Mein Sohn schafft es nicht in der Schule zu bleiben :(

    • (1) 17.08.18 - 10:20

      Guten Morgen

      Ich brauche mal nen Rat und sorry für den langen text aber ich weiß nicht mehr weiter...

      Mein Sohn wurde letzten Samstag Eingeschult und nun war Montag ja sein erster Tag.
      Der war die reinste krise -.- er ist immer wieder abgehauen und stand sogar
      einmal "fast" vor der Haustür. Es ist so weit gegangen das ich ihn Dienstag und Mittwoch früher aus der Schule holen musste, mit der Begründung er würde immer wieder aufstehen und den klassen raum verlassen.Nun gestern durfte ich dann mit in der Schule bleiben und saß von 8:00- 11:45 Uhr dann "vor" seinem Klassenzimmer. Wo er dann 1 mal raus kam ohne bescheid zu geben aber auch nur weil er mit einer anderen Lehrerin abgesprochen hatte das er sein "Lieblingsbuch" mitbringen solle. Ist aber gleich wieder umgekehrt und hat es mit der Klassenlehrerin abgesprochen.Ich könnte noch nen halbes Buch schreiben was noch so vorgefallen ist...

      So...dann ist mein bedenken sie 1 und 2 klasse ist zusammen, was ich irgendwie nicht verstehe da die 1 Klässler doch noch bisschen mehr Aufmerksamkeit brauchen oder ?
      und dazu sind noch 2 Lehrer in einer Klasse....

      jetzt solle aber mein Kind wieder zurück in den "Kindergarten" oder in ein Schulkindergarten .....

      ich bin total überfordert mit dieser Situation ...-.-

      danke schon mal für die lieben antworten

      • Ist er in einer sogenannten FLEX Klasse? Wurde er ganz regulär eingeschult oder ist er ein KANN Kind gewesen?

        • Also er wird im Januar 7 ich denke mal dieses jahr ist er ein KANN Kind ....
          was ist eine FLEX klasse ? ....

          • Ich zitiere mal:

            Um die Kinder individuell in ihren Lernprozessen zu unterstützen, bieten mehr als ein Drittel aller Grundschulen die Flexible Eingangsphase, sogenannte FLEX-Klassen, an. Besonderheiten sind die zielgruppenspezifische Förderung, die Jahrgangsmischung und die individuelle Verweildauer von einem bis zu drei Jahren – je nach Leistungsentwicklung des Kindes. FLEX ist für alle Kinder konzipiert und wird den Bedürfnissen aller gerecht, sowohl der schneller Lernenden als auch Kindern mit Entwicklungsverzögerungen. In FLEX-Klassen arbeiten Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen gemeinsam mit Grundschullehrkräften. Erst am Ende der Flexiblen Schuleingangsphase wird festgestellt, ob Kinder mit Lern-, Sprach- oder Verhaltensproblemen sonderpädagogischen Förderbedarf haben.

            Flexible Eingangsphasen haben die Aufgabe, alle Kinder eines Einzugsbereichs ohne Zurückstellungen, Wiederausschulungen oder Überweisungen an Förderschulen aufzunehmen und sie individuell in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen zu fördern. Das Ziel ist die Optimierung des Schulanfangs, um sichere Fundamente für das Weiterlernen aller Kinder ab der Jahrgangsstufe 3 zu legen.

            • Das ist sehr nett das mir das jetzt mal verständlich erklärt wurde, ein sehr großes Danke :-)

              • Wußtest du vorher nicht, wie an dieser Schule unterrichtet wird? Bei uns gibt es Schulen mit Flexsystem und "regulär". Flexsystem ist nicht für alle Kinder optimal. Noch dazu ist es bei uns scheinbar ne Sparmaßnahme und nicht immer 2 Lehrer anwesend, daher wäre ne Flexklasse nie meine erste Wahl, gerade für Kinder die Struktur brauchen.
                Leider wird dann oft gesagt, dass die Kinder ja noch ein Jahr verweilen können, also 1+2 Klasse in 3 Jahren machen, aber das ist ja nix anderes als sitzenbleiben und ich weiß nicht ob das so toll für die Kinder ist...

