Mit Familie in der Stadt leben?

    • (1) 29.08.18 - 18:44

      Hallo,

      Wir haben 3 wilde Jungs zwischen 1 und 5 und werden nächstes Jahr wegziehen. Am liebsten möchten wir nach Bremen ziehen und dort in ein Neubaugebiet, das am Stadtrand liegt. Das Grundstück ist allerdings nur 250 qm groß und das Häuschen 140 qm. Denkt ihr, dasses sich so gut wohnen lässt?

      Über Erfahrungen und Meinungen würde ich mich sehr freuen! :)

      Lg

      • Hi,

        wie lebt ihr denn jetzt?
        Wir leben relativ ländlich und würden 250qm zu wenig finden.... irgendwie einengend.
        Wie sind denn eure Prioritäten?
        Mögt ihr große Gärten und pflegt ihn auch gern oder mögt ihr halt ne handtuchgroße Rasenfläche (ich übertreibe mal ein wenig) und geht mit den Kindern woanders spielen zB auf städtische Spielplätze etc?
        Das könnt ihr nur für euch entscheiden.

        Ich lebe gern auf dem Land und habe trotzdem noch die Nähe zur Stadt (12km) und weiß, dass sich meine Kinder dort frei entfalten können und auch noch wissen, wo das Getreide und die Milch herkommt 😉 können Stadtrandkinder aber natürlich auch alles kennenlernen...

        🙂 LG

        (3) 29.08.18 - 19:28

        Hallo

        Das liegt wohl ganz an dem persönlichem empfinden.

        Wir suchen auch Grad was anderes.
        Was größeres als hier.

        250qm Grundstück? Würde für uns garnicht gehen das stellen wir uns als Vorgarten vor.

        Wir suchen etwas ab 5000qm, Stadt? Never! Neubaugebiet? Danke nein.


        Wir suchen quasi das gegensätzliche zu euch. 140qm Wohnfläche klingt gut. Dort wird vermutlich alles gut ohne Auto zu meistern sein. Während wir ewig auf 2 angewiesen sein werden.

        Wie lebt ihr denn jetzt?

        Haben die Kids viele Hobbies oder seit ihr "Gartenmenschen"? Mit 250qm lässt sich nicht die Welt rocken aber ich nehme an da neubaugebiet das es dort nahegelegen einen Spielplatz gibt.



        Für UNS wäre das nichts. Aber sicherlich lässt es sich auf 140qm gut leben. Ab Wohnfläche suchen wir auch nicht zwangsläufig mehr.



        Wir haben bekannte in Bremen. Die krampfhaft nach etwas gröserem suchen aber zur Miete.
        Nie würd ich dahin ziehen.
        Ebenso haven wir Verwandschaft in Köln. Auch da würd uch niemals hinziehen.

        Passt einfach nicht zu uns wir sind sind landmenschen. Wenn euch der Garten nicht zu klein ist würd ich das an eurer Stelle nehmen. Ob man mit der Nachbarschaft klar kommt ist immer ein russisches Roulette.


        Alles gute

        (4) 29.08.18 - 21:33

        Sorry, aber genau wegen Antworten auf solche Fragen nervt mich Urbia.
        Es wir jeder Mutter suggeriert, wenn sie nicht im eigenen Haus mit mindestens 600qm Grundstück lebt, werden ihre Kinder sich nicht entfalten können und müssen eingeschränkt leben.
        Sorry liebe Dorfbewohner aber:
        1. Kinder werden auch in Stadtwohnungen glücklich groß dort gibt es dann eben Parks und Co. es will ja auch nicht jedes Kind immer im heimischen Garten sitzen
        2. in unserer Großstadt hat nicht mal der Mercedes Vorstand ein Haus auf einem 20.000qm Grundstück. Hier kostet ein Neubau Doppelhaus 1.000.000 mit 250qm Grundstück.
        Also leben selbst die Reichen so.
        Jeder der irgendein Haus hat, hat großes Glück.
        An die TE, ihr werdet dort sehr gut leben können und die Vorzüge der Stadt genießen. Spätestens wenn die Kinder größer sind, ist es super sie nicht immer fahren zu müssen.

