Leben mit den schwiegereltern Hilfe Seite: 2

                  • "Der Mann hätte aber seiner Ehefrau einen Anteil davon überschreiben können, finde ich."

                    Echt? Sein Elternhaus, sein Erbe. Auf so eine Idee käme ich im Leben nicht. Weder würde ich das hergeben, noch im anderen Fall verlangen. Nicht umsonst fallen ein Erbe oder eine Schenkung nicht in den Zugewinn.

                    LG

          Deine sorgen möchte man haben.
          Offenbar sind es keine bösartigen und unmöglichen Menschen. Du hast selbst Familie, vielleicht solltest du es etwas mit Familiensinn versuchen? Es sind die Eltern deines Mannes und man weiß nicht wie viel Zeit man noch gemeinsam hat...!

          • Ja, so hat meine Mama auch immer lautstark argumentiert, die mit ihren Eltern im Haus wohnte und die stets den Eltern den Vorzug gab.
            Am Ende ist mein Papa vor ihren Eltern gestorben - diese Karma-Keule war wirklich schwer zu ertragen für sie.

            Man muss nicht nur Prioritäten setzen, man setzt sie. Bewusst oder unbewusst. Und wenn man nur die zweite Priorität nach den Eltern oder gar die dritte nach Eltern und Kindern ist, dann kann das schon mal für ne mittelschwere Depression sorgen.
            Mir hat mein Papa immer leid getan in dieser leidigen Familienkonstellation und auch für mich als Kind war es maximal die ersten 10 Jahre schön, danach hat es vor allem genervt, wenn Opa in den Sommerferien der Meinung war, man hätte trotzdem um 8 aufzustehen und meine Mama im Zweifel immer ihren Eltern gefolgt ist - mein Papa wurde zu jeder Zeit 3:1 überstimmt und würde vermutlich noch leben, wenn es anders gewesen wäre.

        Also ich muss sagen im ersten Moment klingt dein Beispiel noch harmlos was du gerade schreibst. Wenn dies aber ständig und immer wieder der Fall ist würde es mich vielleicht auch mit der Zeit einfach nerven. Ich kann doch auch mal wegfahren ohne hinterher gleich ausgehorcht zu werden.
        Manche mag das nicht stören aber wenn du einfach nicht der Typ dafür bist stellt sich mir die Frage ob man vielleicht früher ein GEspräch hätte führen sollen oder müssen.
        Wenn es mal soweit ist das man nur noch genervt ist stellt sich schon die Frage was man nun tut.
        Ich denke man braucht auf jeden Fall erstmal Abstand. Du schreibst auch du steigerst dich immer mehr rein. Ich denke um wieder klarer zu sehen wo noch was geht und wo es keinen Sinn macht müsste man selbst erstmal Luft holen können.
        Daher die Frage wie wäre das bei euch möglich?
        Ela

(20) 14.08.18 - 21:15

Guten Abend,Du Liebe!
Das ist ja keine schöne Situation! Es ist wichtig,dass das Zuhause ein Wohlfühl- Ort ist!
Die Aussage von Deinem Mann ist absolut daneben!
Wie sieht denn die Wohnungsaufteilung im Haus aus? Könntet ihr Euch Freiräume schaffen?

      • (22) 14.08.18 - 21:35

        Hmm...wenn Du das so schreibst...auch Deine erste Antwort...ich kann Dich TOTAL verstehen! Mein Mann und ich hatten unsere erste Wohnung auch bei den Schwiegereltern, da waren wir allerdings 23 Jahre alt, noch nicht verheiratet und noch Kinderlos.
        Meine Schwiegermutter hat meinem Mann täglich das Frühstück an die Tür gehängt, sie ist eine Herzensgute!
        Aber das war mir, selbst mit 23 Jahren, zuviel! Wir sind dann gemeinsam in unsere erste Wohnung zur Miete gezogen- als wir es den Eltern sagten, brach erstmal eine Welt zusammen- die Mutter hatte tatsächlich schon die Pläne rausgeholt,um umzubauen,dass wir mehr Platz hätten- wir haben ein sehr gutes Verhältnis, aber auf Dauer funktioniert so ein enges Zusammenleben selten.
        Toll,wenn's klappt- ich wollte aber auf eigenen Beinen stehen!

        Du solltest versuchen,Deinen Mann auf Deine Seite zu ziehen- es steckt ja nicht nur sein Geld drin,sondern auch Deins!

        Er kann ja nicht sagen,Du sollst es ertragen,oder Dich trennen! Was ist das für ein Mist?!!!!

        • (23) 14.08.18 - 21:42

          Es bleiben Dir 3 Möglichkeiten:

          1. Ihr macht Euch einen Wintergarten oder baut um, um mehr Freiraum zu haben, so dass ihr Rückzugsmöglichkeiten habt- jeder braucht seinen pers.Freiraum!

          2. Du überzeugst Deinen Mann,dass ihr verkauft und Euch ein anderes Objekt sucht, gemeinsam auszieht.

          3. Du ziehst mit den Kindern aus - aber das wäre für mich persönlich der letzte Weg!
          Ich würde erstmal versuchen,eine Lösung zu finden!

          Ich bin überzeugt davon,dass es Deine Schwiegereltern gut mit Euch meinen!

      Außentreppe in den Garten und diesen abtrennen mit einer Hecke. Oder gemeinsam mit Mann und Kindern umziehen (das wäre meine Variante), sich mit den SE treffen, wenn alle mögen.

Was soll der mann denn tun? Seine Eltern haben ihm sein elternhaus überschrieben.
Soll er die Bude jetzt verkaufen mitsamt seinen Eltern?

(28) 14.08.18 - 21:18

Oh nein das ist traurig. Deinem Mann sind also seine Eltern wichtiger als du und seine Kinder. Seine eigene Familie. Ich glaube ich würde mal für eine Wochen verschwinden ohne das er weiss wo ihr steckt, wenn ihn das nicht aufrüttelt, würde ich wirklich die Koffer packen. Zuerst aber mal klar und deutlich reden und ihm klar machen wie ernst es dir ist. Alles Gute

  • Das haben wir schon sehr oft. Ich befürchte da würde echt nur eine Trennung in frage kommen. Möchte das ungern meinen Kindern antun. Außerdem fehlt mir der Mut diesen Schritt zu wagen. Ich habe gehofft in meinem Kopf macht es kli

    (30) 15.08.18 - 09:47

    Ach so, weil sie mit der selbstgewählte Situation nicht klar kommt, soll sie mal eben dem Mann die Kinder (offensichtlich gehören die ja ihr) entziehen. Ein sehr erwachsener Ratschlag

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