                • Hier mal noch ein Post dazu. Der Beitrag von Marion2 vom 30.08. beschreibt ganz gut, die Probleme von FlexKlassen hier an unseren Schulen...

                  https://www.urbia.de/forum/6-kids-schule/3673320-flex-system-in-der-schule-wer-kennt-das-und-hat-erfahrungen

                  • Dieser Beitrag ist 6 Jahre alt!!!!
                    Bist du Grundschullehrerin oder woher beziehst du dein Wissen?
                    Die Jahrgangsmischung ist nun wirklich keine Sparmaßnahme und (gut gemacht) wirklich sinnvoll.
                    In einer ersten Klasse mit 28 Kindern (bei uns leider häufig der Fall) hat ein Lehrer erst Recht keine Zeit dem einzelnen Erstklässler Aufmerksamkeit zu schenken. Und nein, ich denke nicht, dass das Kind aufgrund der Jahrgangsmischung wegläuft.

                    • Ja, dieser verlinkte Beitrag ist schon alt, aber die erwähnten Probleme sind halt bei diesem Konzept immer noch die gleichen.
                      Wie du ja selber schreibst, wenn es gut gemacht wird, mag es sinnvoll sein. Bei uns wird es leider nicht wirklich gut gemacht. Und daher schrieb ich, dass ich bei uns hier ehr den Eindruck habe es sein ne Sparmaßnahme, weil die 2 vorgesehenen Lehrer leider oftmals so nicht vorhanden sind.

                      • (10) 17.08.18 - 20:28

                        Hier gibt es keine Flex-Klassen, aber ich glaube nicht, dass das anders laufen würde, als bei der Fragestellerin.
                        Ob eine Lehrerin sich um 14 Erstklässler und 14 Zweitklässler kümmern muss, oder um 28 Erstklässler, in beiden Fällen kann sie keine Intensiv-Betreuung für zu unreife Kinder durchführen.

          Wenn der Kleine im Januar 7 wird, ist er ein MUSS-Kind. In jedem Bundesland ist es so, dass Kinder, die bis zu einem bestimmten Stichtag 6 werden, regulär eingeschult werden. Der Stichtag liegt je nach Bundesland zwischen dem 30.6. und dem 31.12.
          LG

          (13) 17.08.18 - 11:24

          Oh je....sprich mit einem Lehrer und lass dir das Schulkonzept doch erstmal erklären. Ein paar Infos wären vor Einschulung schon ganz gut gewesen für dich. Unsere Grundschule hat z.B. einen sehr guten Internetauftritt, wo das Konzept erläutert wird.
          Es klingt momentan nicht so, als ob dein Sohn schulreif wäre. Sprich mit dem Klassenlehrerteam und dem Schulleiter, was das Beste wäre für dein Kind. VG

          • Danke für die Antwort ;-)

            Ich habe am selben Tag wo ich den Beitrag geschrieben habe erfahren das ein halbes Jahr vor Einschulung ein Elternabend statt fand nur ich an diesem Tag leider im KH lag :-( aber die Klassenlehrerin hat es mir dann nochmal erklärt und jetzt weiß ich wieso weshalb warum ....
            Wir haben nun einen kleinen wochenplan gemacht und schauen wie es die 2 Woche nun wird.
            Danke sehr für deine Antwort das wa sehr nett
            Liebe grüße

        (15) 17.08.18 - 12:18

        Ich möchte nicht unhöflich sein.
        Aber du weißt nicht, ob dein Kind Kann-Kind ist ( gehe ich mal nicht von aus), du hast dich offenbar nicht mit dem Konzept der Schule auseinander gesetzt... dein Kind verlässt einfach die Klasse, was ich noch nie gehört habe...
        Ich weiß gar nicht, was ich da sagen soll. Erstmal solltest Du Deinem Sohn ganz klar Grenzen aufzeigen. Die kennt er offenbar nicht. Selbst Kinder im Kindergarten benehmen sich besser.