        • (5) 29.08.18 - 22:03

          Um eine Stadtwohnung ging es doch gar nicht #kratz.
          Die TE hat explizit nach Meinungen zu 140 qm im Neubaugebiet gefragt, da spielt dann nunmal das eigene Empfinden mit rein, ist doch klar.
          Sicher wohnt nicht jeder im Eigenheim (aber immerhin 43% der Deutschen!), aber es hat auch lange nicht jeder 3 Kinder (ca. 9% hierzulande).
          Gruß

          • (6) 29.08.18 - 22:26

            Es ging um 140 qm Wohnfläche und 250qm Grundstück.
            Klar auf dem platten Land wohnt man so nicht. In Städten stehen EFHs auf solchen Grundstücken.
            Klar, es ist immer toll viel Platz zu haben mit großem Grundstück, das uneinsehbar ist. Aber die Arbeitsplätze sind meist in der Stadt, genauso wie die Unis, Zoos, Museen, Diskotheken, etc.
            Kenne wenig Jugendliche die sich freuen ländlich zu wohnen. Die meisten träumen von der Stadt.
            Für Kleinkinder hingegen ist das Land toll mit viel Platz.
            Aber ganz ehrlich 140qm plus Keller eventuell würde mir reichen. Obwohl wir deutlich mehr Platz haben ;)
            Und wer in der Stadt leben will oder muss warum auch immer, kann eben nicht sagen, dass er kein RMH will, wenn er kein Millionär ist. Davon gibt es hier wohl überdurchschnittlich viele ;)
            Ich finde übrigens beide Varianten toll Stadt und Land. Haben beides hinter uns und egal wo man ist, vermisst man das andere ein wenig, zumindest wenn man am Stadtrand in Ruhe lebt.

            • (7) 29.08.18 - 22:50

              "egal wo man ist, vermisst man das andere ein wenig"

              Genau. So sehe ich das auch. Man muss halt schauen wo die Vorteile überwiegen. Und für uns war es definitiv die Stadt. Mein Mann fragte mich letztens als wir am einem Lauen sommerabend auf der Terrasse saßen und die Sterne betrachteten,ob ich nicht gerade lieber in einem Garten sitzen würde irgendwo auf dem Land wo man die ganzen beleuchteten Fenster der Nachbarn nicht sieht. Und ich sagte doch, sehr.. Aber nur für diesen Moment! In 90% des Alltags würde ich jedoch die Stadt bevorzugen.

        (8) 30.08.18 - 08:09

        Hi,

        du hast bei gewissen Dinge ja auch Recht, aber die TE hat hier denke ich nach verschiedenen Meinungen gefragt und für mich persönlich wäre das halt einfach nichts.
        Es ist doch völlig okay in der Stadt zu leben oder nah dran, aber ein Forum ist für verschiedene Meinungen da und die sollten auch zB durch dich respektiert werden.

        Jeder kann doch nur aufgrund seiner eigenen Erfahrungen sprechen... da muss man nicht immer gleich gegen andere Beiträge hetzen oder etwas hineininterpretieren.

        Wenn ich zB schreibe, dass es für mich beengend wäre und ich das Gefühl hätte, dass meine Kinder sich nicht frei entfalten können, ja, dann ist das nur meine persönliche Meinung und die TE wird es mir schon nicht krumm nehmen - denke ich einfach mal :)

