Schwanger am Ende der Elternzeit

    • (1) 24.07.18 - 16:52

      Hallo,

      ich bin (ungeplant) schwanger geworden, fast am Ende meiner Elternzeit.
      Ich gehe also in 6 Wochen wieder arbeiten für ca. 5 Monate, dann würde der neue Mutterschutz beginnen.

      Liege ich richtig, dass sich das neue Elterngeld somit aus 7 Monaten Vollzeit arbeiten vor der 1. Elternzeit und den 5 Monaten zusammen setzt, die ich jetzt bald arbeiten werde?

      Oder habe ich das komplett falsch verstanden??

      Danke schonmal :-)

            • Erstmal vielen Dank für deine Mühe :-)

              Ja Basiselterngeld auf zwei Jahre gesplittet.
              Das wäre ja wirklich furchtbar. Ich hatte es so verstanden, dass die Elternzeit nicht mit eingerechnet wird und hatte gehofft, dass meine Berechnung stimmt.

              Somit würde ich dann die 300€ Mindestsatz bekommen (für ein Jahr nehme ich an), also wieder auf zwei Jahre gesplittet dann nur 150€. Richtig?

              Vielen Dank nochmal

              • Ich habe das leider damals auch so gedacht wie du. Aber es wurde ja schon richtig erklärt. Ich wollte nur als Tipp geben, Kreuze nicht gleich an dass du nur den Mindestsatz willst, sondern lass es berechnen. Ich hatte mich z.b. etwas verrechnet und bekam am Ende mehr als ich ausgerechnet habe. LG

          • Das splitten bringt für die Berechnung des nächsten Elterngeldes leider nichts...es werden nur die Monate ausgeklammert für die du Elterngeldanspruch hattest. Das ist ja nur 1 Jahr - das splitten ist nur der Auszahlungszeitraum.

            Ich habe 2 Kinder mit 20 Monaten Abstand und hatte auch einige Monate (7 Stück glaube ich) die mit 0€ angerechnet wurden.

            Wieviel das in deinem Fall wirklich wären müsste man ausrechnen. Ich habe trotzdem mehr als den Mindestssatz - zumindest etwas.

Beginnt im 5. Monat deiner Arbeit schon der Mutterschutz? Dann würde dieser auch nicht zählen und du hättest nur 4 Monate, da nur volle Monate zählen.

Du bist 2 Jahre in Elternzeit und hast 22 Monate EG Plus? Dann zählt nach dem 14. Lebensmonat alles mit 0 Euro Einkommen.
Somit hast du 4 oder 5 Monate mit Einkommen und 7 oder 8 Monate ohne Einkommen, so dass du auf 12 Monate kommst.

Das ganze müsstest du mal in einen EG Rechner eingeben...etwas mehr als der Mindestsatz könnte es ja schon sein, aber weit weit weniger als du vermutet hast :-(

VG Isa

  • Vielen Dank für die Antwort :-)

    Ich gehe leider nur 20 Stunden wieder arbeiten in den Monaten jetzt.
    Der Geburtstermin ist der 25.02. und ich arbeite ab September wieder - wirklich unglaublich, dass das so gekommen ist!!!

    Eigentlich können wir auf normalem Weg keine Kinder bekommen.....

    Noch ein Tipp, lass den Monat in dem der Mutterschutz beginnt berücksichtigen!!!

    Bei der Ermittlung des Bemessungszeitraums vor der Geburt des Kindes werden Kalendermonate mit Bezug von Mutterschaftsgeld bzw. Arbeitgeberzuschuss automatisch von der Elterngeldstelleausgeklammert. Auf die Ausklammerung des Mutterschutzes darf man verzichten! Hierfür reicht ein formloses Schreiben an den Sachbearbeiter der Elterngeldstelle. Unter Umständen macht ein solcher Verzicht dann Sinn, wenn im Monat des Beginns der Mutterschutzfrist noch Erwerbseinkommen erzielt wurde, das in die Berechnung des Elterngeldes einfließen soll.

(15) 24.07.18 - 20:34

Es gibt beim zweiten Kind allerdings noch den Geschwisterbonus von min. 75€ ( oder 10% des Elterngeldes, je nachdem was mehr ist), solange das erste noch keine 3 Jahre alt ist.

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