        • (16) 20.08.18 - 10:18

          Wenn du nicht unhöflich sein möchtest dann hättest du dir deine Antwort klipp und klar sparen können!!!
          Denn so eine Antwort führt nur wieder zu einer Diskussion und einer "Meinungsverschiedenheit"....
          Ich meine das ich nicht weiß ab wann er ein KANN und ab wann er ein MUSS Kind ist ...und ich denke mal da wird mir jetzt keiner den Kopf für abschneiden ;-)

          Und die anschuldigung das sich selbst Kigakinder besser benehmen zeigt von deinem benehmen sehr viel ...den das war mehr als UNHÖFLICH!!!
          Eine schöne Woche und danke für deinen kommentar auch wenn er nicht sehr Hilfreich wa ;-)

      (17) 17.08.18 - 15:43

      Wenn er im Januar 7 wird ist er regulär eingeschult... Kann-Kind wäre er, wenn er bei Einschulung erst 5 war.

      (18) 17.08.18 - 18:55

      Wenn er im Januar 7 wird, ist er ganz klar KEIN Kann-Kind!

      Er ist im Januar diesen Jahres 6 geworden und somit schulpflichtig!

(19) 17.08.18 - 10:27

Hallo

Ich kann ich verstehen, das verunsichert.

Primär würde ich aber den Fehler nicht in der Schule suchen. Vielerorts werden 1. - 3. Klasse zusammen unterrichtet - und für den Rest der Kinder ist das ja auch kein Problem. Es macht sich auch immer ganz schlecht, wenn die Eltern gleich alles auf die Lehrer oder das System schieben. Bleib Gesprächsbereit.
Ich habe schon öfters erlebt, dass Eltern "beisitzen" am Anfang. Das ist bei einigen Kindern super - andere gewöhnen sich dran und werden so nie selbständiger. Aber es kann nicht Sache der Lehrperson sein, den ganzen Tag einem Kind nachzulaufen. Stell dir vor, wie die anderen 22 Elternpaare das empfinden würden.

Wenn du nicht öfters "beisitzen" kannst oder willst, kann der Wechsel in die Vorschule durchaus okay sein. Klar, man empfindet das als Rückschritt - aber bei einem Nachbarsjungen hat das die Situation sehr entspannt. Er war einfach noch nicht so weit.

Bleib mit der Lehrerin in Kontakt. Signalisiere, was du bereit bist zu leisten : beisitzen wenn es geht, daheim sein falls er ausreisst, konsequent retour bringen, abklären lassen etc. Und fordere ein, was die Schule leisten kann - ggf. kann eine Förderlehrerin die ersten Tage in die Klasse kommen und sich nur um dein Kind kümmern, ggf. eine Schulhilfe etc.

Wichtig finde ich, dass dein Sohn nicht umschwenkt und den Clown mimt, weil er nun "Sonderrechte" hat. Dann wird er nämlich sowieso über kurz oder lang wegen "nicht Beschulbarkeit" in eine Sonderklasse verlegt. Das wäre schade.

Aber verzweifle mal noch nicht. Wenn du und eine allfällige Klassenhilfe da höflich und in Kontakt bleiben, bekommt ihr das sicher hin.

Schulkindergarten!!!!!!!!!!

Und zwar so schnell wie möglich.

Zurück in den Kindergarten bringt nichts, da er da ja nicht gelernt hat in der Klasse zu bleiben. Im Schulkindergarten hat er die Chance zu spielen, wenn sitzen zu doof ist. So hat er ein Jahr Zeit sich an die Regeln in der Schule zu gewöhnen ohne, dass er Unterrichststoff verpaßt.
Und da spielt jetzt echt die Zeit eine Rolle, nicht dass sich schon Frust und Ablehnung "festsetzt".