        • (9) 30.08.18 - 08:44

          Guten Morgen,
          ich wollte nicht gegen irgendjemanden hetzten oder andere Meinungen nicht respektieren.
          Mir ging es einfach darum, dass hier bei Urbia überwiegend vermittelt wird, dass jeder seinen Kindern ein großes Haus mit entsprechendem Garten bieten muss, ansonsten können die Kinder nicht genug toben, sich entfalten etc.
          Alles was ich bezwecken wollte ist klarzustellen, dass Kinder auch ohne Riesen Garten glücklich aufwachsen und dass gar nicht jeder die Möglichkeit hat in einem großen Haus zu wohnen.
          Viele Menschen müssen einach in der Stadt wohnen und es gibt auch genügend Familien auf dem Land, die sich kein riesiges Haus mit großem Garten leisten können.
          Wie geschrieben finde ich Stadt und Land für Kinder toll, beides hat seine Reize.
          Meine Tochter hat den Wechsel von Großstadt in BaWü in 150qm Wohnung mit Gemeinschaftsgarten zum eigenen Haus in einer nahegelegenen Kleinstadt mit großen Garten übrigens nicht nur als positiv empfunden. Klar hat sie jetzt Trampolin, Matschküche, Schaukel und Co im heimischen Garten, aber sie bevorzugt nach wie vor Spielplätze. Im Sommer möchte sie auch lieber ins Schwimmbad als in den Minipool.
          Wie gesagt meinte Antwort war nix persönliches gegen dich, sondern sollte einfach mal eine andere Persoektive aufzeigen. Ich denke nämlich, dass viele die hier Fragen bezüglich kleinen Häusern mit entsprechenden Grundstücken stellen, einfach an die Stadt gebunden sein werden oder sich finanziell nicht übernehmen wollen/ können.

          • (10) 30.08.18 - 09:21

            Wer suggeriert denn das?

            Ich bin mir in einer kleinen Stadt Wohnung aufgewachsen und hab mich überhaupt nicht daran gestört. Für Kinder zählen andere Dinge. Dennoch hat ja jeder so etwas, wie er es wünscht, das seine kinder aufwachsen. Ich bin sehr froh und dankbar mit Kindern nicht in einem Mehrfamilienhaus ohne Garten zu wohnen sondern in einem Haus mit uneinsehbaren Garten. Das bedeutet für uns Lebensqualität.

      (11) 30.08.18 - 09:59

      Genau meine Meinung.

      So ein Dorf kann doch sehr einengend sein und wer später mal was erreichen will geht eh in die Stadt. Von daher pro Stadt :)

(12) 29.08.18 - 21:56

Hallo,
ich mag die Bremer Innenstadt selbst zum mal für 2 Stunden Bummeln, aber leben wollen würde ich nicht in/um Bremen.
Mir wären auch 140qm zu fünft viel zu eng, man bedenke nur, wenn die Kids 12, 14 und 16 sind.
Das Grundstück würde mich von der Größe her nicht stören, sofern es schöne Bolz- und Spielplätze gibt, 250qm hören sich für mich aber nach RH an, auch das wäre mir nichts - nicht mit und auch nicht ohne Kinder.
Aber: Meine Meinung ist da doch schnuppe, IHR müsst euch doch dort wohl fühlen :-).
Alles Gute!

(13) 29.08.18 - 22:05

Hey, wir wohnen so ähnlich wie du beschreibst und genießen Tag täglich die Vorteile einer Stadt. Stadt mit ca. 500.000 Einwohnern, Neubaugebiet in einer wirklich top Lage und trotzdem absolut ruhig. Meine Arbeit, wo sich auch die Kita befindet, nur 700 m weit weg. Bäcker, Post, Bank, Apotheke, kleiner Supermarkt, Ärztehaus mit haus/kinder/Frauenarzt 300 Meter, straßenbahn mit direkter Verbindung zur Innenstadt 200 Meter, 3 Spielplätze zur Auswahl Umkreis 300 m. Ich bin eigentlich fast nur meinem e bike mit dem Anhänger, wo ich meine 2 Jungs transportiere, überall unterwegs. Zoo, Freibad oder hallenbad, wasserspielatz, diverse andere Spielplätze, parks, Kino, Kurse für die Kinder, indoor Spielplatz, der see, alles bequem zufuß, mit dem Radl oder der Strassenbahn zu erreichen. Ich habe eine jahreskarte für den Zoo, so gehe ich mit meinem großen mal spontan nach der Kita hin, wenn das Wetter passt. Auf das alles würde ich nicht verzichten wollen.

