Bett bringen konnte. Zusätzlich war ich auch da, wenn es Einladungen oder so gab. Da wurde vorher abgesprochen, wann etwa Schluss sein wird. Nach 2 Uhr bin ich geblieben und hab dort übernachtet. (Nachts durchs Dorf wäre doof geworden) und morgens waren die Eltern meist froh für Unterstützung ;-)

Ab 16/17 wollte ich zumindest 1 mal im Monat selbst weg gehen. Unter der Woche war auch um 23 Uhr Schluss, da ich um 6.30 los musste zur Schule.

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