(21) 17.08.18 - 10:52

sorry ... aber das ist ja unglaublich.... --- die Lehrer müssen auf das Kind aufpassen... und wenn hier eine FLuchtgefahr besteht, dann darf er auch nicht alleine aufs Klo und Begleitung.

es liegt auch nicht an der Flex-Klasse --- sondern ganz speziell jetzt an diesen beiden Lehrerinnen. -- Sprich mit ihnen und regelt das.... -- es ist deren Job, ein Kind vom Türmen abzuhalten und nicht Dein Job als Mama, vor der Türe schmiere zu stehen...

naja -- das sind jetzt 5 Tage... -- das regelt sich, -- aber für nächste Woche würde ich eine klare Ansage machen: das trifft jetzt Dich als Mama ... --- stell Deinen Sohn in Senkel: nirgendwo darf man einfach so abhauen.... egal ob das Verein oder Kindergarten oder jetzt Schule ist ...

warum geht der denn überhaupt? --- was gibt er für Gründe an? ---
Ich denke, er merkt vielleicht auch, dass Du überfordert bist und testet aus? alleine deshalb braucht es eine klare Ansage und klare Regeln seitens der Lehrer ....

  • Die Lehrer sind daran nicht schuld, dass ein absolutes schulunreifes Kind in die Klasse bekommen haben. Die sind zum unterrichten einer "ganzen" Klasse da und nicht als Einzel-Betreuer schulunreifer Kinder, deshalb wurde ja die Mutter eingeschaltet und empfohlen ihn wieder raus zu nehmen.
    Irgennwas muss ja zuvor schief gelaufen sein, dass er Regeln nicht befolgt und macht was er will.
    Ab in den Schulkindergarten!!!

    • Trotzdem hat eine lehrerin aufzupassen, dass eib kind nicht einfach die klasse verlässt. Sie hat die aufsichtspflicht. Sie hätte ihn zurückhalten müssen und dann die mutter anrufen. Sie sagte, er ist einmal fast bis nach hause gelaufen. Das geht gar nicht!!!!

      • (24) 17.08.18 - 13:25

        An Grundschulen wird aber sehr häufig offen gearbeitet. D.h. einige Kinder arbeiten im Klassenraum, andere beispielsweise auf dem Flur. So lässt sich einmal die Lautstärke im Klassenzimmer reduzieren und die Lernsituation verbessern und es lässt sich so besser binnendifferenierend arbeiten. Davon profitieren unsere Kinder!
        Weiter dürfen und können Grundschüler natürlich alleine auf die Toilette gehen oder etwas aus einem anderen Raum holen etc. Die Lehrerin darf die Klasse sogar mal kurz allein lassen.
        Aufsichtspflicht heißt in der Schule nicht, dass jedes Kind permanent überwacht wird. Wir wissen nicht wie es dazu kam, dass er das Schulgelände verließ, aber es gibt zahlreiche Szenarien, in denen die Lehrerin dieses eben gar nicht mitbekommen konnte, bzw. in denen sie gar nicht hätte eingreifen können.

        Schließlich hat die Schule es mit schulreifen Kindern zu tun, die eben keine ständige Aufsicht mehr brauchen und es wäre sicher nicht im Sinne der übrigen Schüler, wenn man Offenheit und Selbstorganisation der Schüler einschränken würde aufgrund einen noch nicht schulreifen Kindes.

(25) 17.08.18 - 12:20

Die Lehrer müssen sich aber auch um die Kinder kümmern, die da sind, was lernen wollen ( und müssen) und haben keine Zeit den ganzen Tag ein Kind zu beaufsichtigen, dass nicht gelernt hat sich an Regeln zu halten.

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