Wir wohnen auf 160 qm aufgeteilt auf 3 Ebenen. Unsere rasenfläche ist ca 140 qm ohne Terrasse, lichthof und gartenhütte. Ist nicht groß aber wir hätten auch keine Zeit einen größeren Garten zu pflegen, da beide berufstätig. Trotzdem genießen wir den Garten sehr und halten uns dort sehr viel auf. Ich habe einen kleinen kräutergarten, einige Blumen, Erdbeeren, 2 himbeersträucher, 1 brombeerstrauch und 1 johannisbeerstrauch. Für die Kinder haben wir eine schaukel, eine rutsche und einen Sandkasten da. Und noch genug rasenfläche zum Fußball Spielen oder sonst was. Das reicht vollkommen.

Ich denke du brauchst du keine Gedanken machen! Ein Haus mit Garten in der Stadt ist ein gutes Stück weit Lebensqualität! Und denk doch mal an die Zukunft wenn die Kinder größer sind, da ist nämlich auf dem Land Mama Taxi angesagt. Bei 3 Kindern bist du nur noch am rumfahren. Also ich würde bedenkenlos umziehen.

  • (14) 31.08.18 - 08:13

    Ich bin beim lesen deines Beitrages etwas erschrocken... Diese vielen parallelen... Sind wir Nachbarn? #rofl #winke

    • (15) 31.08.18 - 10:34

      Liegt wahrscheinlich daran, dass die Neubaugebiete doch ziemlich ähnlich angelegt sind 😁wobei Nachbarschaft natürlich auch nicht ausgeschlossen werden kann, wir haben viele Familien als nachbarn, die welt ist doch so klein 🙃

(16) 29.08.18 - 22:23

Hallo,

ich bin der Meinung das reicht. Wir wohnen in einer Kleinstadt. Oder besser gesagt ein Dorf, dass sich Stadt nennen darf. Hier leben ca. 6000 EW. Wir wohnen in der Altstadt in einem Haus. Das Haus ist, wie in Altstädten üblich, ein Reihenhaus. Ich habe noch den Luxus einen kleinen Hinterhof von 20 qm und einen Balkon zu haben. Einen Garten am Haus haben wir nicht. Wir haben 220 qm Wohnfläche verteilt auf 3 Etagen. Die Größe wäre im Prinzip nicht notwendig. Es ist mein Elternhaus und wir haben hier früher mit 7 Personen gewohnt. Oma, Opa, meine Eltern und Geschwister. 140 qm erachte ich daher als ausreichend. Ich habe ebenfalls 3 Kinder. Den Garten am Haus haben weder meine Geschwister und ich noch meine Kinder vermisst. Wir hatten früher und jetzt auch noch einen Garten, der ca. 500 m vom Haus entfernt ist. Zum Spielen und Toben kann man in den Park oder auf den Spielplatz gehen. Da haben meine Kinder eh lieber gespielt als im Garten. Da waren andere Kinder und da ist wesentlich mehr los als im heimischen Garten. Wenn euch das Haus gefällt und euch die Gegend zusagt, würde ich es nehmen. Was ich aber notwendig finde, ist dass die Kids alle ein eigenes Zimmer haben. Das Zimmer muss nicht groß sein. Ab einem gewissen Alter haben sie eh kein Spielzeug mehr. Da reicht auch ein kleines Zimmer.

LG
Michaela

(17) 30.08.18 - 02:56

Gerade Neubaugebiete können unglaublich schön für Kinder sein. Meist sind die Siedlungen verkehrsberuhigt, es gibt viele junge Familien sprich Spielkameraden, es gibt Spielplätze, Bolzplätze, Schule und Kiga sind meist nicht weit und gut zu erreichen...

250qm sind nicht viel, aber für einen Sandkasten o.ä. für ein Kleinkind reichts. Und später toben die Kinder eh irgendwo in der Siedlung.

Wir haben auch ein recht kleines Grundstück und ich hatte auch erst Sorge. Aber es passt. Der Grundstück ist gut geschnitten, wir bekommen von unseren Nachbarn kaum was mit, wenn wir nicht wollen. Der Garten ist uneinsehbar und inzwischen auch gut bepflanzt, er ist groß genug für Grillparties, wir haben einen Haufen Tiere, die Kinder können auch außerhalb des Gartens ihren Bewegungsdrang ausleben, Spielplatz, Fußballplatz und jede Menge Natur sind gleich ums Eck. Außerdem wohnen die besten Freunde der Kinder auch direkt um uns herum. Das ist schon sehr praktisch, aber so etwas kann man natürlich nicht planen...

Fazit: Es liegt gar nicht so sehr an der Größe des Grundstücks sondern vielmehr am Drumrum. Auch wie das Grundstück geschnitten ist, wie die Nachbarhäuser angeordnet sind, ist wichtig. Aber generell können 250qm durchaus ausreichen um auch (oder gerade) mit Kindern zufrieden zu leben.

(18) 30.08.18 - 08:13

Hallo,

meine persönliche Meinung: Nein.
Ich bin allerdings auch in einer kleineren Stadt aufgewachsen. Unser Grundstück war mit knapp 1.200 qm groß genug und drumherum gab es damals noch Wald und Wiesen.
Heute leider nicht mehr, trotzdem habe ich mein Elternhaus gekauft und wohne mit meiner Frau und unseren bisher zwei Kinder dort.
Ein Stadtleben kommt für mich nicht in Betracht. Beruflich hab ich einige Jahre in einer größeren Stadt gewohnt. Mehr als eine Lösung auf Zeit ist das für mich nie gewesen.

Ich will damit auch niemanden verteufeln, der nicht auf dem Land und im eigenen Haus lebt. Aber wie gesagt, aufgrund meiner Kindheitserfahrungen war es für mich immer ein Traum im eigenen Haus mit halbwegs großem Grundstück zu wohnen.

Hallo. Wir haben 2 Kinder und ca 140 qm.
Es kommt sicherlich auf die raumaufteilung an...Wir brauchen auch ein Büro und ein 3. Kind hätte hier keinen Platz! Wichtig sind und 2 Bäder plus Gäste wc und das die Räume nicht arg so klein sind.

Grundstück haben wir auch nicht sehr viel. Ca 350 qm. Wir sind keine Gärtner. Haben nur eine große terasse, rasen, Grill Platz, Hollywood Schaukel, Sandkasten und co und bissel nach zeug wie Erdbeeren in hochbeeten.Himbeeren/Heidelbeeren im topf, der Rest Blumen im topf hihi

(20) 30.08.18 - 09:43

Ich persönlich finde, dass es schon einen Unterschied gibt zwischen "in der Stadt leben" und "in einem Neubaugebiet am Stadtrand leben".

Vom Neubaugebiet am Stadtrand bis in die Innenstadt, wo was los ist, wo es viele verschiedene Freizeitmöglichkeiten (in Frankfur/Maint ist z.B. sogar der Zoo recht zentral) gibt, wo es aber dafür vielleicht abends aufgrund der Kneipendichte etwas lauter ist, ist es ja je nach Größe der Stadt gern doch mal etwas weiter.

Neubaugebiete werden ja in der Regel mit entsprechender Infrastruktur bzgl. Kitas und Schulen geplant. Das sollte also schon mal vorhanden sein. Supermärkte gibts vermutlich auch, und ich würde noch auf gute Verbindungen mit den Öffis achten.

Neubaugebiet mit Kindern ist vermutlich toll, weil es dort wohl viele andere junge Familien geben wird. Wir wohnen zentral in einer Kleinstadt, in einer sehr alten Nachbarschaft. Da ist halt "wir gehen auf die Srraße und gucken, wer noch zum Spielen draußen ist" eher unergiebig.

(21) 30.08.18 - 22:35

Vielen vielen Dank für eure Antworten! Das hat mir wirklich sehr geholfen. :-
)

Wir wohnen gerade im neuen Eigenheim auf 600 qm im Grünen, aber müssen hier leider wegziehen. Allerdings freue ich mich schon sehr auf die städtische Umgebung.

,,Verschlechtern'' möchte ich die Wohnsituation allerdings nicht so gerne. Nach laaanger Recherche haben wir jetzt ein Haus 500 qm Grundstück und 160 qm Wohnfläche gefunden. Das sollte bestimmt reichen.

Und wer dann demnächst mal in Bremen Lust auf nen Kaffee hat, schreibt mich einfach an. ;-)

Platz ist mehr als genug da!!!!! Wichtig ist das die Räumlichkeiten passen. 140 qm, da könntest du, je nachdem wie viele Zimmer das beinhaltet, ja noch locker 1-2 Kinder noch bekommen.^^(Kleiner Scherz.)

Warum sollte man in der Stadt mit Familie schlechter leben als aufm Land? Beides hat Vor- und Nachteile. Die Frage ist, welche Vorteile für einen selbst überwiegen.

Ich bin selbst aufm Land groß geworden. Klar es ist Verkehrssicherer weil weniger Verkehr... mehr Natur... ruhiger (auch nachts) man kann hier Kinder (die etwas älter als 5 sind wohlbemerkt) auch getrost bis es dunkel wird rumstravanzen lassen und in der Regel sind die Freundschaften die sie schon im Kindergarten bilden (sofern sie sich später nicht verstreiten) - meist eher Freundschaften die ein Lebenlang halten als Kinder es in der Stadt haben! Da man sich hier auch unabhängig davon welche Schulwege eingeschlagen werden, allein durch die Winzigkeit des Dörfchenlebens gezwungen in der Freizzeit immer wieder begegnet!

Das Land hat aber nicht NUR Vorteile. Cool ist das nur solange Kinder sehr jung sind. Spätestens wenn sie zu Jugendlichen werden mit ca 10 Jahren... kommst du aufm Dorf schneller in Kontakt und in Versuchungen auch mal Rauschmittel zu probieren wie Alkohol und Zigaretten. In der Stadt sind die Freunde meist gleichaltrig, aufm Land hat man immer auch ältere Freunde die früh für die "Versuchungen" verantwortlich sind und das Zeug besorgen was heimlich probiert wird. Man kommt häufiger auf "dumme" Ideen der puren Langeweile geschuldet. Man hat ja nix was einen davon abhalten würde, weil man anderweitig beschäftigt ist. Ich kenn mittlerweile viele Stadtkinder und aus meiner Kindheit viele Dorfkinder. Und hab schnell mitbekommen, dass die Kinder aufm Dorf früher in den Kontakt von "verwerflich" geltenden Dingen kommen wie die Stadtkinder - die wenn sie überhaupt Zigaretten und co ausprobiert haben (ggf. drauf hängen geblieben sind) das erst viel später gestartet haben!!!!! Und man hat aufm Land viel stärker mit Vorurteilen zu kämpfen, man steht unter ständiger Beobachtung und entweder man lernt da drüber zu stehen oder man geht an dem hinten rum geläster sobald man irgendwie aus der Norm ausbricht - kaputt!

Aufm Dorf sind die Wege zum Einkaufen imens viel länger, du bist gezwungen teils mehr als nur ein Auto zu haben, vor allem wenn beide Arbeiten! Was bringts also wenn man 500 Euro an der Miete spart, aber 2 Autos unterhalten muss und Pendelkosten hat (ist ne Milchmädchenrechnung). Nicht jedes Dorf hat vielfältige Angebote Vereinstätigkeiten auszuleben. Häufig sind es nur 1-3 verschiedene Hobbys die vor Ort angeboten werden.

In der Stadt kannst du jedes Hobby im Verein/Kursen ausüben ohne lange Wege. Du braucht selten wirklich ein Auto, könntest theoretisch alles öffentlich bewerkstelligen was imens an Geld einspart in den Umlaufkosten! Auch wenn die Kinder älter werden, sie können auch mal mit 12 ohne das man Fahrer spielen muss, mit Freunden ins Kino gehen oder ins Schwimmbad fahren... den Zoo... Kletteranlagen weis der geier was es nicht alles in der Stadt an Vielfalt für Aktivitäten gibt. In der Stadt interessiert sich keiner dafür, was dein Erziehungstil ist, die Menschen sind in der Regel aufgeschlossener für unterschiedliche Lebensstile.

Die Stadt ist aber auch hektischer, lauter, unsauberer... man hat gerade bei kleinen Kindern mehr den Verkehr zu beachten, was die Freiheiten sich ohne Begleitung zu bewegen wesentlich weiter nach hinten verschiebt als aufm Land! Du bekommst auch aufm Land - mehr Wohn/Nutzfläche für weniger Geld (aber man hat hier auch höhere Umlaufkosten - darf man nicht unterschätzen). Kinderbetreuung ist hier nicht nur weit teurer als aufm Land, sonder sehr häufig auch schwerer zu bekommen (bei kleinen Kinder nicht unrelevant). Du hast in der Stadt auch einen geringeren Deutsch-Anteil und stärker mit unterschiedlichen Kulturen zu tun. Ob man das jetzt positiv sieht oder nicht ist individuell. Wir finden das eher bereichernd und lehrreich fürs Sozialleben auch andere Kulturen kennen zu lernen. Gibt aber auch ggf. Nachteile. Da nicht selten bei Migrationshindergrund der Fall ist, dass bei der ganzen Integrationsförderung, deutsche Kinder in ihrer Förderung untergehen KÖNNEN. Da sich Erzieher und Lehrer nicht um zich Kinder gleichzeitig individuell kümmern können. Daher kenn ich auch einige die unteranderem deswegen sagen, NEIN zur Stadt. Freundschaften im Kindesalter kommen und gehen stärker als aufm Land - da durch den Wechsel von Krippe zum Kindergarten und von Kindergarten zur Grundschule etc. nicht selten Bestandsfreunde plötzlich in anderen Einrichtungen untergebracht sind als man selbst - wenn die Kinder dann nicht aus der Nachbarschaft stammen - verflüchtigen sich bereits gewonnene Freundschaften sehr schnell!

  • Den einzigen Faktor den du am Stadtrand mehr hast als in der Innenstadt - ist "Ruhe" aber auch nicht Ruhe wie aufm Land! Wir leben selbst am Stadtrand (München) - du hast mehr Grünanlagen am Rand und statt 1000 Autos, fahren "nur" 100 Autos vor der Haustür auf und ab. Aber immernoch 80-90 Autos mehr die Stunde als aufm Dorf! Sprich selbst in nem Verkehrsberuhigten Bereich (der auch meist nur nen geringen Radius aufweist) würde ich ein Kind in der Stadt später unbeaufsichtigt zum Spielen raus schicken als aufm Dorf! Weil immernoch der Verkehr zu stark präsent ist!

    Am Randgebiet hast dus aber in der Regel ab 21/22 Uhr sehr ruhig drausen und kannst auch mit offenen Fenster schlafen ohne nachts nen Tinitus zu bekommen. Wenn man natürlich mitten im Zentrum ist, gibts auch um 2 Uhr Nachts rege Verkehrsgeräusche, gehupe und Fahrlärm!

    • das stimmt nicht unbedingt wir wohnen zentrumsnah und die nächste haupstraße ist ca 70m entfernt, und ganz ehrlich es ist hier nicht lauter als auf dem Dorf früher und viel verkehr in der Straße ist nur in der früh wenn alle losfahren und zu feierabend ansonsten ist nix los, Party macht auch niemand bis in die Puppen, wie gesagt ich habe keinen Kulturschock, hätte mir das ganz anders vorgestellt,München ist zum beispiel auch ne Metropole mit knapp 6 Millionen Einwohnern, das kann man mit ner normalen Großstadt in de nicht vergleichen in Bremen wo die te hin will, sind es grad mal ca 550000 Einwohner...

      • Ist Bremen wirklich nur so "klein" ich dachte immer in den hauptstadten sind immer durchschnittlich über 1 Millionen Menschen zu finden. Natürlich gibt's auch in Innenstädten "Hinterhöfe" und Seitenstraßen die weniger belebt sind. Auch in München. Aber in der Regel is es in der Innenstadt lauter und belebter. Mein ex hat damals wirklich im Zentrum gearbeitet nur 2 ubahnstationen vom HBF entfernt. Da würd ich mich allein zur Wiesn die Kugel geben. (Gut nicht jede Großstadt hat so ein besäufnisgelage das jährlich berechnend ist) oder meine Oma wohnt im Zentrum in Berlin-Mitte... direkt am Alex. Das Zentrum würde ich mit Kindern in Millionenstädten generell meiden. Einfach auch weil die überall auch die Problemviertel sind. In kleineren Großstädten sind Problemviertel oft eher am Rand. Wie Augsburg. Augsburger meiden gerne den Bereich Oberhausen weil da die ganzen drogis und Prostituierte offen auf der Straße anzutreffen sind. Und natürlich der direkte Bereich im HBF zieht überall die Kriminalität an.

        Aufm Dorf haste kaum Verkehr. Hab selbst 25 Jahren aufm Land gelebt. Immer vor der Hauptstraße. Wir saßen als Jugendliche und Kinder direkt mitten auf der Straße so wenig Verkehr war da. Bzw haben direkt auf der Straße gespielt... auf der Hauptstraße. Das ginge nicht mal in der Kleinstadt wie landsberg am Lech wo ich lange gearbeitet hab. ;-) also Stadt ist wirklich wesentlich mehr Verkehr. Auch wenn man ne Seitenstraße immer ausklammern muss.

        Party macht bei uns auch keiner im hörbaren Umfeld. München is aber auch nicht Hamburg. In München kann man sagen "werden die gehsteige ab 24 Uhr hochgeklappt". Seh immer noch nen spezl aus Hamburg. Der war voll schockiert das man ab 24 Uhr nicht mal mehr an der Tankstelle Alkohol kaufen kann. Wo wir damals bis 3 Uhr zusammen saßen und plötzlich Lust hatten auf Cocktails aber kein Vodka oder rum im Haus war. Saft hätte man bekommen aber nicht mal Bier. Er nur "München... oh mein Gott das gäb es in Hamburg niemals..." Und sind zurück gelaufen (waren zu dritt) und nix war los gar nix auf der Straße und es war kurz nach Mitternacht... pasing... Und Wochenende.... Das wäre in Städten wie Berlin... Hamburg... Köln (wo ich das Nachtleben auch kenne) überhaupt nicht. Da is immer Aktion auf der Straße. :-P

        Aber dennoch ich liebe die Großstadt mehr als das Land. Man hat einfach alles vor der Haustür... im Dorf braucht man immer ein Auto im wohin zu kommen wo was los is oder um einzukaufen. Hier ist alles fußläufig. Egal ob Supermärkte... discounter... Bäcker... Metzger... Drogerie... Media Markt... Fressnapf... Alnatura...Tekko...Kare einrichtungshaus... ein Kaufhaus wo man von Kleidung... Schulzeug... Spielsachen oder Haushaltsgeräte alles kaufen kann... im Zoo bin ich mit dem öffentlichen innerhalb von wenigen Minuten... Kino das gleiche... Schulen sind fußläufig nix mit Bus... Das ist schon geil. Dieses Niemandslandgefühl aufm Dorf ist echt furchtbar.

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